Verbinden von Heizkreisen (hydr.Weiche)

Diskutiere Verbinden von Heizkreisen (hydr.Weiche) im Heizung 2 Forum im Bereich Haustechnik; Die großen Verlegeabstände und langen Kreise haben btw. an sich nichts mit den 80ern zu tun, das ging auch damals schon anders. Damals war es...

  1. #41 simon84, 14.05.2018
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    Damals war es gängig sich eine FBH "Zusatzheizung" einzubauen mit meist hohen VA wie 30 cm und relativ hohen VL Temperaturen.
    Da ging es eher um "Fussboden temperieren" als um eine echte Flaechenheizung.

    Natuerlich gab es auch damals schon "richtige" FBH.
     
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  3. #42 Schnutz, 16.05.2018
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    Vielen Dank für die Info … die zwei hydraulischen Weichen haben den (von mir so verstandenen) Sinn, dass ich 2 Heizenergie erzeugende Kreise, nämlich den LWP Kreis und den Ölheizungskreis, in den Fußbodenheizkreis einspeisen kann (bzw. deren Energie). Dann gibt´s noch den Mischer weil von der Ölheizungsseite zu viel Energie ankommt. Da es 3 Kreise gibt, gibt es auch drei Pumpen … mehr sollte doch eigentlich nicht zu beachten sein?? Und der Durchfluss von 100 L/h sollte auch reichen, um wie oben genannt den Boden (für die 3 kleinen Kinder) „zu temperieren“. Das ist erst mal nicht die Frage… (sondern 2 Weichen und Mischer i.O.?)
     
  4. #43 simon84, 16.05.2018
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    Das Grundproblem ist, dass du versuchst einen Wärmeerzeuger, welcher einen Mindestumlauf braucht (WP) in ein System einzubinden welches wortwörtlich einen Flaschenhals hat.

    Das passt einfach nicht gut zusammen.

    So als Faustregel, Wasser und Wärme sind faul.

    Die gehen immer den Weg des geringsten Widerstandes.

    So ein wahnsinnig komplexes Konstrukt mit Pumpen, Weichen usw. wäre mir einfach zu kompliziert.
    Ich würde vermutlich einen Teppich auslegen.
     
  5. SIL

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    Ich sach ma Jein:hammer:
     
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  6. #45 Bauer85, 17.05.2018
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    Sollen WP und Ölkessel denn gleichzeitig laufen können?
    Wenn nicht lässt sich das problemlos mit einer Weiche realisieren, es gibt keinen Grund für eine zweite. Der Vorteil von einer wäre dass man ohne Weiteres auch die HK mit der WP betreiben könnte, aber bei 2kW Leistung ist das Szenario wohl eher theoretischer Natur. Das ist schon recht untypisch für eine Heiz-WP, oder ist das ein Brauchwasser Gerät?

    Sollen es unbedingt zwei Weichen sein, probier es halt aus. Könnte durchaus funktionieren. Viel schiefgehen kann nicht ausser dass es irgendwo zu viel oder zu wenig warm wird, die FBH wird hoffentlich einen Temperaturbegrenzer haben der sie vor Überhitzung in schädlichem Umfang schützt.

    Wie schlimm taktet eigentlich der Ölkessel im normalen Betrieb? Bekommt der über die Heizkörper seine Mindestleistung gut weg?
     
  7. Schnutz

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    ... daher möchte ich ja den WP Kreis als eigenständigen Kreis mit eigener Pumpe über eine Weiche einbinden, damit die WP die von ihr benötigten 400 L/h bekommt (für einen schadfreien Betrieb)

    ... und die Fußbodenheizung hat auch ihre eigene Pumpe, läuft also mit 100 L/h

    ... ja ist es, daher die WP nur für die Übergangsmonate und die ggf. kalten deutschen Sommer ... funktioniert im Moment ja schon, die WP hängt aktuell mit besagten 100 L/h im Fußbodenheizkreis (ohne Weiche und Einbindung des Ölheizkreises) und wärmt diesen ausreichend auf ... bis sich dann wohl früher oder später die WP verabschiedet oder? ... das und im Winter ist der Boden doch etwas kühl ... daher der angedachte Aufwand.

    ... mir geht´s einerseits um die 2 Weichen (sollte doch nach meinem Verständnis von den Volumenströmen her funktionieren, ... was ich so über Weichen gelesen habe ...) und vor allem auch um den Mischer. Wird der so funktionieren? (oder muss ich den anders einbinden ...)

    ... ja das ist kein Problem, das Haus ist groß und ungedämmt :-)
    ... habe aber noch einen wassergeführten Kamin und Puffer eingebaut !
     

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  8. Bauer85

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    Grundsätzlich kann das so in etwa schon funktionieren, wie genau sich die Volumenströme aufteilen kann man ohne Rohrnetzberechnung allerdings nicht sagen.
    Ein mögliches Problem wäre dass bei Betrieb des Ölkessels im Heizkörperkreis alles durch die Weiche mit ihrem sehr geringen hydr. Widerstand, der praktisch einem Kurzschluss gleichkommt, fließt und kaum etwas durch die Heizkörper. An der Stelle bräuchte man zumindest ein passendes Regulierventil.
    Dabei bitte nicht vergessen dass sich der Durchflusswiderstand des HK Kreises drastisch mit der Stellung der HK-Ventile ändert.

    Der Mischer kann halt bei Betrieb beider Wärmeerzeuger nur in etwa zwischen VL-HK Kreis und VL-WP mischen, wenn das reicht wird er schon funktionieren.
    Ist einer der beiden aus erweitert sich der Bereich nach unten stark.

    Damit hast Du ja schon eine riesige hydraulische Weiche die eigentlich ausreichen würde.
     
  9. Schnutz

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    ... darüber hatte ich auch schon nachgedacht, ich wollte einfach ein Kugelhahn in desen "Kurzschluss" einbauen und damit den Durchfluss reduzieren. Der Druck im VL und damit der Durchfluss im "Kurzschluss" sollte dann doch mit einer selbstregelnden Eneriesparpumpe gleich bleiben, oder? ... gibt es an dieser Stelle vielleicht eine bessere Lösung ? (...mir ist keine bessere eingefallen)
     
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    Zitat:... daher möchte ich ja den WP Kreis als eigenständigen Kreis mit eigener Pumpe über eine Weiche einbinden,…
    Zitat:
    ... ja das ist kein Problem, das Haus ist groß und ungedämmt :-)
    ... habe aber noch einen wassergeführten Kamin und Puffer eingebaut !

    Herzlichen Glückwunsch zu diesem wirtschaftlichen Groschengab.:hammer::bounce:
     
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  12. simon84

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    Ein Kugelhahn ist etwas für auf / zu

    Um einen volumenstrom zu reduzieren nimmst du ein entsprechendes Ventil
     
  13. Bauer85

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    Kugelhähne sind dafür ungeeignet, wenn schon nimm ein Strangregulierventil dessen Bereich an einstellbaren Durchflusswiderständen auch zu dem passt was gebraucht wird.
     
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