Umrüstung von Gasetagenheizung auf Fernwärme

Diskutiere Umrüstung von Gasetagenheizung auf Fernwärme im Heizung 2 Forum im Bereich Haustechnik; Ich brauche mal Eure Hilfe für folgendes Projekt: MFH, 8 WE (2 Zi, Kü, Bad), Altbau. Hzg (Platten-HK) und WW derzeit über...

  1. #1 Ralf Dühlmeyer, 6. März 2012
    Ralf Dühlmeyer

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    Ich brauche mal Eure Hilfe für folgendes Projekt:

    MFH, 8 WE (2 Zi, Kü, Bad), Altbau. Hzg (Platten-HK) und WW derzeit über Aussenwand-Gasetagenheizungen, die ihre wirtschaftliche Lebensdauer überschritten und ihre technische erreicht haben. Ergo muss Ersatz her.
    Derzeitige Wärmeleistung der Thermen 18 bzw 20 kW - Mittelhaus in einem Block, Rückfront soll in dem Zuge mit gedämmt werden.

    Das Gebäude soll auf Fernwärme umgerüstet werden. Das scheint aber ein Problem zu sein, weil meine Heizis alle mit den Wohnungsübergabestationen bzw. dem Anbieten derselben so ihre Schwierigkeiten haben. Und ich find auch nicht wirklich viel :o

    Der Energieversorger stellt im Keller eine kleine Zentralstation auf, von der sollen Vor- und Rücklauf zu den Übergabestationen gehen.
    Diese müssen WW bereiten und halt Heizung können, Zirkulation ist nicht nötig.
    Wichtig ist eine Vorbereitung für einen Wärmemengenzähler, da der Versorger eigene Zähler beistellt und die Nutzer ihre Verbräuche direkt bei diesem abrechnen.

    Könnt Ihr konkretere Tipps zu Anlagen geben.

    Ich hab eigentlich nur was von Danfoss gefunden
    http://waerme.danfoss.com/xRangeA/0_MNU17521053_SIT412_SIT412.html
    Wobei der eine Typ nicht mal Prospekte, geschweige denn mehr hergibt.
     
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  3. #2 Herr Gnoettgen, 6. März 2012
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    Zentrale Warmwasserbereitung ist ausgeschlossen?

    Ich mach gerade was Ähnliches und rüste von raumluftabhängigen Kombithermen auf Fernwärme um.
    Ich verteile im Keller Heizung,WW und Zirku bis zu den neuen Steigsträngen, die parallel zu den bisherigen Gasleitungen in die Wohnungen geführt werden.
    Dort binde ich die Leitungen kurz über dem Fußboden an die vorhandenen von der Therme abgehenden an.
    So beschränkt sich der Eingriff in die bewohnten Wohnungen auf ein Mindestmaß.

    Die Danfoss-Stationen kenne ich auch noch nicht. Ist sicher auch recht expensiv?
     
  4. #3 Ralf Dühlmeyer, 6. März 2012
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    Zentral WW und Hzg ist aus drei Gründen nicht gewollt:
    1) Vermieter trägt Zahlungsausfallrisiko - bei Etagenlösung trägt der Energieversorger dies
    2) Kaum ausreichend Platz für einen Speicher entsprechender Grösse
    3) Legionellenkontrolle

    In die Wohnungen muss gar nicht eingeriffen werden, da die Heizungen in Abstellräumen sitzen, die nicht in der Wohnung liegen (altes WC auf halber Treppe).

    Der Techniker vom Energieversorger hat mir Kosten je Station von ca. 1.000 € zzgl Montage als Erfahrungswert genannt.
    Wenn sich die Zahlen alle bestätigen, wäre die Investitionssumme geringer als bei Umrüstung auf Gasbrennwert als Aussenwandgeräte!
     
  5. #4 Herr Gnoettgen, 6. März 2012
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    Der 1. Grund ist sicher der Aussachlaggebende und nicht von der Hand zu weisen.

    Die Speichergrößen lassen sich mit den Hochleistungswärmetauschern recht klein halten und ggf. in mehrere kleine Speicher splitten.

    Ich bleibe bei meiner Lösung auch bei einem Bruchteil der Ersatzkosten für die 18-jährigen Gasthermen.

    Die 1000 Euro beziehen sich vermutlich auf die reinen Stationen und die Kosten für die Verteilungsleitungen kommen noch dazu?
    Ich will die Gesamtkosten je Wohnung unterhalb von 1000 Euro halten.

    Über die Stationen muß ich mich aber mal informieren. Klingt interessant.

    Übrigens, die Legionellenprüfung kostet mich 150 Euro fürs gesamte Objekt (4 Stränge + WW-Speicher), also keine 10 Euro je Wohnung.
    Vielleicht siegt ja auch noch die Vernunft und der Turnus wird auf drei Jahre verlängert.
     
  6. LaSina

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    Ich sag schonmal Entschuldigung aber folgendes kam mir gerade in den Kopf:


    Was sagt dein Planer dazu ?
    Produktbesprechungen gibts hier nicht.
    Das ist kein DIY Forum. Hol dir unabhängigen Sachverstand :D:deal
     
  7. #6 Achim Kaiser, 6. März 2012
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    Problem bei Fernwärme liegt in der vorgegebenen max. Rücklauftemperatur.
    Die Anlage muss mit Feinsteinstellventilen auf hohe Spreizung gebracht werden. Heizflächen passen da von normaler WW-Heizung seltenst.

    Gruß
    Achim Kaiser
     
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  9. #7 Herr Gnoettgen, 6. März 2012
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    Wir haben damit kein Problem.
    Die Fahrweise der Übergabestation wird wunschgemäß auf 70/55 eingestellt, weil die Heizflächen vor 18 Jahren so ausgelegt wurden.

    Ich muß lediglich die Pumpe neu auslegen, weil sonst an jedem Strang höchstens 2 Heizkörper je Etage hängen und hier werden es 6-7 St. wegen der horizontalen Verteilung in den Wohnungen.
     
  10. #8 Ralf Dühlmeyer, 7. März 2012
    Ralf Dühlmeyer

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    War ja klar, irgendwer musst ja damit um die Ecke kommen. :winken
     
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