Wandheizung Abgabeleistung

Diskutiere Wandheizung Abgabeleistung im Praxisausführungen und Details Forum im Bereich Architektur; Hallo, ich würde gerne wieder einmal um Rat fragen bezüglich der Dimensionierung einer Wandheizung. Hausdaten: KFW 70 LiaporHaus mit 6kw Rotex...

  1. #1 AdamBeller, 15.04.2014
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    Hallo, ich würde gerne wieder einmal um Rat fragen bezüglich der Dimensionierung einer Wandheizung.

    Hausdaten: KFW 70 LiaporHaus mit 6kw Rotex Wärmepumpe.108m² Wohnfläche.
    U-Wert der Aussenwände 0,30.
    2 Vollgeschosse.Bodendämmung im EG 18cm PUR Dämmung,Geschossdecke im OG 40cm Mineralwolle WLG032.

    Ich mache mir derzeit Gedanken über eine Wandheizung anstelle einer Fußbodenheizung.

    Ich habe bisher viel gelesen darüber und komme nicht so recht weiter bei der DImensionierung der Wandheizung.

    Heizbedarf des Hauses benötigt 5.77 KW
    Vorlauf 35 Grad.
    Zieltemperatur sind immer 18 Grad in allen Räumen.

    Bedarf der Räume.
    Wohnzimmer 1600 Watt 30m²
    Küche 1000 Watt (Küche flur) 20m²
    HWR 250 Watt 8m²
    bad 870 Watt (24 Grad) 9m²
    FlurOG 219 watt 2,5m²
    Gast 626 watt 11m²
    Schlafen 700 Watt 14m²
    Arbeiten 750 watt 16m²

    Jetzt ist es so , das ich zb im Zimmer " Schlafen" 14m² Zimmerfläche habe, allerdings wären nur 7,6m² Wandfläche für die Wandheizung verfügbar.
    So ist es in den anderen Zimmern ebenfalls. Es stehen teils immer nur etwas mehr als die Hälfte der Bodenflächen zur Verfügung, für die Wandheizung.

    Ich habe mal recherchiert und die meisten meinen eine Fußbodenheizung bei 10cm Verlegeabstand und 35 Grad Vorlauftemperatur , bringt ca. 100 Watt /m² Heizleistung.

    Doch bei der Wandheitzung ist das nicht so einfach zu bestimmen.
    Es gibt jetzt die Möglichkeit ein fertiges Wandheizungsystem zu kaufen, diese sind aber sehr teuer.(habe sogut wie alle abgegoogelt.)
    Meistens leigt man um 100-120 Euro/m².
    Abgabeleistungen schwanken je nach Hersteller zw. 80 - 170 Watt/m² je nach Variante(Put,Trocken,mit Bleche usw..) und Vorlauftemperatur.
    Dann ist zu entscheiden ob Nass oder Trockenbauweise.
    Ich möchte das Wandheizungssyswtem gerne in Trockenbauweise ausführen.
    In einem anderen Forum hatte einer mal die Idee Rigipsstreifen von 9cm an die Wand zu schrauben und dazwischen das Wandheizungsrohr laufen zu lassen und zuzuspachteln.Er beschreibt es als sehr gelungen und angenehm.Kann mir aber nicht sagen wieviel Watt das /m² abgibt.
    Es gibt auch die trockenfußbodenheizsysteme mit solchen EPS Dämmplatten. Das möchten wir aber nicht so gerne.
    verputzen möchten wir ebenfalls nicht.

    Daher überlegte ich mir, ob ich vielleicht auf die von mir erstellte Ständerwand mit beplankten OSB Platten, Streifen aus Holzfaserdämmplatten schneide , und diese praktisch in Reih und Glied anordne und dazwischen die Wärmeleitbleche installiere und da drauf dann eine Rigipsplatte.
    (siehe Bild für den genauen Aufbau).

    Das Ganze würde auch als Deckenheizsystem funktionieren und wäre komplett trocken zu errichten.

    Die Frage ist jetzt , wieviel Leistung kann ich erwarten von diesen Wärmeleitblechen?
    bei (Vorlauf 35 Grad- 40 Grad)

    Wenn ich gerade das Schlafzimemr nehme, also Wand mit 3,8m Länge und 2,3m höhe habe.
    Wirksame Höhe höchstens 2m, wegen den Schalfuen der Rohre)
    Nun kaufe ich mit die Wärmeleitbleche die 75cm lang und 11cmbreit sind.
    So bekomme ich auf diese Wand bei einem Verlegeabstand von 12cm ca. 60 Wärmeleitbleche und ca. 70m Rohrlänge.
    Ich habe mal gelesen, das 1 Meter Rohr 10 Watt abgeben kann.

    Die Frage ist jetzt , wie kann ich bestimmen, wievel Watt mir diese Wärmeleitbleche an die Rigipsplatte abgeben, wenn ich sagen wir z.B 35 Grad Vorlauftemperatur habe und 7,6m² Fläche.

    Kennt sich jemand gut aus damit , und kann mir helfen =?


    Das ganze würde dann an einen schon vorhandenen Fußbodenheizkreisverteiler angeschlossen werden.

    Ich habe mal gelesen auf Wandheizung de , das so ein Rohr ca. 10 Watt/lfm abgeben soll.
    Das bezweifel eich aber bei 35 Grad Vorlauf.
    Da ich sonst schon auf meine 700 Watt die der Raum benötigt kommen würde.

    Achso ich vergaß noch.
    Die Wandheizung würde ich an die Innenwände montieren.
    Im OG wäre alles Wandheizung.
    Im EG wollte ich das System an die Decke schrauben und daher hätte ich dort auch mehr Fläche zur Verfügung.

    Vielen Dank
    MfG
    Adam
     

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  2. #2 Achim Kaiser, 15.04.2014
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    Geht in die Hose ....
    Wie berechnet ?
    Führt dazu dass der Kaltlufteinfall an den Aussenwänden durch die entstehende Luftwalze in den Raum getragen wird.
    Je nach Komfortanspruch wird dem mit einer erhöhten Raumtemperatur begegnet ...
    Beisst sich dann mit den Temperaturvorgaben 18°C kräftig ... und schon die funtionieren nicht ohne *Gemecker*.

    Das Blechlesgedönse verbessert den Übergang Rohr / Wandoberfläche ... ändert aber nix an der Größe der Wandoberfläche selbst.
    Wieviel Mehrleistung bei nem MAXIMALEN Temperaturniveau von 35°C Vorlauftemperatur durch die Verblechung der Rohrleitungen an der Wandoberflächentemperatur mehr ankommt müsste man in den Herstellerdokumentationen prüfen ... geschätzt dürfte das bei nem 10er Verlegeraster aber höchstens bei 1°-2°C liegen ...

    Insgesamt *klemmt* für mich der ganze Lösungsansatz ....

    Ohne ALLE Details vollumfänglich zu kennen ist allerdings eine Diskussion nur auf dem Niveau der Kaffeesatzleserei möglich ....
    vor allem wenn dann noch eine Homemade Sparkonstruktion im Hinterkopf rumspukt.
    Das geht in der Regel voll in die Hose ... das wärmt zwar auch kurzzeitig aber auf Dauer kommt keine Freude auf.

    Gruß
    Achim Kaiser
     
  3. #3 Gast56083, 15.04.2014
    Gast56083

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    mal abgesehen von der Wandheizung...
    das passt doch alles nicht zusammen. Wand U=0,3 :yikes und damit KfW70, also HT´15% unter EnEV min.
    Wand bei EnEV min liegt üblicherweise bei ca. 0,25, bei KfW70 idR unter 0,2. HT´ schöngerechnet?

    18° RT: brrrr, Eskimo? ist das Eure Vorgabe? Ich finde ja die 20° Standardannahme im WZ schon zu gering. 18°ist für den keller ok, aber doch nicht im WZ.

    Das Ganze vermutlich deswegen, dass eine geringe Heizlast rauskommt um diese mit der kleinen 6kW LWP abzudecken. Folge später: höhere VL Temp, unterirdische JAZ.

    Ich würde mir erst mal Gedanken um das aussenrum machen...
     
  4. #4 AdamBeller, 15.04.2014
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    Hallo.

    Also der Bedarf der Räume wurde vom Heizungsbauer berechnet mit einem Rotex Fußbodenheizungsberechnungsprogramm.
    Kfw 70 ist denke ich schon schön gerechnet.Aber ändern kann ich das nicht mehr.Damals hatte ich auch keine Ahnung von U werten etc...
    Die Außenwände bestehen aus 20cm Ton Beton Gemisch und 16cm Liaver Dämmung. Die Wärmepumpe hab ich auf 8kw ändern lassen.Ich hatte das nachträglich gemacht damit ich Reserven habe.Der Heizungsbauer riet davon ab.Da der Heizwärmebedarf rechnerisch die ca.6kw haben.ich sagte das ich in Zukunft einmal anbauen werde eventuell usw... daher 8 kw.
    Er sagte die Geräte seien eh identisch nur durch die Software wird 6 oder 8 kw moduliert.

    Was würdet Ihr denn vorschlagen um mit einer Luft warmepumpe das Haus zu heizen wenn man gerne be Wandheizung möchte?
    Mehr Wandfläche?
    Wandheizung verputzsystem?
    In Eg soll es ja an die Decke.

    Also wir habe das Eg offen.Dort steht noch ein 7kw Kaminofen von Cera.

    Würde mich über ein paar ideen freuen?

    Vielen Dank schonmal
    MfG
    Adam Beller
     
  5. #5 Kater432, 15.04.2014
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    Bei 10er Verlegeabstand für die Fußbodenheizung bei 35 Grad Vorlauf (welche Spreizung?) pro m² 100W an Heizleistung ? Das nenne ich sportlich. Da hätte ich ja locker die Werte für mein Haus hinbekommen. Und wir haben 135m2 und ne Heizlastberechnung von 4500W. Wir haben zwar kein KfW70 weil wir auf Gas geblieben sind, aber dafür trotzdem optimale U-Werte.

    Wie kommst du also auf die 100W/m² bei 35Grad VL
     
  6. Julius

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    Es fehlt als allererstes die Begründung, warum Wand-/Deckenheizung statt FBH!
    Dann kann man weitersehen. Vielleicht...
     
  7. #7 AdamBeller, 16.04.2014
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    Hallo

    Also die 100Watt habe ich auf einen der Internetseiten gefunden die über Fußbodenheizung informieren.
    Das mit der Wandheizung kann man immer bei den Herstellern einsehen, die 80-170 Watt.Je nachdem welchen man aussucht.
    Lehmplatten mit Rohren , EPS Plattenträger mit integrierten Rohren , das ganze im Trockenbau mit Wärmeleitblechen und ohne, oder auch Rigipsplatten in denen die Rohre intigriert sind usw..
    Aber allesamt verlangen sehr viel Geld dafür.

    Die Begründung warum ich gerne eine Wandheizung haben wollte ist:
    - weniger Trägheit , vorallem in den Schlafräumen.
    - angenehme Strahlungswärme bei eventuell Energieeinsparung
    - keine Wärmestauungen unter den Betten (ich hasse das)
    - Wenn mal eine Undichtigkeit im System ist , sehe ich das sofort.Reparaturen einfacher, da kein Estrich aufgeschlagen werden muss usw..
    - keine eventuell dicken Beine bei Fußbodenheizung(keine Ahnung ob wir darauf reagieren)
    - habe 2 Hunde, denen es eventuell zu warm werden könnte mit Fußbodenheizung.(Da sich Tiere oft über den Boden abkühlen)
    - weiterhin mögen wir Holzfußböden, das geht zwar auch mit Fußbodenheizung , aber eben nicht gnaz so toll

    Und ich habe eine Klimamembran als Dampfbremse verwendet bei meinem OG ausbau.
    In einem anderen Beitrag habe ich gelesen, das durch einbringen eines konventionellen Estriches 6cm dicke, soviel Feuchtigkeit entstand, das
    jenem die ganze Dachdämmung durchnässte und er sie auswechseln musste.
    Daher suche ich aktuell einen Weg das ganze trocken über die Bühne zu bringen.
    Trockenfußbodenheizung würde zwart auch gehen.
    Aber ich habe dort 2 Nachteile .
    Der erste ist die niedrigere Punktbelastung auf den Estrichplatten dann.
    Der zweite ist, das ich etwas unebene Rohbetonfußböden habe, und ich weis nicht ob ich das sogut ausgeglichen bekomme, das alles spannungsfrei und sauber nacher drin liegt beim Trockensystem.

    Ich frage mich jetzt eben ,welches System einer Wandheizung funktinonieren könnte.
    Auch ob man mal nachrechnen könnte, ob mein System gehen würde ?
    Wieviel Wandfläche ich benötige , und ob das ganze beazhalbar auf Trockenbauebene über die Bühne zu bringen ist.
    Die Heizungfirmen in meiner Umgebung wollen alle samt , ganz pauschal nix von Wandheizung wissen.
    Sie installieren FBH oder gar nix, also ganz generell.

    MfG
    Adam
     
  8. #8 Achim Kaiser, 16.04.2014
    Achim Kaiser

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    *Funktionieren* tun alle Systeme im Rahmen ihrer Möglichkeiten.
    Was ein System kann ist zumindest bei den namhaften Herstellern in den Datenblättern dokumentiert.
    Irgendwelche Leistungswerte die in manchen Foren und Darstellungen kackofoniert werden sollten *kritisch* mit den Leistungsdiagrammen verglichen werden. Hier wird oftmals einfach nur gerne getutet was man gerne hätte ... obs dann tatsächlich eintrifft --- > ?

    Dein System = Irgendwas selbst zusammengestricktes mit irgendwelchen Systembestandteilen die irgendwo vom Laster gefallen sind oder grade im Sonderangebot als wollmilchlegendes Eierhuhn vertickert werden ? .... vergiss es einfach !

    Das Thema ist auch kein Butter- und Brotgeschäfft ... man muss sich schon ziemlich reinknien ... und wenn dann noch einer *selbstgestrickt* erwähnt ... dann Ärger in Sicht oder *danke, fürs Gespräch aber zu teuer, mach ich nun doch nicht* ...

    Viele Systeme sind nicht ganz risikolos und so manche Lösung stirbt sehr schnell den Heldentod wenn die Kosten am Horizont erscheinen ...

    ... und dann reitet the lonely cowboy wieder der untergehenden Sonne entgegen.

    Gruß
    Achim Kaiser
     
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