Tiefenbordstein an Fertighaus

Diskutiere Tiefenbordstein an Fertighaus im Außenanlagen Forum im Bereich Rund um den Garten; Hallo Leute, ich möchte ganz gerne jetzt mit meiner Außenanlage anfangen. Ich habe ein Fertigholzhaus mit Sockelabdichtung. Da wir alles...

  1. #1 Ringbau123, 17.10.2024
    Ringbau123

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    Hallo Leute,

    ich möchte ganz gerne jetzt mit meiner Außenanlage anfangen.
    Ich habe ein Fertigholzhaus mit Sockelabdichtung. Da wir alles Barrierefrei haben möchten habe ich mir eine tolle Idee einfallen lassen.

    Ich möchte ganz gerne meine Umrandung des Hauses mit Pflastersteinen eindecken und dabei jeweils an die Hauswand gehen. Die Türen sind nochmals separat zu betrachten.
    Ich möchte sehr nahe an die Wand einen Tiefbordstein an die Hauswand setzen (ca. 5cm Entfernung). Auf diesen möchte ich dann einen 40cm langen Pflasterstein setzen.

    Ich würde gerne wissen ob das so konform ist. Ich konnte diese Art von Ausführung leider nicht in meiner Baubeschreibung etc. finden. Nur einen normalen Randstein mit Spritzschutz durch Kies. Wir wären mit meiner Lösung über dem Spritzschutz.
    Die 2. Frage ist ob ich das so mit dem Beton hin bekomme. Kann ich diesen nur unter und einseitig am Tiefenbordstein einbringen. Richtung Hauswand würde ich am liebsten fast gar keinen Beton verlegen, da dieser ja keinen Anschluss an die Hauswand/Bodenplatte haben soll, da ich kein Stauwasser erzeugen möchte. Hält der Stein oder wird er durch den Druck des verdichteten Schotters weg gedrückt.


    Viele Dank für eure Hilfe.


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  2. #2 titan1981, 17.10.2024
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    Wie hast du dir das mit dem Regen der ggf. da hin regnet vorgestellt, das würde gegen die Hauswandspritzen und da runter laufen. (Schmutz an der Wand) und Wasser zwischen der Hauswand und der Tiefborde. Möchtest du da Wasser haben oder kannst du das abführen bevor es da zu Problemen führt?
     
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  3. #3 Ringbau123, 17.10.2024
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    Da wo ich das so machen möchte ich es zu 90% überdacht. Also ich rede hier nur von Terasse(Überdachung) und Hof(Carport).

    Der Rest des Wassers würde dann denke ich versickern, da unter Bodeplatte und Tiefenborde auch wieder Schotter ist.
     
  4. #4 Baggerbedrieb, 17.10.2024
    Baggerbedrieb

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    Habe herausgefunden wie man den Wohnort ändert.
    WENN das mit dem Bordstein eine Weile gut geht, dann funktioniert das genau so lange, bis der Rest anfängt sich zu setzen ...
     
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  5. Oehmi

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    Die Rückenstütze vom Tiefbord da reinzufummeln wird kaum möglich sein und am Ende ist vor dem Sockel alles mit Beton voll. Oder zu wenig Beton und das Tiefbord kippt beim Abrütteln des Schotters gegen die Hauswand, wenn es beim setzen überhaupt stehen bleibt.
    Wenn das Konstrukt durch vorsichtigen Einbau tatsächlich so stehen sollte, wird die Steinreihe entlang der Hauswand irgendwann anfangen auf dem Bord zu kippeln.

    Dein Idee funktioniert leider nur auf dem Papier. Nimm mal ein Tiefbord in die Hand und versuch das mit 5cm Abstand vor einer Wand ins Lot zu setzen, ohne dir die Finger einzuklemmen.
     
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  6. #6 Baggerbedrieb, 17.10.2024
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    Du könntest einen Sockel betonieren, mit Styropor zum Haus hin abschalen und das Styropor im Anschluss mit Aceton auflösen (ist in gewissem Umfang in der Umwelt abbaubar, die Styropor Pampe bleibt natürlich zurück, ist aber nicht sonderlich viel), auf den Sockel dann den ersten Pflasterstein vollflächig aufkleben. Dann setzt sich nur noch die Fläche dahinter und der Stein am Haus kippelt nicht.
     
  7. Oehmi

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    Oder Holzschalung setzen und hinterher anzünden. Das ist doch alles nicht praxistauglich.
    Wenn das auf ganzer Fläche unbedingt auf das Niveau der Tür angehoben werden muss, würde ich ein Holzdeck bauen oder Platten auf Stelzlager.
     
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  8. #8 VollNormal, 17.10.2024
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    Es gibt auch Rampen. Je nach örtlichen Gegebenheiten kann man die sogar recht ansehnlich gestalten.
     
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  9. #9 Baggerbedrieb, 17.10.2024
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    Habe herausgefunden wie man den Wohnort ändert.
    Aber wohl. Mit nem Pumpsprüher haste das Styropor in 5 Minuten erledigt.
     
  10. Oehmi

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    Trotzdem ziemlich umständlich und nichts, was ich einem Laien empfehlen würde. Rein handwerklich gesehen, könnte man Schalsteine als Einfassung setzen und dann wie von dir vorgeschlagen Pflastern. Ändert aber nichts daran, dass diese Ausführung des Sockels nicht die Norm erfüllt und bei Schäden in diesem Bereich den Nachweis eines Mangels gegenüber der Baufirma erschwert.
    Die Fuge zwischen Pflaster und Fassade wird dann auch irgendwann zur Dreckecke. Ich würde es nicht machen.
     
  11. #11 simon84, 18.10.2024
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    Sind wohl eher sonderlösungen, und etwas zu betonieren ist auch nicht unbedingt umweltfreundlich

    @SIL glaube du wolltest noch eine Alternative aufzeigen ?
     
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