Wandholzvertäfelung, wie am besten

Diskutiere Wandholzvertäfelung, wie am besten im Bauphysik allgemein Forum im Bereich Bauphysik; Hi, ich möchte die Wände von meiner Altbauwohnung dämmen, da sie nicht warm genug wird und auch zur Schalldämmung, da sie sehr hellhörig ist. Die...

  1. #1 Spiderwoman, 15.11.2021
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    Hi,

    ich möchte die Wände von meiner Altbauwohnung dämmen, da sie nicht warm genug wird und auch zur Schalldämmung, da sie sehr hellhörig ist. Die Vermietergenehmigung habe ich, juristische Grundsatzdiskussion ist folglich unnötig.

    Ich habe in zwei Baumärkten gefragt und bei einer Firma, die Schäden beim Hausinnenausbau beseitigt, hauptsächlich Schimmelschäden. Die Verkäufer im Baumarkt empfehlen ein Innenkonstrukt, also Dachlatten anzubringen. Wie breit die Dachlatten sein sollen und welchen Abstand sie voneinander haben sollen, da geht der Streit schon los. Der eine meint rund 50 cm, der andere 40 cm - und zwar präzise mit Wasserwaage ausmessen. Der erste nimmt es nicht so genau.

    Auch bei der Frage, ob Dämmmaterial oder nicht, herrscht keine Einigkeit.

    Der Mann von der Sanierungsfachfirma empfiehlt, auf ein Unterkonstrukt zu verzichten und einfach zwei oder drei Holzbretter übereinander zu schrauben. Er sagt, das war einmal, dass so etwas zwingend empfohlen wurde.
    Im Gegenteil könne man eine Schimmelbildung leichter erkennen durch die Wölbung der Hölzer. Wenn das unterste Brett nass würde, würde es anschwellen durch die Feuchtigkeit und das würde man sofort erkennen. Im Gegensatz dazu, wenn im Luftzwischenraum zwischen Brett und Mauerwerk sich Schimmel bildet, würde man das nur schwer erkennen durch einen Gutachter und mittels einer Laboranalyse.

    Variante 2 sagt mir mehr zu wegen der Einfachheit und weil die Schalldämmung für mich besser nachvollziehbar ist als wenn eine Luftschicht da ist, die ja den Schall eher weiterleitet.

    Was meint ihr?

    Grüße an alle,
    Spiderwoman
     
  2. #2 chillig80, 15.11.2021
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    Entweder hast Du das falsch verstanden, oder den Glückstreffer gelandet und 3 von 3 Vollpfosten erwischt.

    Wo fängt man da an…?

    Wenn bei einer Wärmedämmung die Meinungen dazu auseinander gehen ob man da eine Dämmschicht einbaut oder nicht, dann ist das schon ungewöhnlich, weil ohne Dämmschicht keine Dämmung… Wie man drei Bretter aufeinander schraubt und das dann als Dämmung ansieht ist mir auch ein Rätsel, wer das früher wem vorgeschrieben hatte auch (der Idiot dem Deppen?). Wenn man dann noch sagt das sei besser weil sich dann der Schimmel in der Wölbung eines Brettes zeige bin ich vollkommen durch, das ist derart entwaffnend dämlich, da weiß man schon garnicht mehr was man da überhaupt noch sagen könnte…

    Pfff. Kaffeepause erstmal auf den Schrecken hin… bis gleich.
     
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  3. #3 chillig80, 15.11.2021
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    Also, wir leben im Land der vielen Gesetze und es könnte gut sein, dass für dein Vorhaben eigentlich gesetzliche Mindestanforderungen gelten, aber das Thema hat mich heute schonmal sehr geärgert und sowieso sehe ich da auch den Eigentümer in der Pflicht, daher behellige ich dich jetzt ausnahmsweise nicht damit.

    Innendämmungen sind in einigen Punkten etwas kritisch, wenn man da nicht aufpasst, dann baut man sich sehr schnell eine Schimmelpilzzucht. Ich würde jetzt aber empfehlen erst gar keine Pilzzucht zu bauen, dann braucht es keine Bretter die sich bei Schimmel vielleicht wölben und das „anzeigen“ (und dann? Abriss und nächste Pilzzucht bauen?).

    Diese Variante mit Latten und Platten drauf, egal ob mit oder ohne Dämmung, egal ob 40-50cm Lattenabstand sind fast immer Pilzzuchten. Ich habe sowas in der Sanierung hundertfach gesehen und dass da kein Schimmel dahinter ist, das ist die absolute Ausnahme. Man bekommt sowas auch in gut und richtig hin, aber es ist ein mega Aufwand das luftdicht abzusperren, die Ränder zu verkleben, etc… und das ist eher was für den Profibereich das richtig hinzubekommen (und selbst die scheitern sehr oft daran…). Ich weiß, es klingt sympathisch, Holzlatten andübeln, bisschen Dämmung reinstopfen, Platten draufschrauben, spachteln, tapezieren, fertig. Das klingt handwerklich einigermaßen leicht machbar, ist es auch, aber das ist so einfach nur böser Pfusch, fast schon mit 100%iger Schimmelgarantie. Hier hat der Kollege mit den „schimmelanzeigenden“ Brettern aber wieder irgendwie recht, den Schimmel sieht man oft nicht, der wuchert einfach hinter der Verkleidung vor sich hin, das macht natürlich nichts besser, war nur zur Info.

    Was die Variante mit den drei Brettern sein soll weiß ich nicht, ich hab ja schon viel gesehen, aber das ist mir doch neu, aber es ist auch egal, das hat auch nichts mit „Dämmung“ zu tun. Dass da der Schimmel praktisch auch schon von vorne herein eingebaut ist hat die der Meister ja schon gesagt. Er sieht es als Vorteil, dass sich da dann wohl irgendwas wölbt, man also weiß wann es an der Zeit ist es wieder abzureißen, ich finde das einfach nur jämmerlich, man baut keine Pilzzucht mit „Erfolgsanzeiger“, das ist totaler Quatsch.

    In der Situation, also in der gemieteten Wohnung und angesichts deiner dürftigen Fachkenntnisse komme ich da eigentlich nur auf Dämmplattennaus EPS, XPS (Styropor/Styrodur) oder evtl. sogar Kalziumsilikatplatten. Die sind handwerklich etwas anders zu verarbeiten, man braucht da aber nicht Dutzende Teile um es richtig zu machen und die sind nicht ganz so empfindlich wie diese „schichtenweisen“ Aufbauten mit Mineralwoolle, Gipskartonplatten, etc… Die sind einfach etwas „fehlertoleranter“.

    Diese Platten werden auf die „saubere“ Wand (Tapeten abmachen) geklebt, es kommen dann ein paar Dübel rein, die „Styros“ werden dann noch mit vollflächiger Gewebeeinlage verputzt, die „Kalziumsilikat“ oft nur an den Fugen verspachtelt.

    Kalziumsilikat ist hier die eindeutig bessere Variante, aber auch die eindeutig teurere. Ob man das in der Mietwohnung ausgeben mag weiß ich nicht. Die werden oft unter „Klimaplatte“ oder ähnlich verkauft.

    Die Styroirgendwas sind günstiger, haben ein paar Schwachpunkte im Vergleich mit der Kalzoumsilikat und müssen einigermaßen gut verputzt werden. Gerade das Verputzen schreckt da viele ab, zurecht, wenn man das nicht kann ist das ne große Sauerei und ne Heidenarbeit…

    In allen Varianten kann man trotzdem noch viel falsch machen und bei Innendämmungen gibt es immer und in allen Varianten Schwachstellen und Erschwernisse (Steckdosen, hinter Heizkörpern, etc…).

    Das Thema ist jetzt noch nicht durch, aber ab jetzt wird es speziell und jetzt bist Du erstmal wieder dran. Sag mal irgendwas dazu damit ich weiß wie es weitergehen könnte…
     
  4. #4 klappradl, 15.11.2021
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    Ais eigener Erfahrung: Die Hellhörigkeit werden Bretter leider kaum reduzieren
    Da hilft nur umziehen.
    Inndämmung von Außenwwänden ist auch eine Kunst für sich und recht schadenträchtig, wenn man sie nicht richtig macht. Mich wwundert, dass der Vermieter dem zustimmt.
     
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  5. #5 chillig80, 15.11.2021
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    @klappradl hat recht, das ist mir vor lauter Schreck ganz entfallen. Die Schalldämmung ist nochmal ein Thema für sich…
     
  6. #6 Manufact, 15.11.2021
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    Bei CaSi Platten unbedingt auf den Putzaufbau achten (nie direkt auf Gips-Glattstrich, da sonst Ettringitbildung)
     
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  7. #7 chillig80, 15.11.2021
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    Ich habe glaub 3-4 mal innerhalb von über 2,5 Jahrzehnten Ettringit gesehen. Ettringitbildung ist nicht unmöglich, aber ich befürchte in dem Fall hier doch eher vollkommen andere Probleme…
     
  8. #8 Manufact, 15.11.2021
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  9. #9 Spiderwoman, 15.11.2021
    Zuletzt bearbeitet: 15.11.2021
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    Danke für die Antworten!

    @chilig80: Wow, wie lange deine Kaffeepause dauert. Über zwei Stunden! So einen Chef hätten sicher viele gern, der so eine lange Kaffeepause genehmigt. :respekt
    Spaß beiseite!

    Ich habe an euren fachkundigen Ausführungen die Kritik: Wo bleibt da die Schalldämmung???
    Bei Styropor und Styrodur ist der schalldämmende Effekt fast null.
    Dagegen dämmt Holz recht gut den Schall. Warum wohl sind PA-Boxen und Hifi-Boxen aus Holz gefertigt?
    Damit die Roadies ihre Muskeln stählen dürfen? Nein! Damit der Schall nicht in alle Himmelsrichtungen abdriftet, sondern nur dahin, wo er hin soll.

    Stichwort Calciumsilikatplatten. Ich habe gerade nach dem qm-Preis gegoogelt: 46 € beim Hornbach in Frankfurt.
    Zu teuer!

    Was haltet ihr von Antischimmelfarbe?
     
  10. #10 chillig80, 15.11.2021
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    Ja wenn man als Selbstständiger nur mehr Steuern zahlen müsste, aber keine Vorteile hätte, dann wärs ja auch blöd…

    Der zusätzliche Schallschutz ist ne harte Nuss. Ich frage mich aber gerade ob da die Außenwände gemeint sind, weil das mit dem „Hellhörig“ eher auf die Innenwände hindeutet?

    Also gut ist anders… Das reflektiert Schall gut, aber wenn man es fest auf eine Wand schraubt, dann bringt die Reflektion garnix, da geht es um Körperschall aus dem Bauteil… Außerdem ändert das nix an der Schimmelsache…

    Das ist zum Schimmelschutz ungefähr so geeignet wie „Melitta Filtertüten“ zur Verhütung…

    Was Du da vor hast ist machbar, aber wenn schon 46€/m2 zu teuer sind, dann wird das schwierig bis eher ganz unmöglich…
     
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  11. #11 Spiderwoman, 15.11.2021
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    Danke für eine Antwort!

    Ein Freund hat von mir hat vor 30 Jahren (?) (weiß nicht mehr genau) einen Schuppen mit Holzdämmplatten so stark gedämmt, dass er darin mit seinem Schlagzeug nicht mehr die Nachbarn nervte. Und glaubt mir, er spielt laut Schlagzeug!
    Das waren simple Holzplatten auf ein Lattenrostgerüst geschraubt.
    Hat der Freund gutes Karma? Oder hat er etwas berücksichtigt, was wir übersehen haben?
     
  12. #12 chillig80, 16.11.2021
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    HolzDÄMMplatten (eher weich und nicht so stabil) sind was anderes als Holzplatten (hart und sehr stabil).

    Wenn er es der kleine Aushilfs-Lars-Ulrich mit den HolzDÄMMplatten geschafft hat den Schall zu schlucken bevor der in der Konstruktion war, dann geht das. Aber wenn der Schall schon in der Konstruktion ist, weil die blöden Nachbarn den da reingetan haben, dann kommt der bei dir in der Wohnung wieder aus der Konstruktion raus, da hilft dann fest angedübeltes Holz in Form von Latten und Platten nicht wirklich weiter. Eine weiche Holzdämmplatte könnte etwas helfen, aber da sind wir wieder beim Thema Schimmel, teuer Geld, usw…

    Was Du machen könntest wäre, HolzDÄMMplatten in den Wohnungen der Nachbarn anzubringen, damit der Schall erst garnicht in die Konstruktion kommt, das könnte helfen. Dann soll’s bei denen schimmeln. Teuer ist’s trotzdem…

    Jetzt nochmal, welcher Schall ärgert dich? Nachbarn? Eher Getrampel? Stereoanlage? Oder eher von der Straße?
     
  13. #13 Spiderwoman, 16.11.2021
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    Es geht darum, den Lärm, der von außen kommt, etwas zu dämmen, und die Musik, die ich drinnen mache. Ich spiele Klavier und E-Bass.

    Im übrigen bitte ich mir einen höflichen Ton aus. Meinen Freund, mit dem ich seit 30 Jahren befreundet bin, als kleinen Aushilfs-Lars-Ulrich zu bezeichnen, muss wirklich nicht sein. Ich bin höflich zu euch, sei du auch bitte höflich zu mir.
     
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    Ja vielleicht...

    ... habe vor 25Jahren direkt an lauter Straße liegendes "Hellhöriges" ein Parteien Fachwerkhaus, Lücken im Lehmbau mit Lehm abgedichtet, alte Eternitfassade entfernt, Außen mit Holzverschalt und Holzschindel dauf ohne Dämmung, Neue Fenster waren bereits 10 Jahre verbaut.... Schallschutz nicht besser, zu meiner Enttäuschung ...
    .. vor ca. 15Jahren wurde nur wegen Wärmedämmung innen Entkernt und Wände(Decken/Fußboden neu... Wände Innen Dämmung 6cm Steinwolle, OSB 16mm (Fugen Abgeklebt) , Gipskarton mit unterschiedlichen abständen vor die Wandgestellt wegen der schiefen Wände... man hört fast nichts mehr!

    Was will ich Damit sagen...
    ...wir wissen sehr wenig bis nichts über deinen Altbau?... gibt´s Nachbarn im Haus?...
    ..wir wissen das Klavier und Bass nicht unbedingt leise sind:winken sowas wird auch dann beim Nachbarn gegenüber zu hören sein wenn das Haus nicht besonders Hellhörig ist...
     
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  15. #15 klappradl, 16.11.2021
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    Einen E-Bass könnte man ja durchaus sehr leise spielen..
    Bretter an der Wand half leider nicht gegen den Fernseher in der Nachbarwohnung. Ich war auch im Schlaf (oder besser im Bett liegend) immer bestens informiert.
     
  16. #16 Spiderwoman, 16.11.2021
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    Hallo Profil,

    ja, es gibt Nachbarn. Direkt unter mir wohnt eine ältere Dame, mit der ich mich sehr gut verstehe. Ich habe ihr schon mehrere Male angeboten, zu mir hoch zu kommen und zu sagen, wenn sie die Musik stört. Sie versicherte jedes mal, dass es sie in aller Regel nicht stört und wenn doch mal Töne dabei sind, die ihr nicht so gefallen, dann dreht sie selber die Musik laut. Sie hört viel Hardrock. :bierchen::28:

    Aber die Nachbarn links und rechts vom Haus sind schon öfter genervt von der Musik.

    Zum Haus selber kann ich wenig sagen, da ich zur Miete wohne. Ich weiß nur, dass das Haus aus dem 18. Jahrhundert und denkmalgeschützt ist.
    Hoffe, das hilft dir weiter.

    Ich kann meinen Freund ja mal fragen, wie viele Zentimeter Holz er damals angebracht hat. Ich weiß, dass der Raum groß ist. Wenn er also entsprechend viel Holz angebracht hat, wird das sicher einen Dämmeffekt haben.

    Gipskarton klingt sehr gut! Er ist auch finanzierbar für mich.
    Wogegen 46 € der qm-Preis für die Calciumsilikatplatten einfach nicht machbar für mich ist.

    Braucht man für Gipskarton auch ein Unterkonstrukt von Dachlatten oder kann man sie direkt an der Wand anschrauben?

    Nachtrag: @Klapprad: Wenn du bestimmte Dinge auf dem Bass spielen willst wie z.B. Slappen, brauchst du eine gewisse Grundlautstärke. Und das Klavier ist ein mechanisches, es lässt sich also nicht leise drehen wie ein Elektro-Piano.
     
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    ... wenn in einem Schuppen (?) vor 30Jahren eine Massive Dichte Holzwand erstellt wurde hatte das sicher eine guten deutlichen Schalldämm Effekt...
    Bei dem Fachwerkhaus gingen wir in den 90ern auch davon aus das allein die Fassade aus Massivholz (Ca. 40-50mm) was bringt... war aber nicht der Fall...
    Schall ist ein Thema für sich....
     
  18. #18 Spiderwoman, 16.11.2021
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    Da hast du recht1

    Und wie bringt man nun Gipskartons an der Wand an? Direkt anschrauben oder mit Holzunterkonstrukt?

    P. S. Ich muss gleich weg. Bitte nicht wundern, wenn ich erst heute Abend antworte.
     
  19. Alex88

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    ja und zwar aus Metallprofilen die nicht mit der bestehenden Wand verbunden werden,
    alles was du mechanisch an der Wand anbringst wirkt kontraproduktiv

    richtig, also auch die Befestigung der Schallschutzelemente, egal welcher coleur,
    das lernt man nicht mal so nebenbei.....
     
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    Wir haben in den 80er Jahren für in ein architektenhaus mal Massive Spanplattenwände und Zimmertüren aus 2x 25mm Spanplatte verleimt gebaut... würde heute keiner mehr machen(?)... Schallschutz Perfekt!
    Spanplatten sind bei Schallschutz sehr viel besser als Vollholz weil Holzfasern Unterbrochen +Unregelmäßige Späne und sehr viel Gewicht/Masse!
     
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Wandholzvertäfelung, wie am besten

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