Treppen Holme zwischen Theorie und Wirklichkeit

Diskutiere Treppen Holme zwischen Theorie und Wirklichkeit im Sonstiges Forum im Bereich Sonstiges; Gleich aus doppelten Anlass, wollte ich einmal über DIN 1055 Teil 3 und die horizontale Holmlast philosophieren. Da steht also in der Norm, für...

  1. #1 Elias Brunn, 5. Juni 2002
    Elias Brunn

    Elias Brunn

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    Gleich aus doppelten Anlass, wollte ich einmal über DIN 1055 Teil 3 und die horizontale Holmlast philosophieren. Da steht also in der Norm, für normale Wohnbauten sei eine Holmlast von 0,5 kN/m, sonst 1 kN/m anzusetzen. Sehr schön, jeder stellt sich eine Masse vor, die gegen ein Geländer drückt dieses Feld runter die Katastrophe ist da. Deshalb will auch niemand diesen Lastansatz kritisieren. Aber wie sieht es denn aus in der Wirklichkeit? Ich weise die Last grundsätzlich nicht nach! Warum? Ganz einfach, die Industriegebäude, die ich plane werden ab und dann von einzelnen Personen besucht. Eine Horizontallast von 1 kN/m kann dabei einfach nicht erzeugt werden. Versuche ich jetzt die Last nachzuweisen, rechne ich jede Treppenwange kaputt (schon mal ein U auf Torsion nachgewiesen?). Also wird dieser Ansatz einfach allgemein ignoriert und nur so ein bischen darauf geachtet, dass der Anschluss des Geländers ein Moment übertragen kann. Was machen die Prüfingenieure? Die ignorieren mit. (Auch wenn sich da dann auch so mancher als "Anfänger" outet). Was für einen Sinn macht jetzt diese Vorschrift? Und was ist jetzt daran die Annerkannte Regel der Bautechnik?
    E. Brunn
     
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  3. MB

    MB Gast

    Gute Frage

    Ich hab mich eigentlich eher gefragt, wieso da keine dynamischen Lasten angesetzt werden. OK, sind umgerechnet auf statische, aber was ist mit Schwingungen?
    Ich komme deshalb drauf, weil ich sowas mal bei einer Müllverbrennungsanlage rechnen mußte. Da kommt man dann mit Holmen nicht mehr aus.
    Aber ist auch wirklich jede DIN sinnvoll? Es ist ja nicht so, daß eine DIN automatisch anerkannte Regel der Technik ist.
     
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