Verband privater Bauherren sinnvoll?

Diskutiere Verband privater Bauherren sinnvoll? im Bauen mit Architekten Forum im Bereich Architektur; Jo "Schöner" Beitrag, Calimero

  1. MichaelG

    MichaelG

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  3. Berni

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    Da kann ich uns Michael nur zustimmen.

    Respekt Calimero. :respekt

    Zitat Calimero über gute Handwerker:

    Das sehe ich leider genau so.
    Es gibt aber leider auch immer weniger Bauherrn, die das Geschehen am Bau so hintergründig durchleuchten und sich darüber Gedanken machen. Wo ich jetzt Deinen Beitrag gelesen habe, regt sich in mir doch wieder ein Funke von Hoffnung für beide Seiten.

    So, jetzt kann der nächste schreiben, und alles wieder kaputt machen.

    Gruß Berni
     
  4. #43 wurzmurzel, 12. Juli 2011
    wurzmurzel

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    Verband privater Bauherren (VpB) sinnvoll? Oder zockt er auch mit ab?

    So, jetzt schreibt der Nächste doch. Zudem ein Neuer in dieser Runde. Zur Ausgangsfrage. Vielleicht ist dies für jemanden noch hilfreich.

    @ Ralf Dühlmeyer: Zitat: „Also. Alle die für Sie bauen, wollen erst mal Ihr Bestes - Ihr Geld. Und zwar möglichst viel davon.“

    Auch diejenigen, die Sie beim Bauen oder Kaufen in privatem Auftrag beraten sollen, sind vielleicht auch darauf aus, auf möglichst viel Geld. Dies sollten Sie auch in Betracht ziehen. Wird man auch beim VpB fündig?

    1) Sieht man sich beispielsweise schon mal die Fahrkostenregelung des Berliner Büros für seine Berater bei Einzelbaukontrollen an, so findet man dort folgendes:

    a) Es gibt dort derzeit nach Entfernungszonen 1-4 gestaffelte Honorarsätze, bis 10km, 20km etc. vom Regionalbüro. Was in diesen Honorarsätzen der Fahrkostenanteil eigentlich ausmacht, erschließt sich erst durch einen Vergleich der Honorarsätze. Dabei verlangt der Verband als Differenz von Zone 1 zu Zone 2: 41,65 €, von Zone 2 zu Zone 3: 74,37 € und von Zone 3 zu Zone 4: 38,68 € pro zusätzliche 10 km. Wie sich das rechtfertigen soll, dass zusätzliche 10 Kilometer solche unterschiedlichen und happigen Fahrtkostenpauschalen nach sich ziehen, bleibt verborgen.

    b) Weshalb zudem jemand, der nur 1 km vom Büro entfernt ist dem Regionalbüro genau so viel bezahlen soll wie jemand mit 10 km usw., ist schon auch mal nicht gerade vorbildhaft und vorteilhaft. Der nahe am Büro Liegende mag sich durch eine Pauschale jedenfalls abgezockt fühlen. Zwar findet man happige Pauschalen bei verschiedenen Zünften. Weshalb aber ein Regionalbüro eines Verbands bei den Fahrtkosten Pauschalen verlangt, bleibt fragwürdig.

    c) Noch dreister wird sich jemand in dem Fall abgezockt fühlen, wenn der Berater erklärt, er befände ich wegen eines vorangegangenen Termins gerade in der Nähe, man aber schließlich dennoch eine Rechnung erhält, welche den Honorarsatz für die vom Regionalbüro aus berechnete längere Strecke enthält. Zwar ist dies, wie bereits ausgeführt, die Strecke „vom Regionalbüro“ für den Honorarsatz vorgesehen. Und zwar mag man zubilligen, dass niemand mehr als die Entfernung von jenem Büro bezahlen möchte, wenn der Berater etwa aus Mallorca anreist. Aber der Berater war ja nach eigenem Bekunden von ganz in der Nähe losgefahren. Hierbei erwartet man einfach, dass das Regionalbüro auf der Grundlage der eingesparten Fahrtzeit bemisst und nicht weiter entfernte Strecken nach Pauschalen abrechnet, die gar nicht vom Regionalbüro aus gefahren worden sind.

    2) Zu empfehlen ist auch eine Kontrolle der auf der Rückseite des Auftragsformulars enthaltenen Honorarsätze mit den im Internet ausgewiesenen Honorarsätzen. Denn wurden etwa noch alte Formulare benutzt oder dann die Honorarsätze nicht geändert, ist man wohl rechtlich an das Auftragsformular mit den dortigen alten Honorarsätzen gebunden.

    3) Beachtlich ist auch die kurze Zeit, nach der vom Regionalbüro die Zahlung erwartet wird. Das war etwa eine Woche. Erst auf Vorhaltung wurde eine Zahlungsfrist von 2 Wochen gesetzt.

    Zwar mag also die Einbeziehung von Beratern durchaus hilfreich und sinnvoll sein, man sollte sich jedoch auch die Konditionen der Berater genau ansehen.
     
  5. kehd

    kehd

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    Was ein Glück, daß es in Deutschland nicht nur Beamte gibt. Ich hoffe, daß die Anzahl der Korinthenkacker zurück geht.
     
  6. #45 Bulla2000, 12. Juli 2011
    Bulla2000

    Bulla2000 Gast

    Gute Tipps und das hat nichts mit Kronthenkackerei zu tun, finde ich. Mache es genauso und bin (leider) nur Angestellter im öD.
    Ich hatte von beiden Verbänden auch KOstenvoranschläg bekommen. Schließlich habe ich mir einen erfahrenen Baubetreuer vor Ort gesucht, bei dem in etwa gleichviel zahle, der aber mehrmals in der Woche auf der Baustelle vorbei schaut, da er nur 1km weiter weg wohnt. Bisher tolle Zusammenarbeit, auch auf Aussage der Hausbaufirma. KLeinere Mängel werden schnell behoben, es gibt keine Diskussionen. Zudem ist der Mann immer zur Stelle, wenn jemand im Haus sein muss, zum Beispiel zum täglichen Lüften bei der Estrichtrocknung.

    Also mein Tipp: einen erfahrenen Baubetreuer vor Ort suchen und den beauftragen. Sein fachl. Hintergrund nach Möglichkeit genau checken, also Dipl.Ing. Bauingenieur usw. Meiner ist Vorruheständler, hat 40 Jahre erst als Maurer, dann als Bauleiter gearbeitet.
     
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