Unabhängige Beratung/Meinung bzgl. Heizung

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  1. juliar

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    Hallo zusammen,

    wo bekommt man Eurer Meinung nach am besten eine unabhängige Beratung bzgl. der Heizungs-Auswahl her? Wir sanieren nächstes Jahr ein Haus und es ist auch eine neue Heizungsanlage für die neue FB-Heizung nötig.

    Jeder Hersteller behauptet natürlich das seine die einzige richtige Wahl ist und natürlich auch die beste vom Preis-/Leistungsverhältnis und der Effizienz. :-)

    Die Heizungsbauer vor Ort haben ja meist auch Ihre festen Hersteller mit denen sie zusammenarbeiten und schauen meiner Meinung nach nicht umbedingt "über den Tellerrand" hinaus.

    Wie ist Eure Meinung zu Luft-Wärmepumpen? Früher haben diese Geräte ja relativ viel Strom für den Heizstab verbraucht, aber wenn man den aktuellen Zahlen und Werbeversprechen der Hersteller glauben kann, scheint sich hier ja einiges getan zu haben.

    Einige bieten LWP auch ohne Heizstab an. Was ist hiervon zu halten?

    Gibt es LWP-Hersteller die ihr mir aus eigenen Projekten empfehlen könnt und welche im realen Betrieb auch wirklich vernünftige Werte liefern? Gerne auch per PN wenn Namensnennung nicht erlaubt ist.

    Das Haus wird natürlich im Zuge der Sanierung komplett gedämmt (Wände, Fenster, Türen, Dach, Kellerdecke).

    Schönen Gruß
    Julia

    PS: Die Sanierung wird von einem Architekten geplant/begleitet der natürlich auch zum Thema Heizung beratend zur Seite steht. Er sagt aber selbst, dass er nicht alle aktuellen Systeme aller Hersteller am Markt kennen kann. Daher meine Frage nach einer unanhängigen Instanz.
     
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  3. Julius

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    Wie wird die Heizlast nach der Sanierung des Gebäudes liegen?
    Welche Vorlauftemperatur wird nötig sein, bei welchber Spreizung?
    Dann erst kann man sinnvoll Überlegungen anstellen.
    Und natürlich sollte man die sonstigen Umstände (Energieträgerverfügbarleit, rechtliche Vorgaben, Kaminsituation, räumlche Situation, Nutzungsgewohnheiten, Personenzahl usw. kennen.

    Sinnvoll wäre, einen Haustechnikplaner mit der Erarbeitung einer Planung mit Alternativen zu beauftragen. Dann bekommt man einen Überblich über jeweilige Investitionen und zu erwartende Betriebskosten.
    Auf so einer grundlage kann man die Entscheidung treffen!
     
  4. juliar

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    Die Details sind noch nicht bekannt und werden erst in den nächsten Wochen erarbeitet. Zur Zeit werden die Pläne für einen Anbau konkretisiert.

    Wer errechnet den z.B. die Heizlast? Macht das auch der Architekt?

    Danke und Gruß
    Julia
     
  5. #4 Achim Kaiser, 3. November 2011
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    Grundsätzlich hat sich bei der Technik *nicht viel* getan (im Sinne von Quantensprüngen).

    Die WP-Anlagen stehen und fallen mit der Anlagenauslegung und deren Planung.

    Man kann heute noch genauso viel falsch machen wie früher.

    Gruß
    Achim Kaiser
     
  6. Baumal

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    mit sicherheit nicht.
    ich jedenfalls nicht....:D
     
  7. juliar

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    Hm, OK. Das keine Quantensprünge erfolgt sind war mir soweit bewusst. Ich hatte mich nur vor einigen Jahren schonmal mit dem Thema beschäftigt und da war z.B. Erdwärme mit Bohrung von den Kennzahlen bzw. Betriebskosten immer um einiges vor den Luft-Wärmepumpen.

    Wenn man den Werbeversprechen glauben kann, kommen aktuelle LWP durchaus an die Kennzahlen einer Erdwärmepumpe heran, aber es muss eben nicht (teuer) gebohrt werden. Oder ist das nur "heisse Luft"?

    @Baumal: Wer macht das denn dann bei deinen Projekten?

    Danke und Gruß
    Julia
     
  8. Julius

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    Das ist leider nur Luft, aber keine heiße, höchstens laue...
    Kommt aus der Werbeabteilung, nicht von den Entwicklern.
     
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  10. #8 ReihenhausMax, 3. November 2011
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    Quantensprünge sind letztlich nichts anderes als ganz kleine Übergänge,
    insofern hat das Marketing noch nichtmal gelogen :D
     
  11. fmw6502

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    Heizlast nach EN12831 sollte der Architekt kennen, auch wenn er es nicht berechnen muß/kann.
    Wird (wenn überhaupt) meist vom Installateur nach Auftrag gerechnet. Besser ist dies vorher unabhängig machen zu lassen.

    Der Architekt muß im Prinzip nur dem Berechner Werte geben, die er eh hat, zB aus dem EnEV-Nachweis. Du mußt nur noch Deine Wunschtemperaturen für die einzelnen Räume beisteuern.
    Ist dann schnell für kleines Geld erledigt und bietet eine solide Planungsgrundlage.

    Such mal zB nach "Wärmebedarfsservice"

    Gruß
    Frank Martin
     
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