Wärmepumpe nicht möglich...Holzpellets?

Diskutiere Wärmepumpe nicht möglich...Holzpellets? im Heizung 1 Forum im Bereich Haustechnik; Hallo Zusammen. Ich hoffe ihr könnt mir ein paar Tips für die Heizung geben. Ich möchte ein neues Haus bauen. Nun wollte ich eine...

  1. samy

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    Hallo Zusammen.

    Ich hoffe ihr könnt mir ein paar Tips für die Heizung geben.
    Ich möchte ein neues Haus bauen.
    Nun wollte ich eine Wasserwärmepumpe, doch nun stellte sich herraus, dass mein Grundwasser zu schlechte Wasserwerte besitzt.
    Aus Platzgründen (fast keinen Garten) die optimale Lösung, doch nun!?
    Die Erdsonden ist zu teuer zu bohren und die Bodenkollektoren auch nicht möglich. Die Luftwärmepumpe hat einen schlechten Wirkungsgrad!
    Was meint ihr zur Alternative Holzpellets, oder meint ihr was anderes?
    Danke für die Hilfe!

    Gruß
     
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  3. R.B.

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    Warum sind Flächenkollektoren (oder Erwärmekörbe?) nicht möglich? Zuwenig Platz im Garten? ;)

    Pellets sind sicherlich eine Alternative, doch auch hier gilt, "Gesamtkosten vergleichen". Lagerraum, Austragung, Schornstein gibt´s nicht umsonst. Ein Pelletkessel erfordert auch etwas mehr Aufmerksamkeit vom Betreiber (Asche entleeren, Brennraum/Verbrennung kontrollieren) und natürlich kosten auch Pellets richtig Geld. Und wo ein Schornstein ist, da kommt auch ein Schornsteinfeger regelmäßig vorbei.

    Vom Preis her gesehen sind Pellets (noch/wieder) günstig, doch wie´s in der Zukunft aussieht, kann niemand vorhersagen. Sicher ist nur, deutlich günstiger wird´s in der Zukunft nicht. Das gilt auch für Öl, Gas, Strom.

    Ein weiterer Punkt wäre, ein Pellekessel tut sich mit höheren Temperaturen leichter als eine WP. Bei Heizfläche die aufniedrige Systemtemperaturen ausgelegt sind ist das nicht wirklich wichtig, aber ich wollte das nicht unerwähnt lassen.

    Gruß
    Ralf
     
  4. Uli1

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    Du kannst doch bei schlechtem Grundwasser mit Zwischenkreisläufen arbeiten? Evtl. steht dann zwar jährlich eine Reinigung des Primärwärmetauschers an, aber wie schon gesagt, bei Pellets mußt du auch Asche entsorgen und öfter mal nachsehen.

    mfg
     
  5. joegeh

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    Überdenke das mit der Luftwärmepumpe noch einmal.
    Gerade im Neubau hast du damit oftmals gute Arbeitszahlen. Laß dich doch mal von jemanden beraten der schon solche Anlagen gebaut hat.
     
  6. samy

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    Es ansich nicht um die Wärmepumpe, sondern mehr um den Schluckbrunnen da er mit den schlechten Wasserwerten verockert und zumacht!
     
  7. samy

    samy

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    Sorry, da war ich viel zu schnell mit den abschicken der Antwort!

    Es gehr an sich nicht um die Wärmepumpe, sondern um den Schluckbrunnen, da dieser verockert mit den schlechten Wasserwerten und mit der Zeit zu macht.
    Ich habe fast keinen Platz für Flächenkollektoren, da mein Garten sehr klein ist.
     
  8. R.B.

    R.B.

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    Na, dann erzähle uns zuerst einmal, -> Wie hoch ist die Heizlast?
    Und wie groß wäre die verfügbare Fläche im Garten?

    Gruß
    Ralf
     
  9. #8 cosima123, 5. März 2008
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    hi,

    alles, was jetzt kommt, ist eine LAIENMEINUNG. ich bin eine bauherrin, also kein fachmann.


    kollektoren..

    .. hatte ich mal angedacht, nachdem ich einen garten mit den dingern gesehen hatte, hab ich mich aber SOFORT dagegen entschieden.

    der hauseigentümer mit den kollektoren im eher kleinen garten hatte noch im märz eher ne schlittschuhbahn als einen garten hinterm haus.

    und zudem ist er jetzt extrem festgelegt - überall, wo die kollektoren sind, darf später nicht mehr gebuddelt werden (teich, schaukel mit tiefem fundament etc. nicht möglich).

    kostenpunkt: bei uns zB wäre die fast so teuer wie ne WP gewesen wegen der zahlreichen bäume auf dem grundstück. wenn man die kollektoren zT doppelt legen lässt und eher tief (= bessere ausbeute), erst recht.


    luftwärmepumpe..?
    die wirkungsgrade bessern sich da ständig- ich würde auch unbedingt nochmal genau nachfragen!!


    erdwärmepumpe? - da kann ich dir wegen der modellauswahl den test von stiftungwarentest empfehlen!! lautstärke/warmwasserspeichergrösse/leistungszahlen etc werden da aufgelistet.

    (hallloooo- BITTE JETZT keine prügel von den sani-experten, deren wärmepumpen da auf dem letzten platz gelandet sind.. :winken)


    kosten der EWP? die bohrkosten sind zB hier im raum berlin/brandenburg doch wieder ziemlich runter gegangen. viel googlen, telefonieren, angebote machen lassen - dann bekommt man auch einen guten preis! ich hatte unglaubliche preisdifferenzen: 50.000 - 22.000 euro!! alles immer mit der vergleichbaren leistung. kein witz.


    aber aufpassen, dass zB die bohrfirma ne richtige qualifikation hat- theoretisch kann jeder nen bohrer in die hand nehmen und das anbieten.



    alternative wäre ansonsten eine


    normale gasheizung
    verbunden mit
    solarkollektoren auf dem dach.

    also keine kollektoren, um strom zu erzeugen sondern nur für das warme wasser im haus. die kosten nicht viel, werden auch quasi- subventioniert durch kfW und reduzieren auch den gesamt- energie-bedarf.

    meine ansicht zu pellets:
    pellets sind bei hoher nachfrage teuer!! es kann niemand sagen, ob die sich in der zukunft also rechnen. es kann niemand sagen, ob die nachfrage so groß wird, dass die pellets am ende gar nicht mehr aus spänen/abfall sondern aus normalem/guten holz gepresst werden, nur, um die nachfrage zu decken.

    und: viel arbeit.
     
  10. R.B.

    R.B.

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    Das lag sicher nicht an den Kollektoren.

    Wenn ich mich richtig erinnere (bin kein Jurist) wurde die Prügelstrafe abgeschafft. Ich habe keine Ahnung ob wir hier eine Sondergenehmigung bekommen. :D

    Nur für die WW Aufbereitung können sich die Kollektoren niemals rechnen. Mein WW Verbrauch im Sommer liegt bei etwa 130,- € (180 Tage für 4 Personen). Da braucht man keinen Taschenrechner um festzustellen, wie "teuer" die Solarkollektoren werden.

    Ist bedingt richtig. Lärmentwicklung sollte man aber berücksichtigen. Das spielt bei Vielen sicher keine Rolle, aber bei Einigen vielleicht schon.

    Stimmt. Aber trotzdem sind Bohrungen noch verhältnismäßig teuer.

    Gruß
    Ralf
     
  11. #10 cosima123, 5. März 2008
    cosima123

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    grüsse zurück

    cosima :Roll
     
  12. #11 cosima123, 5. März 2008
    cosima123

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    das mit der schrägschrift und dem zitier-rahmen: bitte ignorieren. eigentl. sollten nur meine antworten schräg gestellt sein grrr.
     
  13. R.B.

    R.B.

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    Ich vertreibe die Dinger nicht und ich arbeite auch nicht für einen WP Hersteller. Aber ich kenne schon einige Anlagen, sowohl Testanlagen als auch Intallationen bei Endkunden. Und da gab es nicht einmal bei den Testanlagen die unter worst case bedingungen betrieben wurden eine Schlittschubahn.

    Zum Taschenrechner. Wenn ich für WW Aufbereitung 180,- € p.a. ausgebe und die Solaranlage zwischen 3.000,- € und 4.000,- € kostet. Dann gibt´s noch ein paar Euro und einen feuchten Händedruck als Förderung (siehe BaFa). Wie lange dauert es wohl bis sich so etwas rechnet?

    Tja, und das mit den Flächenkollektoren im Boden ist so eine Sache. Die gibt´s auch nicht umsonst, da stimme ich zu. Der Kostenaufwand ist jedoch im Vergleich zu einer Bohrung deutlich geringer. Hier muss man mit spitzer Feder rechnen, und (auch Zustimmung) wenn man dann von Firmen abhängig ist, kann´s etwas teurer werden..;)

    Habe ich etwas vergessen?

    Gruß
    Ralf
     
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  15. samy

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    Die Heizlast ist 23000W.
    Es sind zwei Wohneinheiten mit a 230m², die gesamte Gartengröße brträgt 300m² Der Wärmepumpenhersteller hat sein OK gegeben´, aber der Brunnenbauer hat seine Bedenken angekündigt und rät ab von der Wärmepumpe, da es mit den Wasserwerten zu Verockerungen des Schluckbrunnen kommen kann.
    Im Grunde habe ich mich für die Wasserwärmepumpe schon entschieden, doch nun weiß ich mir keinen Rat mehr.
     
  16. R.B.

    R.B.

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    Vorausgesetzt die Heizlast wurde korrekt ermittelt (EN12831?), dann müßte eine Gartenfläche von grob 200qm mit Erdwärmekörben bestückt ausreichen. Das hängt natürlich von der Bodenbeschaffenheit und der Leistungszahl der Pumpe ab. Zur Not könnte man anstatt der Standardkörbe (2,50m Tiefe ausgraben) auch die größeren nehmen, dann müßten die Löcher jedoch auf 4m Tiefe ausgegraben werden.

    Alternativ wäre eine Luftwärmepumpe, in der Leistungsklasse auch problemlos möglich.

    Aber bitte daran denken, das war jetzt über den dicken Daumen gepeilt. Ohne sorgfältige Berechnung geht da garnichts.

    Gruß
    Ralf
     
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