Vorsatzschale an Aussenwand - Schimmelgefahr?

Diskutiere Vorsatzschale an Aussenwand - Schimmelgefahr? im Trockenbau Forum im Bereich Neubau; Hallo zusammen, nach langer Bauphase (1 Stockwerk ist fertig) bin ich nun bei meinem Hobbybereich angelangt. Es geht um die Erstellung eines...

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  1. fk132

    fk132

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    Hallo zusammen,
    nach langer Bauphase (1 Stockwerk ist fertig) bin ich nun bei meinem Hobbybereich angelangt. Es geht um die Erstellung eines Heimkinos auf 40m². Hierzu möchte ich eine Vorsatzschale vor die Wände bauen. In dieser sollen alle Leitungen verlaufen und eine Steinwollschicht (8cm) eingebracht werden um den Schall nach Außen hin zu vermindern. Die Decke wird eine Akustikdecke (die quadratischen porößen Teile).

    Meine Frage bezieht sich nun auf den genauen Aufbau der Vorsatzschale und eine mögliche Schimmelgefahr. Hier noch einige Informationen zuvor:

    An 3 Seiten des Raumes kommt die Vorsatzschale an eine Außenwand. Die Außenwand hat eine hinterlüftete Fassade welche mit Eternit Platten bedeckt ist. Die Wand selbst besteht aus Naturstein (1930er Jahre ca). Ich habe diese vor einigen Wochen innen vom Putz entfernt und austrocknen lassen. Austrocknen deswegen, weil die Wand direkt auf einem Lehmboden steht.
    Als nächstes habe ich einen halben Meter hinunter gegraben um eine ordentliche Bodenplatte zu erstellen (ca 15 cm Rollierung, Folie, ca 15 cm U-Beton, Flämmung, ca 14 cm Dämmung, 6 cm Estrich). Unter der Mauer befindet sich jedoch immer noch ein Stein/Lehm Fundament ohne horizontale Feuchtigkeitssperre. Eine Solche ist finanziell nicht durchführbar.

    Nun wo das Bodenniveou wieder stimmt, möchte ich mit der Vorsatzschale beginnen. Gedacht hätte ich mir ALU Profile, welche mit Akustikschwingbügeln auf halber Höhe an der Wand befestigt werden, Oben und Unten mit den UW Profilen verschraubt werden. Hinein soll eine 8 CM starke Steinwolle und dann nach Innen hin eine Dampfbremse und dann 10mm Gibsfaserplatten, vielleicht auch 2 x 10 mm.

    FRAGEN:

    Reicht es nun wenn die ca 5 bis 10 cm zwischen Außenwand und Dämmmaterial ungeheizt frei bleiben, und die Vorsatzschale möglichst Dicht abgeschlossen wird?
    ODER
    Ist es besser, keine Dampfbremse zu verwenden und Oben und Unten alle 3 Meter eine Luftöffnung anzubringen, damit die Luft von Raum und Vorsatzschale miteinander Zirklulieren kann? Dies hätte natürlich einen Akustischen Nachteil.

    Die Akustikdecke ist ca 20 cm von Oben abgehängt, so dass die Luft hinter der Vorsatzschale sich mit der Luft über der Akustikdecke vermischen kann.

    In die Decke kommen HalogenSpots. Diese würden sich natürlich im Betrieb erhitzen, ist die Lufterwärmung an der Decke wichtig?

    Wäre es Ratsam die Heizungsleitung für die Radiatoren hinter der Vorsatzschale UNGEDÄMMT zu verlegen, um die Luft dahinter zu erwärmen?

    Wie schaut das ganze aus, wenn ich in 3 bis 5 Jahren die Fassade auf eine WDVS Fassade erneuere?

    Ich hoffe das sich der Ein- oder andere Sachkundige sich meiner annimmt und trotz des vielen Textes weiterhelfen kann :o
     
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  3. fk132

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    Wie sieht es aus wenn ich die Steinwolle weglasse?
    Da sowieso in einigen Jahren einen WDVS aussen drankommt?

    Würde die Vorsatzschale ohne der Steinwolle auch Schimmelgefahr darstellen?
    Könnte ich mir dann die Dampfbremse und die Lüftungsöffnungen ersparen?

    Danke nochmals im voraus für Eure Mitarbeit.
     
  4. fk132

    fk132

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    Niemand hier der mir weiterhelfen kann?
     
  5. Eric

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    Ne, hier kann keiner helfen. Bist im falschen Forum!
     
  6. fk132

    fk132

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    Was ist am Trockenbau bitte das falsche Forum???
    Es geht um Trockenbau Fragen.
    :motz
     
  7. Eric

    Eric

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    Reg Dich ab!

    Du bist ein Bastler und gehörst ins Bastelforum:winken
     
  8. fk132

    fk132

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    Ok, dann werd ich den Beitrag dort mal starten :confused:

    Danke dennoch.
     
  9. schubi

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    Hallo !
    Ich würde bei solch einer Geschichte den Tauwassernachweis führen oder führen lassen.
    Bei der ersten Variante sehe ich nich so eine großes Problem mit dem Tauwasser, da du eine doppelte beplankung vornimmst und GKFP feuchtigkeit aufnehmen können und geben diese dann auch wieder ab.
    Bei der 2.Variante sehe ich schon eher das Problem mit dem Tauwasser, da du mit der Dämmung eine Innendämmung herstellst und die ist immer problematisch. bei der 2. variante musst du auf jeden Fall eine Dampfsperre anbringen um Tauwasser in der Konstuktion zu vermeiden. Die Dampfsperre muss zu dem noch Luftdicht an den Stößen und an den Seiten verklebt sein. Es darf keine Feuchtigkeit und Luft eindringen.
    Ich hoffe, ich konnte dir vorerst ein wenig helfen.
     
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  11. fk132

    fk132

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    Danke dir vielmals, das hat mir schon etwas weitergeholfen.
     
  12. mls

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    was hier bisher gebastelt worden ist, funktioniert mit sehr viel glück - aber
    irgendwann ist das glück aufgebraucht und deshalb kommt hier ein schloss vor.
     
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