Wärmedämmung mittels Außenwandverbreitung

Diskutiere Wärmedämmung mittels Außenwandverbreitung im Sanierung konkret Forum im Bereich Altbau; Ich möchte mein die Außenwand, 24 cm steine, unseres Reihenendhaus BJ 70 dämmen. Jetzt habe ich im Netz viele Möglichkeiten gefunden, vor allem...

  1. interbau

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    Ich möchte mein die Außenwand, 24 cm steine, unseres Reihenendhaus BJ 70 dämmen. Jetzt habe ich im Netz viele Möglichkeiten gefunden, vor allem Styropor oder andere chemische Stoffe werden empfohlen, bei solche Stoffen bekomme ich aber Bauchschmerzen.
    Wenig Info habe ich aber gefunden über die Methode Außenwandverbreitung.
    Ich möchte meine Außenwand verbreiten mit 12 cm Blähtonstein, diese Verbreitung wird direkt an der bestehenden Außenwand gemauert. Hat jemand Erfahrung mit dieser Methode gemacht oer gibt es andere Methode die besser dämmen oder kostengünstiger sind?
     
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  3. #2 Hundertwasser, 11. April 2006
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    Es gibt auch Wärmedämmverbundsysteme aus Mineralschaumplatten. Diese werden hauptsächlich aus Kalk,Zement und mineralischen Zuschlagstoffen hergestellt. Geschäumt wird die Masse dann mit Eiweiß. Hersteller der Systeme sind Sto und Hasit.

    Abgesehen davon verstehe ich die Abneigug gegen Styropor schon. Andererseits werden auch Kalk und Zement mit großem Aufwand in chemischen Prozessen hergestellt (brennen, löschen). Meiner Meinung nach funktioniert die Gleichung mineralisch = gut organisch = schlecht nicht so einfach. Ist aber vielleicht auch ein anderes Thema.
     
  4. #3 Georg Fiebig, 11. April 2006
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    ich warte,
    na wann kommt er .

    Nicht böse sein
     
  5. interbau

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    Hallo Hundertwasser,

    dank Ihrer Info habe ich jetzt Holzfaserplatten als Dämmung entdeckt, Ich meine die Wärmespeicherlkapazität und Feuchtigkeitsregulierung ist hier besser.
    Arbeiten Sie auch mit diesem materialien und was sind da Ihre Erfahrungen als Fachmann??
     
  6. #5 Hundertwasser, 14. April 2006
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    Mit der Verarbeitung von Holzfaserplatten habe ich keinerlei Erfahrung, kenne aber Platten wie Diffutherm aus dem Holzhausbau. Holzfaserplatten haben bessere Diffusionswerte als z.B. Styroporplatten, ob dies relevant ist sollte eine Tauwasserausfallberechnung ergeben die ich Ihnen bei einer Dämmaßnahme auf jeden Fall empfehlen würde. Wenden Sie sich am besten an einen Gebäudeenergieberater. Die Kosten für die Energieberatung sind oft zuschussfähig.

    Grundsätzlich hat aber eine Dämmung nicht die Funktion der Wärmespeicherung sondern der Isolation. Entscheidend für die Dämmwirkung ist die Wärmeleitgruppe (also das spezifische Dämmvermögens eines Baustoffes) und die Schichtdicke. Die Dämmwirkung eines Wandaufbaues kann dann berechnet werden. Als Ergebnis dieser Berechnung ergibt sich dann der U-Wert (früher k-Wert).

    Der U-Wert beziffert den Wärmeverlust eines Bauteiles, deswegen ist ein niedriger U-Wert besser als ein hoher. Um die EnEV (Energieeinsparverordnung) einzuhalten müssen Sie bei der Altbausanierung an der Fassade einen U-Wert von 0,35 unterschreiten.

    Eine Alternative zu den Hlozfaserplate sind Mineralschaumplatten die ähnlich gute Diffusionswerte aufweisen und zudem etwas günstiger sein dürften.
     
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