VOB DIN 18352, Kosten Verlegung (großflächiger) Fliesen

Diskutiere VOB DIN 18352, Kosten Verlegung (großflächiger) Fliesen im Estrich und Bodenbeläge Forum im Bereich Neubau; Hallo zusammen, ich habe mir ein Angebot bzgl. Verlegen von Fliesen machen lassen. Neben den üblichen Kosten pro m² werden zusätzlich 6 EUR...

  1. tb69

    tb69

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    Hallo zusammen,

    ich habe mir ein Angebot bzgl. Verlegen von Fliesen machen lassen.
    Neben den üblichen Kosten pro m² werden zusätzlich 6 EUR pro m² für Verlegung von "großflächigen" Fliesen verlangt. Dies gilt sowohl für Material 45x45er Fliesen als auch 30x60er Feinsteinzeug.
    Darüber hinaus werden nochmal EUR 5 pro m² für Diagonalverlegung der 45x45er verlangt.
    1. Kann mir jemand nennen, mit welchen Kosten beim Verlegen generell gerechnet werden muss?
    2. Insbesonders interessiert mich jede Info, ob der Aufschlag bzgl. Verlegung "großflächiger" Fliesen gerechtfertigt ist.
    3. Wie komme ich (kostenlos) an den Inhalt der VOB DIN 18352?

    Danke schonaml für jede Hilfe!
    T.B.
     
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  3. gerdviol

    gerdviol

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    doppelter Eintrag

    Hallo,

    diese Frage habe ich doch gestern schon bei bau.de gelesen. Hier sind die gleichen Experten am Werke. Was erhoffst du dir für andere Antworten?

    Gruß
    Fred
     
  4. Eric

    Eric

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    Die DIN ist beim Beuth-Verlag zu beziehen oder Du kaufst Dir gleich den Text mit Kommentar im juristischen Fachbuchhandel. Wenn Du die DIN kostenlos bekommen solltest, bitte melden. Die Kostenlos-Quelle könnte ich auch gebrauchen.
     
  5. PeMu

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    Nachdenken kostet extra.
    Ich frage mich auch hier: was für eine Berufstätigkeit - Ingenieur - kalkulieren?
    Es ist mehr Aufwand, für lau wills keiner machen -> Preise = Angebot und Nachfrage. - Marktwirtschaft.
    Dann nehmen Sie kleines Mosaik und schon ist der Preis niedriger.
     
  6. #5 Jaegerschnitzel, 26. August 2006
    Jaegerschnitzel

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    Na ja, den Mehraufwand für Diagonalverlegung verstehe ich ja. Aber wo ist der Mehraufwand bei großflächigen Fliesen - ist der Aufwand da nicht eigentlich geringer...?
     
  7. #6 Carden. Mark, 26. August 2006
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    und öbuv SV für das Maurer- und Betonbauerhandwerk
    Diese Aussage kann nur von einem Laien kommen.
     
  8. Quelle

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    es war ja eine Frage und keine Aussage *insistier*
     
  9. #8 Carden. Mark, 26. August 2006
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    und öbuv SV für das Maurer- und Betonbauerhandwerk
    Manche Fragen lassen sich auch für jemanden, welcher sich nicht mit Fremdwörtern ziert, wie Antworten lesen.
    Und als solche, musste die "Frage" zu verstehen sein.
     
  10. #9 VolkerKugel (†), 26. August 2006
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    Die Antwort ...

    ... ist doch ganz einfach:

    Größere Fliese = mehr Verschnitt und größeres Bruchrisiko (bei Abrechnung nach verlegten m² halt einzukalkulieren und üblich und o.k.) :konfusius .
     
  11. Bruno

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    Für mich ist das nicht so einfach. In der Frage geht es um den Aufwand für das Verlegen von Fliesen, um Bodenfliesen wie ich wg. Aufpreis Diagonalverlegung annehme. Es geht nicht um Material.

    Dass bei großen Fliesen mehr Material verschnitten wird ist korrekt:
    Raumumfang * Fliesenbreite / 4 (im statistischen Mittel)
    Der Verschnitt steigt also linear mit der Fliesenbreite.

    Die Länge der Schnittkante - und nur deren Herstellung kostet Zeit - ist aber immer konstant:
    Raumumfang / 2

    Die Zeit für das Herstellen von Bruch ist konstant Null, das kostet keine Zeit sondern Material. Auch hier gibt es also keinen Unterschied zwischen großen und kleinen Fliesen.

    Sowohl der Mehrverschnitt als auch das erhöhte Bruchrisiko gehen zu Lasten dessen, der das Material bereitstellt.
     
  12. #11 Ralf Dühlmeyer, 26. August 2006
    Ralf Dühlmeyer

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    Bei Wandfliesen...

    kommt hinzu, das der Fliesör die großen Format (welche meist dicker sind) nicht nur mit Kleber zum Halten kriegt. Die rutschen ne ganze Weile die Wand runter. Also muss er abstützen -> kostet Zeit.
    Und die verlegung ist meist aufwendiger, weil bereits kleine Untergrundunebenheiten zu großen Kippeleien führen, also mehr Vor- oder Ausgleichsarbeit notwendig ist.
    MfG
     
  13. Berni

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    Das Problem der Kippelei haste beim Boden auch.
    Dazu kommen bei großen Fliesen auch noch stoffbedingte Unebenheiten der Platten hinzu. Diese müssen zur Vermeidung von Überzähnen auch vermittelt werden.

    Ich kann die Fragestellung so auch nicht ganz verstehen.
    Wenn die Brötchen beim Bäcker mir zu teuer sind, muß ich sie mir aus dem Supermarkt holen.
    Wenn ich dann unbedingt wieder die Brötchen vom Bäcker haben will, weil die eben doch besser schmecken, muß ich eben den Mehrpreis in Kauf nehmen.

    Warum sind die Brötchen vom dem Bäcker teurer?
    Womit ist dieses begründet?
    Wo steht das?
    Wie groß muß ein Brötchen sein?
    Gibt es darüber ein Regelwerk?
    Oder geht es nach Gewicht? Wieviel Gramm ein Brötchen?
    Dürfen die Lufteinschlüsse haben?
    Kann ich da was abziehen?
    Oder gilt für den Bäcker auch -> Preise = Angebot und Nachfrage. - Marktwirtschaft.
    Letzteres hat nichts mit einer ATV-Norm zu tun.
     
  14. #13 Jaegerschnitzel, 27. August 2006
    Zuletzt bearbeitet: 27. August 2006
    Jaegerschnitzel

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    Ja, und? Erstens war's eine Frage, dürfen zweitens wohl keine Laien mehr posten und drittens wars ja wohl doch nicht so einfach und eindeutig... :irre
     
  15. #14 Carden. Mark, 27. August 2006
    Carden. Mark

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    Doch ist gaaaanz einfach

    man(n) muss nur ein paar Mal Großformatige Fliesen, egal ob an Wand oder auf dem Boden verlegt haben.
    Bis 25/20 alles OK.
    Danach wird es aufwendiger.
    Richtig große Dinger zu verlegen, ist so Richtig schön ätzend.
    Und mit Verlaub, auch Brunos Schnittkantenlängenberechnung geht daneben.
    Die Länge der Schnittkante mag gleich sein. Wenn ich dann aber erst einmal eine Großformatige Fliese, mit Viel Aufwand, für irgendeine doofe Ecke, zum schneiden aufgerissen habe, diese mir dann beim letzten bisschen Knabbern oder scheiden bricht – habe ich eben doch auch zeitlichen Aufwand.
    Wenn ich die nur einfach kaputt werfe – dann nicht – das stimmt wohl.
     
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  17. Bruno

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    Im Prinzip hat Berni alles gesagt. Es kommt nicht im geringsten darauf an, ob ein Mehraufwand da ist. Es kommt darauf an, ob der Mehrpreis marktgängig ist. Wenn der Fliesenleger immer 6 € Zuschlag bei Großformat verlangt, aber niemand den bezahlt weil ihn andere nicht verlangen, wird er nie Großformat verlegen.

    @Mark: es gibt auch umgekehrte Fälle. An einer 30er Fliese schneide ich schneller 5 cm ab als an zwei 15er. Das gleicht sich am Ende aus.

    Etwas Statistik: in meiner Ausschreibungssoftware sind Stundenansätze hinterlegt, nicht unbedingt richtige und repräsentative. Man sieht aber die Tendenz, dass bei Bodenfliesen der Zeitaufwand pro m2 geringer wird je größer die Fliese ist, bei Wandfliesen ist es eher umgekehrt (Fliesengrößen von ca. 10x10 bis ca. 30x30). Es wäre interessant, mal eine echte Kalkulation vom Profi zu sehen.
     
  18. #16 Carden. Mark, 27. August 2006
    Carden. Mark

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    und öbuv SV für das Maurer- und Betonbauerhandwerk
    bis 30x30 cm mache ich bei Deinen Einwänden noch mit.
    Hier werden die üblichen Unebenheiten mit normaler Zahnung ausgeglichen.
    Dann aber wird es interessant. Insbesondere bei Bahnen wirste Wahnsinnig wenn Du zum Hochpunkt kommst. Dann beginnen die Überzahnungen und Du fängst das aufnehmen an.
    Aber wie auch immer, nur das reine aufkämmen des Fliesenklebers reicht idR kaum noch. Dann fängst Du das floating und das buttering an - dass kostet Zeit.
    Und bleib mir bloß weg mit hinterlegten Stundensätzen.
    Die sind wie bei der öffentlichen Hand, die Jahres-Hausmeisterverträge.
    Keine Ahnung welche Leute hier die Stundensätze zusammenstellen.

    Ich gebe aber gerne zu, dass eine Glasscheibenähnliche, große Fläche, ohne große eingeschobenen Ecken usw., sicherlich mit Großformatigen Fliesen, schneller zu verlegen ist – insbesondere wenn es Richtung Verfugung geht.
     
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