Unbeizten Kaltdach/Spitzdach dämmen (Bilder im Anhang)

Diskutiere Unbeizten Kaltdach/Spitzdach dämmen (Bilder im Anhang) im Praxisausführungen und Details Forum im Bereich Architektur; Hallo zusammen, bin des öfteren über Google hierhin gestolpert, aber nie so die passende Antwort für mein "Problem" gefunden. Hoffe nun mit...

  1. #1 Hako, 09.01.2025
    Zuletzt bearbeitet: 10.01.2025
    Hako

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    Hallo zusammen,

    bin des öfteren über Google hierhin gestolpert, aber nie so die passende Antwort für mein "Problem" gefunden. Hoffe nun mit diesem Thema auf eine Lösung.

    Folgender Sachverhalt: Ich besitze seit einem Jahr ein Haus
    - Massivbau
    - Baujahr 1979
    - Klinkerfassade mit Zwischendämmung

    Das Spitzdach worum es hier geht, ist ein kleiner Raum. Vielleicht 175cm hoch und ca. 3x5 Meter. Man kommt nur durch die Spitzdachlucke da rein. Ich habe also einen begehbaren Spitzdachboden was auch dadrunter gedämmt ist. Ergo: Dachboden (Holzverkleidung), Dämmung und dadrunter meine Schlafzimmerdecke.

    Bis dato konnte man, wenn man sich im Spitzdach befindet, nur eine Folie sehen (was für eine Folie kann ich nicht sagen, siehe Bild unten) und dahinter eben die Dachpfannen. Ich nehme an, dass das die ersten "Betonpfannen" sind die da noch dran sind. Die Sparren besitzen eine Tiefe von ca. 15,5 cm, sodass ich mich für 140mm Dämmatten entschieden habe (WLG 035 Isover Glasfaserdämmung).

    Nun habe ich die Dämmwolle in die Zwischensparren verlegt und so gut es geht, mit viel Mühe, Schweiß, Frust und Zeit eine Dampfbremsfolie davor angebracht (Isover Vario KM Duplex). Beim verlegen habe ich gemerkt das ich wegen der Holzverkleidung am Boden teilweise unebene Stellen habe, wodrunter theoretisch Luft reinziehen könnte. Diese Lücken habe ich so gut es geht versucht mit Silikon zu verdichten. Genauso wie die Ütongsteine links und rechts vom Dach die wegen dem Mörtel, was quasi nur draufgerotzt wurde, auch nicht zu 100% gerade sind. Auch da habe ich versicht so gut es geht mit Silikon bzw. dem Spezialkleber (Isover DoubleFit+) das Ganze zu verdichten.

    Nun zu meiner Frage: Kann dieses Vorhaben gut gehen, oder muss ich auch bei einem unbeheizten und unbenutzten Spitzdach auch ausnahmslos auf eine 100%ige Dichtheit der Dampbremsfolie achten? Weil, wenn ich ehrlich sein soll, habe ich nun echt schiss das hinter der Dampfbremsfolie langsam etwas vor sich hin schimmelt und ich dadurch mein Dach schädige. Beim besten Wissen und Gewissen kriege ich die Folie nicht besser angebracht. Der eine sagt: "Ach, unbeheizter und unbenutzter kleiner Spitzdach, passiert schon nix. Dadrunter ist die Zwischendecke auch gedämmt, also halb so wild". Der Andere wiederum: "Um Gottes Willen, raus damit, geht nicht gut!"

    Und nun stehe ich da... mehrere Hundert Euro ärmer und keine Ahnung was ich nun tun soll.

    Hier auch paar Bilder:

    [​IMG]
    Hier hat irgendein Nager 3 solcher Löcher rein geknabbert. Vielleicht eine 2 Euro Münze groß. Feuchtigkeitseintritt konnte ich jetzt hierdurch nicht feststellen. Die Folie wird bei kaltem oder regnerischem Wetter beschlagen aber einen nassen Dach hatte ich bis dato nicht.

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    Edit: Ich überlege nicht das Ganze zu verkleiden. Das Ganze soll eben nur ein wenig gedämmter sein. Auf ästhetische Aspekte wird daher bewusst verzichtet und das Vorhbaben nur auf das Nötigste beschränkt.

    Gruß

    Hako
     
  2. Hako

    Hako

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    Heute kam der Schornsteinfeger und musste dabei ein paar Dachpfannen nach oben Schieben. Dabei konnte man auch sehen, dass unter den Dachpfannen noch ein wenig Spielraum ist.

    Vielleicht hilft das Bild ja davon für die weitere Beurteilung:
    [​IMG]
     
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