Vollkommen mit Kies gefüllter Sickerschacht (für Versickerung Regenwasser)

Diskutiere Vollkommen mit Kies gefüllter Sickerschacht (für Versickerung Regenwasser) im Tiefbau Forum im Bereich Neubau; Hi, ich hab mal vorsichtshalber folgende Frage (dachte eigentlich nicht, dass ich sie stellen müsste): Ein Sickergrube im Garten, über die...

  1. Douny

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    Hi,

    ich hab mal vorsichtshalber folgende Frage (dachte eigentlich nicht, dass ich sie stellen müsste): Ein Sickergrube im Garten, über die Regenwasser (von 3 Reihenhausdächern) versickern soll, kann doch nicht ordnungsgemäß sein, wenn sie vollkommen mit Kies aufgefüllt ist (bis zum Deckel), selbst wenn das Erdreich untder dem Sickerschacht stark versickerungsfähig ist, oder ? Rohr geht ungefähr in 1 Meter Tiefe in den Sickerschacht. Deckel ist ca 0,5 Meter unter der Erde.

    Gruß,
    Douny
     
  2. #2 Gast036816, 02.04.2014
    Gast036816

    Gast036816 Gast

    wie in deinem anderen fred, kann korrekt sein, wenn alles ordentlich berechnet wurde und danach gebaut wurde. um einen fehler zu ergründen müssen alle fakten und zahlen bekannt sein.
     
  3. #3 Inkognito, 02.04.2014
  4. Douny

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    Das Ganze ist nicht als Rigole gebaut, sondern hat den Aufbau eines Sickerschachts mit Öffnung für unterirdisches KG-Rohr, das in 1 Meter Tiefe in den Schacht führt. Durchmesser Schacht ca 1 Meter. Tiefe weiß ich nicht, da ich ab zerbrochenem Deckel nur ca. 0,5 Meter nach unten gegraben hab, insgesamt also 1 Meter.
    Zuerst hatte ich den Sachverhalt in Kürze nur im 'Vertrag'-Thread beschrieben, da ich nur Meinungen zum Recht bzgl. Verjährung..hören wollte. Hier hatte ich dann den Thread aufgemacht, weil die Aussage kam, dass ein solcher Aufbau eventuell ordungsgemäß sei, was mich zu der technischer frage geführt hat, ob das stimmen kann.
    Tatsache ist jetzt einfach, dass das Rohrende annähernd 'dicht' ist. Meines Erachtens aber doch auch nicht verwunderlich, da über die Regenrinne der 3 Reihenhäuser ja das ein oder andere in den Sickerschacht gespült wird, was am Ende des Rohrs an dem Kies hängen bleib und mit der zeit zur Verstopfung führt, oder ? Ich meine Blätter, Staub...
    Mittlerweile steht das Wasser im Fallrohr bis über Erdbodenniveau, wenn der Schnee auf den Dächern schmilzt.
    Und eine Kanalreinigung hat auch nichts gebracht. Die hatten sogar die Vermutung, dass das Rohr garnicht in den Sickerschacht führen würde. Aber so wie das jetzt aufgebaut ist, kommt's ja auf's selbe raus. Der Kies im Sickerschacht ist kein anderer als der ausserhalb.
    PS: Zerbrochender Deckel: Es sind Reste eines Deckels vorhanden, der aber so aussieht, als wenn er von oben zertrümmert worden wäre. Und das muss vor Übergabe des Hauses passiert sein, denn innerhalb der 10 Jahre, die ich dort wohne, hat das Erdreich an dieser Stelle nicht nachgegeben. Heißt: Sickerschacht wurde bei zerstörtem Deckel ausgefüllt.
     
  5. Eric

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  6. Douny

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    Ich hatte schon gegoogelt und eben deshalb hab ich ja ein Verständnisproblem, denn bei allen Zeichnungen/Beschreibungen hat der Sickerschacht doch einen Hohlraum, in den das Wasser reinfliesst. Und nur irgendwo unterhalb des Zulaufs beginnt eine Kiesschicht. Und es gibt einen Deckel, über den man mal den Sickerschacht öffnen kann. Oder interpretier ich das falsch ?
    Bei mir gibt's keinen Deckel (nur zerstörte Reste), der Deckel wäre 0,5 Meter unter der Erde (d.h. nur erschwert könnte man da mal in den Sickerschacht schauen) und der komplette Schacht ist mit Kies gefüllt.
    Es ist doch nicht normal, dass sich jedes Regenwasser am Fallrohr (der Regenrinne) bis über Erdbodenniveau stauen kann, oder ? Bei Starkregen spritzt das Wasser dann schon an den Fallrohrverbindungen raus.
     
  7. #7 Thomas B, 03.04.2014
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    Ich hab's noch nicht verstanden....

    An einem Sickerschacht hängen drei Hausdächer? Un dieser Schacht soll das anfallende Regenwasser fachgerecht zu Versickerung bringen?

    Alleine durch das begrenzte Volumen des Schachtes dürfte der virtuelle Füllstandsanzeiger schnell auf "Voll" stehen.

    Ist der Boden darunter denn so gut versickerungsfähig, daß das Regenwasser zumindest theoretisch dort dann versickern könnte?

    Oder wie sieht das gesamte Ssystem aus...ich habe es tatsächlich noch nicht so ganz begriffen...
     
  8. Douny

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    Der Boden darunter ist gut versickerungsfähig.
    2 Fallrohre führen zu dem KG-Rohr, das in den Sickerschacht läuft. 1 Fallrohr für die gemeinsame Regenrinne von 2 Reihenhäusern. Und 1 separates Fallrohr der Regenrinne eines dritten Reihenhauses, das versetzt gebaut ist. Es werden also das Regenwasser von 3 Reihenhäusern zugeleitet (natürlich nur die die Hälfte der kompletten Dachfläche, da die andere Seite einen eigenen Sickerschacht auf der anderen Seite hat).
     
  9. #9 Thomas B, 03.04.2014
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    gefühlt oder gerechnet?

    Wenn hier eine große Fläche eingeleitet wird (3 halbe Dächer) kommt da natürlich ordentlich was zusammen. Ob das geht muß be- bzw. gerechnet werden (Bodenbeschaffenheit, max. Retenspende, irgendwelche obskuren Versickerungsbeiwerte...what ever). Danach kann netscheiden werden wieviele und wie große Rigolen/ Schächte/ Regenrückhaltebecken ... man benötigt.

    Zusätzlich sollte das Ganze dann natürlich auch fachgerecht gebaut werden...wäre von Vorteil.

    Auf dem Bild im anderen Strang sieht man eine Pfütze im geöffneten Schacht. Das läßt nicht zwingend vermuten, daß Wasser hier gut versickert. Mag aber auch daran liegen, daß lange Zeit Feinanteile eingeschwemmt wurden, die nun die Versickerungsfähigkeit beeinträchtigen...ich weiß es letztendlich nicht.

    Zu klären wäre wohl was geplant war und auf welcher Grundlage dies geschah (Berechnung!). Ob man diese Unterlagen von einem Bauträger bekommt ist aber eher zweifelhaft.

    Man wird wohl nur eine evtl. mangelhafte Ausführung kritisieren können, was sich wohl am Einfahsten wird nachweisen lassen, wenn dem so ist.

    Fraglich bleibt aber, ob -selbst bei perfekter Ausführung- das System funktionieren kann ...
     
  10. Douny

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    Sorry, war bis jetzt nicht da.
    Ich muss da nochmal nachhaken: Wenn ich mir Schaubilder von Rigolen und Sickerschächten anschau, dann ist dieses Konstrukt ja weder das eine noch das andere, eher eine Rigole, bei der das Wasser nicht oberirdisch reinläuft, sondern über ein Rohr unterirdisch zugeleitet wird. Eine Verstopfung kann hier ja nie beseitigt werden ohne umfangreiche Graberei (Wartbarkeit liegt also bei 0). Ferner gibt es Reste eines aufgesetzten Deckels. Und der Sickerschacht ist mit gewöhlichen Schotter aufgefüllt. Selbst als Google-Laie geht man doch hier davon aus, dass das nicht korrekt sein kann. Für mich schaut es danach aus, als wenn bei den Arbeiten über dem Deckel derselbige kaputt gegangen ist und man dann den Sickerschacht einfach mit dem Schotter aufgefüllt hat, der auf und um den Sickerschacht herum aufgefüllt wurde.
     
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