Was bringen Fenster mit 0,9 K-Wert

Diskutiere Was bringen Fenster mit 0,9 K-Wert im Fenster/Türen Forum im Bereich Neubau; Hallo, wir stehen kurz vor dem Kauf unserer Fenster für unser neues EFH (Ziegel). Ich überlege ob wir uns Fenster mit K-Wert (U-Wert) 1,0 oder...

  1. viggo

    viggo

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    Hallo,
    wir stehen kurz vor dem Kauf unserer Fenster für unser neues EFH (Ziegel). Ich überlege ob wir uns Fenster mit K-Wert (U-Wert) 1,0 oder sogar 0,9 kaufen sollten.
    Viele raten mir vor allem von den 0,9ern ab, weil die wohl sehr viel weniger Sonne durchlassen.

    Was sagt ihr dazu: Hat jemand 0,9er im Einsatz, was schätzt ihr bringt das Heizkostenersparnis?

    Freue mich schon auf Anwendungsberichte!

    Viele Grüße, Markus
     
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  3. geigei

    geigei

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    rein rechnerisch..

    haben wir auch bei einer Wärmeberechnung für ein EFH, mit 0,9er Fenstern einen schlechteren Wert rausgekriegt, als wie mit 1,1ern. :irre
    Was die Praxis sagt, wäre interessant!
     
  4. viggo

    viggo

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    Wie bitte?

    haben wir auch bei einer Wärmeberechnung für ein EFH, mit 0,9er Fenstern einen schlechteren Wert rausgekriegt

    Hä, wie soll das denn gehen?

    Gruß, Markus
     
  5. gurki

    gurki

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    Ich nehme an, Du redest vom U-Wert der Verglasung. Entscheidend ist der U-Wert des gesamten Fensters, frag Deine Anbieter danach!
    Ein Fenster mit 1,1 Glas-U-Wert hat einen Gesamt-U-Wert zwischen 1,1 und 1,5. Also hier kann man schon viel erreichen, ohne Aufpreis für ein besseres Glas.
    Und achte auf den g-Wert, der sollte so hoch wie möglich sein, wird bei 0,6 liegen.
    Da 0,9er-Glas einen schlechteren g-Wert hat (ca. 0,52) kann es sein, dass sich die Sache auf die Energiebilanz negativ auswirkt, da die solaren Gewinne weniger werden, hängt von Größe und Anordnung der Fenster ab.
     
  6. mls

    mls Bauexpertenforum

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    09er glas ist sicher nicht optimal, um südseitige gewinne zu realisieren.
    an anderen seiten ist abzuwägen zwischen solaren gewinnen (bei "schönem" wetter, zumindest bei sonnenschein) und der temperatur an der scheibeninnenseite (bei schlechtem wetter oder in der nacht).
    angenehme temperatur an kalten wintertagen ist imho den mehrpreis (auch für e. warme kante) wert.
     
  7. NBasque

    NBasque

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    @Markus

    stimme voll zu, zumal der Preis für den "WarmEdge Randverbund" nur bei ca. 1,-- € pro m² Glasfläche liegt.

    Nach DIN 4108 Vornorm kann hierbei zusätzlich ein Bonus von 0,1 W/m²K in Ansatz gebracht werden.

    Insbesondere wird damit ein Kondensieren im Bereich des Randverbundes nahezu ausgeschlossen.
     
  8. #7 Josef S., 2. Juni 2004
    Josef S.

    Josef S.

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    0,9er Glas

    Zwischen 0,9er Glas und 0,9er Glas sind mir schon einmal massive Preisunterschiede aufgefallen (wahrscheinlich liegt´s da am Füllgas, den Beschichtungen und davon abgeleitet auch am g-Wert..).

    Dazu gibts auch folgenden Thread http://www.energiesparhaus.at/denkwerkstatt/allgemein_a.asp?Thread=2059

    Meine (Bauherren-)Meinung: Entweder "normale" Fenster mit 1,1er Glas oder gleich Fenster mit 0,6er Glas und entsprechender "warmer" Kante (wir haben uns schlußendlich für Passivhausfenster mit 0,6er - Dreifachglas entschieden).

    Grüße
    Josef
     
  9. stg

    stg

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    0,9er Glas

    Hallo!

    Wie gurki schon richtig gesagt hat, es ist der gesamt U-Wert des fensters entscheidend. Was nutzt dir ein super 0,9, oder 0,6 Glas, wenn der Rahmen Mist ist, bzw das Fenster nicht fachgerecht eingebaut wird. Der U Wert sagt auch über die solren Gwinne NICHTS aus, die sind im sogenannten g- Wert beschrieben, je höher desto besser. Meine Fenster haben einen realtiv hohen g-Wert von 45.

    Je besser der U-Wert des Fensters ist, desto wärmer ist die Scheibeninnenseite, wenns draußen kalt ist (kein Klatluftabfall) sprich höherer Wohnkomfort!

    Ich baue ein (fast) Passivhaus und meine Fenster haben alle 0,6er Glas - Gesamtuwert liegt bei ca. 0,8.
     
  10. geigei

    geigei

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    @viggo
    weniger solare Gewinne :shades
     
  11. kgh

    kgh

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    1,5er oder 0,9er oder gar 0,6er Verglasung? :wow

    Ihr habt vielleicht Sorgen... :irre Da sind wohl wieder 'mal ein paar Bauherren auf die perfiden U-Wert-Lügen der Isoglas-Mafia 'reingefallen?

    Denkt doch 'mal nach und habt Mut Euch Eures Verstandes zu bedienen: Nach den neuesten Erkenntnissen des Experten Konrad Fischer dämmt doch eine Doppelverglasung nicht besser als ein Einfachglas!

    Dies hat der Experte Fischer zumindest vor laufender Kamera in der WDR-Servicezeit "Bauen und Wohnen" vom 08.05.04 behauptet. Hier originalgetreu die Experten-Worte:
    Tja, dank Konrad Fischer habt Ihr jetzt wieder 'was dazu gelernt. Nämlich dass wer Iso-Glas einbaut ist dämlich! Oder vielleicht auch nicht ...

    *satire_off*

    Oh?? :confused: Hab' ich am Anfang etwa das *satire_on* vergessen? :lock
     
  12. #11 Konrad Fischer, 6. Juni 2004
    Konrad Fischer

    Konrad Fischer Gast

    Fenster

    Schön, daß mein TV-Beitrag so geeignet ist, die Expertendiskussion anzuheizen. Wer hat übrigens schon mal einen belastbaren Beweis gesehen, gehört oder nachgerechnet, daß der Austausch von Einfach- gegen Isofenster wirtschaftlich Energie gespart hat? Bitte melden! Alles andere ist U-wertig: Eben nur heiße Luft.
     
  13. Ebel

    Ebel

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    Experten-diskussion und -stellungnahme

    Sehr geehrter Herr Fischer, Sie sind offensichtlich nicht nur Physiklaie, sonder auch Laie für deutsche Sprache:

    Unterschied Expertendiskussion und Stellungnahme: Eine Expertendiskussion ist eine Diskussion zwischen Experten, die als Experten sehr viel gemeinsames Wissen haben und um Klärung einiger Spezialfragen bemüht sind. Ihr Unsinn in der TV-Sendung ist nicht!!! geeignet eine "Expertendiskussion anzuheizen", sondern er veranlaßt die Experten nur zu einer gemeinsamen Stellungnahme: "Unsinn".

    Bei der Expertendiskussion hier geht es um die Abwägung zweier gegensätzlicher Effekte: Die Verbesserung der Wärmedämmung (U-Wert) und die damit teilweise verbundene Verringerung der solaren Gewinne, da die vielen Schichten nicht nur den Wärmedurchgang behindern, sondern auch den Lichtdurchgang. Und da kommt man bei hochgedämmten!!! Fenstern gelegentlich in den Bereich, wo die Verbesserung der Dämmung je nach Technologie evtl. den Solareintrag so stark verringert, daß je nach Himmelsrichtung mehr Heizung notwendig ist.

    Zur Auflockerung wird in einer Expertendiskussion schon mal ein Witz eingeflochten, z.B. die Meinung eines Laien, der sich für einen Experten hält ("Satire an".... "Satire aus").

    Belastbarer Beweis: Mit Ihrem Wort belastbar meinen Sie, daß der Beweis Ihren (und nur!!! Ihren) nicht genannten Kriterien Stand hält. Beispiel, daß es so ist: Prof. Fehrenberg hat Heizverbräuche für ein Haus vor und nach Anbringen eines WDVS veröffentlicht. Obwohl eindeutig nachgewiesen ist, daß diese Daten http://www.ing-buero-ebel.de/U-Ent/U-Wert.htm#p21 eine Heizenergieeinsparung von ca. 12 % zeigen, behaupten Sie immer noch, diese Dämmung hätte keine Heizenergieeinsparung gebracht.

    Um Ihnen!! nachzuweisen, daß gedämmte Fenster Energie einsparen, müßten Sie genügend Mathematikkenntnisse haben, denn wegen des stark unterschiedlichen Wetters, des sich ggf. ändernden Nutzerverhaltens usw. kann es ohne weiteres geschehen, daß nach Einbau besserer Fenster der Energieverbrauch höher würde. Erst durch die gemeinsame Auswertung von Wetter und Heizenergieverbrauch mehrerer!!! Jahre ist der Einfluß eines Fenstertauschs nachzuweisen - ähnlich der Auswertung der Daten Prof. Fehrenbergs - aber da Sie diese Auswertung nicht verstehen, ist kaum anzunehmen, daß Sie diese Auswertung verstehen würden.
     
  14. #13 Konrad Fischer, 7. Juni 2004
    Konrad Fischer

    Konrad Fischer Gast

    Der wahre Sprachexperte

    sind bestimmt nur Sie, lieber Herr Ebel,

    denn wer die deutsche Sprache so intensiv - ohne mit Ausrufezeichen zu geizen - zur Verunglimpfung in seinem Board nutzt, muß ganz bestimmt der wahre Experte sein. An ihren Früchten sollt ihr sie erkennen. Dieser Diskussionsstil sagt alles.

    Was Fehrenbergs Daten betrifft: Typisch Sprachexperte, wie Sie ausblenden, daß Fehrenberg in Wahrheit drei bauartgleiche Häuserblöcke mit zentraler Wärmeversorgung erfaßt hat. Und genau deswegen belegen kann, daß die nachträgliche Dämmung eines Blockes nicht zu Energieersparnissen führte. Denn die ungedämmten schnitten besser ab (nachzulesen auf meiner Laien-Webseite)! Das hat Fehrenberg inzwischen auch an weiteren Großwohnungsbauten belegt und publiziert - inkl. langjährigem Vergleich mit Wintertemperaturverlauf.

    Reines Sprachexpertentum also, wie Sie Ihre Interpretation vortragen. Das versteht jeder Laie bestimmt auf Anhieb. Er wird nur grübeln, wenn er die Originalpublikationen Fehrenbergs dagegenhält. Und zwar über die Vergleiche mit den ungedämmten faktischen "Energiesparhäusern". Aber so viel Mühe muß man sich bestimmt nicht machen, weil ja unser Sprachexperte Ebel alles "widerlegt".

    Sprachexpertengleich auch Ihre Interpretation meiner "Meinung". Sie haben bestimmt ebenso unübertreffbares Expertentum in angewandter Psychologie. Sonst wären Sie bestimmt nicht so schlau.

    Da Dummheit und Stolz bekanntermaßen auf einem Holz wachsen: Wortexperten Ebels hochgradig erwiesenes Expertentum hinterläßt uns Laien geradezu unübertreffbar dummstolz (Vorsicht: das war ein laienhaft eingeflochtener Witz).

    Ob das auch so gemeint war, was Ebels Webseite zu entnehmen ist?:

    "Dabei fiel uns angenehm auf, daß er (gemeint Jochen Ebel) bei Auseinandersetzungen, die ihn stark berühren müssen, seine Kontrahenten nicht herunterzusetzen versucht, sondern das er zu sachlicher Beurteilung bereit ist. (Prof. Dr. A. Recknagel TU Dresden - I. Institut für Experimentalphysik 14.08.1968)."

    Jedenfalls Prof. Recknagel ist auch kein Sprachexperte, sonst hätte er die ß-Regel nicht vergessen. Oder galt die nur jenseits der Mauer?
     
  15. kgh

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    @Konrad Fischer

    @Konrad Fischer:

    Sie behaupten: "... daß Fehrenberg in Wahrheit drei bauartgleiche Häuserblöcke mit zentraler Wärmeversorgung erfaßt hat. Und genau deswegen belegen kann, daß die nachträgliche Dämmung eines Blockes nicht zu Energieersparnissen führte."

    FALSCH! Bei den drei Gebäuden, deren Daten kurz im o.g. Fernsehbeitrag gezeigt wurden, handelt es sich nicht um wärmetechnisch vergleichbare Gebäude. Denn die Gebäudeorientierungen, die Anzahl und Orientierung der angeschlossenen Nebengebäude und die wärmetauschende Hüllfläche der drei betracheten Gebäude sind nicht identisch. Einem Architekten sollte sowas auffallen.
    (vgl. Hausertis-KG: »Im Taumel der Naturgesetze - Über eine ganz spezielle Art von Kritik am verordneten Gebäudewärmeschutz« VBD-Info 1,1 (2003) 40-46.)


    Sie behaupten weiter: "... Und genau deswegen belegen kann, daß die nachträgliche Dämmung eines Blockes nicht zu Energieersparnissen führte."

    FALSCH! Fehrenberg hat nicht den Energieverbrauch (z.B. in kWh), sondern die Energiekosten (in DM bzw. €) verglichen. Und wie er auf seine Zahlen gekommen ist, weiß niemand außer ihm. Denn er hat nur die Ergebnisse veröffentlicht, nicht aber seine Rohdaten und seinen Rechenweg. Warum eigentlich nicht, wenn doch angeblich alles so klar auf der Hand liegt? Hat er 'was zu verbergen?
    (vgl. Fehrenberg-JP: »Energie-Einsparen durch nachträgliche Außendämmung bei monolithischen Außenwänden?« Topthema WärmeEnergie, VBN-Info Sonderheft April 2003, 51-57.)


    Sie behaupten weiter: "...Das hat Fehrenberg inzwischen auch an weiteren Großwohnungsbauten belegt und publiziert - inkl. langjährigem Vergleich mit Wintertemperaturverlauf."

    FALSCH! Fehrenberg hat zwar hier und da ohne peer review publiziert. Nachvollziehbar belegt hat er jedoch nichts. Kann er auch nicht, denn er bedient sich in seinen diesbezüglichen Veröffentlichungen einer innovativen Mathematik, die außer ihm niemand beherrscht und nachvollziehen kann: Er subtrahiert nämlich den flächenbezogenen Gasverbrauch (in m³/m²) von der Außentemperatur (in °C) und schließt von diesem Substraktum auf die Wirkung einer Wärmedämmung. Dass es falsch ist, Größen mit unterschiedlichen Einheiten voneinander zu subtrahieren, sollte selbst ein Architekt wissen.
    (vgl. Fehrenberg-JP: »Praktische Möglichkeiten denkmalverträglicher Energieeinsparungen« Schriftenreihe des Deutschen Nationalkomitees für Denkmalschutz 67 (2002) 48-55.)
     
  16. Ebel

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    Ach Her Fischer Sie tun mir leid. Es ist schon schwer Unsinn zu verbreiten und trotzdem zu erwarten, daß man noch Ernst genommen wird.

    Dieses Board ist nicht mein Board - aber ich schreibe hier ziemlich regelmäßig.

    Sie haben's schon schwer. Nachdem Sie offensichtlich anerkennen, daß die Wärmedämmung Heizenergieeinsparung gebracht hat, kommen Sie mit dem nächsten, was auch schon widerlegt ist. Erstens sind die 3 Häuser unterschiedlich zur Nordrichtung ausgerichtet (also ist Sonnen- und Windwirkung anders), möglicherweise ist in einem Haus noch ein Schwimmbad (Schwimmbad der Gemeinschaft). Versuchen Sie mit Ihren Aussagen Prof. Fehrenberg zu demontieren, indem Sie dessen Aussagen (die zugegebenermaßen manchmal nicht eindeutig sind) immer so interpretieren wollen, daß Ihr Unsinn bestätigt wird?

    Ach Herr Fischer. Wenn Sie das Zitat http://www.ing-buero-ebel.de/U-Ent/U-Wert.htm zu Gemüte gezogen hätten, wäre Ihnen vielleicht sogar klar geworden, wie groß der Unsinn ist, den Sie fabrizieren. Wenn schon bei sachlicher Beurteilung die Bezeichnung "Unsinn" fallen muß, dann können Sie sich denken wie die Bezeichnungen ausfallen müssen, wenn ich die sachliche Ebene verlassen würde. Aber Sie bestätigen wieder, daß Sie Orthographie für wesentlicher halten als Inhalte. Aber ich kann Sie sogar beruhigen: Prof. Recknagel hat das "daß" mit ß geschrieben, der Fehler ist mir beim Abschreiben unterlaufen und ich werde ihn berichtigen.

    Besser wäre es aber, Sie würden meine Veröffentlichungen nicht nach Orthographiefehlern durchsuchen, sondern versuchen die Physik zu verstehen - dann müßte ich vielleicht nicht mehr feststellen, daß Sie ein Physiklaie sind. Mein Angebot (und sicher auch das Angebot Herrn Fahrenkrogs zur Moderation) eines Gespräches zur Bauphysik stehen noch - aber wie stehen Sie heute dazu?
     
  17. stg

    stg

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    Laienmeldung

    Hallo!

    Ich möchte hier meine Laienmeinung abgeben und über meine persönliche Erfahrung, jenseits aller Berechnungsmodelle, reden.

    Ausgangssituation: Altes Haus mit Kastenfenstern und Einscheibenverglasung. Im Winter starker Kaltluftabfall an den Fenstern zu spüren, der mit einer hohen Vorlauftemperatur in den direkt unter den Fenstern befindlichen Heizkörpern kompensiert werden musste, um das Wohlbehagen wieder herzustellen. Sehr oft Eisblumen an den Scheiben, der Aufenthalt direkt neben den Fenstern wurde von uns und Außenstehenden als unangenehm empfunden.

    Fenstertausch: Neue Fenster mit 2 Scheiben Wärmeschutzglas. Kaltluftabfall nicht mehr spürbar, dadurch wurde eine starke Reduktion der Vorlauftemperatur möglich (Kostenreduktion!). Keine Eisblumen mehr, das Wohlbehagen ist gegeben auch in Wintern, wie dem letzten.

    That's IT
     
  18. kgh

    kgh

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    @Konrad Fischer:

    @Konrad Fischer:

    Sie fragten am 06.06.2004 21:59 nach einem "belastbaren Beweis", der zeigt, "daß der Austausch von Einfach- gegen Isofenster wirtschaftlich Energie gespart hat?"

    Was verstehen Sie unter "belastbar"? Was verstehen Sie unter "wirtschaftlich Energie sparen"? (Gibt es auch unwirtschaftliches Energie sparen?) Bitte präzisieren Sie das.

    Nicht dass Ihnen nachher jemand nachsagt, Sie hätten sich 'rausgemogelt.
     
  19. #18 Konrad Fischer, 8. Juni 2004
    Konrad Fischer

    Konrad Fischer Gast

    Ach Herr Board Moderator und Sprachexperte,

    ich habe es wirklich schwerer als schwer mit Ihrer Unterstellerei: "Nachdem Sie offensichtlich anerkennen, daß die Wärmedämmung Heizenergieeinsparung gebracht hat" - gröber kann man doch meine Aussagen nicht verfälschen. Das ist Ihr gewohnt verdrehter Stil, die anderen hier gezeigten Belege dafür schenke ich Ihnen.

    Und da wollen Sie noch obendrein mit mir in irgendwelche moderierte Diskussionen einsteigen? Sie halten mich offensichtlich nicht nur für einen Sprach- und Physiklaien, sondern für einen total Wahnsinnigen. Wie konnten Sie den ehrenwerten Herrn Prof. Recknagel nur so täuschen über den Umgang mit Ihren "Kontrahenten"?

    Ein guter Witz ist Ihnen gleichwohl wieder mal gelungen: Sie werden doch nicht wirklich glauben, daß ich das fehlende ß tatsächlich Herrn Prof. Recknagel zuschrieb?

    @khg: Was mir wirklich auffällt, da brauch ich kein Architekt dafür zu sein, ist Ihre ausgefeilte Rabulistik.

    Was Ihnen erstens nicht aufgefallen ist:

    Die drei Gebäude laufen vor der Dämmung des dritten Hauses im Verbrauch parallel - Orientierungsunterschiede hin oder her - und danach fängt das nun gedämmte Haus an mehr (!) zu verbrauchen. Das wird dann wohl eine lokale Erdachsverschiebung gen Norden sein, oder was bieten Sie Ihrem armen Publikum dazu an?

    Was Ihnen zweitens nicht aufgefallen ist:

    Heizkosten und Energieverbrauch stehen miteinander in einem unerbittlichen Abhängigkeitsverhältnis. Da ist es völlig egal, was man nun vergleicht, wenn es um die Effizienz einer Energiesparmaßnahme geht. Für wie blöd müssen Sie die hier anlandenden Leser wohl halten, wenn Sie die mit solchen Spitzfindigkeiten beeindrucken wollen? Das machen Sie bestimmt nur, um den Board Moderator noch zu übertreffen, gelle?

    Was Ihnen drittens nicht aufgefallen ist:

    Prof. Fehrenberg bildet in Wahrheit kein "Substraktum" aus unterschiedlichen Größen (großartige kgh-Fabulierkunst!), sondern überlagert Energieverbrauch und Außentemperaturkurve: Und siehe da: In kalten Wintern muß mehr geheizt werden. Das Einpacken in Dämmstoff hat darauf so gut wie keinen Einfluß, schon gleich keinen wie die U-Wert-Bedarfsberechnung prognostizieren würde.

    Bei Ihrer Argumentationstechnik möchte ich jedenfalls nicht Ihr peer reviewer sein. Dafür langen meine schon von dem Herrn Board Moderator geplagten Nerven nicht mehr aus.

    @stg: Bitte verraten Sie uns, wo nun die früher eisblumisierte überschüssige Raumluftfeuchte bleibt. Und daß Kastenfenster einen Kaltluftabfall hatten, ist ein starkes Stück! Da waren wohl gar keine Gläser mehr drin, ansonsten ist das doch mehr als undenkbar. Vielleicht hat Ihr reduziertes Heizverhalten nun die Konvektion der Heizluft reduziert. Das wäre akzeptabel. Daß Sie Ihren Fensteraustausch rechtfertigen müssen, versteh ich natürlich.

    "Was kostet Energiesparen?" fragt das U-Wert-gläubige "unser gas 157/04" auf Seite 6 - und gibt die Antwort: 1 Cent Modernsierung Heizung mit Gas-Brennwertkessel, 6 Cent nachträgliche Außenwanddämmung (ist freilich durch die Praxis nie zu belegen, Herr Board Moderator!), 62 Cent Fensterwechsel, um jeweils rechnerisch 1 kWh Wärme einzusparen. Da muß der extrem teure Fenstertausch freilich maximal schöngeredet werden.
     
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  21. stg

    stg

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    S.g. Herr Fischer!

    1.) Muss ich mich für gar nichts rechtfertigen, denn der fenstertausch war ja wohl meine Entscheidung und wurde mir von niemandem aufgezwungen, im übrigen würde ich mir an ihrer Stelle ihren Umgangston überlegen. Ich habe hier lediglich meine persönliche Erfahrung weiter gegeben und sie nicht im mindesten angegriffen.

    2.) Wie im vorigen Beitrag beschrieben kann ich mit ihnen keine "Expertendiskussion" führen, sondern lediglich von mir erlebten Tatsachen sprechen. Also:

    Fakt ist, dass die Scheiben der alten Kastenfenster im Winter eiskalt waren. Dadurch ergab sich der Kaltluftabfall und die Eisblumen. Ein Aufenthalt in der unmittelbaren Nähe der Fenster wurde als unangenehem empfunden (und das bei weitem nicht nur von mir!)

    Fakt ist weiter, das durch den Fenstertausch sich die neuen Scheiben nicht mehr kalt anfühlen und dadurch die Vorlauftemperatur deutlich gesenkt werden konnte. Die natürliche Feuchtigkeit im Raum ist natürlich weiterhin da und wird ganz einfach abgelüftet, der Unterschied ist nur, dass die Feuchtigkeit nun nicht mehr an den eiskalten Scheiben kondensiert, bzw Eisblumen erzeugt!

    Ich fühle mich jetzt wohler und habe definitiv weniger Energiekosten! Meine Jahresabrechnung lügt nicht! :deal
     
  22. #20 Konrad Fischer, 8. Juni 2004
    Konrad Fischer

    Konrad Fischer Gast

    Sehr geehrte/r Herr/Frau "stg",

    ich gratuliere selbstverständlich zu Ihrer Entscheidung, vor allem wenn Sie damit besser wohnen können als vorher! Daß es sich wirtschaftlich rechnet haben Sie ja nicht behauptet, ich weiß.

    Zum besseren Verständnis: Mein Anliegen ist ja nur, nicht im blinden Vertrauen auf übertriebene Erwartungen hin sein knappes Geld am falschen Platz herauszujucken - oft mit bösen Schimmelfolgen, die als Beipack des Fensteraustauschs ja bekanntermaßen üblich und weit verbreitet sind.

    Und das alles vielleicht auch als Folge bauphysikalischer Rechenkunststücke, unseriöser Einsparversprechungen und Drohgebärden mit staatlichen Verordnungen. Wer sich neue Fenster leisten will - na gerne. Nur aufzwingen sollte man das nicht.

    ;)
     
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