Unzufrieden mit der Vorplanung - und nun?

Diskutiere Unzufrieden mit der Vorplanung - und nun? im Bauen mit Architekten Forum im Bereich Architektur; Hallo, wir wollen in 2010 bauen und haben bereits das Grundstück erworben. Vor einiger Zeit standen wir vor der Auswahl eines Architekten....

  1. loennermo

    loennermo

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    Hallo,

    wir wollen in 2010 bauen und haben bereits das Grundstück erworben. Vor einiger Zeit standen wir vor der Auswahl eines Architekten. Leider ist die Auswahl als Laie gar nicht so einfach. Auch im Umkreis kannte sich keiner aus.

    Wir haben dann mal im Bauamt gefragt, aber die dürfen keinen Empfehlungen geben. Ganz zum Schluß gabs dann aber doch einen Namen. :D - nennen wir ihn Nr1

    Ferner haben wir zwei Architekten kontaktiert, bei denen uns die Häuser in anderen Neubaugebieten gefallen haben - Nr2 und Nr3.

    Mit allen dreien haben wir uns zu einem "Vorgespräch" getroffen. Dabei kamen schon ein paar Feinheiten zutage:

    Nr1 zeichnet von Hand (Ok), hat aber noch nichtmal ne eMail-Adresse (ups!) und das Fax war mit ner Typenradschreibmaschine getippt. :wow
    Nr2 macht alles CAD-mässig, hat das Fax abgeschafft und macht nur noch per eMail.
    Nr3 konnte Fax und eMail bedienen :biggthumpup:

    Wir hatten uns fast zu Nr3 durchgerungen als wir beim herumfahren noch ein Schild entdeckten. Aus einem Bauchgefühl heraus haben wir diesen angerufen und noch ein weiteres Gespräch geführt.

    Meine Frau und ich haben dann "aus dem Bauch heraus" übereinstimmend Nr4 gewählt. Auch hat sich dieser Herr nach unserem Besuch nochmals gemeldet usw. Allerdings (ich meine dies nicht abwertend!) handelt es sich hierbei strenggenommen nicht um einen Architekten sondern einen Bau-Ing.

    Es folgten noch ein paar Gespräche (hauptsächlich am Telefon) und auch die Übergabe einer "Wunschliste". In diesem Gespräch habe ich Nr4 mehrfach gefragt, was uns denn eine Vorplanung kosten würde für den Fall, dass wir mit dieser nicht zufrieden seien. Hierauf habe ich nie eine Antwort erhalten!

    Er hat sich im Gespräch ein wenig "wichtig" gemacht und meinte, er hätte schon was im Kopf für uns. Daraufhin haben wir mündlich gesagt, er soll mal machen, aber die Frage nach den Kosten... wurde wieder nicht beantwortet.

    Mittlerweile haben wir einige Entwürfe bekommen. Einige davon "gehen gar nicht" - zB mit dem Schlafzimmer auf der Süd-West-Ecke (im EG!). Nach einiger Kleinarbeit haben wir uns dann auf einen Vorschlag konzentriert.

    Die Aussenansicht ist mittlerweile Ok, auch wenn ich Zweifel daran habe, dass das zulässig ist (auf dem Grundstück ist eine 10m Abstandsfläche zu einem Gewässer frei von jeglicher Bebauung zu halten).

    Die Innenaufteilung jedoch gefällt uns im EG teilweise nicht, im OG fast gar nicht. Erst auf meinen Hinweis, wie denn ein 3m Schrank (ist das zu groß) ins Schlafzimmer passt wurde dieses nochmal umgeplant. Dies ist nur ein Beispiel von vielen...!

    Was können wir nun tun? Selber zeichnen? Wohl kaum.

    Grundsätzlich sind wir so vorgegangen, wie es hier propagiert wird: Wir haben nur den Lageplan und den Bebauungsplan übergeben und unsere Wünsche geäußert - und gehofft, dass der Herr sich entsprechende Gedanken macht. Wir hatten gehofft, dass ein halbwegs brauchbarer Grundriss dabei herauskommt, der vielleicht noch ein wenig Feinschliff benötigt, nicht jedoch, dass ich in fast jedem Raum etwas finde, was nicht bedacht wurde.

    Interessanterweise wurden die Entwürfe mit Arcon gemacht. :yikes Ich bin schon auf die Verrisse gespannt, falls ich diese hier einstellen sollte.

    Nochmal: Was können wir nun tun? Und mit welchen Kosten müssen wir rechnen, falls wir die Zusammenarbeit zum jetzigen Zeitpunkt beenden? Baukosten waren 180T€ plus geschätze 50T€ für den Keller und 25T€ für die abgesetzte Garage. Sind die vollen 10% der LP1 und 2 zu entrichten, auch wenn noch nichts gefunden wurde, was uns passt?

    Gruß
    Lönni
     
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  3. SaMe

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    Hallo Lönni

    also ich würde sofort einen anderen Architekten wählen. Wenn ihr nicht zufrieden seid und bei den Grundrissen ein komisches Gefühl habt wird es nichts und ihr ärgert euch nur.

    Wir werden auch mit einem Architekten bauen. Dieser wurde uns zum Glück empfohlen. Wir sind vollstens zufrieden und die Grundrisse sind nach 3 Änderungen genauso wie wir es haben wollen. Am Anfang passte auch immer eine Kleinigkeit nicht und somit musste nochmals geändert werden. Wären wir mit unserem Architekten nicht zufrieden gewesen und hätten nach den ersten 2 - 3 Terminen gewechselt, müssten wir nichts bezahlen. Unser Architekt sieht diese Vorplanung als Kundenfreundlichkeit. Ich finde das ist alles eine so große Vertrauenssasche. Wenn mir da schon etwas komisch vorkommt, würde ich euch raten jemand anderes zu suchen.

    Viel Glück
     
  4. sepp

    sepp

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    ich bestell beim bäcker auch keinen rehrücken, obwohl der doch immer so lecker belegte brötchen hat.......
    aber das kriterium fax und email hat schon was - wusste garnicht, dass man das zum planen braucht.
    lehrgeld bezahlen und dem bauing seinen vergütungsanspruch begleichen und ab zum studierten, der das gelernt hat was man im allgemeinen architektur bezeichnet.
     
  5. Thomas B

    Thomas B

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    Moin!

    Das:
    ...sind erstmal überhaupt keine Kriterien! gar nicht. Nie nicht!

    Wollt Ihr von dem Archi nebenher auch ein Faxgerät erwerben oder eine Beratung hinsichtlich der besten Freemail-Accounts haben? Wohl nicht! Ein Architekt "wirbt" mit seinen Fähigkeiten (gebaute häuser bzw. Entwürfe/ Ideen) und nicht mit dem Standard der im Büro anzutreffenden Kommunikationstechniken.

    Dann ist der Bau.-Ing. eben doch nicht der Richtige. Kommt vor. Ist doch nicht so schlimm.

    Es gibt durchaus BI, die sehr gute Häuser planen (können), dies gehört aber eigentlich nicht zu ihren orginären aufgaben (Talenten?): Insofern ist die Wahl eines "echten" Architekten hier sicher die bessere.

    It's time to change...

    Auch das ist überhaupt kein Kriterium. Ein Entwurf wird durch Arcon nicht gut und auch nicht schlecht. Ein Entwurf wird durch die Verwendung eines "Profi-Programmes" ebenfalls weder besser oder schlechter, er kann evtl. graphisch ansprechender dargestellt werden (was im Übrigen häufig die Sinne vernebelt, weil es doch so hübsch aussieht und über Unzulänglichkeiten gut hinwegtäuschen kann....).

    Meines Erachtens nicht, da ja noch kein Ergebnis erreicht wurde, was Euch gefällt/ zusagt. Wieviel fällig ist, ist schwer zu sagen. Vielleicht kann man sich hier auf einen pauschalen Betrag einigen. Die komplette Vergütung wäre fällig, wenn der Vorentwurf abgeschlossen ist und in den "Entwurf" mündet. da dies wohl nicht der Fall ist, kann man auch nicht davon ausgehen, daß die Leistung voll umfänglich erbracht wurde.

    Gruß

    Thomas
     
  6. #5 Manfred Abt, 29. Dezember 2009
    Manfred Abt

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    Als Selber-Bauingenieur kann ich die Worte meiner Vorredner nur bestätigen:

    Jetzt sofort wechseln, wenn sich so gar nicht das richtige Gefühl einstellt.

    Ich hab mein Haus als Bauingenieur auch selbst geplant, gefällt auch vielen gut, es gab sogar Nachbauten. Aber im Laufe der Jahre hab ich auch gesehen, was ich aus Richtung Gestaltung/Entwurf alles nicht konnte und würde beim nächsten Mal definitiv einen Architekten einschalten. Zumindest bei den ersten Leistungsphasen, in denen dann aber ja auch die grundlegende Basis gelegt wird.

    Bzgl. Vergütung: grundsätzlich ist ja wohl erst einmal ein Auftrag (schriftlich? mündlich? durch Annahme der Vorabzüge?) erteilt und das Honorar gem. Mindestsätzen ist fällig. Könnte zu einem Problem werden, wenn der Geschäftspartner einen Vollauftrag über alle Leistungsphasen nachweisen kann. Dann wäre im Ernstfall das Vollhonorar abzgl. der ersparten Aufwändungen fällig.

    Rein von der Wortwahl solltet Ihr nicht mitteilen "Mittlerweile haben wir ein paar Entwürfe bekommen", sondern bitteschön von Vorabzügen sprechen.

    Und ob die Leistungsphase "Vorplanung" abgeschlossen ist, solltet ihr auch noch mal anhand der Erbringung der einzelnen Grundleistungen der Leistungsphasen abchecken. Liegt z.B. noch keine Kostenschätzung vor, dann ist die Vorplanung auch noch nicht fertig.

    Bzgl. der hier übereinstimmend empfohlenen "Trennung" würde ich wie folgt vorgehen:
    • mich vorher schlau machen was kommen kann, z.B. hier
    • das persönliche Gespräch suchen und erst mal nett mitteilen, dass man das Gefühl habe, man würde miteinander nicht glücklich, wolle sich daher trennen, aber selbstverständlich die bisher geleistete Arbeit vergüten.
    • sollte er sich weigern oder überzogene Forderungen stellen sofort ab zum Fachanwalt, das die Vertragskonsellation nicht eindeutig scheint.
    Aber bitte immer auch daran denken, dass der andere eben auch schon einige Stunden für euer Projekt gearbeitet hat.
     
  7. mls

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    wurden die zielvorstellungen der bauherren rechtzeitig, nachhaltig und
    beweisbar kommuniziert? dann ist alles kein problem ..
     
  8. loennermo

    loennermo

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    Also haben wir schon von der Berufsangabe her den Falschen gewählt?

    Nicht wirklich - es vereinfacht aber die Zusammenarbeit ungemein! So lag uns zB der Lageplan nur in Papierform vor, der Bebauungsplan jedoch elektronisch. Da ist es am einfachsten, das in der ursprünglichen Form weiterzusenden.

    Naja, aufgrund meiner beruflichen Situation ist eMail für mich halt das einfachste Kommunikationsmedium - Blackberry machts möglich.



    Kommt darauf an, wie "schlimm" die Rechnung werden wird.

    Ok - verstanden ;)

    Oh, diese Worte aus dem Munde bzw der Feder eines Architekten? Bisher hatte ich immer den Eindruck, dass hier jeder Arcon entwurf "zerissen" wurde.


    Na, das ist doch mal ne Diskussionsgrundlage.

    Also schriftlich gibts nix! Höchstens meine eMail-Antworten zu den misslungenen "Vorabzügen".

    Wir sollten vor Weihnachten mal einen Honarar-Vertrag bekommen - ist aber bis jetzt noch nichts da.

    Wie gesagt - ich hatte mehrfach nach den Kosten für den Vorentwurf gefragt, aber nie eine Antwort bekommen.


    Wir haben mal eine grobe Kostenschätzung erhalten, diese jedoch vor dem allerersten Entwurf. Die Ausgangsfrage war damals, ob wir uns Grundstück und Haus leisten können.

    Interessanterweise weichen die Honorarvorstellungen (im mündlichen Erstgespräch) der Nr1 bis Nr4 um runde 8T€ voneinander ab. Nr4 war der teuerste, wir haben ihn trotzdem gewählt - eben wegen des "Bauchgefühles".


    Was sind aus Deiner Sicht überzogene Forderungen? Bisher gabs "nur" Arcon-PDF-Grundrisse per eMail - mehr nicht. (Ok, die machen auch Arbeit - ist klar!)


    Naja, es gab die genannte Wish-List per eMail sowie natürlich zusätzlich massenhaft mündliche Kommunikation.

    Ergänzung:
    Heute morgen habe ich einen weiteren Entwurf bekommen, bei dem versucht wurde, die unmöglichen Zimmerzugänge im OG mittels eines geänderten Außen-Grundrisses zu verbessern. Laienhaft denke ich aber, dass diese Lösung deutlich teurer wird (nach dem was man hier liest - Vor/Rücksprünge)

    Im übrigen haben wir diese Woche noch einen Termin bei Architekt Nr5 - mit dem bauen unsere zukünftigen Nachbarn und sind bisher sehr zufrieden.

    Gruß+Dank
    Lönni
     
  9. #8 Manfred Abt, 29. Dezember 2009
    Manfred Abt

    Manfred Abt

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    Alles was mehr als der tatsächliche Aufwand ist, muss abgeschätzt werden.
    Würde er z.B. Honorar für Leistungsphasen über den VE hinaus ansetzen fände ich das überzogen.
     
  10. MoRüBe

    MoRüBe Gast

    Öhm...

    ... warum hab ich das Gefühl, daß da was nicht zusammenpasst?:shades
     
  11. loennermo

    loennermo

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    Welche Leistungsphasen wären gerechtfertigt? LP1 und LP2 in vollem Umfange? Hilfreich wäre ein Euro-Betrag. :D

    Keine Ahnung...!

    Haus 180T€
    Keller 50T€
    Grundstück 65T€ (vorhanden)
    Garage 25T€
    Nebenkosten 32T€

    Summe 352T€


    Was genau stimmt hier nicht? Eingeschossige Bauweise! Finde die gesamtkosten schon ganz ordentlich. Hier bauen viele mit *** mit einem Gesamtbudget unter 200T€!!!
     
  12. Headhunter2

    Headhunter2

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    Nicht zwingend von der Berufsangabe, aber anscheinend den falschen Menschen...

    Wenn ihr eine ungefähre Vorstellung habt, welchen Baustil ihr wollt, wo und in welchem Stockwerk welche Räume sein sollten, was in diesen Zimmern alles sein soll, und idealerweise auch z.B. wo und welche Fenstergrößen und Türen zum Einsatz kommen sollen, dann könnt ihr m.E. mit nem guten (soll heißen erfahrenem) Bauzeichner/Bauing. auch nicht mehr falsch oder richtig machen als mit nem Architekten.

    Wenn ihr aber nur wisst dass ihr ein Haus wollt, welche Räume insgesamt in das Haus rein sollen und was es ungefähr kosten soll (das suggerieren mir deine Postings zumindest), und ansonsten keine weitergehenden Vorstellungen habt, seid ihr vermutlich bei nem richtigen Architekten besser aufgehoben, weil der halt nicht nur eure "Vorplanung" abzeichnet und auf technische/optische/sonstwas-Schwachstellen hinweist, sondern auch nen kompletten Entwurf mit entsprechender Optik aus "wenig" Vorgaben rauskitzeln können sollte.


    Beispiele: Wir haben im persönlichen Umfeld Hausbesitzer, die aufgrund mangelnder eigener Ideen Architekten beauftragt haben, und jetzt in einem nicht wirklich gut funktionierendem Haus wohnen (müssen), aber auch Hausbesitzer, die von der Verwandschaft (Bauzeichner) ne Bude planen haben lassen, die haben, nachdem sie nun schon länger im Objekt wohnen als einzigen Kritikpunkt einen (1) Lichtschalter, der nicht optimal liegt.
    Soll heißen Glück oder Pech haben kann man immer, allgemein habt ihr umso mehr Glück, je mehr ihr euch selbst mit dem Thema auseinander setzt und dem Planer (egal was der ist) möglichst viele konkrete Wünsche (nicht Befehle) vorgeben könnt.

    Denkt dran, diese Nachbarn wohnen noch nicht in dem Haus, können also nur die bisherige Leistung des Planers beurteilen, nicht ob das Haus dann später auch tatsächlich nach ihren Vorstellungen "funktioniert".

    => Fragt in eurem Bekannten-, Verwandten-, Arbeitskollen-, wieauchimmer-Kreis jeden Hausbesitzer den ihr kennt und der schon wenigstens 1,2 Jahre in seinem Haus wohnt, vielleicht kriegt ihr da noch weitere Empfehlungen...
     
  13. Thomas B

    Thomas B

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    Wie kann das denn gehen, daß jemand die Kosten für ein Gebäude schätzt, daß es -planerisch- noch gar nicht gibt????????? Von dem Kollegen würde ich mir mal die Lottozahlen der kommenden Ziehung nenen lassen. Dann dürfte die Finanzierung des Hauses auch kein Thema mehr sein.....

    Headhunter2:
    ....ahhh....ja.....interessant.

    Thomas
     
  14. Headhunter2

    Headhunter2

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    Wie groß soll das Haus denn ungefähr werden, ca-Aussenmasse, ca-Wohnfläche?
     
  15. #14 MoRüBe, 29. Dezember 2009
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 29. Dezember 2009
    MoRüBe

    MoRüBe Gast

    Mal Butter bei die Fische...

    ...

    Zitat:

    im OG fast gar nicht.

    eingeschossige Bauweise


    Also eher E+D.

    Wie groß solls denn werden?

    Taraptarap

    Da war der Kopfgeldjäger schneller
     
  16. Headhunter2

    Headhunter2

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    Ja klar dass das ein Architekt nicht gern hört (würd mir genauso gehen :smoke), aber sind wir doch ehrlich, man kann nen schlechten Architekten erwischen, und auch nen guten Nicht-Architekten.
    Natürlich ist die Chance für ersteres geringer und für zweiteres größer, aber ich hab ja auch geschrieben dass ich den Lönni eher in die Kategorie einordne, der bei nem Architekten besser aufgehoben ist (@Lönni: das soll jetzt aber nicht abwertend sein ;))

    Samma wieda guat? :angel:
     
  17. Manfred Abt

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    Hilfreich ja, fair aber vermutlich nicht, da von hier aus nicht zu beurteilen. Deshalb hatte ich ja geschrieben:
    Funktionieren tut mein Ingenieurhaus sicher gut, aber es gibt mehr als Funktion, und da hilft mir auch Erfahrung nicht, sondern es kommt auf das gestalterische Talent an. Und das hat sich meist schon bei der Entscheidung Architekt oder Ingenieur ausgewirkt.
     
  18. loennermo

    loennermo

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    Ok, hast recht - aber immerhin sind sie mit den Planungsleistungen zufrieden im Gegensatz zu uns!

    Nope. Leider kein Bestand. Kenne nur ein paar Fertighäuslebauer.



    Der Haus-Preis wurde über qm ermittelt.
    Der Keller-Preis wurde über den linken Daumen geschätzt
    Der Garagen-Preis wurde über den rechten Daumen geschätzt
    Der Keller-Preis wurde gewürfelt... :D

    Nee, im Ernst: keine Ahnung.

    Gute Frage :biggthumpup: In den PDFs sind leider keine Maße angegeben, nur Raumgrößen. Grobe Schätzung:
    Haus = 11x8m
    Garage = 8x8m
    Wunsch waren 140qm Wohnfläche
    Gebaut wird 1+D - korrekt

    Habe noch ne eMail erhalten in der nun der Schätzpreis für den Keller erhöht wurde. Vielleicht kann mir mal einer nen realistischen Preis für einen Keller in der Größe (11x8m), ebenes Grundstück und kein drückendes Wasser nennen? Mir erscheinen 70T€ etwas zu hoch.


    Naja, mehr als ein paar PDFs haben wir nicht erhalten. Was müsste er uns denn liefern um alles berechnen zu können? Ich hoffe wir kommen möglichst mit 1000€ nach BAT aus.


    Gruß
    Lönni
     
  19. jturtle

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    sag mal, ihr seid doch unzufrieden..?!!
    warum machst du nicht mal butter bei die fische und sagst ihm endlich, dass ihr kein interesse an einer weiterarbeit habt... (ich weiß, so was ist scheiße unangenehm, aber dringend von nöten...)
    wenn er euch noch mehr mails mit irgendwelchen schätzungen, planungen oder sonstigem schickt, wirds am ende noch teurer!!
     
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  21. loennermo

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    Aldiweil:

    1. Er - soweit ich weiss - offiziell im Urlaub ist
    2. Ich offiziell im Urlaub bin
    3. Die eMails sofort aus Handy bekomme und nur deshalb informiert bin
    4. Ich ihm einen Rückruf für morgen angekündigt habe
    5. Ich eher auf den "Vertrag" gewartet habe denn auf irgendwelche weiteren Pläne


    Bitte wieder zurück zum eigentlichen "Problem" ;)
     
  22. Lukas

    Lukas

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    Das würden sich die IM heute auch wünschen.
    Du bist also noch mitten im Problem und wirst es durch Aufschieben sicher nicht besser lösen.

    Karten auf den Tisch und fertig. Ein Patentrezept gibts für sone Situation nicht, außer, daß es nicht besser oder leichter wird.

    Gruß Lukas
     
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Unzufrieden mit der Vorplanung - und nun?

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