Wärmepumpenlücke

Diskutiere Wärmepumpenlücke im Regenerative Energien Forum im Bereich Haustechnik; Und keine Steinhäuser mehr, die Steinzeit ist vorbei :biggthumpup:

  1. Skogen

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    Und keine Steinhäuser mehr, die Steinzeit ist vorbei :biggthumpup:
     
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  2. #22 Taust, 15.05.2019
    Zuletzt bearbeitet: 15.05.2019
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    Respekt...ganz schön große Worte...

    Die "Hütten" sind nicht riesig groß (Gebäudenutzfläche An von 210m² (das ist nicht die Wohnfläche, sondern die aus dem Gebäudevolumen (656m³ inkl. Keller) errechnete Bezugsfläche. Aber das weißt Du ja sicher :winken Nach WoFlVO hat das Haus ~ 130m² Wfl). Die 3,8kW Auslegungsheizlast kommen vom größeren Eckhaus. Welchen Heizwärmebedarf (th) bei vom BH gewünschten Temperaturen (22° Wohnräume / 20° Nebenräume / 24° Bäder) würdest Du denn da als zeitgemäß sehen?

    Der Leser zweifelt ja sogar die 3,8 kW Heizlast (als zu niedrig) an und empfiehlt eine Luftheizung weil so toll gedämmt. Eine tolle Idee auf wasserführende Heizflächen zu verzichten...das mögen Bauherrn und Mieter ganz gerne :irre

    Du sagst die Heizleistung und damit der erwartete Energiebedarf ist viel zu hoch, weil die Dämmung so mies ist...passt nicht so ganz zum Leser :biggthumpup:
     
  3. Taust

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    dazu auch noch einen Satz

    Nein...das ist falsch.
    1) berücksichtigt die EN12831 die Speichermasse des Hauses nicht entsprechend. Daher müsste es für keine solaren Gewinne über Tage dunkel bei Auslegungstemperatur sein. Der einzige Ort in D bei dem ich mir das vorstellen kann, ist ein Haus in einer Höhle auf der Zugspitze...ich bin mir nicht ganz sicher, aber ich glaub da oben gibt's keine Höhle mit Haus :D
    2) wenn es keine internen Gewinne gibt, dann sind auch keine Bewohner im Haus. Dann wüsste ich aber auch nicht, wieso man das Haus auf die ausgelegten Raumtemperaturen halten muss...oder meinst Du das macht man deswegen, dass es den Hamster im Zugspitzhöhlenhaus bei nur 21° statt angestrebten 22° nicht friert wenn es 5 Tage durchgehend -18° hat?

    Aber Polemik bei Seite: es gibt bei uns in D einfach keine Situation, wo über Tage die Max Temp bei Auslegungstemp liegt und quasi keine solaren Gewinne anfallen. Wenn es so kalt ist, gibt es sogar sehr viel solare Gewinne, weil es dafür unbedeckten Himmel haben muss. Daher liegen die höchsten Bedarfe pro Zeit (Pufferzeit) auch immer weit über Auslegungstemp im Bereich knapp unter 0°, weil da eben über die Wetterlage (Wolken) wenig Gewinne entstehen.

    Das sind genau die Probleme der EN12831 und das ist in de Fachwelt auch unstrittig (eben weil immer besser gedämmt wird, kommen diese Faktoren immer mehr und stärker ins Spiel, die beim PH schon lange bekannt sind. Deswegen diskutiert man ja eine Kompensationsfaktor oder gar eine Anhebung der Auslegungstemperatur in der EN 12831 um dem Problem der Überdimensionierung entgegen zu wirken), nur Du siehst das anders


    das könnte von der WP Lobby kommen...
    Welchen Modulationsbereich hat denn eine Inverter WP die auch noch mit ausreichend Leistung WW bereiten soll? Viele GBWT modulieren 1:10, (die kleinsten bis 0,9kW runter) und machen gleichzeitig WW mit 17/19kW bei 1,9 unterer Modulationsgrenze. Und könntest Du bitte mal den Wirkungsgradverlust bezifferen der durch die angebliche "Verbrennungswärmeraumproblemtik auf Nennbereich ausgelegt" entsteht? Selten so einen Quatsch gehört...
    Genauso wie die hydraulische Erweiterung weil keine direkte Heizkreisanbindung...einfach mal was blubbern.
     
  4. #24 Leser112, 15.05.2019
    Zuletzt bearbeitet: 15.05.2019
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    Sicher? Über welche notwendige Fachausbildung verfügst Du, um derartige Themen überhaupt belastbar behandeln zu können?:confused:
    Falsch! Die kann jeder TGA Planer entsprechend berücksichtigen!
    Ich dimensioniere seit Jahrzehnten Anlagen mit sämtlichen WE, nicht nur mit WP!:28:
    Mit Laien streite ich da sicherlich nicht.;) Zudem ist Wirkungsgrad lediglich eine zeitlich eingeschrängte, leistungsbezogene, momentane Kenngröße, während z.B. die Anlagenaufwandszahl auf Energie (kWh) abstellt.;)
    Primär, wenn es um Wirtschaftlichkeit geht, kommt es sicherlich vordergründig darauf an, denn beim Versorger ist nicht momentane Leistung zu bezahlen, sondern verbrauchte Energie innerhalb einer Jahresbilanz.:28:
    Vielleicht mal versuchen, mein Avatar zu verstehen, falls das gelingt, denn völlig sinnfrei ist das sicherlich nicht von mir gewählt.;)
    Dass "blubbern" eine notwendige Fachausbildung ersetzt, bestreite ich nachhaltig heftig und deutlich!
    Daher überlasse ich das gern Dir!
    Damit Ende meinerseits zu diesem Faden.:closed:
     
  5. #25 Taust, 15.05.2019
    Zuletzt bearbeitet: 15.05.2019
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    ja
    Murmeltiertag? Hab ich Dir schon mal aufgedröselt was mein Hintergrund ist. Kurz: Dipl. Ing. mit Schwerpunkt Kessel- Kraft- und Kälteanlagen und technische Thermodynamik.
    und gleichzeitig kommt sowas:
    wenn das nicht einseitig ist, was dann?
    Musst Du auch nicht, mit mir darfst Du schon :biggthumpup:
    Du hast irgendwas behauptet mit Auslegung des Verbrennungsraums auf Nennleistung...ist das keine punktuelle Kenngröße? Deswegen will ich ja wissen, was das für Folgen hat im Teillastbereich...Nachweislich und vielen Praxisuntersuchungen belegt, liegen moderne GBWT bei ~94-96% Effizienz bezogen auf den Brennwert im Mischbetrieb.

    warum gehst Du eigentlich nicht mehr auf die CO2 Werte bei GBWT und LWWP ein? Erst noch irgendwas mit "WP..20-30% im Vergleich zu Gas" in den Raum stellen und dann, wenn es klargestellt wurde was tatsächlich an CO2 entsteht, einfach so stehen lassen. Aber so bist Du: nur irgendwelche und immergleiche Plattitüden rauswerfen aber kein oder falscher Inhalt dahinter.

    das ist schön...vor allem wenn das vom TE mit dem Threadtitel "Wärmepumpenlücke" selber kommt :biggthumpup:
     
  6. #26 Leser112, 15.05.2019
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    Dennoch so sehr ahnungslos, wenn es um kleine Einheiten geht?;)
    Verstehe ich ehrlich gesagt nicht, denn die physikalischen, thermischen Grundlagen sind identisch, die jeweiligen Notwendigkeiten/Randbedingungen jedoch heftig und deutlich unterschiedlich.
    Glücklicherweise ist das Ende der Verbrennung fossiler Energieträger beim EFH Neubau für Heizung + WW längst eingeläutet, das verhinderst Du mit Deiner antiquierten Vorstellung insgesamt sicherlich nicht!
    Großprojekte sind hinsichtlich spezifischer Notwendigkeiten völlig unterschiedlich zu Bedürfnissen/Notwendigkeiten von EFH/ZFH zu bewerten!
    Ausnahmsweise gern!;)
    Hierfür bitte mal die belastbaren und unabhängig auswertbaren Messbelege (Daten) mittels geeichter WMZ angeben.:bounce:
    Mach ich doch stets und ständig, nicht verstanden bzw. begriffen? :confused: Bei WP, unabhängig von der Quelle, lassen sich ~70...80% Umweltenergie nutzen, für die keinerlei CO2 Belastung entsteht.
    Bei Verbrennungswärmeerzugern sind das jedoch stets > 100% des tatsächlichen Energiebedarfs für Heizung + WW! Je höher und schlechter die Anlagenaufwandszahl, je schlimmer und katastrophaler das Endergebnis!
    Von Wem und wodurch nachweislich belastbar klargestellt? Ohne Messdaten von geeichten WMZ dürfte das wohl eher deutlich weltfremd sein.
    Eine Co2 Bepreisung ist deutlich überfällig und unausweichlich. Ich hoffe sehr, dass sich hier politisch eine sozialverträgliche CO2 Steuer im Gegensatz zum Ablaßhandel mit Zertifikaten durchsetzen wird!
    Die Verwendung fossiler Energieträger wird in jedem Fall, völlig berechtigt, der Verlierer sein!
     
  7. Taust

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    also nochmal: ganz konkret zu meinem 4 RH Vorhaben und den genannten Rahmenbedingungen.

    - dichte Bebauung, direkt angrenzende Nachbargärten/Terrassen
    - Bedarf von jeweils 5000kWh Heizwärme und 5000kWh WW, Heizlast max. 3,8kW
    - Renditeobjekt
    - Gas liegt in der Straße, Kosten je hochwertiger Marken-GBWT inkl. ST, Anschluß, LAS, WW Speicher, Installation etc. 8500€

    Du würdest hier also SWP mit Tiefenbohrung oder eine mit KWL kombinierte LLWP-Luftheizung einsetzen (wie machst Du denn WW? Zusätzliche Brauchwasser WP vermutlich,....) oder auf die Optik und vor allem den Nachbarschaftsfrieden pfeifen und 4 LWWP in 2,5 m Entfernung zum Nachbar vor die Häuser stellen, korrekt?
    Das ist nicht Dein Ernst und wenn doch, dann hast Du wirklich gar keine Ahnung...

    ach komm jetzt. Die großen Feldtests kannst Du Dir alleine raussuchen...die gibt's übrigens auch für LWWP, die Ergebnisse und die real erreichten JAZ werden Dir aber nicht gefallen....und nein, das Problem lag meist nicht an der falschen Dimensionierung, sondern am späteren Nutzerverhalten.

    ist das so? Nochmal: im Neubau werden immer noch mehr GBWT tatsächlich verbaut als alle WP Arten zusammen. Dass die fossilen Energieträger endlich sind ist klar (das werden aber weder wir, noch unsere Kinder noch unsere Enkel erleben), aber Du musst Dich mal von der Vorstellung trennen, dass man mit einer GBWT nur fossiles Erdgas verbrennen kann. Der Therme ist es egal woher das Methan kommt. Aktuell wird PtG im größeren Maßstab nur Wasserstoff erzeugen (weil sehr günstig machbar), bis eben die (aktuelle) Grenze von 2% Beimischung erreicht ist. Danach ist offen wie es weitergeht, entweder die Verbraucher umstellen dass sie technisch auch 20% H2 im Gas vertragen oder direkt weiter methanisieren, hier werden die Kosten die Richtung entscheiden. Länder wie Dänemark, Holland oder Japan sind da schon weiter als wir, aber PtG wird kommen, weil es ganz einfach die Speichermöglichkeit im bereits bestehenden Gasnetz bietet, und Speicher wird es einfach brauchen, da führt kein Weg daran vorbei.

    ich will von Dir die absoluten CO2 Mengen wissen die jeweils bei LWWP vs. GBWT+ST entstehen. Wenn Du meine oben genannten Zahlen nicht glaubst, dann hätte ich gerne Deine...
    Und selbst wenn Du mit nur 50% ST Deckung und nur 90% Effizienz bei GBWT rechnest (dann aber bitte auch mit den tatsächlichen JAZen um die 3 der LWWP die da draußen arbeiten, vor allem bei der 50/50 Verteilung von Heizen und WW) wirst Du sehen, dass es egal ist, weil die Menge an CO2 mit dem aktuellen Strommix quasi gleich ist.
     
  8. #28 Leser112, 16.05.2019
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    Das hatte ich schon vermutet.;)
    Möglichst niedrige Investitionen, aber hohe Kaltmiete. Die nachfolgende Sinflut für die Mieter!;)
    Bei Selbstnutzung wäre die Wirtschaftlichkeit eine völlig andere!
    Warum bei Gas keine Nahwärmeversorung für alle 4 Einheiten? Das würde die Investkosten deutlich reduzieren.;)
    Wer lesen kann, ist stets im Vorteil.;) Bei der Heizlast/NE macht eine Tiefenbohrung/Einheit keinen Sinn! Bei Nahwärmeversorung für alle 4 Einheiten wäre das deutlich anders.
    Ich habe an keiner Stelle geschrieben, dass wassergeführte Wärmeverteilung hier verzichtbar wäre, schließlich sind es keine echten PH!;)
    Falsch! Ich kenne nahezu alle und habe diese jeweils ausgewertet....[/quote]
    Mit solchen, weltfremden Ansätzen rechne ich nie!
    Wieder völlig falsch!
    Mach doch einfach, was Du möchtest, da notwendige Fachkompetenz scheinbar unerwünscht ist! Viel Glück!
     
  9. Taust

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    ja was denn nu...erst glaubst Du mir die max 3,8kW nicht, jetzt wäre das die Sinnflut für die Mieter.
    Ich habe die erwarteten Kosten für die Mieter oben aufgelistet. Bei LWWP wären sie deutlich höher als bei GBWT+ST. Win Win für alle...niedriger Invest für den BH, niedrigere Verbrauchskosten für die Mieter.

    weil es 4 eigenständige RH werden und keine WEG. Jedes Haus eine Heizung. Die Werthaltigkeit für einen späteren Verkauf und die eigene Abrechnung je RH steht hier wirtschaftlich meilenweit über den Kostenvorteilen einer gemeinsamen Heizung für alle 4 RH.

    und wie darf ich dann das verstehen?
    Damit kann doch nur eine LLWP inkl. KWL gemeint sein...

    Dann weißt Du ja, dass meine Zahlen von weit über 90% Effizienz für moderne GBWT stimmen

    wieso lieferst Du nicht einfach die Deiner Ansicht nach realistischen Zahlen & Ansätze und die Nachweise für diese Ansätze? Weil Du ganz genau weißt, dass Du die Zahlen gar nicht so schlecht hindrehen kannst, dass sie das von Dir gewünschte Ergebnis liefern. Eine moderne GBWT im Neubau liefert einfach deutlich >90% vom Brennwert, egal wie schlecht die dimensioniert ist oder durch falsche Heizkurve taktet. WP reagieren da halt viel empfindlicher und die JAZ sinkt schnell. Im klassischen EFH Neubau kann ich dem Kunden einfach sagen, nimm die kleinste verfügbare EFH taugliche GBWT eines beliebigen Markenherstellers und das passende ST Paket, dann bist Du auf der sicheren Seite. Wenn Du dann noch Lust hast, optimiere die Heizkurve und die WW Bereitungszeiten nach Deinem Nutzerverhalten im Betrieb und kitzle nochmal ein paar % Punkte Effizienz raus.
    kleine ST Anlagen für WW werden auf 50-60% Deckung ausgelegt und erreichen diese auch problemlos. Wenn der Nutzer sein Verhalten etwas anpasst, kann auch weit mehr bei dieser Auslegung möglich sein. Da aber die kWh Wärme bei Gas (v.a. im Vergleich zur LWWP) sehr günstig ist, verzichten viele Nutzer darauf und wählen lieber den kompletten Komfort, die 25€/Jahr potentielle Ersparnis ist das vielen nicht Wert. Natürlich kann man auch auf 70% Deckung auslegen, macht halt idR wirtschaftlich keinen Sinn, weil dann im Sommer zu hohe Überschüsse entstehen
    Bei einer LWWP hat der Verzicht auf ein effizienzsteigerndes Nutzerverhalten bei WW jedenfalls viel größerer Auswirkungen als bei Gas.
     
  10. #30 Leser112, 16.05.2019
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    Auf Glauben vertrauen bestenfalls die völlig Ahnungslosen!:yikes
    Völlig falsch, was sich mit MMZ leicht nachweisen lässt!;)
    Selbstverständlich gern, sofern von Dir beauftragt!
     
  11. #31 Lexmaul, 16.05.2019
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    :mega_lol:
     
  12. #32 arch, 16.05.2019
    Zuletzt bearbeitet: 16.05.2019
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    @Taust, du verstehst die Motivation von Leser glaube ich falsch. Er ist nicht hier, um fachlich wertvolle Diskussionen zu führen. Er aquiriert hier seine Kunden, die meisten über Einladungen zur privaten Unterhaltung. Da er seit "jahrzenten" Wärmepumpen von EFH/ZFH plant (vermutlich aus der Nischen Strategie für Unternehmensgründer heraus) , und aus persönlicher Überzeugung diese auch für gut hält, ist sein Schema, um Kunden zu gewinnen, klar:

    Schritt 1 : Wärmepumpe so viel wie möglich ins Gespräch bringen.
    Schritt 2 : Konkurenzsystem schlecht reden. (EDIT: nicht nur GBW, sondern auch andere Bauformen, bei denen er nicht gebraucht wird, siehe https://www.bauexpertenforum.de/threads/risiken-beim-bauen-mit-gu-gue.101501/)
    Schritt 3 : Sich als Planer für WP anbieten.

    Sollte jemand eine gut gemeinte, höflich formulierte Laienfrage im Forum anbringen, wählt er aus einem, oder alle der Folgende Argumente:

    Argument 1 : Anlagenaufwandszahl ( begrifflich falsch besetzt, versteht der potenzielle Laienkunde aber eh nicht) ist bei WP viel besser als bei Konkurenzsystemen.
    Argument 2 : WP ist auf dem vormarsch, alle machen das so.
    Argument 3 : Fossile Brennstoffe werden ausgehen ( Ein verkaufsargument, dass die OPEC schon vor Jahrzehnten effizient einsetzte) und haben keine Zukunft.
    Argument 4 : Es wird eine CO2 Steuer geben, weshalb die Rentabilität von Fossilen energieträger schlechter wird. ( Wieviel CO2 wird zur zeit eigentlich im strommix ausgestoßen? Wird die steuer sich nicht auch auf den Strompreis auswirken?)

    Wenn jemand dann einen fachlichen Einwand zu den sehr Subjektiven Argumeten hat, fällt er in ein Verteidigungsmuster:

    Verteidigung 1 : Ich(Leser) habe das studierte, und unterstelle dir erst einmal, das du Laie bist, und keine Ahnung hast.
    Verteidigung 2 : Wenn du Zahlen in dem Raum wirfst, frage ich nach Messprotokollen geeichter WMZ, weil die kannst du eh nicht liefern.
    Verteidigung 3 : ich(Leser) frage nach deiner Fachkompetenz, die du vermutlich eh nicht hast. Wenn doch, behaupte ich, wie man sowas dummes mit dem Fachhintergrund denn behaupten kann.
    Verteidigung 4 : Wenn du Zahlen oder belastbare Aussagen von mir(Leser) willst, verlange ich geld dafür, weil du das sowieo nicht bezahlst, und ich dann auch nicht leifern muss.
    Verteidigung 5 : Ich(Leser) habe schon viele EFH projekte abgewickelt, Beschwerden über mich sind mir nicht bekannt.
    Verteidigung 6 : Ich (Leser) bin nicht dazu da, Laien wie dich "auszubilden", frag wen anderes, wenn du Informationen willst.

    Um seine Fehler und Widersprüche zu verstecken, hält er sich strikt an folgende Regeln:

    Regel 1 : Ziehe als Beweis nur die selbst erstellten Grafiken der eigenen Homepage heran. Niemals andere Quellen.
    Regel 2 : Rechne niemals etwas belastbares vor, erwarte es aber von anderen.
    Regel 3 : Gehe nicht auf stichhaltige Argumente der Gegner ein.
    Regel 4 : Diffamiere andere, um deren Glaubhaftigkeit in Zweifel zu ziehen.
    Regel 5 : Melde Beiträge zur Löschung. ( Würde gerne wissen, wie oft Leser das bei Moji versucht hat)


    Wenn er sich an das hält, bleibt er effizient und stärkt sein Geschäft. Würde er dir gegenüber irgendetwas zugeben, und gegen seine Grundsätze verstoßen, würde ihn das potenzielle Aufträge kosten. Du kannst von ihm gar nicht erwarten, von der Position ab zu rücken. Du kannst nur seine Potenziellen Kunden die Augen öffnen. Aber in der Menge der Posts hier im Forum werden diese Arguemente untergehen. Es ist ein Kampf gegen Windmühlen. Vielleicht ist er ja ein netter Kerl, aber die Strategie ist klar.
     
    jodler2014, Fabian Weber und S216 gefällt das.
  13. #33 Lexmaul, 16.05.2019
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    Ach @arch - das hab ich auch schon so oft und lang und breit geschrieben - es wird entweder gelöscht oder der Mensch reagiert darazuf bewusst nicht, weil er bestimmte Sachen nicht liefern kann. Hatte Treads, wo ich 3-4 Mal nachgefragt habe - da kommen nur Beleidigungen oder halt keine Reaktionen. Es bringt nix und ich verstehe mijo hier auch 0,0, was das Schauspiel hier für eine Bühne bekommt.

    Aber ich sag eines: Der hat kaum Bauprojekte hier begleitet - evtl. sogar gar keines. Denn Geiz bleibt geil und es ist ihm noch nie jemand als zufriedener Kunde zur Seite gesprungen. Sagt sehr viel aus...
     
  14. #34 Leser112, 16.05.2019
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    Für die, sicherlich weltfremde, fachlich inkompetente Aufmerksamkeit insgesamt bedanke ich mich sehr!
    Meine Fachkompetenz kann hier Niemand untergraben, sofern hierfür nicht belastbare Messergebnisse vorliegen. Alles andere ist sinnfreies Geschwätz von duibiosen Verkäufern!
    Ich habe zahlreiche BV von Forumsusern, nicht nur aus diesem hier, anlagentechnisch sehr erfolgreich begleitet. Negativmeldungen im I-Net sind mir absolut nicht bekannt.:28:
    Woher diese Schlußfolgerung, die bestenfalls aus Interna, falls überhaupt korrekt, resultieren könnten?
    Das ist der wesentliche Ursprung meiner Geschäftstätigkeit, Ahnungslose vor mitunter teuren investitionen zu schützen!
     
  15. arch

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    Hast du, in abgewandelter Form, bei mir gemacht. Und da ich keinen öffentliches "Aquirierungsgespräch" hier im Forum gesehen habe, was, glaub ich, auch den Regeln widersprechen würde, gibt es nur diesen Weg. Jemand, der so aktiv aquiriert wie du, wartet nicht, bis andere sich bei ihm melden.

    Soweit ich weiß, hast du deine Fachkompetenz auch noch nicht mit belastbaren Messergebnissen belegt?

    Versteh mich nicht falsch, vom Standpunkt eines Selbstständigen finde ich deine Strategie durchaus Interessant. Funktioniert bestimmt besser wie @Lexmaul meint. Ich bin mir auch sicher, dass du es gut meinst, und nett sein kannst.
     
  16. #36 Fabian Weber, 16.05.2019
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    Arch hat’s aufgezeigt wie der Leser112 agiert und der Leser112 hat sich genau sich genau so im nächsten Post verhalten.

    @arch Du erschrickst mich :)
     
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  17. arch

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    @Fabian Weber Die Formulierungen und Schemata sind immer gleich. Das vorher zu sage war nicht schwer. Stell dir vor, du würdest das zum geldverdienen betreiben. Wie würdest du den prozess schneller machen? Wie genau würdest du lesen, was andere schreiben? Kein Wunder, das manche Posts fast so weit am Thema vorbeigehen, dass es in der Schule "Thema verfehlt" wäre, siehe Heizlastberechnung in Themen über WC-Aufhängung. (Überspitzt)

    EDIT: Ich würde sogar den Versuch wagen, typische textbausteine von Leser zu googlen, und zu sehen, wie oft diese in Posts, und sogar in anderen foren, verwendet werden.
     
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  18. #38 jodler2014, 16.05.2019
    Zuletzt bearbeitet: 16.05.2019
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    Frag mal einen IT 'ler wie man sowas hinbekommt .
    Positive Feedback kann man aber auch nicht finden .
    siehe oben
    Ich bleibe dabei :
    Seltsame Geschäftsidee.
    Auf dem Reißbrett planen und die Verantwortung ganz weit von sich wegschieben .
    Und die Werte vom WMZ belegen dann den Planungserfolg :irre
    no risk no fun
    Nicht mehr und nicht weniger !
    Studiert hat der Leser an der FH und generiert Aufträge mehr oder weniger anonym in Foren .
    Jungs und Mädels :
    Bitte mal alle die VR-Brille abnehmen ..
    Schönes WE
     
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  19. Leser112

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    Was sind wertvolle Diskussionen? Fachkompetenz ausblenden?;)
    Was ist daran grundsätzlich schlecht?
    Korrekt, denn daran führt bei Neubauten wohl kaum ein Weg vorbei.:28: Unabhängig davon zusätzlich durch die notwendige CO2 Bepreisung unterstützt .:bounce:
    Die Nachteile von Verbrennungswärmeerzeugern und STA sind doch inzwischen allgemein offensichtlich- oder nicht?
    Das Ende von Verbrennungswärmeerzeugern beim Neubauten ist doch bereits eingeläutet ist, was Dir anscheinend völlig entgangen ist!;)
    Mit Ambition! Was ist daran frevelhaft bzgl. fachinkompetent :confused:
    Korrekt, was spricht dann grundsätzlich gegen WP?:bounce::bounce::bounce:
    Sicher? Ich hafte auftragsgemäß für Wirtschaftlichkeit und Energieeffizienz!:28:
    Völlig korrekt!
     
  20. Leser112

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    Benutzertitelzusatz:
    Energieeffizienzexperte
    Das Reissbrett steht bei mir verstaubt im Schuppen und wird zur antiquarischen Antiquität;)
    Korrekt, was ist daran grundsätzlich, fachlich falsch?
    Falsch, studiert habe ich primär an einer Uni, zusätzlich in etwas höherem Alter Bauingwesen an einer FH.
    Beschwert haben sich Bauherren hierüber bisher nicht! :respekt
     
Thema:

Wärmepumpenlücke

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