Versottung des Schornsteins trotz Edelstahlrohr

Diskutiere Versottung des Schornsteins trotz Edelstahlrohr im Heizung 1 Forum im Bereich Haustechnik; Guten Tag liebe Forenmitglieder, ich bin auf der Suche nach einem Lösungsansatz für folgendes Problem: Anfang des Jahres habe ich erstmals eine...

  1. #1 Frederik100, 26.01.2019
    Frederik100

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    Guten Tag liebe Forenmitglieder,

    ich bin auf der Suche nach einem Lösungsansatz für folgendes Problem:

    Anfang des Jahres habe ich erstmals eine augenscheinliche Versottung meines Schornsteins im 1.OG bemerkt (Seite, an dem das Heizungsabgasrohr entlangführt) :

    [​IMG]

    Im darüberliegenden ausgebauten Dachgeschoss ist der Schornstein mit Rigips umgeben, dieser ist laut Messgerät feucht, aber man sieht noch keine Schäden.
    Ich bewohne das Haus zur ersten Saison. Es war renoviert, vorheriger Zustand angeblich schadfrei.

    Eckdaten:
    30er Jahre Haus
    gemauerter Schornstein
    Heizung von 1999 (Viessmann biferral / Gas) mit eingezogenem Edelstahlrohr für Heizungsabgase im Schornstein. Weitere 2 Züge für selten genutzten Kamin.

    Wie ist das Problem bzw. die Ursachenfindung am kosteneffizientesten anzugehen?
    Nach meinem Verständnis kann die Feuchtigkeit
    1) vom Heizungssystem (trotz Edelstahlrohr?)
    2) von einer Undichtigkeit am Schornsteinkopf
    3) von einer Undichtigkeit an der Schornsteinkehle am Dach oder
    4) vom Regenwasser (Schornstein nicht überdacht) herrühren

    Zu 1) Letzte Wartung war 2018, davor letztmals wohl 2010: Auffällig hierbei die Unterschiede in der Abgastemperatur (Änderung der Einstellungen durch Wartung 2018 als mögliche Ursache?). Ist das eine mögliche Erklärung für Kondenswasserbildung? Die Heizung läuft seit Einbau sonst problemfrei.

    Ist es plausibel, dass die Versottung erst diese Saison eingesetzt hat? Oder wurde aller Wahrscheinlichkeit vorher nur "drübergepinselt"?

    So sieht der Schornstein von oben aus:

    [​IMG]
    [​IMG]

    Wartungsdaten:
    2010:
    [​IMG]

    2018:
    [​IMG]

    CFD8451488078B9121299974448244D3.JPG D00086267D3329A77B25B6D31399DBEF.jpg IMG_9640.JPG IMG_9646.JPG IMG_9647.JPG
     
  2. SIL

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    Das Inox Rohr hat nur zweitrangig damit zu tun, Grundlegend bringen sie fast keine Temperatur mehr an den ursprünglichen Zug, das soll ja auch so sein. Ihr Kopf ist ja auch etwas merkwürdig ausgebildet, das sieht ja wie eine 'Wanne' aus, ( deutlich auch an der Vermoosung) dort sollte ein Spengler bzw Dachdecker nacharbeiten und zwar richtig anarbeiten mit Hutzen, Hauben und Abdeckungen. Dann erledigt sich das Thema, in diesem Zusammenhang natürlich die seitliche und Dach-Pfannenanbindung mit kontrollieren lassen. Man sieht es etwas schlecht auf dem Bild, aber das sind auch 2 Züge und der ganze Kopf ist geblecht...
     

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  3. #3 petra345, 27.01.2019
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    Kondenswasser und Versottung tritt bei zu niedriger Abgastemperatur auf!
    Wenn man 2018 die Anlage neu eingestellt hat, kann dabei die Ursache gelegt worden sein.#
     
  4. SIL

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    Werte Petra, die Hzg incl. Inox Zug ist schon Jahre in Bestand--es ist schlichtweg unmöglich, damit im Mantelstein oder um den ursprünglichen mit Kessel betriebenen gemauerten Zug die selben Abgas Temperaturen zu erzeugen, der TE hat zwar 110 ° zumindest gemessen, das ist schon recht hoch, diese Temperatur liegt aber max am Inox an und nie am ursprünglichen Zug, ergo 'versotten' viele, gerade bei solch offenen Köpfen. Reinigungs und Revisionsöffnung sollten ja vorhanden sein, dort kann der TE ja mal nachsehen.
     
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