Warum setzen sich elektronischer Heizungsregler mit PI-Reglung und Opt. nicht durch?

Diskutiere Warum setzen sich elektronischer Heizungsregler mit PI-Reglung und Opt. nicht durch? im Heizung 2 Forum im Bereich Haustechnik; Hallo, geht um folgendes: elektronische Heizungsregler mit PI-Reglung und Optimierungsfunktionen werden von der ENeV belohnt, dennnoch wird...

  1. trowo1

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    Hallo,
    geht um folgendes:
    elektronische Heizungsregler mit PI-Reglung und Optimierungsfunktionen werden von der ENeV belohnt,
    dennnoch wird in der Praxis (Bestand, Neubau auch?) davon abgesehen die einzubauen.

    Klar, es muss erst ein Kabel gelegt werden, oder aber Batterien, aber die müssen gewechselt werden.

    Mich würde interessieren, welche Gründe (oder Ansichten), es sonst noch gibt, weshalb die sich zwar rechnen (nach EnEV amortisieren), aber "einfach nicht gehen".

    Danke im Voraus
     
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  3. #2 Achim Kaiser, 14. Juni 2012
    Achim Kaiser

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    Was für ein Regler ist gemeint ?

    Gruß
    Achim Kaiser
     
  4. #3 ReihenhausMax, 14. Juni 2012
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    Vermutlich die Heizkörperthermostate?
     
  5. trowo1

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    Heizkörperregler nach Din V 18599 oder Din V 4701-10
     
  6. #5 Achim Kaiser, 14. Juni 2012
    Achim Kaiser

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    Als *autarke* Regler halte ich davon gar nichts.
    Hirnlos in heutigen Neubauten eingesetzt garantieren die Dinger eins .... Mehrverbräuche bis zu XX %.

    Gruß
    Achim Kaiser
     
  7. trowo1

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    Was meint autark hier? Quasi als Ersatz für herkömmlich Thermostatventile ohne übergeordneten Regelkreis nehme ich an. Und mit?

    Warum kommt es Ihrer Meinung nach zu den Mehrverbräuchen? Worauf stützen Sie Ihre Einschätzung.

    Inwiefern "Hirnlos" angewandt? Welcher Fehler wird denn konkret gemacht?
    Warum (nur) in Neubauten?

    Ich hatte eher gedacht, der Schwachpunkt liegt in der Ausfallsicherheit, etwa wenn kaputt oder Strom weg. Konkrete Zahlen/Studien hab ich nicht. Es gibt auch keine
    wirkliche Lobby die diese Produkte vertritt, oder? (zu billig?)

    Bin wirklich gespannt auf Antworten oder/und weitere Meinungen
     
  8. Mycraft

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    wer hat heutzutage noch Heizkörper in einem Neubau EFH?

    dies ist womöglich einer der Gründe....
     
  9. OldBo

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    Ichi verstehe auch nicht so richtig, was die Ventile mit der DIN V 18599 zu tun haben. Und die elektronischen Heizungsregler sind nur so gut wie die Anlage es zulässt. :shades

    Gruß

    Bruno Bosy
     
  10. #9 Ralf Dühlmeyer, 16. Juni 2012
    Ralf Dühlmeyer

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    Alle Bestandswohngebäude werden zum 21.12.2012 (Ende des Maja-Kalender) gesprengt oder wie?
     
  11. Mycraft

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    ich hatte geschrieben NEUBAU, nicht Bestand...
     
  12. ThomasMD

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    Ich wäre auch dafür, dass der TE erstmal erklärt, welche Regler er denn meint.
    Vielleicht darf er sogar ausnahmsweise mal ein Produkt nennen oder ein Foto einstellen?

    Ivh habe keine Lust, erst irgendwelche DIN´s zu wälzen und hinterher immer noch nicht durchzublicken.
    Danke Bruno, fürs Blättern.
     
  13. borland

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    das verstehe ich nicht, warum soll man den keine haben?
    kannst du mir das erklären?

    danke und gruß
     
  14. Julius

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    Ja, können wir.
    Haben wir aber schon so oft, daß es zumutbar sein dürfte, Dich zum die Benutzung der Suchfunktion zu ersuchen!

    Stichworte: Flächenheizung, niedrige Vorlauftemperatur
     
  15. Julius

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    Zumindest in Neubauten ist ein I-Anteil wenig nützlich, in Ermangelung hoher Leistungsreserven. In Altbauten kann ein zu großer I-Anteil hingegen leicht zum Überschwingen führen.
     
  16. #15 Achim Kaiser, 18. Juni 2012
    Achim Kaiser

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    Vielleicht diejenigen die eine nordische Studie gelesen haben, die feststellt dass Heizkörperanlagen um bis zu 15% sparsamer sein können als FBH´s und die nicht unbedingt zur WP-Fraktion gehören ?

    Zur Klarstellung : Das ist nicht unbedingt *meine Meinung*, sondern einer der Gründe warum heute nach wie vor HK-Anlagen ihre Zweckbestimmung erfüllen können.

    Zur Eingangsfrage ... warum ich von den *autarken* Reglern nichts halte :

    Alle modernen Wärmeerzeuger haben tendenziell einen sehr geringen Wasserinhalt .... und bedürfen eines (relativ) hohen Wasserdurchsatzes bedingt durch die *Mindestleistungen* die im Betrieb vorhanden sind.
    Wird diese Mindestleistung nicht abgenommen werden die Wärmeerzeuger regelmäßig in den Taktbetrieb gezwungen und/oder es müssen andere hydraulische Hilfskonstrukte gewählt werden, die diesen Betriebszuständen entgegen wirken.

    Je ausgeprägter geregelt werden will, desto mehr Leistungsüberschuss muss vorhanden sein. Nachdem bei autarken Reglern niemand über das Anforderungsprofil aussagen treffen kann führt das zu einem permanenten Leistungsüberschussangebot dass mit entsprechenden Verlusten einhergeht.

    Die *übliche* Betrachtungsweise --> wird im Raum die Temperatur abgedreht wird gespart, greift nahezu regelmäßig zu kurz, denn was nutzen z.B. im Raum 500 Watt *gespart* wenn die Wärmeerzeugungsanlage anschliesend in einen Betriebszustand gezwungen wird bei der 1500 Watt *Verluste* anfallen ?

    Je größer die Anlage (DIN V 18599 :) )desto gravierender werden die Auswirkungen .... wenn ich einer 500 kW Kesselanlage den Saft abdrehe und sie in nen *Standby-Betrieb* mit hoher *Leerlaufdrehzahl* zwinge um anschließend genügend Leistungsreserven für den Wiederaufheizvorgang zu haben dann rauchen da richtig viele kWs als Bereitschaftsverluste durch den Schornstein ab ....

    In heutigen hochwärmegedämmten Gebäuden führt eine solche Betriebsweise regelmäßig zu einem *Problem*.
    Die Wärmeerzeuger haben nahezu regelmäßig zu wenig Leistungsreserven um einen satten Leistungsüberschuss bereit zu stellen .... heisst die Vorlaufzeiten werden deutlich zu lang für irgendwelche Optimierungen durch den Regler.

    Grundsätzlich sind *autarke* Regler Steinzeittechnik von vorgestern, egal mit welchen Werten sie zu glänzen versuchen.
    Sinnvoll wirds erst wenn es einen Datenaustausch unter den Reglern und vor allem mit der Regelungstechnik des Wärmeerzeugers gibt. Alles andere ist *kalter Kaffe*.

    Nachdem es aber auch trotz Datenaustausch enge Grenzen gibt, was die Regelungsfähigkeit angeht schläft die Regelungsindustrie sich da weiterhin einen ab ....

    Ums mal in ein *Bild* mit dem Auto zu vergleichen .... Das Gebäude ist ein riesen Anhänger. Nach Berechnung reicht ein Bambino mit 30 kW und Anhängerkupplung um den auf ebener Strecke auf 100 km/h zu bringen .... und nu will da einer noch das Tempo *regeln* :-) und träumt vom überholen .....

    Gruß
    Achim Kaiser
     
  17. borland

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    du schreibst von dir in der dritten person, dass ist gelinde ausgedrückt ungewöhnlich...

    aber egal, du scheinst ein wenig angefressen zu sein, was ich aber nicht verstehe, da ich dich gar nicht angeschrieben habe.

    und kurz zur flächenheizung.
    die hatte wir (in form einer fußbodenheizung) in unserem "alten" bau. (etw, baujahr 2005)
    für meine frau war das raumklima bei eingeschalteter heizung unerträglich, ich selber fand es auch nicht wirklich angenehm.
    in unserem haus (baujahr 2011) haben wir wieder konventionelle heizkörper installieren lassen. hier fühlen wir uns jetzt wesentlich wohler.
    und die hohe vorlauftemperatur ist mir vollkommen egal. was ist schlimm daran, die effizienz?

    deshalb habe ich gefragt warum man keine heizkörper mehr haben soll...


    gruß
     
  18. R.B.

    R.B.

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    Mich erstaunt, dass das Raumklima bei einer FBH so unangenehm sein sollte. Könntest Du das etwas präzisieren?

    Gruß
    Ralf
     
  19. OldBo

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    Na, wenn ich das lese, dann war die FBH wohl nicht richtig ausgelegt. Und wer gerne mit dem "Kachelofenersatz - Heizkörper" leben will, soll es doch machen. Ich freue mich seit 32 Jahren über meine Nur-FBH. Obwohl ich als ausgebildeter Heizungsbauer wohl besser den Anblick von Heizkörpern hinnehmen sollte :shades

    Gruß

    Bruno Bosy
     
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  21. borland

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    eine sehr trockene luft. da wir vorher keine fbh hatten und jetzt nachher auch nicht, denke ich erstmal das es daran lag.
    und das ist auch der grund, warum wir heute im haus keine (bis auf die bäder) fbh haben.
    (persönlich fand ich auch immer die warmen füße sehr unangenehm, aber das sind ja meine eigenen befindlichkeiten ;-))


    gruß
     
  22. R.B.

    R.B.

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    Keine Ahnung was trockene Luft mit einer FBH zu tun hat, und warme Füße gibt es bei einer FBH nicht, zumindest wenn sie ordnungsgemäß geplant, ausgeführt und betrieben wird. Das Problem steckt meist bei den Betreibern die meinen der Fußboden müsste bei einer FBH "warm" sein, und warm dann mit gefühlter Wärme gleichsetzen.

    Eine FBH hat eine Oberflächentemperatur von vielleicht 25°C, also knapp über der Raumtemperatur, je nach Jahreszeit (Heizkurve) auch etwas niedriger. Ich bezweifle, dass Du diese Temperatur an den Füßen als warm empfindest.

    Flächenheizungen bieten gegenüber Heizkörpern fast nur Vorteile. Es gibt nur 1 Punkt über den man streiten kann, und das wäre das Reaktionsverhalten (Stichwort: Trägheit). Das spielt aber heutzutage kaum eine Rolle, da in einem hoch gedämmten Haus das Gebäude an sich schon so träge ist, dass die Trägheit der FBH kaum in´s Gewicht fällt. Auch hier gilt natürlich, dass man die FBH richtig betreiben muss.

    Aber es gibt auch Leute bei denen ist es nur dann "warm" wenn der Heizkörper glüht, dabei ergibt gerade das ein ungemütliches Gefühl, weil die Wärme aus einer bestimmten Richtung kommt.

    Gruß
    Ralf
     
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