Unser Haus #2

Diskutiere Unser Haus #2 im Mein Hausbau Forum im Bereich Rund um den Bau; Wir haben 2,70m Rohbauhöhe. Entwurf wurde von einer unabhängigen Architektin gemacht, also Einschränkungen in der Planung gab es keine. Besonders...

  1. #121 Surfer88, 10.06.2019
    Surfer88

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    Wir haben 2,70m Rohbauhöhe.
    Entwurf wurde von einer unabhängigen Architektin gemacht, also Einschränkungen in der Planung gab es keine. Besonders die Decken Elemente sind so groß wie möglich wie ich das sehe... und unsere 5 Stahlunterzüge wurden auch schon verbaut!
    Maximale Spannweite der Lignotrend elemente sind 9m bei uns, freitragend maximal 7m!

    Lg
     
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  2. arch

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    Wie wird den der Sockel bei dem Holzbau gemacht? Hab da noch keine so wirklich gute Lösung ohne Betonaufkantung auf der Bodenplatte gesehen. Oder liegt Erdreich soviel tiefer wie Fertigfussboden?
     
  3. Surfer88

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    Also zwischen Schwelle und Platte ist eine Katjabahn eingezogen, und außen läuft halt der Putz durch.
    Unter die Schwelle kommt später noch Quellmörtel.
    Erdreich ist später OK Bopla.

    Hoffen wir mal das es hält.

    Lg
     
  4. #124 arch, 11.06.2019 um 16:34 Uhr
    Zuletzt bearbeitet: 12.06.2019 um 08:25 Uhr
    arch

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    Also der Putz wechselt dann ja von der Perimeterdämmung auf die Putzunterlage, die an der Wand dran ist. Und irgendwie muss die Katja glaub ich nicht bündig mit der Boenplatte aufhören, wenn dann im 90 grad winkel der Putz durch läuft. Da sollte irgendwie nen Lappen sein, den mach nach oben oder unten abklebt, und dann den Putz drüber laufen lassen, glaube ich. Erdreich OK Bodenplatte ist schonmal besser wie OK Fertigfussboden. Holzwand, die im Dreck steht, wäre keine gute idee.
     
  5. ps0125

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    Naja, wenn die Holzwand aber direkt über dem Erdreich beginnt, ist das auch nicht viel besser.

    Da die Putzträgerplatten im Sockelbereich fehlen, wird da wohl eine Abdichtung vorgesehen sein und mit Sockeldämmplatten gearbeitet werden. Die Abdichtung gehört dann aber an die Stirnkante der Bodenplatte, von daher muss die Dämmung der Bodenplatte nochmal ab, wenn man es richtig machen will.
    Beim Holzbau würde ich immer mindestens 15cm (besser 30cm) vom Gelände weg bleiben.
    In der DIN 68800 stehen Lösungen/Ersatzmaßnahmen, falls man das nicht machen kann/will.
     
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  6. Surfer88

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    Wie wirds denn beim Massivbau gemacht?

    Heute konnte das Hauptgebäude fertiggestellt werden.
    Elektrik haben wir parallel schonmal angefangen.
    Morgen kommt der eigentliche Dachstuhl mit Dämmebene und Unterspannbahn.
    Donnerstag dann der Querbau.
    Wird doch ziemlich groß die Schachtel :)

    Lg
     

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  7. Lexmaul

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    Der Massivbau wird einfach abgedichtet - Bodenplatte bis Mauerwerk nahtlos.

    Und der Sockel selbst dann nochmal entsprechend abgedichtet, dass er kein Wasser über den Putz ziehen kann.

    Einfacher als bei Holz - wenn ich die Bilder sehe, weiß ich, warum ich massiv besser finde. Wäre für mich gar nix - aber mein ich völlig neutral. Jeder, wie er mag.

    Findest so groß? Kommt auf den Bildern jetzt nicht so rüber - fand ich die Bodenplatte gewaltiger (wo es eigentlich eher klein rüberkommen sollte).

    Mit dem Wassereinbruch geklärt?

    Warum keine Holzfaserplatten auf das Dach?
     
  8. Surfer88

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    Für die Relation: Kniestock ist 1,60m. Rohbau kniestock knappe 1,80m.
    Uns war das Wohnklima wichtiger, deswegen Holz.
    Und wir lieben es jetzt schon :P

    Lg
     
  9. Fabian Weber

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    Vielleicht gibt es ja vom Hersteller ein Sockeldetail, das könnte man hier mal besprechen.

    Ansonsten finde ich es noch immer krass wie schnell es geht.
     
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  10. Surfer88

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    Ich werde morgen nachfragen !

    Morgen dann Bilder vom fertigen Hauptgebäude.


    Lg
     
  11. arch

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    Stimmt schon, aber die ganzen Holzfertighäuser dauern doch nicht viel Länger. Aber wesentlich schneller als Massiv bauen ist es auch nicht. Vom Entschluss, ein Haus zu bauen, bis zum Einzug, ist es in etwa gleich lange. Ob der Rohbau nun 3 Monate dauert, oder das Haus "genauer" vorgeplant werden muss, und im Werk vorgefertig wird, dauert etwa gleich lange. Wartezeiten auf Handwerker sind ja zur zeit überall ähnlich schlimm, aber Fertighaus Hersteller sind zum teil 1 Jahr im Vorraus ausgebucht.
     
  12. Fabian Weber

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    Ja vom Zeitfaktor mag das stimmen. Wenn die Planung aber dann ohne Fehler ist, dann hat so ein Haus halt den Vorteil, dass auf der Baustelle kaum Mängel verursacht werden können (wenn der Bauherr nicht gerade Grundleitungen in Wände legt :) ).

    Der hohe Vorfertigungsgrad steigert doch ziemlich die Qualität.
     
  13. arch

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    Stimmt, Aber um so wichtiger sind die Schnittstellen zu anderen gewerken, wie du ja schon gesagt hast. Das die durchbrüche nicht richtig in der Bodenplatte sitzen, damit die direkt in der Vorsatzschale rauskommen, oder die Mehrsparten-HE richtig sitzt, ist da tatsächlich das größte problem, und das kann man in den griff bekommen. Und die Bauwerksabdichtung muss halt igendjemand gewerkeübergreifend koordinieren. Wenn jeder nur "seins" anschaut, wird die hütte nicht dicht. Was ich aber an Holzhäusern wirklich mag, ist der Geruch!
     
  14. arch

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    Du magst nicht zufällig mal ein Beispiel detail dazu zeigen, oder? Die Lösung mit einem Randstein und einem tiefer leigenden Kiestreifen ums haus, eventuell mit Gitterrost drüber, kenn ich schon. Gibts noch was anderes? Habe schonmal gesehen, das auf dem Holz abgedichtet wurde, hier ein Beispiel aus Österreich. SW steht dort für Schwellenniveau, welches bei denen das Maß zwischen Oberkante wasserführender Schicht(Geländeoberkante) und Beginn der Holzkonstruktion ist.
     
  15. arch

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  16. Lexmaul

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    Gut der Kniestock sagt jetzt nicht sooo viel über die Größe aus ;). Bleibt denn später alles sichtbar Holz im inneren oder nur die Decke?

    Der Geruch ist immer geil, auf jeden Fall!
     
  17. Surfer88

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    Also Thema Sockel:

    Die untere Reihe Dämmung wird aus XPS da die Holzfaserplatte mindestens 30cm vom Spritzwasser weg sein muss.
    Dank unserem Super Statiker müssen wir nun 15cm der Bodenplattendämmung kürzen, damit die XPS Platte vom Haus über den Stoß laufen kann, abgedichtet wird dahinter mit einer Bitumenbahn die an die Bodenplatte verschweißt wird.
    Gelände dürfen wir trotzdem nicht mehr wie OK Bopla anfüllen.

    Stand heute: Aufdach elektrik in der Mittagspause kurz erledigt, Wütop ist nun auf dem Dach.
    Hier noch ein Bild von unseren Upsiträgern der Dämmebene.

    Morgen kommt der Querbau :)
    Nächste Woche starten wir mit Elektrik in den Außenwänden, Abwasserverrohrung, Kaminelemente für die Gastherme, Dachverwahrung und am Wochenende Dacheindeckung.
    Denke Ende Juni werden wir Sanitär-rohinst abgeschlossen haben, die UP WC elemente sind heute schon gekommen, Katjabahn liegt auch schon da.

    Ein laaaanger Weg.
    ES LEBE DIE 35h WOCHE! :bounce::bounce:

    Lg
     

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  18. Lexmaul

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    Danke für die Beantwortung der Fragen :)
     
  19. Fabian Weber

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    Abgesehen davon, dass der Statiker da wohl wenig für kann, der plant ja keine Abdichtung, denke ich, dass das nicht unbedingt notwendig sein muss.

    Ich würde mal prüfen, ob es nicht reicht mit der Abdichtung außen auf die Perimeterdämmung zu gehen, dafür vielleicht so 50cm. Wie soll denn dann noch Feuchtigkeit hochziehen? Klapp doch die Dichtbahn unter den Außenwänden nach unten und schließ dort an.

    Oder stehst Du voll im Wasser?

    Was sagt @SIL dazu?
     
  20. Surfer88

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    Die Katjabahn darf auf keinen Fall außen überstehen.
    Abdichtung außen über die Dämmung wär ne Idee aber verputzen geht doch dann nicht mehr richtig?
    Statiker hat geplant Dämmung bis OK Bopla, obwohl er vom Rohbauer das Sockeldetail kannte!

    Lg
     
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