Warmwasserblockspeicherheizung

Diskutiere Warmwasserblockspeicherheizung im Heizung 1 Forum im Bereich Haustechnik; Hallo zusammen, ich stell mich am Anfang mal kurz vor, ich bin 32 jahre alt und komme aus Moers, am linken Niederrhein. Momentan wohnen wir...

  1. #1 backwarenladen, 12. November 2010
    backwarenladen

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    Hallo zusammen,
    ich stell mich am Anfang mal kurz vor, ich bin 32 jahre alt und komme aus Moers, am linken Niederrhein. Momentan wohnen wir (meine Frau und ich) noch zur Miete und sind auf der Suche nach einem Haus für uns.
    Die Tage haben wir eine Immobilie besichtigt, die uns auch sehr zugesagt hat, Reihenmittelhaus, Bj 72 mit 133 qm² Wohnfläche über 3 Etagen, Dachboden ausgebaut.
    Im Keller ist eine Warmwasserblockspeicherheizung vorhanden, das heißt im Keller sind 4 Speicher mit je 375l Inhalt die über einen elektrischen Heizer auf Temperatur gebracht werden und die die Heizwasser- und Brauchwasserversorgung gewährleisten.
    Die jetzigen Besitzer sagten sie kommen mit 200 € im Monat an Kosten für die Heizung aus, sind aber auch zwischen 2 und 4 Monaten im Winter auf Mallorca.
    Da ich keine Ahnung von dieser Art der Heizung habe, wollte ich mal hier fragen wer sich mit diesen Anlagen auskennt und mal einen realistischen monatlichen Verbrauch angeben kann?
    Wie sieht denn die Ersatzteilversorgung bei diesen alten Anlage aus? (ist von 72)
    Wie effizient sind diese?

    Vielen Dank schonmal im vorraus.

    Gruß Sascha
     
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  3. Bautz

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    Ist doch prima. Dann brauchen sie in der Zeit, wo sie so gut wie nicht heizen, schon mal ca. 1600 €. Da ja Verkäufer in diesen Punkten eher zur Untertreibung neigen, würde ich mal 4000 € p.a. als Untergrenze ansehen, wenn ihr die Hütte auch im Winter bewohnen wollt.

    Das wäre mir persönlich völlig wurscht. Weil ich diesen Müll bei nächster Gelegenheit auf denselbigen schmeißen und eine gescheite Heizung einbauen lassen würde. :biggthumpup:

    Gar nicht. Das ist eine Stromdirektheizung und stellt somit die schlimmste Form der Inneffizienz dar.
     
  4. R.B.

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    Das ist die mit Abstand unsinnigste Methode ein Haus zu heizen. Leider wurde das früher gerne gemacht, weil billig in der Anschaffung, und je nach Region gab´s den Strom auch zu einem guten Tarif.

    Bei ganzjähriger Nutzung werden die jährlichen Stromkosten wohl über 3T€ liegen, und das für 133m2 RMH? Da würden andere schon bei einem Drittel der Kosten einen Herzinfarkt bekommen.

    DAS WAR EINMAL ! Wir leben im Jahr 2010, und da gelten andere Regeln.

    Die Variante hat nur einen Vorteil, man kann relativ einfach den Wärmeerzeuger ersetzen, denn die Heizflächen sind ja bereits vorhanden, die notwendige Verteilung auch.

    Ersatzteilversorgung ist kein Problem, denn es handelt sich nur um einfachste Standardkomponenten. Ein paar Blecheimer und ein bzw. mehrere Heizstäbe.

    Die Frage ist, wie kann man den Wärmeerzeuger ersetzen.
    Dazu sollte man zuerst einmal prüfen, wie die Heizflächen (Heizkörper) in den Räumen dimensioniert sind. Eine Heizlastermittlung wäre auch von Vorteil.
    Dann sollte man wissen ob ein Gasanschluß möglich ist, oder ob ausreichend Platz für beispielsweise ein Pelletlager zur Verfügung steht.

    Danach kann man verschiedene Varianten rechnen. Beispielsweise eine LWP, sofern man irgendwo das Außenteil unterbringen kann, ohne dass die Nachbarn sich beschweren (Geräuschentwicklung), oder eine Gastherme mit LAS, oder ein Pelletkessel.

    Auf jeden Fall würde ich mal beim Kaufpreis einen entsprechenden Abschlag mit einrechnen, denn wenn so eine "Heizung" nicht wertmindernd ist, was dann?

    Gruß
    Ralf
     
  5. #4 rainerS.punkt, 13. November 2010
    rainerS.punkt

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    Lass die doch mal die Stromabrechnung zeigen. Das Teil wäre für mich wertmindernde Verhandlungsmasse. Jedes Heizsystem von 1972 wäre hoffnungslos veraltet.
     
  6. #5 backwarenladen, 13. November 2010
    backwarenladen

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    erstmal vielen Dank für die zahlreichen Antworten.

    also in der Strasse liegt Gas, bzw. ist schon bis vor das Haus gelegt worden. Jetzt gibts allerdings noch ein Problem, es gibt nur einen Kaminzug und an diesen ist im Wohnzimmer ein Feststoffkamin angeschlossen.

    Desweiteren ist eine Dachhälfte nach Süd-Westen ausgerichtet und ein großer Dachboden ist vorhanden. Inwieweit würde es daher Sinn machen die Gasheizung auf den Dachboden zu legen, also Rohr nach oben zu verlegen, sowie Solarthermie zur Warmmwasser und Heizungsunterstützung aufs Dach zu legen? Lohnt sich das überhaupt? Darf die Gasheizung eigentlich unters Dach, vorschriften, Auflagen, etc?

    Welche Möglichkeiten bestehen noch, was würdet ihr soweit bevorzugen?
    Ich weiß sind für den Anfang viele Fragen, schonmal Danke im vorraus.

    Gruß Sascha
     
  7. R.B.

    R.B.

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    Gastherme kann man auch auf dem Dachboden unterbringen. Falls dort aber noch ein Speicher aufgebaut werden soll (WW?), dann wäre auf jeden Fall zu prüfen, ob der Boden für diese Last ausgelegt ist.

    Schornstein ist kein Problem, eine Gastherme (Brennwert) benötigt nur ein LAS, das bei Aufbau der Therme im Dachboden einfach über das Dach geführt werden kann.

    Ob man Solar mit einbindet, wäre zu klären. Kann man machen, lohnt aber nicht immer. Nur für die WW-Erzeugung rechnet sich das meist nicht.

    Gruß
    Ralf
     
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