Übrigens ... Überspannungsschutz

Diskutiere Übrigens ... Überspannungsschutz im Elektro 1 Forum im Bereich Haustechnik; Übrigens, da wir schonmal über Fundamenterder/Kreuzerder/Blitzschutz unterhalten haben. Vor 4 Tagen ist ein Blitz irgendwo in der Nachbarschaft...

  1. #1 C.. Schwarze, 23. Juni 2002
    C.. Schwarze

    C.. Schwarze Gast

    Übrigens, da wir schonmal über Fundamenterder/Kreuzerder/Blitzschutz unterhalten haben.

    Vor 4 Tagen ist ein Blitz irgendwo in der Nachbarschaft eingeschlagen.

    Außer von zahlreichen Stromausfällen, sind in einigen Haushaltungen Netzteile, Fernseher, 3fachSteckdosen, Lampen, Heizungen und eine Gefriertruhe ausgefallen.

    Wenn man wirklich sich einen Blitzableiter zulegen will, sollte man auch gegen Überspannungen sich absichern.
    Und das nicht nur Versicherungsmäßig.
     
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  3. Plewka

    Plewka

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    Leider alter Beitrag...vielleicht kommt ja trotzdem eine Diskussion auf...

    Es ist nichts bekannt, was gegen Blitzeinschlag hilft. Selbst Blitztreffer in mittelbarer Nähe bringen so viel Energie mit, dass alles was "denkt" es wäre ein Kabel sehr viel Energie einfängt. Mit CE ist der elektromagnetische Schutz der Geräte etwas brauchbarer geworden, aber High-Tech wie Computer und Hifi-Zeug wird so oder so hinterrücks, durch die angeschlossenen Kabel gegrillt (inzwischen sind ja alle Risikogruppen auch noch untereinander verkabelt...Computersound an Hifi, DVD-Genuss mit Bild und Ton).

    Bei Datenleitungen von aussen wie z.B. (ISDN/TV) mag es noch machbar sein, für die Energieversorgung halte ich es für totale Illusion. Die ISDN-Leitung ist durch die Sollbruchstelle NTBA recht gut geschützt (ich habe zusätzlich Widerstände in den Bus hineingehängt, wenn er kurz ist und das verträgt) , bei Kabelfernsehen mag es auch noch Sinn geben einen Schutzversuch zu unternehmen.

    Weiteres Geld gehört eher in eine gute Versicherung mit hoher Leistung bei Blitzschlag _und_ induzierte Überspannung und nicht in teure Verteilerdosen, IMO.
     
  4. #3 Michael Prieß, 30. Juli 2003
    Michael Prieß

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    Wieso nichts bekannt?

    ist eh vom Fachmann auszuführen und der berät dann auch gerne. Zu unterscheiden sind:

    a) Äußerer Blitzschutz: Blitzschutzklasse ermitteln -> dann Dimensionierung der Anlage von Fangeinrichtung,Ableitung und Erdungsanlage. Bewahrt "nur" vor mechanischer Zerstörung und Brand

    b) Innerer Blitzschutz: Kernstück Potentialausgleich welcher je nach Stoßerdungswiderstand das Potential auf einige 100 kV anheben kann. Dann passiert zwar beim Anfassen von metallenen Leitern nichts, aber der Isolationswiderstand der meisten Geräte liegt weit drunter. Daher; Überspannungsschutzgeräte schützen die Anlage vor Blitzstom -> elektrische sowie magnetische Felder. Bei der Planung gibt es in DIN eingearbeitet Konzepte, Stichwort EMV-Blitzschutz-Zonen

    Also Lösungen gibt es schon reichlich.
     
  5. Plewka

    Plewka

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    Re: Wieso nichts bekannt?



    Moderne Kommunikation und EMV-Schutzzonen-Konzept...ok, das ist die einzige Möglichkeit, aber sie ist aufwendig und hat Folgen:
    Es sind schirmende (Raum)-Käfige mit gefilterten Durchgängen nötig. Ohne diese Käfige kann man sich ausser den vorgeschriebenen Maßnahmen alles sparen, oder?

    In seltenen Fällen baut man ein Funkhaus/Serverstandort, sondern ein Wohnhaus...nur was sagen schnurloses Telefon, WLAN und Handy dazu?

    Es gibt ein interessantes Konzept (IMO) mit Hühnerdraht. Potentialausgleich auch an Decken anschliessen, auf die Filigrandecke Bahnenweise verzinkten Hühnerdraht befestigen (zwischen den Abstandshaltern) und dichtweben. Den Draht aussen überstehen lassen und auf Schalung befestigen. Er dient als Übergang zum nächsten Geschoss. Die Aussenwände bekommen unter dem Putz (z.B. auf Porenbeton) mit Kupferkrampen Hühnerdraht.
    Die Idee stammt von zwei E-Ings. Die Schirmung funktioniert. Ich kann nicht beurteilen, ob das bautechnisch machbar ist. Anyone?
     
  6. Lebski

    Lebski Gast

    Wird ähnlich gegen Strahlung von Mobilfunk eingesetzt.
    Auch Tapeten mit Gewebe gibt es. Wegen Hochspannung, der nächste verkauft se gegen Abhören.

    Wie das ganze das natürliche Magnetfeld beeinflusst? Wie die Lebensqualität ist?
    Ich bin da kein Freund von.
     
  7. Plewka

    Plewka

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    Volle Zustimmung...

    Vielleicht ist es toll unter Hochspannungsleitungen oder nahe Funktürmen...spart ggf. Heizkosten.
    In Hamburg gibt es einen Bereich mit einigen grossen Sendern...und Kleingärten und die Idee der Partybeleuchtung durch in den Boden gesteckte Leuchtstoffröhren mit etwas Kabel...gab aber Ärger :shades

    ---

    Ein Bekannter hat einen satten Stahl- träger (DoppelT für 17,5 Wand) in der Decke, Decke von Ytong. Die Ausrichtung ist etwas ungünstig und ggf. war das Material etwas vormagentisiert...

    Er hat sich dann einen schicken grossen Fernseher gekauft. Nun bitte dreimal raten wo der Fernseher stehen sollte...

    Ich habe also eine Packung Magnete gekauft um das Bild halbwegs ohne Farbfehler in den Ecken hinzubekommen.
    :wow

    PS: Das Gerät hatte Entmagnetisierung und war völlig ok.
     
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