Vermeidung von Sommerhitze im Dachgeschoss

Diskutiere Vermeidung von Sommerhitze im Dachgeschoss im Praxisausführungen und Details Forum im Bereich Architektur; Welcher Dämmstoff ist besser geeignet, um Sommerhitze im Dachgeschoss zu vermeiden? Bauder pur oder Holzfaserplatten? Danke. LG Uschi

  1. #1 uschi5000, 18.12.2009
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    Welcher Dämmstoff ist besser geeignet, um Sommerhitze im Dachgeschoss zu vermeiden? Bauder pur oder Holzfaserplatten?

    Danke.

    LG Uschi
     
  2. #2 Ralf Dühlmeyer, 19.12.2009
    Ralf Dühlmeyer

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    Keiner der genannten. Ebensowenig wie jeder andere Dämmstoff.

    Im Sommer wirds warm. Punkt.

    Wer das vermeiden will, bekommt ein Betondach mit oberseitiger Dämmung.
     
  3. #3 uschi5000, 19.12.2009
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    Sommerhitze

    also ist es vollkommen egal, was wir dann nehmen. Jeder empfiehlt etwas anderes. Ich hatte jetzt wieder gelesen, Holzfaserplatten wären besser als bauder pur. Würde denn auch eine Zwischensparrendämmung reichen? Macht das auch keinen Unterschied?

    LG Uschi
     
  4. Mathie

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    Grundsätzlich ist es tatsächlich so, dass der sommerliche Wärmeschutz nur wenig von den gewählten Dämmstoffen beeinflusst wird.

    Weshalb willst Du denn das Dach dämmen, nur wegen der Sommerhitze? Dann müsste als erstes mal geklärt werden, was Du unter Sommerhitze verstehst.

    Soll es drinnen kühler sein als draußen oder lediglich nicht wärmer?

    Ist das Haus schon gebaut und Du hast konkrete Erfahrungen wie heiss es im Sommer wird oder soll das Haus noch gebaut werden und Du machst Dir Gedanken über der sommerlichen Wärmeschutz?

    So wie Du Deine Frage gestellt hast, kann Dir niemand weiterhelfen.

    Gruß Mathie
     
  5. #5 MoRüBe, 19.12.2009
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  6. Mathie

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    Danke! Ich glaube da ist das Thema sommerlicher Wärmeschutz eher ein Nebenkriegsschauplatz. Frage mich nur, woher die Frage zu den beiden konkreten Dämmstoffen kommt - hatte gedacht, dass da zumindest zwei Angebot o.ä. vorliegen.

    Ob die Gaube wohl geplant wurde und baurechtlich zulässig ist? Falls Planer für Gaube vorhanden, sollte der doch auch was zur Dachdämmung sagen können.

    Gruß Mathie
     
  7. #7 MoRüBe, 19.12.2009
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    MoRüBe Gast

    Sooo isses...

    :28:
     
  8. mls

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    aber! das thema hitzeschutz hat´s erst 873-mal gegeben. da
    ist noch luft nach oben .. :p
     
  9. #9 uschi5000, 19.12.2009
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    Das Dach wird neu gedeckt und daher soll auch die Dämmung erneuert werden. Und da mache ich mir jetzt Gedanken über eine gute Dämmung. Die Sparren sind 16 cm dick. Bisher liegen 12 cm Mineralwolle drin mit Alubeschichtet zur Raumseite. Heizkosten verbrauchen wir eigentlich nicht besonders viel, d. h. sogar relativ wenig. In erster Linie möchte ich den sommerlichen Hitzeschutz verbessern, d.h. wenn draussen 34 Grad sind, soll es drinnen schon eine Ecker kühler sein. Welche Dämmung ist hierfür die beste? Holzfaserplatten oder Bauder pur.

    Danke.

    LG Uschi
     
  10. #10 Ralf Dühlmeyer, 19.12.2009
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    Die, die die Planerin/der Planer im Zusammenhang mit der Gesamtkonstruktion und den bauphysikalischen Randparametern empfiehlt.

    :smoke
     
  11. mls

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    ralf, wenn du wüsstest, was mache planer empfehlen ...
    da würde ich mich als bauherr auch lieber selbst schlaumachen.
    das ausgerechnet das thema hitzeschutz ebenso ausgelutscht ist, wie es
    kontrovers diskutiert wird, ist für´s nächste mal ;)
     
  12. #12 uschi5000, 19.12.2009
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    jetzt bin ich genau so schlau wie vorher. Holzfaserdämmplatten haben doch mehr Masse und sollen daher, so wie ich gelesen hatte, besser für den sommerlichen Hitzeschutz sein. Aber so wie ich jetzt hier lese, tut sich nirgendwo etwas, egal was auch genommen wird, hauptsache es wird einem vom Planer empfohlen. Doch je mehr Planer man fragt, desto mehr Antworten bekommt man.

    LG Uschi
     
  13. #13 Ralf Dühlmeyer, 19.12.2009
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    Uschi - auch wenn Du es nur schwerlich verstehen können willst.

    Um irgendeine Aussage zu einer sinnvollen Dämmung machen zu können, brauchts mehr als die Sparrendicke.
    Und jeder, der Dir "mal eben" empfiehlt, nimm - ...... - den darfst Du stehen lassen.

    Ja - ein Planer kostet Geld. Aber dafür haftet er/sie auch, wenn was schief geht.
    Also such Dir eine(n) vernünftige(n) Planer(in) (:winken markus) und lass Deine ganzen Dinge zum Dach mal in EIN Paket packen.

    Dir ist hier nicht zu helfen - versteht es doch endlich!!!
     
  14. Mathie

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    Mehr Masse bedeutet normalerweise auch, dass das System träger auf Temperaturänderungen reagiert. Durch mehr Masse werden die Amplituden gedämpft.

    Als beispiel kannst Du Dir einen Bunker vorstellen und ein Zelt auf einem schattigen Campingplatz - beide unbeheizt. Im Bunker wirst Du das ganze Jahr über kaum Temperaturveränderungen haben. Die Innentemperatur wird die ganze Zeit etwa der mittleren Jahrestemperatur der Umgebung entspechen. Im Zelt wird die Temperatur immer sehr nahe an der Umgebungstemperatur liegen.

    Den Unterschied zwischen 2m Betonwand und einer Zeltplane spürt jeder, den geringen Unterschied zwischen den Dämmstoffen kann man evtl. messen aber vermutlich kaum spüren. Ich würde mal vermuten, dass Lüftung und Sonnenschutz für die Dachfenster einen weit größeren Einfluss auf den sommerlichen Wärmeschutz in deinem Dachgeschoß haben, als die Wahl des Dämmstoffes.

    Ich würde keinem Planer bedingungslos vertrauen. Sind auch nur Menschen und können Fehler machen. Erkläre dem Planer was Dir wichtig ist und lass Dir erklären, wie er es lösen würde. Dann kannst Du hier konkrete Fragen stellen und verifizieren, ob der Planer der richtige ist.

    Das Thema Dachaufbau ist so komplex, dass Dir keiner ohne Kenntnis des Gebäudes, ggf. des B-Plans sowie Deiner Wünsche und Deines Budgets sagen kann, wie es geht.

    Gruß Mathie
     
  15. #15 uschi5000, 19.12.2009
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    Dachdämmung

    Dann bedanke ich mich recht herzlich für die Antworten, wenn ich auch manchmal genervt habe.

    LG Uschi
     
  16. #16 uschi5000, 19.12.2009
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    Dann kann ich auch ruhigen Gewissens die günstigere Zwischensparrendämmung nehmen und nicht die teure Aufsparrendämmung. Wenn das dann sowieso alles egal ist, denke ich, da kann ich ja ne Menge Geld sparen.

    Nochmals recht herzlichen Dank für Eure Antworten.

    LG Uschi
     
  17. mls

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    was ist ein "geringer unterschied"?
    ohne beachtung der banalitäten?
    sind 3-4° grad mehr oder weniger noch ein geringer unterschied?
    ich kann 3° grad spüren ..
     
  18. #18 uschi5000, 19.12.2009
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    3 oder 4 Grad finde ich schon, dass das ein Unterschied ist. Meinst Du denn, dass bei einer Aufsparrendämmung soviel rauskommt. Und sollte es dann Holzfaserplatten oder Bauder pir sein?

    Danke.

    LG Uschi
     
  19. bernix

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    ...die "Wohlfühltemperatur" wird sicher am wenigsten von einer vergleichbaren Dämmung negativ beeinflusst...
    Da gibts noch Wände, Fenster, Rolläden und Jalousien, Lüftungsanlagen, Nutzerverhalten....

    im Grunde solltest du dir mal einen Überblick verschaffen, wie dies alles zusammen wirkt...im positiven wie im negativen
     
  20. Mathie

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    Glaubst Du dass man durch die Verwendung von Holzweichfaserplatten (angenommene Dichte 200kg/m3) statt PUR-Hartschaum (angenommen 30kg/m3) bei gleichem K-Wert eine um 3-4K größere Amplitudendämpfung erhält - andere Rahmenbedingungen außen vor gelassen?

    Bei einer eine Zwischensparrendämmung mit Holzweichfaserplatten von ca. 15cm kommt man auf eine Masse von ca. 30kg/m2. Wenn wir dann noch die Sparren zur Fläche dazuzählen, kommen wir auf die Dachfläche betrachtet zu einem Gewicht der Dämmung von vielleicht 25kg/m2. Wenn man dann noch grob geschätzt 2kg/m2 für die PUR-Dammung mit vergleichbarem K-Wert abzieht, erscheinen mir 3-4 K Unterschied zwischen einer Holzweichfaserplatten- und einer PUR-Hartschaumdämmung tendenziell hoch gegriffen.

    Habe die Amplitudendämfung aber nicht mal überschlagsmäßig nachgerechnet - die therodynamischen Prozesse sind mir dann doch zu komplex um das von Hand zu machen. Ist also reines Bauchgefühl ;-)

    Gruß Mathie
     
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