Wann, mit was anfangen ....

Diskutiere Wann, mit was anfangen .... im Sonstiges Forum im Bereich Sonstiges; Tach, kurz zu meinen Plänen: Ich beabsichtige in relativ genau 2 Jahren mit dem Bau zu beginnen (Grundstück gibt es auch noch nicht), weil...

  1. Uli R.

    Uli R.

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    Tach,

    kurz zu meinen Plänen:
    Ich beabsichtige in relativ genau 2 Jahren mit dem Bau zu beginnen (Grundstück gibt es auch noch nicht), weil dieser idealerweise im Oktober/November 2006 bezugsfertig sein sollte.

    2 Jahre hört sich jetzt an wie eine laaaaange Zeit, jedoch geht sie unter Umständen schneller herum als man denkt.
    Darum möchte ich einmal den Erfahrungsschatz, der hier sich tummelnden Fachleute und Bauherrn (manche sind beides *g), heben.
    Wann sollte man mit was anfangen?
    Grundstückssuche, Architektensuche usw. ... wie sind erfahrungsgemäß hier die angemessenen Zeitspannen, ohne das es am Ende hektisch wird.

    Das man keinen minuziösen Zeitplan erarbeiten kann ist mir schon klar, Anhaltspunkte darum geht es mir.

    Gruß
    Uli
     
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  3. manni

    manni

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    du solltest schon mal loslegen!

    mit der Ausarbeitung deines Raumbedarfs
    mit Besichtigung von Musterhäusern
    mit deiner Entwurfsplanung


    Gut geplant ist halb gebaut.

    Ich hatte bei meinem Umbau 1 Jahr Planungsphase benötigt (wobei ich vom "Fach" bin). Ein Grossteil der Zeit ging für das Besichtigen von Ausstellungen, Messen etc. drauf. Dafür hatte ich dann vor Baubeginn komplett meine Detailplanung inkl. Einrichtung fertig und wusste auch welche Fliesen und welche Fussbodenbelag ich nehme. Spart viel Zeit bei der Ausführung.
    Da gibts hier im Forum auch nen Artikel über das "Dreigestirn/Viergestirn". Solltest du dir mal anschauen.
     
  4. bauhexe

    bauhexe

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    Die Idee von Manni ist schon mal nicht schlecht, wenn der Raumbedarf geklärt ist und die Optik, könnte man auch schon die Abstandsflächen und Mindestgrundstücksgröße ermitteln.
    Der beste Zeitpunkt für die Grundstückssuche ist der November.
    Wenn einem im tristen November ein Gründstück gefällt, dann kann es einfach nur schöner werden übers Jahr.
     
  5. Sven

    Sven

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    Hallo Uli!!!
    Ich denke auch das du erstmal wissen solltest was du genau in welcher Größe haben willst!!!
    Wenn ich nochmal sowas machen würde, wäre als erster schritt mir nen Bausachverständigen zu suchen, und mit dem würde ich das Ding von Grund auf planen..
    Der besorgt dir alle Leute die du Brauchst und wenns ein guter ist hat er sehr sehr viele gute Kontakte von denen du nur profitieren kannst..
    Und glaub mir. er macht sich bezahlt..

    Gruß Sven
     
  6. Marion

    Marion

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    Hallo Uli,

    Mir gefällt Svens Anregung. Ich würde mir bald einen Bausachverständigen suchen, der Dir bereits in der Vorplanungsphase (Bedarfsanalyse) Hilfestellung bietet und auch abklärt, was für Dich machbar (Finanzen) ist. Ich würde ihn auch bei der Grundstückssuche hinzuziehen. Ein guter Architekt hat den Blick für den Ort und was er daraus machen kann.

    Und: 2 Jahre sind gar nicht lang. Vermeide eine baubegleitende Planung.

    Viel Erfolg

    Marion :)
     
  7. OM

    OM

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    @Uli R

    Wenn ich Dir einen Tipp geben kann, dann nur den, dass Du frühzeitig mit der Auswahl des Grundstücks anfangen solltest.
    Wir haben z.B. geschlagene 3 Jahre gebraucht, bis wir ein passendes gefunden haben. Dabei waren unsere Anforderungen evtl. auch nicht leicht zu erfüllen:

    Das Grundstück sollte 1. nicht am A.. der Welt liegen, 2. größer als 600 m² sein, 3. die Gartenseite nach Süden/Westen haben und 4. möglichst einen unverbaubaren Blick haben.

    Dabei war erstaunlicherweise Punkt 3 der mit Abstand schwierigste. Von ca. 120 Grundstücken (im 3. Jahr haben wir aus lauter Verzweiflung auch nach Häusern geguckt) erfüllten exakt 3 dieses Kriterium. Auch in unserem Freundeskreis gab es ähnliche Erfahrungen; unsere Vermutung ist, dass die guten Grundstücke (Lage zur Sonne) gar nicht über die Zeitung oder über Makler verkauft werden, sondern schon unter der Hand weggehen.

    Den Raumbedarf solltest Du auf jeden Fall jetzt schon planen, bei einem Entwurf kann es Dir aber passieren, dass Du ihn je nach Bebauungsplan direkt in die Tonne kloppen kannst. Was nutzt Dir ein super durchgeplanter Kubus aus Sichtbeton, wenn Du nur Satteldach mit weißem Putz bauen darfst?
    Ich kann Dir nur raten, Dich nicht auf ein Traumhaus festzulegen, sondern das Haus an das Grundstück anzupassen.

    mfg
    OM
     
  8. Marion

    Marion

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    OMs letzten Satz würde ich auch für das Traumgrundstück empfehlen und mich nicht zu sehr festlegen.
    Manche Grundstücke haben Potential, das der Baulaie nicht erkennt. Hier können durchaus Kostenvorteile liegen.

    Viele Grüße
    Marion :)
     
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  10. Uli R.

    Uli R.

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    Tja, dann muss ich wohl loslegen .... ;)

    Wenn ich das richtig einschätze wäre es angebracht nun schon den passenden Architekt zu suchen? lese ich das richtig?
    Nur ma so .. lacht der mich net aus, wenn ich sage:
    "Tach ich wollt ma 2006 ein schnuckliges EFH bauen ham se ma en Grundstück für mich? Das lassen wir dann en Jahr ruhen und sehn dann weiter." ... also so sinngemäß *g oder is das üblich?

    Gruß
    Uli
     
  11. #9 Torsten Stodenb, 19. Februar 2004
    Zuletzt bearbeitet: 20. Februar 2004
    Torsten Stodenb

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    Hallo Uli!

    Was das Haus betrifft, so würde ich zunächst nur Beispiele sammeln, Häuser besichtigen, meinetwegen etwas zeichnen - aber nur als grobe Idee. Eine Vorstellung von Anzahl und Grösse der Räume habt Ihr bestimmt schon. Aber es ist zu früh, deren genaue Lage und Anordnung festzulegen. Je nach Himmelsrichtungen auf dem zukünftigen Grundstück und je nach Lage der Zufahrt kann das nachher unterschiedlich ausfallen. Also solltet Ihr Euch nicht in ein Idealbild von Haus verbeissen.

    Dass Ihr Euch jetzt mit aller Kraft um das Grundstück bemüht, halte auch ich für vordringlich. Tipp: Fahrt in Eurer Freizeit viel herum, guckt nach Grundstücken, ermittelt die Besitzer und fragt, ob Sie sie verkaufen. Fragt Bauern und Bauträger. Bauträger geben häufig auch einzelne Grundstücke ab, ohne auf Selbstbebauung zu bestehen. Ihr müsst es nur deutlich machen, wenn Ihr auf keinen Fall mit denen bauen möchtet. Kann sein, dass das Grundstück geringfügig teurer wird, muss aber nicht sein.

    Da ein guter Architekt genauso schwer zu finden ist wie ein gutes Grundstück, würde ich auch da schon jetzt mit der Suche beginnen - und die ersten Architekten auch schon mal ansprechen. Einen weitgehenden Vertrag würde ich jetzt aber noch nicht abschliessen. Schrittchen für Schrittchen, damit Ihr Euch noch alle Optionen offen lasst. Überhaupt ist das Gespräch mit möglichst vielen Menschen, ob nun Architekten, Bauherren, Bekannte oder Hausverkäufer, ungeheuer wichtig. Jeder hat etwas beizutragen, mancher hat wertvolle eigene Erfahrungen, die man sich nur nutzbar macht, wenn man den Menschen zum Sprechen bringt. Bewerten müsst Ihr es dann letztlich selbst. Deshalb ist es auch wichtig, dass Ihr alles lest, was Euch über Bauen in die Hände fällt. Bauen heisst Lernen. Und zwar besser vorher als nachher in Form schlechter Erfahrungen. Ausserdem sind wir hier im Forum ja auch noch da. Viel Glück!
     
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