Wärmepumpe – zusätzlich weitere Dämmmaßnahmen?

Diskutiere Wärmepumpe – zusätzlich weitere Dämmmaßnahmen? im Mein Hausbau Forum im Bereich Rund um den Bau; Etwas komplex und ich hoffe es passt in diese Rubrik. Unsere 27 Jahre alte Gastherme soll (muss) in den nächsten Monaten durch eine...

  1. #1 korkie, 08.11.2023
    Zuletzt bearbeitet: 08.11.2023
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    Etwas komplex und ich hoffe es passt in diese Rubrik.

    Unsere 27 Jahre alte Gastherme soll (muss) in den nächsten Monaten durch eine Luft-Wasser-Wärmepumpe ersetzt werden. Wir haben ein Angebot über eine Vaillant 7 kW vorliegen und fragen bzw. überlegen uns ob zeitgleich weitere Dämmmaßnahmen durchgeführt werden sollten? Laut Aussage des Installateurs wäre das nicht unbedingt erforderlich. Eine Wärmebedarfsrechnung (?) hat er durchgeführt.

    Unser freistehendes Einfamilienhaus ist Baujahr 1996/97 mit Satteldach, nicht unterkellert. Die Wohnfläche beträgt 150qm. Die Innenschale-Außen besteht aus 240er Leichtbausteinen, Luftschicht 7cm, außen Verblender/rote Klinker. Die Geschossdecke ist betoniert. Die Holzdecke zum Dachboden ist mit Glaswolle gedämmt, ebenso wie die Dachsparren komplett bis in die Dachspitze (120mm Dämmwolle mit Alufolie). Unter der Ziegellattung sind Hartfaserplatten, darunter dann die Dämmwolle mit Alufolie.

    Die Kunstofffenster haben Thermopenglas (2fach). Rolladen sind vorhanden. Alles seit Neubau 1996/97.

    Im Erdgeschoss sind die Böden bis auf das Wohnzimmer und einen Gästeraum gefliest. Überall wo im Haus Fliesen sind ist Fußbodenerwärmung (Kupferrohre) neben den Heizkörpern vorhanden. Im Obergeschoss ebenso in den dortigen 2 Badezimmern. Zusätzlich sind im Obergeschoss das Schlafzimmer und zwei Gästezimmer (wenig genutzt) ohne Fußbodenerwärmung.

    Welche zusätzlichen Dämmmaßnahmen beschäftigen uns?
    a) Hohlschichtdämmung
    b) Decke im Obergeschoss zum Dachboden zusätzlich dämmen
    c) Spitzboden zusätzlich dämmen (bisher 120mm Glaswolle mit Alufolie)
    d) Fenster (sind noch in gutem Zustand)

    Haben wir etwas vergessen, was gilt es zu beachten? Werden weitere Informationen zur Beurteilung benötigt?

    Einen Energieberater hatten wir 2015 im Haus. Eher enttäuschend sein gesamter Auftritt. Kurzfristigen, konkreten Handlungsbedarf hat dieser seinerzeit nicht gesehen.

    Danke für Hinweise und Tipps!
     
  2. #2 Gast 85175, 08.11.2023
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    Hast mal nach die Wohnfläche und den Gasverbrauch der letzten 2-3 Jahre?
     
  3. #3 Deliverer, 08.11.2023
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    Servus. Du meinst sicher Luft-Wasser-WP.

    - Die Einblasdämmung würde ich mal rechnen lassen, das kann sich lohnen.
    - Das Dach würde ich erst aufrüsten, wenn es eh neu gemacht werden muss. Ggf. vor PV.
    - Fenster lassen, wenn es nicht durchpfeift.
    - Gibt es einen Keller? Da ggf. was an die Decke. Geht gut in Eigenleistung.

    Ansonsten: Go for it. Auch die Leistung der WP dürfte nicht dramatisch falsch sein.
    Mit Wärmepumpe dann immer alle Räume heizen! Ist komfortabler und kostet weniger, wenn man die WP sauber einstellt.
     
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  4. #4 nordanney, 08.11.2023
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    Und was für einen Gasverbrauch habt Ihr?
    Sicher? Also eine "Klimaanlage"?

    Pauschal behaupte ich mal, dass der Installateur tatsächlich richtig liegt. Bei dem Alter funktioniert bei 99% der Immobilien eine WP (LUFT-WASSER) sehr gut. Evtl. mit alter FBH oder ggf. mit vergrößerten Heizkörpern, damit die WP noch wirtschaftlicher läuft.
    a) geht recht kostengünstig - würde ich persönlich machen
    b) wenn der Spitzboden nicht weiter benötigt wird, einfach eine Dämmung auf den bestehenden Boden auslegen. Eigenleistung + 300€ Material
    c) nö
    d) muss nicht.

    Nachtrag: Aussagen @Deliverer unterstreiche ich. Er war schneller als ich...
     
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  5. #5 korkie, 08.11.2023
    Zuletzt bearbeitet: 08.11.2023
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    - Luft-Wasser Wärmepumpe
    - Wohnfläche 150qm (s. o.)
    - nicht unterkellert (s. o.)
    - 2 Personenhaushalt
    - Jahresverbrauch Gas um die 2.000 cbm (mit den Nullen tu ich mich schwer)
     
  6. #6 korkie, 08.11.2023
    Zuletzt bearbeitet: 08.11.2023
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    Luft-Wasser-WP.

    Einblasdämmung: welche Art ist bei der Außenhaut unseres Hause empfehlenswert?
     
  7. #7 Deliverer, 08.11.2023
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    Mit wie vielen Innengeräten? Und warum nutzt Du nicht die wassergeführten Heizflächen weiter?
     
  8. #8 Gast 85175, 08.11.2023
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    Das sind dann ca. 130kWh/m2a. Das ist nicht dramatisch schlecht und passt auch von der Plausibilität her noch in die 90er, das sollte über die kommenden Jahre noch nen ganzen Zacken besser gemacht werden… Sonst wie die Vorredner schon gesagt haben, immer schön eines nach dem anderen…
     
  9. korkie

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    Ups, dann täusche ich mich. Die bisherigen Heizkörper werden weiter genutzt.

    Bin jetzt unterwegs, melde mich gleich nochmals.
     
  10. #10 nordanney, 08.11.2023
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    DAS halt ich bei bestehenden Heizkörpern als auch Bodenerwärmung für doch ein wenig Unsinn.

    Ich schließe mich der Frage an, wie viele Innengeräte verbaut werden sollen (sind ja auch zwei Etagen). Desweiteren die Frage, wie die Bäder schön warm werden sollen? Kommen da noch Infrarotheizkörper an die Wand (Stromanschlüsse vorhanden?).
     
  11. artibi

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    Aber warum denn eine Luft-Luft-Wärmepumpe? Aktuell habt ihr Gas mit Heizkörpern? Oder mit Flächenheizung?

    * edit * Ok, beantwortet, danke
     
  12. korkie

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    Mein Fehler! Luft-Wasser-Wärmepumpe ist richtig. Natürlich werden die bisherigen Heizkörper und die Fußbodenerwärmung weiter genutzt.

    Gleichzeitig sind wir tatsächlich auch an einer Klimaanlage (1 Gerät) im Obergeschoss interessiert. Das sollte dann alles in einem Schwung erledigt werden. Der Heizungsraum ist im Obergeschoss unter der Dachschräge. Der Platz wäre für untenstehende Wärmepumpe ausreichend. Platz für das Außengerät/die Außengeräte ist kein Problem.

    Um diese Wärmepumpe geht es:
    [​IMG]
     
  13. korkie

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    Nochmals kurz zur Einblasdämmung. Welche Art wäre bei unserer Außenschale empfehlenswert?
     
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