Warmwasserleitungen dämmen

Diskutiere Warmwasserleitungen dämmen im Sonstiges Forum im Bereich Haustechnik; Hallo, wieder eine Frage: Welche Dämmungen sind für die Warmwasserleitungen im sichtbaren und auch dem eingebauten Bereich zu empfehlen. Es...

  1. #1 R. Derdau, 05.02.2003
    R. Derdau

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    Hallo, wieder eine Frage:

    Welche Dämmungen sind für die Warmwasserleitungen im sichtbaren und auch dem eingebauten Bereich zu empfehlen. Es gibt diese "Dämmkondome" aus Schaumstoffen oder Mineralwolle. Wo liegen die Vor- und Nachteile, abhängig von dem Einsatz?


    Gruß
    Reinhard Derdau
     
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  3. #2 bauworsch, 06.02.2003
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    bauworsch Gast

    Für die Dämmung

    bzw. die Schichtdicken gibt es klare Anforderungen nach EnEV. Die optischen Ansprüche spielen hierbei keine Rolle und bleiben dem Geschmack und dem Geldbeutel des Betrachters überlassen.
    Alukaschiert ist im sichtbaren Bereich schon nicht schlecht ( meistens löst sich jedoch ziemlich bald das Klebeband an den Übergängen und Stößen ), das Gleiche gilt auch für das graue Zeugs.
    Im sichtbaren Bereich erzielt man ein optimales optisches Ergebis mit einer Kunststoffumantelung der Rohre, wie z.B. isogenopak
     
  4. #3 Nanusch, 06.02.2003
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    Enev und graue Schaumstoffdämmung

    Als neulich der Heizungsinstallateur zwecks Überprüfung bei uns war meinte er, dass diese graue Schaumstoffdämmung seit der neuen ENEV eigentlich eh nicht mehr verbaut werden sollte - da gäbe es eine neue Reglung. Ist da was dran?
     
  5. #4 Herbert, 06.02.2003
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  6. #5 R. Derdau, 09.03.2003
    R. Derdau

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    Moin,

    hat jemand Erfahrung mit dem Wicu-Extra gemacht?
    Was ist von dem Rohr zu halten?

    Oder doch lieber einen "Überzieher" aus Kautschuk oder Mineralwolle verwenden?

    Gruß
    Reinhard
     
  7. #6 R. Derdau, 09.03.2003
    R. Derdau

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    Noch eine Frage:

    Womit und wie dick sollten Kaltwasserleitungen gedämmt werden?

    Reinhard
     
  8. #7 bauworsch, 09.03.2003
    bauworsch

    bauworsch Gast

    Kaltwasserleitungen

    sind nach DIN 1988 Teil 2 zu dämmen und zwar gegen mögliche Erwärmung wenn sie nicht in ausreichendem Abstand zu warmen Rorhleitungen oder anderen Wärmequellen ( Schornstein, Heizungsanlage ) verlegt werden können.
    Und gegen Tauwasserbildung, dieser Schutz ist jedoch nicht erforderlich, wenn eine geeignete Umhüllung vorhanden ist, also z.B. Rohr in Rohr System.

    Ansonsten gelten ausgehend von einer Wassertemperatur von 10°C folgende Dämmschichtdicken:

    Rohrleitung frei verlegt, in nicht beheiztem Raum (z. B. Keller) 4 mm.

    Rohrleitung frei verlegt, in beheiztem Raum 9 mm

    Rohrleitung im Kanal, ohne warmgehende Rohrleitungen 4 mm

    Rohrleitung im Kanal, neben warmgehenden Rohrleitungen 13 mm

    Rohrleitung im Mauerschlitz, Steigleitung 4 mm

    Rohrleitung in Wandaussparung, neben warmgehenden Rohrleitungen 13 mm

    Rohrleitung auf Betondecke 4 mm

    Die Dämmschichtdicken basieren auf WLG 040.

    Verwenden kann man, was der Geldbeutel zuläßt und was die Anforderungen erfüllt.
     
  9. #8 Markus Gräfe, 09.03.2003
    Markus Gräfe

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    Hallo zusammen,

    das mit den Kaltwasserleitungen interessiert mich jetzt doch genauer: Bei unserem Keller (unbeheizt, kein Wohnraum) liegen die Leitungen in der Waschküche (=Hausanschlußraum) aufputz. Es ist dort zwar relativ kühl, aber dennoch "schwitzen" die Kaltwasserleitungen ziemlich, sodaß sich dort schon mal eine kleine Pfütze bilden kann. was kann man da am besten machen bzw. gilt da auch die DIN 1988?

    Gruß, Markus
     
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  11. #9 bauworsch, 09.03.2003
    bauworsch

    bauworsch Gast

    Auch hier gilt

    Rohrleitung frei verlegt ( = Aufputz ) in nicht beheiztem Raum ---> 4 mm.
    Stöße, Schnitt-, Naht- und Endstellen sind zu verschließen, das gilt auf bei den Befestigungsschellen (Klebeband )
     
  12. #10 Markus Gräfe, 10.03.2003
    Markus Gräfe

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    Hallo Robert,

    gehört das also zu den a.a.R.d.T,bzw. kann ich die Isolierung der Kaltwasserleitung in diesem Fall verlangen? Bei mir sind keine Wärmequellen in der Nähe, aber die Leitung schwitzt dennoch.

    Gruß, Markus
     
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