Tipps/Ratschläge für das Anlegen höherer Beträge bei Baufinanzierung

Diskutiere Tipps/Ratschläge für das Anlegen höherer Beträge bei Baufinanzierung im Baufinanzierung Forum im Bereich Rund um den Bau; Hallo, ich hoffe, dass mir hier jemand einen guten Tipp/Rat geben kann, was ich am besten tun sollte. Ich habe eine Baufinanzierung bei...

  1. DiosMios

    DiosMios

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    Hallo,

    ich hoffe, dass mir hier jemand einen guten Tipp/Rat geben kann, was ich am besten tun sollte.

    Ich habe eine Baufinanzierung bei einer Bank, mit 3 Verträgen. Diese läuft nun seit fast 2 Jahren.

    Erstmal zu den Verträgen.
    1.: Annuitätendarlehen über 50.000€ mit 3,3% eff. Jahreszins und 10 Jahren Zinsfestschreibung.
    2.: Annuitätendarlehen über 90.000€ mit 2,78% eff. Jahreszins und 10 Jahren Zinsfestschreibung.
    3.: Bausparvertrag gekoppelt mit Risikolebensverischerung über 112.000€ mit 2,74% eff. Jahreszins in der Ansparphase und 3,52% eff. Jahreszins nach der Auszahlungsphase.

    Zur Zeit fliesst das meiste Geld in den 50.000er Darlehen. Darlehen 2. wird mit 1% Tilgung bedient. Der Bausparvertrag läuft derzeit so, dass er in insg. 12 1/2 Jahre in der Ansparphase ist.

    Mir steht nun, dank beruflicher Weiterbildung und sonstiger Honorierungen, mehr Geld für die monatliche Tilung zu, welches ich Einbinden will.
    Was wäre nun am effektivsten bzw. am besten, worin ich das Geld stecken sollte? Darlehen 1, Darlehen 2 oder Bausparvertrag (ist das überhaupt da möglich?)
    Gerechnet habe ich, wenn ich ca. 200,- in den Darlehen 1 mehr pumpe, dass dieser mit 10J. genau auf 0 stehen würde. Diese Summe + X stünde mir dann nochmals zur Verfügung um in Darlehen 2 oder in den Bausparvertrag zu löhnen. Oder doch alles in 1 Vertrag investieren?

    Allerdings lese ich oft, dass man beim Bausparvertrag die Ansparphase, schleunigst "erfüllen" soll, wieso? Wenn dem so ist, wäre es doch am besten, wenn ich alles dort einfliessen lasse?

    Wenn ihr noch weitere Daten braucht, lasst es mich wissen, ich hab alles hier :-D

    PS: Eine erstmal noch unwichtige Frage habe ich noch am Rande.
    Wäre es sinnvoll, vllt. einen anderen Kreditgeber zu finden, der mir den Bausparvertrag auszahlt und ich so einen 3. Annuitätendarlehen erhalte/abschliesse. Ist das überhaupt nach 2 Jahren möglich? Ratsam? Soll ja, bei Bausparverträgen nichts kosten, so eine Umschuldung?!

    LG DiosMios
     
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  3. Torian

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    In welcher Höhe ist das Anpassen der monatlichen Rate bei den beiden ann.Darlehen möglich? Bei manchen Banken ist dies gar nicht möglich.
    In welcher Höhe sind Sondertilgungen bei den Ann.Darlehen möglich?

    Bei dem BSV handelt es sich wohl um ein vorfinanziertes Darlehen, der BSV ist also abgetreten an die Bausparkasse. Sondertilgungen direkt in das Darlehen sind also nicht möglich. Eine Umschuldung dieses Bausteines ist erst nach der Zuteilung (12,5 Jahre) möglich. Ein schnellerers Einbezahlen "erfüllen" von Guthaben in den BSV bringt w.g. der sicherlich niedrigen Guthabenverzinsung gar nichts, besser die beiden anderen Darlehen zuerst abbezahlen. Bei meinem vorfinanzierten & abgetretenen BSV bringt ein schnelleres Einbezahlen in den BSV eine niedrigere Rate für die Darlehensphase (aufgrund von dem dann niedrigeren Darlehen).
     
  4. IngoBF

    IngoBF

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    Ist eins deiner Darlehen ein KfW-Darlehen?
     
  5. DiosMios

    DiosMios

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    Hallo und danke für die Teilnahme.

    Sry für mein verspätetes Antworten, hatte heute noch einen stressigen Tag vor mir.

    Zuerst, nein keines der Darlehen ist ein KFW Darlehen.
    Das Anpassen der Ann. Darlehen in den Raten ist mir nichts bekannt, dass es nicht möglich ist. Ich kann 1x frei und ohne Kosten dort die Abtragssumme anpassen. (PSD Bank)
    Sondertilgungen sind zum Ende des Jahres 1x Kostenfrei in einer Höhe von bis zu 15.000 €, sofern ich mich recht entsinne, möglich. 10.000€ sind auf jedenfall möglich.
    Allerdings würde ich das Geld lieber direkt reininvestieren, da hierdurch mehr Zinsen gedrück werden, als es bei 1x Zahlungen der Fall ist.
    Ja der BSV ist ein vorfinanziertes Darlehen. Was ich beim BSV meinte war, dass ich hier die Ansparrate erhöhe, sodass dieser früher Zustellungsreif wird, ist dies nicht möglich?

    Ah, ich glaube ich habs jetzt erst verstanden. Wenn ich nun mehr in den BSV zahlen würde, dann würde es mir nicht das "frühere Zuteilen" bringen, sondern nur, dass ich, nach der Zeuteilung die gefixt auf 12 1/2 Jahre nach Beginn ist, einen höheren Guthabenwert habe, also das Darlehen weniger belastet ist danach - was mir wiederum weniger bringt, weil ich keine guten Guthabenverzinsung habe. Sprich, es gibt gar nicht die Möglichkeit, diesen früher Zuteilungsreif zu machen?!

    Liebe Grüße,
    DiosMios
     
  6. DiosMios

    DiosMios

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    Ist denn keiner sonst noch hier, der mir helfen kann/will/möchte? :winken
     
  7. #6 DAST Finanz, 18. Januar 2014
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    Ich würde das erste Darlehen mit 3,3 vorab tilgen. Warum sollte der Bausparer zur früheren Zuteilung gebracht werden, wenn dieser dann in der 2. Phase mit einem Zinssatz von 3,52 zu buche schlägt? Alles andere macht keinen Sinn
     
  8. Batman

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    Hallo,

    wie hier in den Antworten schon steht wäre es am Besten, das Darlehen 1 zu tilgen. Dort sparst du dir ja den höchsten Kreditzins mit jedem Euro, den du tilgst. Geht das überhaupt? Hast du Sondertilgungsmöglichkeiten?
    Eine Alternative wäre es höchstens, in einen Sparvertrag oder Ähnliches einzuzahlen, der NACH Steuern mehr Ertrag bringt. Ich glaube aber, dass das momentan (bei niedrigem Risiko) kaum möglich ist. (es sei denn, du hast eine alte Lebensversicherung oder alte Verträge, die hohe Garantiezinsen haben). Wenn du von kurzfristig steigenden Zinsen ausgehst, solltest du auch nicht zusätzlich tilgen.

    Vielleicht hilft dir das noch weiter:

    Wie ist das Zinsänderungsrisiko bei Darlehen 1 und 2 ohne Sondertilgung abgesichert? Du hättest ja dann noch einen recht hohen Kreditbetrag nach 10 Jahren, da die Tilgung sehr niedrig ist.


    Schau dir mal genau an, wie deine Belastung in zehn Jahren aussieht, wenn Darlehen 1 komplett (nahezu komplett) getilgt ist und wie es ohne Tilgung aussieht. (tilgen ist eine sehr gute Idee meiner Meinung nach!)
    Du müsstest rund 80.000 EUR aus Darlehen 2 refinanzieren. Rate im Moment ca. 280 EUR/pM.
    Dazu kommt dann der Bausparer i.H.v. 252 EUR Zinsen plus Sparrate.
    2,5 Jahre später wird der BSV zugeteilt und deine Rate wird normalerweise höher sein, als in der Sparphase.
    Darlehen 1 angenommene Tilgung 2% -> Rate 220 EUR. Restschuld 38.100 EUR


    Aktuell also 752 EUR plus Ansparung für BSV plus deine zusätzlichen 200 EUR.

    Und dann schau mal, was passiert, wenn die Zinsen steigen. (Szenarien: moderat, kräftig, heftig)

    Das sollte alles machbar bleiben, auch wenn wir dein Einkommen nicht kennen.

    Meiner Meinung nach ist es immer hilfreich, für Notfälle einen Puffer zu haben. Es geht in zehn Jahren meistens viel kaputt. Eine Waschmaschine ist oft verkraftbar. Auto, Heizung und Dach werden da schon unangenehm.

    Also mein Rat nach all dem Text:

    1. Sicherheitspuffer aufbauen. Ich bin da sehr konservativ und möchte Auto und Heizung unter der Bedingung bar bezahlen können, dass ich mit meinem Auto meine Heizung kaputt fahre. (abgesehen davon wäre dann die Außenwand kaputt...) Den persönlichen Bedarf sollte jeder selbst einschätzen.
    2. Wenn Punkt 1 gesichert ist, mit Sondertilgung in Darlehen 1 beginnen.
    3. 2-3 Jahre vor Auslauf der Finanzierung beginnen, sich mit Anschlussfinanzierungen auseinanderzusetzen. Eventuell brauchst du das Bauspardarlehen nicht, wenn die Zinsen weiter niedrig sind.


    PS: Bei mir steht tatsächlich gerade der Austausch von Heizung UND Auto an. 4 Jahre nach Erwerb der Immobilie... so viel zu Wahrscheinlichkeiten ;-)
     
  9. DiosMios

    DiosMios

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    Erstmal danke, dass doch noch jemand Zeit für mich findet :bierchen:

    @DAST Finanz
    Das wäre der momentane Plan. Habe auch alle anderen Szenarien so durchgerechnet. Ich komme am besten weg, wenn das 50k Darlehen genau mit dem letzten Monat der festgeschriebenen Zinsen und Vertragslänge erfüllt ist (auf 0 steht). Danach das ganze Geld vom 50k Darlehen auf das 90k Darlehen, mit den dann neuen Zinsen, für 5 Jahre und dieser wäre wohl dann auch getilgt auf 0.
    So kommen wir zu @Batman
    Ich arbeite mal deinen Text nach und nach ab - danke dennoch, nochmal extra, für deine Mühe.
    Ja ich habe Sondertilgungsmöglichkeiten bei beiden Darlehen, und kann auch hier die Rate so ändern, wie ich will, da es kein Volltilgerdarlehen war.
    Ein Sparvertrag ist für mich glaube ich nicht das Wahre. Ich bin in Luxembourg angestellt, was auch ein wenig meine Finanzielle lagen beschreiben sollte. Das heisst, Steuern zahle ich fast keine. Ich bekomme sogar noch davon was zurück, weil ich ein Eigenheim habe, welches ich ja abbezahle.
    Eine Lebensversicherung habe ich auch nicht, allerdings musste ich zu der Finanzierung eine Risikolebensversicherung abschliessen, die mit der Bausparsumme getilgt wird. Kam einfach vom Preis zu dem Zeitpunkt besser bei mir an, weil es nur 130,- im Jahr sind.

    Das Zinsänderungsrisiko? Nach den festgeschriebenen 10 Jahren? Die sind ja garantiert, oder nicht?

    Habe vergessen zu sagen, dass ich das 50k Darlehen schon mit 5% abbezahle, ich will ja auch vorran kommen :-) (Ich habe nicht vor länger als 20 Jahre zu finanzieren - bin auch noch recht Jung mit +25)

    Also nach 10 Jahren wäre ich mit einer Rate von ca. 530,- beim 50k Darlehen auf 0,- in den noch folgenden 8 Jahren.
    Insgesammt könnte ich 400-600 mehr zu den Verträgen dazu geben. Das wären beim 50k Darlehen 200,- aus meinen 400-600 verfügbaren Pott. Somit hätte ich also noch 200-300,- extra für das Darlehen oder den Bauspavertrag zur Verfügung, sofern es möglich ist, diesen früher Zuteilungsreif zu bekommen bzw. ob das Sinn macht, weil ich die "konstanten" Zinsen im Bausparvertrag ja dann weg hätte, in individuell abfallenden Zinsen mit der Vertragssumme? = effektiver Zinsabtrag als nur Zinsbedienung, dafür höhere Zinsbelastung????!!!!

    Anders: Ich hab mir ja die Szenarien auch schon selbst ausgerechnet:
    Zahle ich beim 50k Darlehen die 530,- ist der mit den 10 Jahren Vertragslänge komplett getilgt.
    Zahle ich dann noch beim 90k Darlehen, der ja mom. mit 1% abbezhalt wird, ca. 300,- mehr ein, dann steht dieser mit dem Vertragsablauf bei einer Restschuld von ca. 45k€.
    Diese 45k€ müssten dann per Forwarddarlehen weiter finanziert werden (Ginge hier vlt. dann auch ein KFW Darlehen???). Wenn die Zinsen in 8 Jahren bei 6% stehen sollten (Welches Szenario würdet ihr sagen, wäre das?), für ein 5 Jahres Forwarddarlehen, dann würde ich mit gleichbleibender Rate diesen auf 0 tilgen.
    Natürlich nur, wenn das ganze Geld von Darlehen 1 in Darlehen 2 mit einfliesst - ich also rund 1100,- reinfinanzier.
    Der Bausparvertrag läuft aktuell mit einer Zinsrate von 250 + Sparrate von 369,-. Wenn dieser nach 12 1/2 Jahren zugeteilt wird, ist eine Rate von 560,- angesetzt. Also wird das ganze Konstrukt sogar billiger, oder nicht? (619 - 560 = 59€) Somit bliebe auch eine Bausparrestschuld nach Zuteilung, ohne was an der Rate zu verändern, bei 42k€.

    Natürlich ist ja nicht alles sicher, wie es in Zukunft mit dem Beruf läuft. Aber wenn man von ausgeht, dass sich zu jetzt nichts negativ verändert (Toi, Toi, Toi), dann wäre ich frühstens nach 17 Jahren fertig. Bis hin zu 20 Jahren. Je nach Sparrate nachdem beide Darlehen von mir refinanziert sind, die ich dann in den Bausparvertrag investiere.

    Was sagt ihr denn allgemein zu meinen Verträgen? Habe ich da mist gebaut mit dem Bausparvertrag? Ich muss dazu sagen, ich war bei insg. 4. Banken und 1. Finanzmakler, alle wollten zumindest 1 Bausparvertrag inkludiert haben. Reine Annuitätenfinanzierung habe ich leider, trotz Wunsch, nicht bekommen. Vllt. auch wegem Alter. Die Frechheit von allen war meine Heimatbank .. die wollte mir 4 vorfinanzierte Bausparverträge an den Kopf schmeissen. Mit dem kann man es ja - nur ich henge mich gerne in so Sachen rein, sodass ich alle 5 Angebote durchgegangen bin und alles bis auf 0 durchgerechnet habe. Also alles auf den gleichen Nenner gebracht und geschaut, nach wie vielen Jahren ich bei XY welche Schuld habe.

    Puh, was ein Roman :D
    Ich hör erstmal auf, um euch zu Worte kommen zu lassen - das ist, so glaube ich, besser.

    Grüße & schönen Sonntag :-)
     
  10. DiosMios

    DiosMios

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    Leider habe ich zu lange fürs editieren gebraucht *gg* Also nochmal extra:

    EDIT: Ganz vergessen, wegem Puffer. Ich habe meine Heizung schon teilsaniert, recht selber. Also neue Sparpumpen eingebaut, weil da noch welche von vor 2000 waren ^^. Dank eBay habe ich da nicht mehr als 200,- ausgegeben, eingebaut habe ich selber. Da sollte soweit nichts passieren, auch Kessel und Boiler, zumindest Kessel, empfand der Heizungsmonteur und der Schornsteinfeger im "sehr guten Zustand".
    Nichtsdestotrotz, habe ich mir auf meinen Konto ein Puffer von fast 10k€ eingerichtet. Daher soll auch die Summe, die ich nun finanziere, vermehrt werden. Ich muss dazu sagen, dass ich auch nur 2 Wochen lang, von einem Monat, meine Grundbedürfnisse finanzieren muss (Schichtarbeit im Ausland, wo mir alles vergütet wird [Essen, Unterschlupf und Co.]). Ebenso habe ich kaum Kosten zu Hause, da ich ein Sparfuchs bin, ich denke es sagt ja schon was aus, wenn ich mit unter 25 mir denke, einen festen Wohnsitz zu zu legen :)
     
  11. Batman

    Batman

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    Also ich denke, dass du das sehr seriös durchgeplant hast.

    Die zehn Jahre sind fix, danach hast du das Zinsänderungsrisiko. Aber so wie du planst, ist es überschaubar. Anders: Auch ein deutlicher Zinsanstieg (auf 7-8%) führt bei deiner Planung unter sonst gleichen Bedingungen nicht zu Liquiditätsschwierigkeiten. Du würdest immer noch eine ähnliche Belastung wie heute haben.

    Das Konstrukt ist nicht ungewöhnlich und wird gerne von Banken angeboten. Einfacher Grund: Die Bausparverträge bringen ein wenig Provisionserlös. Es geht sicher besser, aber auch deutlich schlechter. Versicherungen bieten Volltilger über lange Laufzeiten zu recht attraktiven Konditionen an. Das ist nun aber zu spät ;-)

    Den einzigen Rat, den ich dir dann noch geben kann, ist es, das Bauspardarlehen in 12,5 Jahren eventuell nicht in Anspruch zu nehmen. Das macht dann Sinn, wenn du dich anders günstiger finanzieren kannst. Das weißt du aber erst in ein paar Jahren.

    Eventuell kommst du nach zehn Jahren eh aus dem ganzen Konstrukt raus und kannst komplett neu finanzieren.

    Zur KFW: Wer kann heute sagen, welche Programme später angeboten werden?
     
  12. DiosMios

    DiosMios

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    Das beruhigt mich ja schon ein wenig. Dass es besser geht, bspw. nur mit Ann.Darlehen, ist mir auch klar, aber bei all meinen Anfragen war wie gesagt immer ein BSV dabei, somit hatte ich mich abgefunden und es wegen meines Alters so stehen lassen, dass dies als "Absicherung" dabei sein muss. Bei Versicherungen habe ich nicht angefragt gehabt - wusste bis vorhin gar nicht, dass die auch sowas anbieten.
    Ausserdem fand ich es auch schon damals O.K., mit den Werten die ich zum Startzeitpunkt als monatliche Belastung angab, nur 22 Jahre zu brauchen um mein Vorhaben zu finanzieren.

    Was ich noch vergaß war, dass ich etwas über 50k€ als EK in die Finanzierung mit einbrachte. 280k€ kostete mich das Haus. 305k€ mit Notar und Co.

    Damit weiss ich erstmal, dass ich mein Geld so anlege, dass das 50k€ Darlehen mit Ablauf der Zinsfestschreibung auf 0 steht und was noch über ist ich in den 90k€ Darlehen investiere?
    Oder den Rest doch lieber in den BSV?

    Jetzt brauch ich nur noch Hilfe, wie das am Ende mit dem BSV ist. Du schreibst, dass ich evtl. gar nicht das Bauspardarlehen in 12,5 Jahren in Anspruch nehmen soll. Geht das ohne weiteres? Was muss ich dabei dann beachten? Kündigungsfrist, Übernahmefrist? Ginge dann ein einfaches Forwarddarlehen, dass den BSV ablöst?
    Das ganze macht ja dann nur Sinn, wenn ich Zinssätze unter den 3,52% eff. auf 5J. FWD bekomme? Mit 1120€ war die Abschlussgebühr der einzige Kostenpunkt im Bausparvertrag, den ich zusätzlich habe. Daher brauch ich ja da nichts mehr zusätzlich zu rechnen, also vom BSV her, an Mehrkosten?!

    Also in Sachen BSV, was kann ich, was kann ich nicht, ab wann ist es Sinnvoll das zu machen, was ich kann ..... usw. habe ich relativ wenig Ahnung.
    Wäre es Sinnvoll, die 45k Restschuld vom 2. Darlehen, mit dann einem KFW-Darlehen zu finanzieren? Nehmen wir an, die Zinssätze wären so niedrig wie beim Ann.Darlehen, und ich hätte da die Tilgungsfreiheit (5J.?), dann könnte ich ja den BSV nach 10 Jahren, also noch 2,5 Jahre vor Zuteilung, voll besparen und voll tilgen. Der dürfte dann ja mit max. 5 Jahren finanziert sein. KFW geht ja meist 10J.(?), dann würde ich den mit Sicherheit ebenfalls in 5J. fertig finanzieren - mit weit aus weniger Ratenaufwendung, dank der 5j Tilgungs-/Zinsfreiheit, die ich voll nutzen würde?! Oder mache ich da mit dem KFW einen Denk-/Fehler? So ganz habe ich das KFW-System ebenfalls nicht durchschaut, bzw. mir zu Güte gesetzt.

    Grüße
     
  13. Batman

    Batman

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    Die großen und kleinen Lebensversicherer sind auf der Suche nach Anlagen, die über lange Zeiträume genug Zinsen abwerfen, um die hohen Garantiezinsen von Altverträgen zu erwirtschaften. Daher gehen einige den Weg über Häuslebauer. Zusätzlich können natürlich gleich weitere Produkte angeboten werden. Daten über die Kunden (Einkommen, bestehende Verträge, etc.) bekommt der Versicherer ja direkt.

    Würde ich nicht machen. Die relativ schlechte Verzinsung würdest du auch auf Tagesgeldkonten erhalten.

    Rechtssicher kann ich dir das nicht sagen. Daher bitte in die Verträge schauen.

    Der Bausparvertrag ist vermutlich an den Darlehensgeber verpfändet. D.h. du kommst da nicht ohne weiteres raus. Du darfst aber nach 10 Jahren Darlehenslaufzeit mit einer Frist von 6 Monaten (?) gem. BGB das Darlehen (also die Vorfinanzierung zum BSV) kündigen. Die Sicherheit muss dann von der Bank freigegeben werden. Dann kannst du den Vertrag auflösen, das Guthaben zur Rückzahlung nutzen und das Restdarlehen ggf. über eine andere Bank finanzieren. Forwarddarlehen werden vermutlich erst ab ca. 2 Jahre vorher günstig genug sein. Aber das kann sich schnell ändern, hängt von der Zinskurve ab (einfach gesprochen).

    Wichtig: Wechselst du die Bank entstehen weitere kosten für Eintragung von Grundschuld etc. Das muss mit einkalkuliert werden, wenn du vergleichst.
    Wichtig ausserdem: Erst eine alternative Finanzierung sicherstellen, dann kündigen oder mit der aktuellen Bank verhandeln.

    KFW Darlehen sind erst einmal spezielle Programme, die nicht zwingend günstiger sein müssen, als die Angebote der "normalen" Banken. Dann bin ich auch nicht sicher, ob man eine Anschlussfinanzierung über die KFW erhält. Infos findest du aber auf deren Internetseite.

    Wie oben bereits geschrieben macht es wenig Sinn, zusätzlich in den Bausparvertrag zu investieren. Das ist erst dann wichtig, wenn dir die Bausparkasse schreibt, dass du vermutlich nicht innerhalb der 12,5 Jahre Zuteilungsreife erlangst. Du bekommst regelmässig Infos über die erreichte Bewertungszahl.
    Und wenn die allgemeine Zinssituation so günstig wäre, dann würde die Kündigung wie oben geschrieben interessant sein.
     
  14. DiosMios

    DiosMios

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    Interessant, interessant.

    Das mit dem KFW-Darlehen als Weiterfinanzierung bezweifle ich auch, das dies geht.

    Mit dem besparen des Bausparvertrags dachte ich eig. nicht an die +Zinsen, eher einfach nur an die schnellere Zuteilung. Macht aber scheinbar kein Sinn. Mein Gedanke war, dass ich ja derzeit dort feste Zinsen zahle, und es doch besser sein müsste, das schnell zu umgehen, also auf den "Zins-Tilgerstatus" zu kommen, indem dieser FRÜHER zugeteilt wird, und ich so die Summe abtrage - daher auch im Umkehrschluss die Zinsen die ich bediene ja runter gehen. Ich denke sogar eher, mittlerweile, dass man den BSV gar nicht früher Zuteilungsreif bekommt. Sozusagen ist er auf 12,5 Jahre fest im Ansparmodus. Ich würde also nur mehr Geld reinpumpen, welches nach 12,5 Jahren dann zugeteilt werden würde. Daher geht ihr auf die Zinsen ein, weil man ja denken könnte, ich will da mehr Geld drinnen haben um mehr Zinsen von der Bank zu bekommen. (Da weiss ich aber, dass dieser Vertrag dafür nicht im geringsten geeignet ist)
    Wie gesagt, meine intension bezog sich nur darauf, mehr Geld in die Ansparphase = frühere Zuteilung = keine festen Ansparsollzinsen sondern von Monat zu Monat sinkende Darlehensollzinsen. Dem ist aber wohl nicht so.

    Was ich, dank deines Beitrages, wieder nicht wusste - danke für die Denklückenauffüllung - dass auch der BSV nach 10J. gekündigt werden kann. Ich dachte das wäre nur bei jeglichen Ann. Darlehen.
    Hat das einen Sinn, dass ich vorher schon einen Plan B haben muss, bevor ich mit meiner aktuellen Bank verhandel, also denen sage, ich hätte gerne einen Ann. Darlehen? Es kann mir doch nichts passieren, ausser dass meine Bank drauf pocht, entweder mit BSV oder ich muss mich anderweitig umschauen. Die können den Vertrag ja nicht von sich aus dann kündigen, nur weil ich evtl. von meinem Recht gebrauch machen will, bzw. nachfrage.
    Das ich vor dem Kündigen ein Plan B haben muss, das ist ja selbstredend.

    Mit was kann ich denn grob schätzen, würden mich die weiteren entstehenden Kosten kosten, wenn ich von meiner Bank zu einer anderen wechsle - also vom BSV auf ein FWD? So Pi-Mal-Daumen. Und von was hengt das alles ab?

    --------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
    Anbei habe ich mir heute nochmal `nen kleinen Kopf gemacht:

    Eine andere Sache noch. Ich weiss, wir schauen in die Zukunft ..... aber ist ja nichts verbindliches - mehr nur für mich, was wäre wenn ....:

    Nehmen wir an, die 10 Jahre sind rum (2 sind ja davon schon weg). Darlehen 1 mit 50k ist auf 0 getilgt. Darlehen 2 ist bei 45k Restschuld.
    Nach 10 Jahren ist der Bausparvertrag noch in der Ansparphase und hätte schon rund 48k€ im Pott.

    Szenario A:
    Ich hole jetzt einen FWD auf 5 Jahre für das 90k€ Darlehen. Die Zinsen stehen derzeit bei >3,6%.
    Dann müsste ich doch zusehen, den 5J FWD so schnell wie möglich zu tilgen. Also alles was ich kann in diesen zu schmeissen, richtig?

    Szenario B:
    Ich hole jetzt einen FWD auf 5 Jahre für das 90k€ Darlehen. Die Zinsen stehen derzeit bei <3,5%.
    Dann müsste ich doch zusehen, 2,5 Jahre das FWD zu bezahlen, danach zusehen, wenn es keine besseren Konditionen dann gäbe für ein FWD welches den BSV ablöst, den BSV überwiegend zu tilgen, nicht mehr das FWD vom 90K€ Darlehen?

    Szenario C: (Traumszenario ^^)
    Ich hole jetzt einen FWD auf 5 Jahre für das 90k€ Darlehen. Die Zinsen stehen derzeit bei <2,7%. (BSV hat ja 2,74% in der Ansparphase)
    Dann müsste ich doch zusehen, den BSV auch schon in der Ansparphase so viel zu tilgen/besparen, wie es nur geht und den FWD eben nur zu bedienen?!

    Sind meine Vermutungen so richtig für die Zukunft? Will nicht in 10J. etwas falsch machen. Hab dafür mir eine Datei angelegt, wo ich meine Planung niedergeschrieben habe. (Planmensch)
    --------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

    Liebe Grüße
     
  15. Batman

    Batman

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    Das steht in den Darlehensbedingungen bzw. in den Bausparbedingungen. Da findest du einen Punkt "Berechnung der Bewertungszahl" und "Mindestbewertungszahl". Damit kannst du dir das näherungsweise ausrechnen. Aber: Die Zuteilung hängt auch davon ab, wie viele Bausparer zur gleichen Zeit Darlehen in Anspruch nehmen wollen.

    Du kannst das Darlehen, das als Vorfinanzierung für den Bausparer dient, nach 10 Jahren kündigen. Den BSV darfst du nicht ohne Weiteres kündigen, da er ja verpfändet ist. Da wird auch stehen, mit wie viel Geld du mindestens monatlich besparen musst.
    Und die Bank wird die Sicherheit nur freigeben, wenn du ihr eine andere verwertbare Sicherheit stellst oder das Darlehen komplett abzahlst.

    Du verbesserst deine Verhandlungsposition, wenn du eine Darlehenszusage hast. Einfach so kündigen darf dir die Bank nicht.

    Da möchte ich empfehlen, bei google zu schauen. "Kosten Eintragung/Löschung Grundschuld"
    Habe ich noch nie gemacht...

    FWD? Du meinst ein Annuitätendarlehen, nehme ich an.
    Forward-Darlehen bedeutet, dass du dir heute für die Laufzeit von 5 Jahren in (z.B.) 2 Jahren die Zinsen sicherst.

    A: Richtig.
    B: Jein. Kommt drauf an, wie weit unter 3,5%. Aber das ist nur theoretisch. Sind die Zinsen unterhalb des BauSPARzinses.... Aber normalerweise hast du recht.
    C: Nein. Hier greift wieder mein Vorschlag von gestern. Bauspardarlehen kündigen, Darlehen über Gesamtsumme (Rest 90.000 EUR und Bausparer) aufnehmen und dann auf normal tilgen.
     
  16. DiosMios

    DiosMios

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    Danke für deine Mühen, die du dir machst, um mir zu helfen. :bierchen:

    Mal vorab: FWD = Forwarddarlehen .. ich dachte man nennt das immer so, wie halt aus`m englischen ins deutsche interpretiert. Also Anschlussfinanzierung :D Aber du hast Recht, ein FWD ist nur dann der Fall, wenn er mind. 1 Jahr vor Beendigung des normalen Darlehen "gebucht" wird. Also ich eine Absicherung vorher schon haben will. Ansonsten genüge ein normales Darlehen.

    Z.Zt. bin ich im Ausland, habe daher keine Einsicht in die Verträge - sondern nur in die Angebote von damals und die Jahresabschlussrechnung. Aber wegen der Bewertungszahl werde ich, sobald ich wieder zu Hause bin, mich mal drum kümmern. Daher ja auch meine Frage hier, weil ich recht Zeitnah, sobald ich daheim bin, zur Bank gehen wollte, wegen der "Erhöhung" der monatlichen Belastung.
    Also kann ich den BSV gar nicht in der Ansparphase kündigen bzw. ich kann ihn nach 10 Jahren kündigen (in der Ansparphase), was dann nur das Auszahlungsdarlehen kündigt, ich also noch 2,5 Jahre ansparen muss? Das habe ich noch nicht ganz verstanden. Ist das so korrekt?

    Eine Darlehenszusage gibt es doch soweit nicht, ausser ich schliesse es direkt ab?! Also ich kann mir doch nur Angebote einholen, ob die dann wirklich finanziert werden, ist doch meist ein anderes Thema?!

    Wegen den Kosten ... da geht es also "nur" um die Eintragung/Löschung der Grundschuld? Nichts weiteres? Dann werd ich bei google nachher mich mal erkundigen :think

    Ja meinte ich, hab das ein wenig durcheinander gebracht.
    Wenigstens lag ich nicht komplett falsch.
    Also A ist soweit klar.
    Bei B war genau so gemeint. Daher extra Fall C. Also sollte bei B eben nicht unter dem SPARzins sein. Soweit ist auch hier alles klar.
    Nun zum Punkt C. Soweit ist alles klar. Hätte ich dran denken müssen, wenn schon die Darlehen weit unter dem Zins sind, wäre dies die einzige Lösung, also einen Komplettdarlehen auf zu nehmen.

    Wäre nicht die C. Lösung auch bei der B Lösung praktikabel? Nehmen wir an, es gibt nach jetzt noch 8 Jahren einen eff. Zins von unter 3,4% - so wäre doch das gleiche Verfahren angebracht?

    Sry, ich schreibe gerade direkt meine Gedanken wieder. -> Aber wie will ich das so finanzieren, wenn ich den BSV doch noch 2,5 Jahre besparen muss ehe dieser abgelöst werden kann? Bsp.: In 8 Jahren muss ich ein neues Darlehen auf das 90k€ Darlehen absetzen. Der BSV muss dann noch 2,5 Jahre angespart werden. Das ich die ausstehende Summe direkt per Einmalzahlung zahlen kann, halte ich für weniger möglich (+10k€). Somit kann ich doch gar nicht auf beide verschiedenen Verträge, 1 Vertrag aufsetzen, der beide nun ablöst?
    Ach, dieser Bausparvertrag, der scheint mir einfach ne Nummer zu hoch zu sein. Also in der Sache was ich kann und was nicht. Beim Darlehen ist alles so einfach und klar.
    Ich bräuchte am ehsten ne Aussage, die recht verständlich ist, wann kann ich den BSV kündigen (Nur vor dem 10 Jahr, oder auch dann jährlich mit ner Frist danach? Oder vllt. dann 5 Jahre später, wenn ich es nicht nach dem 10. Jahr mache?), was passiert, wenn ich diesen kündige, besonders weil ich nach 10 Jahren kündigen darf, den BSV aber behalten muss - wohl eher, so wie ich es gerade denke, ihn nach 10 Jahren kündige, was dann nur die Auszahlung betrifft, es also gar nicht zur Auszahlung kommen lasse. Aber müsste ich nicht dann erst kündigen, wenn die Ansparphase dem Ende naht? Geht das überhaupt nach 12 Jahren noch zu kündigen, oder kann ich nur 1malig in einer Karenzzeit von x Monaten vor dem 10. Jahr kündigen? Und müsste es dann nicht ein "Teil FWD" sein? Ich meine ich würde ja mein 90k€ Darlehen direkt übernehmen, und den BSV erst in 2,5 Jahren - wenn ich beide in 1 Vertrag haben will? Nach meinen Rechnungen müsste das ein komplett Darlehen von unter 100k€ sein.
     
  17. Torian

    Torian

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    10 Jahre nach vollständiger Auszahlung darf mit jeweils 6 monatiger Kündigungsfrist beliebig oft ganz oder teilweise gekündigt werden.
     
  18. Batman

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    Du hast hier 2 Verträge.
    Vertag 1: Bausparvertrag, der verpfändet ist.
    Vetrag 2: Endfälliges Darlehen. Dieses wird dann durch den Bausparvertrag (Vertrag 1) in 12,5 Jahren abgelöst.

    Wäre der Vertrag nicht verpfändet, könntest du ihn jederzeit kündigen. Also musst du dafür Sorge tragen, dass die Sicherheit nicht mehr benötigt wird. -> Rückzahlung des Vertrages 2.
    Kündigst du 1, wird die Bank von dir eine neue Sicherheit fordern.


    Man erhält von Banken Kreditzusagen. Diese musst du nicht annehmen, die Banken binden sich aber an das Angebot. (2 Wochen oder so)

    Ja.
     
  19. DiosMios

    DiosMios

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    Ok danke euch beiden.

    Also ich kann, nach den 10 Jahren egal wann kündigen, muss halt nur beachten, dass die Frist, wo die Kündigung greift, 6 Monate ist. Kapiert.

    Das ich im BSV sozusagen 2 Verträge habe ist mir auch klar.
    Also kann ich den BSV nach 10 Jahren kündigen, habe im BSV zu dem Zeitpunkt ca. 45.000€ angespart. Eine Restschuld bliebe demnach von ca. 67.000€. Mein Darlehen hat zu dem Zeitpunkt maximal 50.000€ noch offen da stehen.
    Demnach brauche ich ein Darlehen, von einem anderen Institut, oder falls es meine Bank mit macht, von der, in Höhe von 117.000€. (Hier hilft es natürlich ungemein schon ein Angebot eines anderen Instituts zu haben, damit meine Bank drauf eingeht, da diese meiner Meinung nach gute Konditionen bereitstellen kann) Mit diesem Darlehen, wenn die Zinsen dementsprechend "gut" sind, kann ich dann den BSV auflösen ( das 90k Darlehen endet ja normal dort ). Das heisst, dass ich nach 10 Jahren aus dem BSV raus käme, also ich muss nicht die 2,5 Jahre Ansparphase abwarten - dies allerdings gekoppelt mit eventuellen Kosten, zumindest wenn ich bei einem anderen Institut weiter finanziere, wegen der Grundschuldumtragung/löschung und Co.? Das fällt ja nicht weg, und daher muss ich dann zumindest diese Kosten pauschal auf das dann neue Ann. Darlehen drauf rechnen.
    Ich geh auch recht der Annahme, dass ich diese Kosten in keinem Wege umgehen kann, ausser natürlich ich bleibe dort? :D

    Sollten die Konditionen nach jetzigen 8 Jahren, also wenn die 10 Jahre um sind, bei sagen wir mal 3,3% stehen, lohnt es sich doch dann zu warten, je nach Prognosen usw. - je nach Lage ist mir auch klar, und nur ein Darlehen auf die Restschuld des 90k€ Darlehen zu nehmen. (Da brauche ich auch keine weiteren Kosten zu befürchten für die Ablsöung??) Den BSV würde ich so lassen, immerhin hat er ja gute 2,74% Zins. (alles eff.) Dann müsste ich den Markt nochmal sondieren, in dem Fall spätestens 2 Jahre später, um das folgende Darlehen, also die Auszahlung des BSV und den Umstieg in das Darlehen mit 3,52% eff. Zins, ob nicht zu dem Zeitpunkt ein Darlehen ( mit anfallenden Umtragungskosten - oder sind die nun weg?) besser wäre wie z.B., wenn dann ein eff. Zins von 3,2% raus käme? Fallen ab da keine Kosten an, könnten ja schon 3,4% sich lohnen, wobei man abwähnen muss, wie viel ich für diesen Akt dann noch spare. Bei 500,- macht das jetzt auch nicht mehr viel Sinn?

    Ich hoffe, meine letzten Fragen werden noch gelöst - dann denke ich, habe ich alles, nach langem hin und her - sry hierfür, Nötige geschnallt.

    Liebe Grüße
     
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  21. Batman

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    Es wäre einfacher, wenn deine Fragen klar herauszulesen wären.

    1. Nicht sozusagen. Du hast zwei Verträge.
    2. Ja. Du nimmst das Bauspardarlehen nicht in Anspruch (du bekommst eine Mitteilung vor Zuteilung) und löst das andere Darlehen komplett ab. Beide Verträge enden dann. Ruf einfach mal bei irgendeiner Bank an und frage, was die für ein Angebot machen und was an Kosten auf dich zukämen. Das können die dir genau sagen. Dann weißt du, was in 8 Jahren auf dich zukommt. (es sei denn, die Notare verdienen dann mehr)
    3. ...einfach mal bei irgendeiner Bank ein Angebot einholen... heute. Auch wenn du nicht jetzt neu abschließen willst. Frage nach, was an Kosten entsteht. Frage nach, was an Kosten entsteht, wenn du am Ende der Laufzeit zu einer anderen Bank wechselst.
    4. 500 EUR geteilt durch deinen Stundenlohn = persönlicher Wert von 500 EUR.
     
  22. DiosMios

    DiosMios

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    Ich versuch mal alles kurz und knapp zu stellen:
    Habe ich das soweit hier richtig verstanden:

    1: Es erwarten mich Kosten, wenn ich zu einem anderen Institut gehe, weil ich den BSV nach 10 Jahre kündige. (Grundschuldumtragung und Co.)
    2: Es erwarten mich keine Kosten (nach 10 Jahren), wenn ich bei der gleichen Bank bleibe, und dort den BSV in ein Ann. Darlehen "ändere". (Keine Grundschuldumtragung da gleiches Institut)
    3: Ich kann den BSV nach 10 Jahren, mit einer Frist von 6 Monaten, immer kündigen, also auch in dem Fall nach 12 Jahren (+ die 6 Monate Frist = 12,5 Jahre Ende), sodass der BSV noch vor der Zuteilung abgelöst wird. Hierbei entstehen keine Kosten, da die Grundschuldumtragung mit dem BSV-Ansparvertrag geltend waren??
    4: Falls 3 nicht Richtig ist, und die Grundschuld auch auf dem Darlehen liegt, wieso erwarten mich keine Kosten, wenn ich einer meiner 2 Ann. Darlehen wo anders weiter finanziere, nach den 10 Jahren?
    5: Kündige ich den BSV nach 12,5 Jahren, und nehme dafür ein neues Darlehen auf, so muss die Bank, in der ich den BSV abgeschlossen habe, mir das Geld auszahlen, wann ich will - bzw. zahlt diese das angesparte Geld zum Kündigungszeitpunkt aus? Sodass ich das Geld direkt ins neue Darlehen mit anlege.

    Liebe Grüße
     
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