Verteilerdosen und Ihre Deckel

Diskutiere Verteilerdosen und Ihre Deckel im Elektro 1 Forum im Bereich Haustechnik; Mal wieder eine Frage an die Erlauchten, die mich und meine "Experten" am Wochenende SEHR "bewegt" hat: In meinem Fertighaus wurde die...

  1. Reisi

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    Mal wieder eine Frage an die Erlauchten, die mich und meine "Experten" am Wochenende SEHR "bewegt" hat:

    In meinem Fertighaus wurde die Elektroinstallation von einer Firma ausgefuehrt. Die Verteilerdosen fuer die einzelnen Zimmer wurden ca. 20cm unter der Decke in der Holzstaenderwand an einem Pfosten drangenagelt. Diese Verteilerdosen sind eckig (und orange, aber wohl egal). Dann wurde die Wand mit Spanplatte und Rigips verkleidet und die Stellen, wo die Dosen sitzen, gekennzeichnet. Die Elektrofirma hat nun an diesen gekennzeichneten Stellen mit einem "Steckdosenbohrer" ein rundes Loch gebohrt und einen runden Deckel draufgesetzt. Jetzt sagen meine "Experten", dies sei nicht zulaessig, weil bei einem eventuellen Kurzschluss und darauffolgenden Brand der runde (kleinere) Deckel nicht zur eckigen groesseren Dose passt.

    Was meint Ihr????

    Bin sehr gespannt auf Antworten !!

    Reisi :winken
     
  2. #2 Jürgen V., 20.10.2003
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    Alle Menschen sind klug: die einen vorher, die and
    Haben die

    denn keine Holwanddosen gehabt ? :irre
    Die sind nach 4102 sogar zulässig.
     
  3. manni

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    das ist

    nicht zulässig.
    "Die Auswahl und Errichtung der Betreibsmittel muss nach DIN VDE 0100-510 so erfolgen, dass jede schädigende Beeinflussung zwischen der elektrischen Anlage und den nicht elektrischen Einrichtungen, z.B. Gebäude, ausgeschlossen ist. Die Betriebsmittel müssen so ausgewählt, angebracht und angeordnet werden, dass weder die im Betrieb noch die im Überlast- und Kurzschlussfall auftretenden Temperaturen Anlagen und Umgebung gefährden.
    Ist die Gebäudeoberfläche (Montageort) brennbar, wird eine Entflamarkeit FH 1 nach IEC 60707 (VDE 0304) gefordert."

    Insbesonders geht es hier auch um mögliche Spannungsverschleppungen. Deswegen sind z.B. auch Putzausgleichsringe bei u.P.-Ddosen gefordert.

    Gemäß deiner Beschreibung sind bei dir normale u.P.-Etagenkästen verwendet worden. Diese entsprechen nicht den Anforderungen zum Brandschutz bei Montage auf brennbaren Untergründen.

    Zudem dürfen Deckel von Verbindungsdosen nach VDE 0606-1 nur mit Werkzeug lösbar sein. Federdeckel sind nicht erlaubt.
     
  4. Reisi

    Reisi

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    Uff.

    Hmm. Haette ich jetzt nicht gedacht...

    Es sind diese orangefarbenen quadratischen Dosen, wo man die auf der Rueckseite an den durchperforierten Stellen (fuer Kabel) mitm Schraubenzieher durchdrueckt. Und: Manni, hast Recht: Es sind diese Federdeckel!

    Und jetzt? Andere Deckel, oder?
     
  5. Lebski

    Lebski Gast

  6. #6 Michael31, 21.10.2003
    Michael31

    Michael31 Gast

    Sorry, aber soviel Pfusch kann es eigentlich nicht geben oder?


    Bei Ihnen handelt es sich mit Sicherheit um einen Hohlwand-Verbindungskasten (Kaiserkatalog Seite 33, Größe 107x107 bis 240x140). Es heisst zwar Hohlwand-Verbindungskasten, daß bedeutet aber nicht das er irgendwo angenagelt werden kann!!!!
    Der Kasten gehört genau dorthin, wo der "Elektriker" das Loch gebohrt hat. Die Wand wird in der größe des Kastens augeschnitten, dann werden die Kabel durch die Öffnung in den Kasten eingeführt. Danach wird der Kasten in die Öffnung geschoben und durch die Befestigungsschrauben (genauso wie bei einer Hohlwandschalterdose) festgeschraubt. Zum Schluß wird der Kasten mit einem weißem Deckel verschraubt. Wenn Sie einen guten Maler haben, wird er den Deckel mit etwas Spachtel sehr gut unter der Tapette verstecken können. Fragen Sie Ihren "Elektriker" mal, wie er an die Kabel kommt, wenn Sie eine Änderung in der Schaltung (z.B. schaltbare Steckdose) haben wollen?
    MfG
    Michael

    PS: Wer Rechtschreibfehler findet darf Sie behalten!
     
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