Trockenestrich - Fermacell vs. Spanplatte

Diskutiere Trockenestrich - Fermacell vs. Spanplatte im Trockenbau Forum im Bereich Neubau; Leider konnte ich per Suchfunktion keine Antwort auf meine Frage finden. Ich stehe jetzt bald vor der Aufgabe im OG den Fussboden verlegen zu...

  1. #1 Fighter117, 13. Januar 2013
    Fighter117

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    Leider konnte ich per Suchfunktion keine Antwort auf meine Frage finden.

    Ich stehe jetzt bald vor der Aufgabe im OG den Fussboden verlegen zu müssen. Es ist eine Holzbalkendecke die ich zur Zeit dämme und mit OSB-Platten auslege. Darauf plane ich nach dem stellen der Wände eine "URSA Trittschalldämmung Glaswolle WLG 033". Darauf habe ich nun die Option entweder Fermacell Gipsfaserplatten oder 22mm Greenline Spanplatten E1-P3 zu verlegen.

    Fermacell 15,33 pro m²
    Greenline 6,10 pro m²

    Der Preisunterschied ist schon heftig. Dazu kommt noch der Vorteil das sich die Spanplatte leichter verarbeiten lässt.

    Für das Bad würde ich dann schon die Fermacellplatte bevorzugen, aber für den Wohnraum eher die Spanplatte. Wie seht ihr das? Worin liegen die Vorteile gegenüber der Gipsfaserplatte?
     
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  3. #2 Gast943916, 13. Januar 2013
    Gast943916

    Gast943916 Gast

    Und wie ist der Bodenaufbau?
     
  4. Inkognito

    Inkognito Gast

    Mit mehr Masse ist das Trittgefühl wohl satter auf der gipsgebundenen Platte
     
  5. #4 Fighter117, 13. Januar 2013
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    Was meinst du mit Bodenaufbau? Meinst du welcher Fussbodenbelag drauf kommen soll?

    --------------

    Also ist der einzige Vorteil der Gipsfaserplatte sein etwas höheres Gewicht?
     
  6. #5 Gast943916, 13. Januar 2013
    Gast943916

    Gast943916 Gast

    Nein, das darunter
     
  7. #6 Fighter117, 13. Januar 2013
    Fighter117

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    Habe ich im ersten Post geschrieben ;-)

    "Es ist eine Holzbalkendecke die ich zur Zeit dämme und mit OSB-Platten auslege. Darauf plane ich nach dem stellen der Wände eine "URSA Trittschalldämmung Glaswolle WLG 033"."
     
  8. #7 Gast943916, 14. Januar 2013
    Gast943916

    Gast943916 Gast

    und was ist zum unteren Raum hin, unter deiner Dämmung?
     
  9. #8 Fighter117, 14. Januar 2013
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    Unter der Dämmung hängt eine Rigipsdecke.
     
  10. #9 Gast943916, 14. Januar 2013
    Gast943916

    Gast943916 Gast

    ungedämmt und ohne Dampfbremse? Etwas genauere Angaben wären schon hilfreich....
     
  11. Fighter117

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    Eine Dampfbremse habe ich auf anraten nicht eingebaut.
    Also nochmal von unten nach oben. Tapetenflies, Gipskartondecke, 220mm Holzbalkendecke mit 200mm Dämmung.Damit die Dämmung nicht auf die Gipskartonplatten liegt, habe ich von unten an die Balken Konterlatten genagelt (ca. alle 50cm). Auf die Holzbalken habe ich Randdämmstreifen getackert damit die OSB-Platten nicht direkt auf dem Holz aufliegen. Darauf dann 22mm OSB-Platten verschraubt. Darauf dann 20mm Trittschalldämmung geplant. Jetzt tendiere ich nun dazu im Wohnraum Spanplatte zu verlegen und im kleinen Bad die Fermacell-Platten.
     
  12. Gast943916

    Gast943916 Gast

    warum keine DB verbaut wurde, kann ich nicht nachvollziehen, aber die OSB würde ich in auf jeden Fall weglassen und durch Rauhspund ersetzen, sonst ist der Schimmel vorprogrammiert
     
  13. Inkognito

    Inkognito Gast

    Wieso Dampfbremse, ist unten drunter kalt? Das ist der Fußboden des OG, das ist - nehme ich mal an - beheizt, genau so wie das EG
     
  14. Neutal

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    So wie ich das verstehe handelt es sich um die Decke zwischen EG und OG, also innerhalb der Luftdichten Ebene.
     
  15. Fighter117

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    Richtig. Dampfbremse ist am Dachstuhl bis zu den Wänden runter. So wie es sich gehört. Beide Geschosse befinden sich im Luftdichten Bereich

    Warum sollte es schimmeln? Es ist sowohl zwischen Gipskaton und Dämmung als auch zwischen Dämmung und OSB-Platten ein Zwischenraum in dem hinterlüftet wird und evtl. auftretende Feuchtigkeit zu den Seiten im Drempel entweichen kann.
     
  16. Gast943916

    Gast943916 Gast

    wenn ich es richtig verstehe, hat die Hinterlüftung zw. Dämmung und OSB ca. 20 mm, die reichen nicht.
     
  17. Fighter117

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    Aber wo soll die Feuchtigkeit dort herkommen? Von Unten? Da müsste sie ja erstmal durch den Gipskarton die Dämmung durch.
     
  18. Julius

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    Und welche Beläge sollen nacher oben drauf?
    Daß Deine Unterkonstruktion nicht gerade toll ist in Bezug auf die Trittschalldämmung, ist Dir bewußt?
    Und warum dann teure Trittschalldämmmatten mit niedriger Wärmeleitgruppe? Wärmezudämmen haben sie dort ja nichts.

    Dann ist die Luftschalldämmung also auch im Eimer...

    Wer hat den Quatsch geplant?
     
  19. Fighter117

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    Ein Architekt hat diese Konstuktion so geplant.
    Nur den Aufbau muss ich jetzt selbst machen. Und das mit den Randdämmstreifen zwischen OSB und Dackenbalken war meine Idee. Bringt eine ganze Menge im Trittschallbereich.
    Was schlägst du dann als Trittschall unter dem Fussboden vor? Lieber Styropor?

    Warum ist die Luftschalldämmung im Eimer? Nicht falsch verstehen, die 200mm Dämmung ist durchgängig und endet nicht mitten im Drempel sondern geht bis zur Dachdämmung bzw. zur Folie. Es geht nur um die Luftschicht zwischen Dämmung und OSB. Ich habe im Drempelbereich eine etwa 10cm breite Öffnung zur Wand gelassen. Erstens damit keine Spannungen auftreten können, und zweitens damit es ein wenig hinterlüftet werden kann.

    Je nachdem. Da sind wir uns noch nicht einig. Ich hätte am liebsten Auslegeware. Spielt das denn eine Rolle?
     
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    Hallo Fighter117,

    hier auch noch einmal Anmerkungen aus unserem Produktmanagement für Dein Projekt:

    Spanplatte:
    - Verbindung erfolgt durch Nut und Feder, diese press aneinander zu bekommen ist sehr schwer
    - die üblichen Formate 2.050 x 925 mm sind nicht gerade handlich, dadurch wird das in einander schieben der Platten noch schwieriger
    - sind die Spanplatten nicht kraftschlüssig verbunden kann es beim begehen der Fläche zu Reibung zwischen den Platten und zu quietsch Geräusche kommen.
    - bei einer Verlegung im schleppenden Verband ist das Einsetzen in der Nut der letzten Reihen-Stücke kaum möglich
    - je nach Hersteller wird ein Abstand Spanplatte zur Wand von 25 mm, je Raumgeometrie noch mehr, das hat zur Folge:
    - es müssen breite (und teuere Fußleisten verwendet werden, und
    - Möbelfüsse müssen entsprechenden Abstand zur Wand haben (sonst würde sie in der Luft stehen)
    - häufiger Schadensfall: der Randabstand wird nicht eingehalten. Durch die Luftfeuchtigkeit dehnt sich die Spannplatte und es kommt zu Wölbungen in der Fläche
    - nicht zu vergessen, dass nicht alle Oberflächenbeläge auf einer Spanplatte verlegt werden können.

    All diese Schwierigkeiten entfallen mit einem Fermacell Estrich-Element

    Bemerkung am Rande: die Ursa Trittschalldämmung, ist nur für Nassestrichen geeignet (siehe Ursa-Datenblatt)


    Ich hoffe das hilft Dir weiter. Wenn Du Fragen hast, melde Dich gerne, unsere Experten stehen mit Rat und Tat zur Seite!

    Viele Grüße aus Duisburg!
     
  22. Fighter117

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    Vielen Dank. Das ist die erste hilfreiche Antwort zu meiner eigentlichen Frage.
    Da hast du jetzt einige Punkte angesprochen die nicht von der Hand zu weisen sind.

    Dann hätte ich dazu gleich zwei weitere Fragen.
    Welche Trittschalldämmung ist denn besser, bzw, wo liegen die Unterschiede?
    Es gibt sie ja mit Styropor, Mineralwolle, oder eben ohne. Also kann dort der Anwender auch andere Trittschalldämmung verbauen.

    Wird empfohlen die Platten mit dem Untergrund zu verschrauben? Ich habe ein Muster gesehen wo dies gemacht wurde. Aber dann wird der Schall doch über die Schrauben an dem Rohfussboden übertragen, oder seh ich das falsch. Und eine schwimmende Verlegung ist das meiner Meinung dann auch nicht.
     
Thema: Trockenestrich - Fermacell vs. Spanplatte
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