unerklärlicher Stromverbrauch im Altbau

Diskutiere unerklärlicher Stromverbrauch im Altbau im Elektro 1 Forum im Bereich Haustechnik; Während meines letzten Urlaubes (9 Tage) habe ich den Kühlschrank + ISDN-Anlage mit Tel. u. Fax auf einen Strommessgerät "gelegt". Die restlichen...

  1. Anjuly

    Anjuly

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    Während meines letzten Urlaubes (9 Tage) habe ich den Kühlschrank + ISDN-Anlage mit Tel. u. Fax auf einen Strommessgerät "gelegt". Die restlichen Elektrogeräte waren durch herrausdrehen der Sicherungen absolut stillgelegt.
    Am Ende des Urlaubes zeigte mir das Strommessgerät einen Verbrauch von 5,278 kWh an, während der Zähler im Keller für den gleichen Zeitraum einen Verbrauch von 11,38 kWh anzeigte. Wie kann das sein?
    Sichergestellt ist, dass kein Stromverbrauch durch "Fremde" erfolgt (die Überprüfung durch einen Elektriker hat 80 EUR gekostet). Weiterhin ist der Stromzähler im Keller auf seine Genauigkeit überprüft worden und für korrekt anzeigend befunden worden (nochmals 43 EUR).
    Mir ist bekannt, dass Kupferleitungen einen Widerstand haben, aber kann dieser zu so viel höheren Verbrauchszahlen führen.
    Ich stehe vor einem Rätzel und benötige dringen hilfreiche Tips, wie ich weiter vorgehen könnte. Vielen Dank im vorraus, Anjuly
     
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  3. Hendrik42

    Hendrik42 Gast

    was ist mit der Heizung, Umwälzpumpe usw.? Die ziehen doch auch Strom.

    Ist das ein Haus? Oder eine Wohnung?
     
  4. Quelle

    Quelle

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    irgendwo werden in summe phänomenale 24 Watt gezogen :yikes

    das ist doch nicht mal ein echtes gerät (oder der leistungsmesser? :p ).

    mal ernsthaft, das ist bald im rahmen der messgenauigkeit.
     
  5. Lukas

    Lukas

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    :respekt :respekt :respekt Quelle,

    evtl. sollte man das Verbrauchsmessdingens erst mal mit einem definierten Verbraucher testen.

    Gruß Lukas
     
  6. PeMu

    PeMu

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    Dieses Kühlschrank-fiech "zieht Blindstrom".

    Wie reagiert das Messgerät darauf?

    Und keine Zirkulationspumpe im Haus?
     
  7. contoso

    contoso Gast

    Blindstrom

    Hallo,

    also das mit dem "Blindstrom" kann ich so nicht stehen lassen. Es ist richtig, daß Geräte die nicht ordentlich kompensiert sind eine gewisse Blindleistung haben, aber der Zähler in der Wohnung misst reine Wirkleistung, das erklärt die Diffenrenz nicht.
    Es gibt aus meiner Sicht mehrere Ansatzpunkte:
    - sind noch Verbraucher am Netz gewesen (wie schon mehrfach gefragt)?
    - steht der Zähler, wenn Du der Meinung bist alles ist aus?
    - ist Dein Meßgerät geeicht?

    Ich habe mal achgerechnet der Stromverbrauch von 12kwh entspricht ca. einer Dauerlast von 55Watt, das scheint mir nicht so abwegig, wenn ich mal zugrunde lege, daß ein Kühlschrank schon einen Stromverbrauch von 1 bis 1,5 kwh innerhalb von 24 Stunden haben kann! Dieser Wert steht aber im Datenblatt, schau da mal nach und gib mal das Ergebnis in Forum. Je länger ich über die ganze Sache nachdenke, scheinen mir die Werte des Zählers korrekt zu sein.
    Noch eine Frage, warum befragst Du nicht erst das Forum bevor Du Geld ausgibst?

    MfG Contoso
     
  8. numerobis1

    numerobis1

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    ....als absolter Strom-Laie...

    ...stell ich mir die Frage, wieviel Strom eigentlich das Messgerät verbraucht hat, und ob es den eigenen Verbrauch registriert.....
     
  9. Marco FFO

    Marco FFO

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    Also ich habe gerade mal zwei Energiemessgeräte aneinandergesteckt.
    (Bin bei der Energieversorgung und wir verleihen solche Geräte).

    Die Leistung ist 1 Watt/h (hat immer zwischen 0 und 1 geschwankt).
    Der Verbrauch pro Tag ist also 0,024 kWh, bei 9 Tagen 0,216 kWh.
    Das fällt also überhaupt nicht ins Gewicht.

    Wir haben es öfter mit solchen Sachen zu tun. Allerding kommt bei uns die Zählerprüfung ca.150 EUR, da war der Fragesteller mit 43 EUR gut dabei.

    Ich tippe mal stark auf die Heizung. Die wird er ja bei den Temperaturen nicht vom Netz getrennt haben. Umwälzpumpe dito.

    @contoso richtig Wirkleistung wird gemessen (wie schnell sich die Scheibe dreht) und die Wirkarbeit als Zählerstand angezeigt.

    PS: der Zähler dreht sich nach dem Ausschalten der Sicherungen noch ein kleines bischen weiter (Schwungkraft). Das ist aber nicht so wild, da die Zählscheibe (roter Punkt) sich bei normalen Zählern 75 mal drehen muss, damit eine Kilowattstunde angezeigt wird. Also nicht Sicherung aus und dann gleich "Ahhh der Zähler misst falsch"

    Gruß Marco
     
  10. contoso

    contoso Gast

    Verbrauch

    @marko
    Hatte es auch nicht so gemeint, daß der Zähler sofort stehen muß :lock , wenn er sich jedoch dauerhaft weiterbewegt, spricht da dafür, das noch ein Verbraucher (z.B Heizung) am Netz ist.
    Noch mal zum Stromverbrauch:
    Wir sind uns doch einig, daß ein Verbrauch von 5 kwh in 9 Tagen für einen Kühlschrank sehr wenig ist - ich hab noch mal geschaut, meiner braucht 1 kwh in 24 Stunden- das wären dann 9 kwh! Suchen wir noch 3 kwh, da genügen dann ein paar StandBy Sachen.
    @marco
    Wieviel verbraucht denn Dein Kühlschrank laut Datenblatt?

    Fazit: Wer mißt,mißt,Mißt.... :lock

    in diesem Sinne


    Contoso
     
  11. Marco FFO

    Marco FFO

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    Mal abwarten

    Wieviel mein Kühlschrank zieht hilft der "Anjuly" auch nicht weiter.
    die 5,nochewas kWh passen auf jeden Fall. Wurde ja nicht geöffnet der
    Schrank. Das Messgerät hat schon richtig gemessen. Sie fragt sich bestimmt nur wo die anderen 6 kWh herkommen.

    Jetzt ist die Frage, ob die gute nun eigentlich eine Heizung hat oder ob sie vielleicht Mieterin ...

    Um festzustellen ob irgendwas mitläuft am besten die Hauptsicherung am Zähler ausschalten/rausdrehen (nicht nur die Sicherungen im Verteiler). Dann sieht man was noch alles nicht mehr geht. !!! Auf eigene Verantwortung !!! Nicht dass bei der Heizung sonst die die tagelang einprogrammierte optimale Heizlinie gelöscht ist.
     
  12. PeMu

    PeMu

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    Doch genau so: Der offizielle Zähler mißt was anderes, als das Steckerteil. Da gibt es schon mal große Unterschiede.
     
  13. contoso

    contoso Gast

    Blindleistung

    @PeMU
    was misst der denn anders?
    Wie Marko bestätigt der Zähler misst nur Wirkleistung, also die elektrische Leistung, welche in Arbeit umgesetzt wird.

    Hier ist es ganz gut erklärt: http://de.wikipedia.org/wiki/Wirkleistung

    Contoso
     
  14. R.B.

    R.B.

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    Hallo,
    wenn ich mir die Zahlen so anschaue, dann kann nur ein zusätzlicher Verbraucher in Frage kommen. Leitungswiderstände, Blindströme usw. würde ich ausschließen. Die Zähler im EFH Bereich zählen nur die Wirkleistung, und die Leitungswiderstände müssen gering sein damit der Spannungsfall der Installation den Richtlinien entspricht. Beides kann also für die ca. 670Wh pro Tag nicht in Frage kommen.

    Denkt man in Richtung Heizung, dann läge der Verbrauch höher. Allein der Stromverbrauch eines Ölbrenners, evtl. noch mit Vorwärmung, liegt pro Tag deutlich über den 670Wh, zumindest in der Heizperiode wenn die Kiste bis zu 10 und mehr Stunden pro Tag läuft. Denkbar wäre höchstens eine einzelne Pumpe die im Dauerlauf ist (Zirk.pumpe dürfte so bei ca. 30W liegen).

    Also, alle Verbraucher AUS und nachschauen was der Zähler macht. Dabei den Zähler für einige Stunden beobachten, damit auch Verbraucher erfasst werden die nur sporadisch oder getaktet einschalten.

    Gruß
    Ralf
     
  15. #14 Ralf Dühlmeyer, 21. Februar 2006
    Ralf Dühlmeyer

    Ralf Dühlmeyer

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    Nur mal so ...

    als Denkanstoss.
    ich hab vor kurzem eine DHH umgebaut/erweitert. Im DG sollten für den Umbau alle Stromkreise abgestellt werden. Zum Glück hat der Eli alle Steckdosen einzeln abgeprüft. Eine hatte selbst nach dem Ziehen der Haussicherungen noch Strom - vom Nachbarhaus :yikes :mauer . Keiner weiss mehr, wie das zu Stande gekommen war.
    Solche und ähnliche Fälle trifft man immer wieder - also genau prüfen, welche Sicherung was absichert.
    MfG
     
  16. R.B.

    R.B.

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    Gerade in MFH wird oftmals ziemlich wild verklemmt. So mancher Mieter hat jahrelang den Allgemeinstrom bezahlt ohne es zu wissen. Als ich in meine 1. Mietwohnung eingezogen bin, mußte ich auch feststellen, daß während der 4 Wochen zwischen erster Besichtigung und Einzug einige kWh durch den Zähler gerauscht sind, obwohl die Wohnung LEER stand.

    Es hat einige Zeit gedauert den Vermieter davon zu überzeugen, daß hier etwas falsch ist. War doch die Wohnung bereits mehr als 10 Jahre vermietet, ohne daß sich jemand beschwert hatte. Zum Schluß hat sich herausgestellt, daß die Wohnung früher vom Hausbesitzer bewohnt war und der Eli hatte der Einfachheit halber die Heizung, einige Leuchten im Treppenhaus und Keller, sowie die Garagenbeleuchtung dort aufgeklemmt. Über´s Jahr gesehen kamen da locker um die 900kWh zusammen.

    Gruß
    Ralf
     
  17. contoso

    contoso Gast

    Fragesteller

    @all
    wo ist denn der Fragesteller abgeblieben, ich möchte doch zu gern wissen was der Kühlschrank innerhalb von 24h verbraucht, dann wissen wir die Differenz nach der wir suchen müssen!
    Ich bin noch immer skeptisch, das die Messung mit dem Teil korrekt ist (siehe meine Bemerkungen zum Stromverbrauch eines Kühlschrankes).
    Alles andere ist doch meines Erachtens nach Spekulation?!
    P.S Wenn kein Datenblatt mehr da, dann Hersteller und Typ einstellen, ich finde dann die Daten.

    Contoso
     
  18. Anjuly

    Anjuly

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    Liebe Forum, vielen Dank für die vielen Antworten, insbesonder an Contoso, Marco FFO und R.B..

    Hier noch ein paar ergänzende Informationen:
    Es handelt sich um eine Mietwohnung im Mehrfamilienhaus. Die Wohnung gehörte vorher dem Vermieter, daher war auch meine erste Vermutung, dass hier noch Stromlasten auf dieser Wohnung liegen die nicht zur Wohnung gehören - aber Fehlanzeige (der Elektiker hat ja nachgeschaut - die Kosten hat übrigens die Hausverwaltung übernommen - werden später eh wieder auf die Mieter umgelegt).
    Weiterhin sind die Stromkreise "Haus- u. Kellerbeleuchtung" auf einem eigenen Zähler und auch die Heizung hat einen Eigenen Zähler.
    Wenn alle Sicherungen raus sind, bleibt mein Zähler auch stehen.

    Zum Kühlschrank noch ein paar Infos: das Gerät ist knapp zwei Jahre als und soll laut Hersteller einen Jahresverbrauch von 266 kWh haben (was einem Durchnittsverbrauch von 30,4 W entspricht). Die ISDN-Anlage zieht etwa 11 W)
    Wenn ich weiter davon ausgehe, dass während einer Abwesenheit der Kühlschrank ja nicht geöffnet wird und die Wohnung auf ungemütliche 16C heruntergeregelt ist, so wird sich diese Durchschnittsverbrauch auch noch senken. Somit schenke ich den 5,278 KWh mehr glauben als den 11,38 KWh des Stromzählers. Der Zeitraum betrug exat 9 Tage 5 Stunden und 45 Minuten.

    Ich finde übrigens nicht, dass sich 6,1 KWh differenz (entspricht 27,5 Watt / h ) oder 240 KWH im Jahr so einfach ignorieren lassen.

    Meine Frage nach dem Leitungswiderstand und dessen Einfluss auf den Stromverbrauch stelle ich hier also nochmals.

    Gruß, Anjuly
     
  19. R.B.

    R.B.

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    Also gut

    fangen wir nochmals von vorne an.. :)

    Der Leitungswiderstand interessiert nicht, solange kein Vebraucher angeschlossen war. Diese Leitungen können wir mal unberücksichtigt lassen, denn wo kein Strom fließt, da auch nix Leistungsumsatz. Kriechströme o.ä. können wir auch ausschließen, weil damit die ca. 30W nicht zu erklären sind.

    Somit kämen nur die Leitungen in Frage an die der Leistungsmesser, mit Kühlschrank und ISDN angeschlossen war. In diesem Kreis wurden ca.5,3kWh in den 9 Tagen verbraucht, also durchschnittlich auch so um die 30W. Nachdem der Zähler jedoch 11kWh angezeigt hat, müßte zwischen Zähler und dem Leistungsmesser die Differenz verheizt werden, also etwa 6kWh.

    Rechnet man nun über die Stromaufnahme der am Leistungsmesser angeschlossenen Geräte sowie einer zusätlichem Stromaufnahme durch den Leistungsmesser selbst, dann ergibt sich fast schon eine Aufteilung 1:1 für die Verbraucher und die Zuführung. Das würde bedeuten, daß unter der gegebenen Last an den Verbrauchern nur noch etwa die halbe Netzspannung zur Verfügung stehen würde. Die Zuleitung hätte eine Widerstand von einigen KILO Ohm !!!!

    Kurz gesagt, an dieser Steckdose würde nichts mehr funktionieren, Der Kühlschrank hätte versagt.

    Den Leitungswiderstand in diesem Strang möchte ich definitiv ausschließen. Man beachte, die normalen Leitungswiderstände liegen unter 0,3 Ohm, der Leitungsverlust unter NORM Last (Absicherung) darf ca. 2,5% Spannungsfall nicht überschreiten. Das kann man einfach überprüfen, Eli fragen.

    Frage: Wenn alle Sicherungen raus sind, dann bleibt der Zähler stehen (hoffentlich über längeren Zeitraum beobachtet). Was passiert, wenn nur der Strang mit dem Kühlschrank eingeschaltet ist, jedoch ohne Verbraucher? Hoffentlich bleibt der Zähler dann auch stehen.

    Fazit: Der Mehrverbrauch von 6kWh in 9 Tagen lässt sich nicht durch Toleranzen des Zählers, "Blindströme" oder gar Leitungswiderstände erklären.
    Es MUSS dafür ein Verbraucher verantwortlich sein, oder aber der Leistungsmesser zeigt Unsinn an.

    Ich würde in der UV jeden Strang einzeln prüfen (lassen). Das ist ziemlich aufwändig, da die Beobachtung über einen längeren Zeitraum erfolgen muss, also nicht nur Leitungswiderstand und Spannungsfall prüfen. Dann auf jeden Fall den Leistungsmesser überprüfen....so ungenau sind die Dinger normalerweise nicht.

    Gruß
    Ralf
     
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  21. Anjuly

    Anjuly

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    Hallo Ralf,
    Danke für deine umfangreiche Antwort.
    Leider ist dass mit dem Prüfen der einzelnen Stränge nicht so ohne weiteres zu Realisieren, da zum Kühlschrank auch noch ein Tiefkühlfach gehört (natürlich gefüllt mit Lebensmitteln).

    Im Keller ist der Sicherungskasten mit 3 Hauptsicherungen belegt.
    Rechte Sicherung raus => keine Licht und kein Durchlauferhitzer, kein Kühlschrank
    weiterhin funktionieren Herd, Waschmaschiene und zwei Steckdosen in der Küche
    mittlere Sicherung raus => kein Herd, kein Durchlauferhitzer
    weiterhin funktionieren Licht, Waschmaschine, Kühlschrank und Steckdosen
    linke Sicherung raus => keine Waschmaschine und keine Steckdosen in Küche
    weiterhin funktionieren Herd, Licht und Heißwasser und Kühlschrank, der auf diesem Strang liegt.

    Alle Sicherungen raus über 8 Stunden ergab keinen sichtbaren Verbrauch.

    Folgenden Test habe ich schon mal durchgeführt.
    mittlere und rechte Sicherung raus, bleiben die Waschmaschine und zwei Steckdosen in der Küche funktionsfähig.
    Test A: Kühlschrank auf funktionierende Steckdose für 13h 25 min ergab einen Verbrauch von 0,7 KWh oder umgerechnet 457 kWh pro Jahr - Viel zu viel!

    In dem ich das aufschreibe, fällt mir auf, dass ich nie die WaMa vom Stromkreis genommen habe, obwohl diese ausgeschaltet ist.. Also werde ich diesen Test nochmals wiederholen und zwar heute, über Nacht (mal wieder ein Abend bei Kerzenschein :lock )
     
  22. Anjuly

    Anjuly

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    kurze Info: Leider läßt sich der Waschmaschinen-Stecker nicht herausziehen, da dieser hinter der Waschmaschine liegt.

    Folgender Test wird aber heute Nacht laufen:
    Linke Sicherung im Keller raus, damit funktioniert die WaMa nicht mehr.
    Alle mir bekannten (!) Geräte wurden vom Netz genommen.
    Damit läuft nur noch der Kühlschrank in seiner gewohnten Funktion. Mal sehen, was dabei rauskommt. Ich erwarte das gleiche Ergebnis wie im vorriegen Test.

    Bis morgen, Gruß Anjuly
     
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