Unter- und Konterlattung klammern?

Diskutiere Unter- und Konterlattung klammern? im Trockenbau Forum im Bereich Neubau; Hallo zusammen, darf man die Holz-Unterlattung und die darauf folgende Konterlattung, an Holzsparren (Dachschräge und Decken im EFH) klammern?...

  1. buersty

    buersty

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    Hallo zusammen,

    darf man die Holz-Unterlattung und die darauf folgende Konterlattung, an Holzsparren (Dachschräge und Decken im EFH) klammern?

    Bei dem Gewicht der Platten (12,5), habe ich so meine Bedenken.

    In den Verarbeitungsrichtlinien der einschlägigen Hersteller und hier im Forum, habe ich leider keine detaillierten Informationen dazu gefunden,

    …. außer das Keilklammern, zur Befestigung der Gipsplatten erlaubt sind.

    Wenn ja, was muss man bei der Unterkonstruktion beachten?
    Was ist erlaubt?

    Danke vorab für einen guten Link, oder eine ausführlich Fachantwort vom TB-Experten.

    Gruß von
    buersty
     
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  3. Gast943916

    Gast943916 Gast

    ohne einen Roman zu schreiben, es gibt Klammergeräte und Klammern die dafür zugelassen sind, mit denen darfst du das, sogar die GK Platten befestigen.
     
  4. buersty

    buersty

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    na ja, wenn es dann so aussieht ist wohl was falsch gelaufen:

    Den Anhang 27303 betrachten oder?

    Der GU trägt den Titel Dipl.-Ing., -keine Brille und kein Hörgerät.

    Reihenfolge: Putz - Estrich - Trockenbau, - nie gelesen, bzw. gehört.


    Entkoppelung zur Wand wurde nach dem Verputzen mit Arcyl erstellt.
    Kellenschnitt kann man sich da sparen. :28:

    Gruß
    buersty
     
  5. Gast943916

    Gast943916 Gast

    keine Dampfsperre / bremse?

    hier waren nur Profis am Werk.....
     
  6. buersty

    buersty

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    Hallo Gipser,

    das Bild zeigt den Zwischendeckentreppenausschnitt im Kinderwohnzimmer,
    zum Schlaf- und Spielbereich, nach oben in den Spitzboden.

    Dampfbremse wurde von den Fußpfetten, bis in die Firstspitze verlegt.

    Im Bereich -Badezimmer- wurde in der Zwischendecke eine Dampfbremse angebracht.

    Der SV hat damals nicht gemeckert und fand es OK.

    Kommenden Freitag habe ich einen Termin mit GU und des ausführenden TB zu diesem Thema.

    Gruß
    buersty
     
  7. sniper

    sniper

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    der iss gut ,muß ich mir merken:D
     
  8. #7 Gast943916, 1. März 2012
    Gast943916

    Gast943916 Gast

    also wenn die Lattung mit Abstand zum Balken geklammert ist, würde ich auch nur mit Bauhelm und Sicherheitsschuhen durch das Haus gehen....

    Klammern ist ja ok, aber nicht zum ausrichten der UK gedacht.
    Außerdem hätte man erst verputzen sollen...
     
  9. archi3

    archi3

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    Das ist sicherlich für natürliche Lüftung gedacht... der I-Putz trägt doch am Rande die GK-Platten...!

    Wurde ein Blower-Door-Test durchgeführt?
     
  10. buersty

    buersty

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    Das ist sicherlich für natürliche Lüftung gedacht... der I-Putz trägt doch am Rande die GK-Platten...!

    Wurde ein Blower-Door-Test durchgeführt
    ?

    Servus archi3,

    der Blower-D-T war gerade Grenzbereich und somit ok.
    Habe mir damals extra einen Tag Urlaub genommen.

    Das die GK-Platten auf dem Innenputz aufliegen und keine vernüpftige Trennung aufweisen, sieht der Herr Dipl.-Ing. von GU vermutlich (gerne) anders.

    Mal sehen, wie er sich fachlich dazu äußert.

    Werde berichten.

    Gruß
    buersty







    Werde berichten.
     
  11. buersty

    buersty

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    Hallo,

    Freitag war der besagte Ortstermin.

    Der GU hat seinen ausführenden TB mitgebracht und
    sogar einen AD-Mitarbeiter des Gipskartonherstellers.:respekt

    Folgende Aussagen wurden gemacht:

    - Verarbeitungsrichtlinien kann, muss man aber nicht einhalten
    - Risse entstehen durch Bauteilbewegungen und sind unvermeidlich
    - Zur Trennung zwischen Anschlüssen an Massivbauteile reicht ein Kellenschnitt nach dem Verputzen
    - Anschrägen des GK vor dem Verspachteln ist nicht erforderlich
    - Selbst mit Bewährungsstreifen wären unkontrollierte Zickzackrisse aufgetreten und sind hinzunehmen
    - es wurde Q2 verspachtelt
    - GK-Deckenanschlüsse an Dachschräge sind Wartungsfugen und müssen ca. alle zwei Jahre „NEU“ mit Arcyl ausgespritzt werden

    Anfang der nächsten Woche gibt es ein schriftliches Protokoll.

    Bin gespannt, was drin steht.

    Hier noch zwei Bilder:

    Den Anhang 27552 betrachten



    Gruß
    buersty
     
  12. #11 Gast943916, 18. März 2012
    Gast943916

    Gast943916 Gast

    richtig
    Ausführung des Anschlusses richtig geplant und RICHTIG ausgeführt sind Risse sehr wohl vermeidbar
    99% der Kellenschnitte sind nicht korrekt ausgeführt, da der KS bis auf das Mauerwerk durchgehen muss, aber in seltensten Fällen gemacht wird

    spinnen die? wie soll in die Fuge sonst die Spachtelmasse gelangen? Um Zickzackrisse am Wandanschluss zu vermeiden muss ein Trennband eingearbeitet werden
    ja, die spinnen...
    falsch, das sind keine Wartungsfugen

    an deinen Bildern ist deutlich zu erkennen, dass kein Trennband eingebaut wurde, sondern die Spachtelmasse mit der Wand verbunden ist, das muss reissen.
    GU, TB und der angebliche AD des Herstellers (wenn er denn einer war) haben keine Ahnung.....
     
  13. #12 Gast943916, 18. März 2012
    Gast943916

    Gast943916 Gast

    irgendwie stimmt da heute was nicht...
     
  14. Peeder

    Peeder

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    nee, @Gipser, es stimm nicht nur Heute nicht,

    ein derartiges Protokoll beweist doch nur, was ich schon immmer sage.

    Man braucht nur an der Gipskartonplatte vorbeilaufen, ein Messer kaufen, und im Baumarkt fragen wo bei der Gipskartonplate oben und unten ist, und du bist der perfekte Trockenbauer.

    Nimmst du nun mal ausversehnen die Falsche Marke Gipskarton, so sieht der Mitbewerber nur Murks, und im anderen Falle wird alles schön geredet.

    Friede Freude Eierkuchen
    würd ich mir einen unabhängigen Prüfer suchen.

    Peeder

    bitte eine Kopie des Protokoll hätte ich gerne, machbar ??
     
  15. #14 Gast943916, 20. März 2012
    Gast943916

    Gast943916 Gast

    @Peeder,
    bezog sich auf das doppelte posting..

    solltest du eines erhalten, schmeiss das mal ins Fax oder Imäll
     
  16. buersty

    buersty

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    @Peeder & Gipser,

    heute noch keine Post erhalten, - ihr dürft weiter gespannt bleiben.

    Vermutlich versucht nun der TB dem Putzer die Fehler in die Schuhe
    zu schieben, und umgekehrt.

    Das Geschreie ging schon nach dem OT vor meiner Haustür los.

    Öbuv-SV hatte ich übrigens bereits vor der Bodenplatte.
    Leider nicht täglich 10 Stunden auf der Baustelle, - da unbezahlbar.

    Bei den Ausführungen der TB-Arbeiten, habe ich selber gepennt.
    Ansonsten wäre sicher einiges anders gelaufen.

    Melde mich, wenn sich der z.Z. wohl ratlose GU, - äußert.

    Gruß
    buersty

    PS.: die doppelten Postings, hat vermutlich die Serverwartung zu diesem Zeitpunkt verursacht.
     
  17. buersty

    buersty

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    Hallo Peeder,
    hallo Gipser,

    heute kam die Christel mit einem Schreiben vom GU.

    Ich zitiere:

    Bewegungsrisse an Trockenbauanschlüssen

    Hier liegt kein Mangel vor.

    Dir beanstandeten Risse zwischen TB- und Wandputzflächen bzw. am Übergang von verschiedenen TB-Flächen (z.B. Schräge-Deckenflächen) stellen einen ganz natürlichen Vorgang dar. Die Massivbauteile haben ein anderes Schwindverhalten als die Dachkonstruktion. Auch die Dachkonstruktion in sich (Sparren-Kehlbalken) unterliegt einem nicht homogenen Schwindprozess. Infolge dessen lassen sich diese Ablösungen an den beschriebenen Stellen nicht vermeiden. Wie sie wissen handelt es sich um Wartungsfugen.
    Vorsorglich weisen wir darauf hin, dass Ihr Holzgutachter den ausreichenden Trocknungsgrad des Bauholzes bestätigt hat.

    Nachdem die Trockenbauflächen angebracht waren, ist der Wandputz an diese Flächen angearbeitet worden. Die Anschlußfuge wurde mit einem Kellenschnitt von den Gipskartonplatten abgelöst. Hierbei entsteht eine feiner überquellender Putzgrat, der vom Maler vor Ausführung seiner Arbeiten abgestossen werden muss. Danach müssen die Anschlußfugen vom Maler mit elastischem Dichtstoff abgefugt werden.

    Wie Ihnen der Außendienstmitarbeiter der Fa. K. (Gipskartonhersteller) beim Ortstermin bestätigte, stellt die Praxis des Kellenschnitts zwischen Putz- und TB-Flächen ein allgemein übliches Verfahren dar, das nicht zu beanstanden ist. Das Einlegen von Trennstreifen an Materialübergängen war nicht vereinbart.
    Mangelhafte Ausführung unserer Arbeiten lässt sich hierbei nicht ableiten.

    Im übrigen ist es schwierig die entstandenen Ablösungen sauber zu verfugen, wenn die erstmaligen Malerarbeiten (Abstoßen des Putzgrades und Verfugen der Anschlußfugen) nicht ordentlich erbracht worden sind.

    Die Unterkonstruktion der GK-Flächen wurde fachgerecht befestigt. Eine Wölbung der Decke kann nicht nachvollzogen werden. Die vorhandenen geringfügigen Unebenheiten liegen zweifelsfrei innerhalb der zulässigen Ebenheitstoleranzen nach DIN 18202.

    Gruß
    buersty
     
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  19. R.B.

    R.B.

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    Ich denke mal, da lehnt er sich sehr weit aus dem Fenster. ;)

    Gruß
    Ralf
     
  20. #18 Gast943916, 1. April 2012
    Gast943916

    Gast943916 Gast

    diese Schreiben ist m.E. ein Versuch die Unkenntniss des GU´s und die Ahnungslosigkeit des TB´s zu überspielen.
    Nach den Bildern zu urteilen ist dies kein Kellenschnitt sondern ein unkontrollierter Abriss, der darauf zurückzuführen ist, dass der Verputz ohne Trennung an die GK Platte angearbeitet wurde.
    Ein Kellenschnitt müsste genau in der Ecke und zwar bis auf das Mauerwerk gemacht werden, so dass keinerlei Verbindung zwischen beiden Materialien mehr besteht.
    Entweder war der hier Ausführende besoffen oder der GU und sein "TB" wissen beide nicht was ein Kellenschnitt ist, ich vermute letzteres...

    richtig, nur war das im vorletzten Jahrhundert.
    Nebenbei bemerkt, wir kaufen GK Platten und Zubehör Lastzugweise für unsere Baustellen und für die Herstellung von GK Formteilen, der zuständige ADler würde mir alles bestätigen, aus Angst, dass in Zukunft bei uns LKW´s anderer hersteller vorfahren. So ist dessen Aussage zu bewerten.

    Das abstossen der Ablösungen ist sache des Verputzers nicht des Malers, denn für den wäre es wieder eine zu vergütende Nebenleistung.

    In Bezug auf Wartungsfugen, die es nicht gibt, hat Eric mal einen Artikel verfasst, benutze mal die Suchfunktion.

    Trotz allem kommst du so nicht weiter, du brauchst einen Gutachter, speziell für Putz u. Trockenbauarbeiten, ich versuch mal über einen mir sehr gut bekannten TB Gutachter von hier eine Empfehlung zu bekommen, evtl. kann ja auch jemand aus dem Forum weiterhelfen.

    Grüße
    Gipser
     
Thema:

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