Was habe ich und was brauche ich heute für eine Fassadendämmung?

Diskutiere Was habe ich und was brauche ich heute für eine Fassadendämmung? im Außenwände / Fassaden Forum im Bereich Neubau; Hallo, ich habe mal eine Frage, da wir nächstes Jahr massiv bauen wollen: Unser jetziges Haus DHH ist vor 16 Jahren gebaut worden. Es hat als...

  1. retep12

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    Hallo, ich habe mal eine Frage, da wir nächstes Jahr massiv bauen wollen:

    Unser jetziges Haus DHH ist vor 16 Jahren gebaut worden. Es hat als Aussenwand einen 36,5 Porotonziegel und (jetzt kommts) einen Putz drauf. Unter dem Putz müsste es ca. 2cm Styroporplatte sein. Das genau weiss ich nicht so genau. Kann das sein?

    Da unser Haus sehr gut dämmt (also ich (4 Personen) bin zufrieden mit 70 Euro/Monat für Hzg. u WW), würde ich beim nächsten Haus auch
    gerne wieder 36,5 Poroton nehmen.

    Also meine 2 Fragen:

    1. Kann mir jemand sagen wie bei meinem jetzigen Haus alles auf der Aussenwand ist?
    2. Was nimmt man (genaue Reihenfolge) heute beim Neubau mit 36,5 Poroton (ohne Füllung T12?) auf die Aussenwand?

    Danke und Gruss Peter
     
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  3. evilthommy

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    wer plant dein haus? oder ist es eine selbstverwirklichung?

    sowas muss man ausrechnen du musst mindestens einen U wert von 0,24 erreichen oder geringer.
     
  4. ManfredH

    ManfredH Gast

    Ja klar !

    (vorausgesetzt dass er Hellseher ist...)
     
  5. retep12

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    Ok, Ok, die Frage war ein bisschen blöd formuliert.

    zu 1.: Habe Abens nachgeschaut. Es ist (von innen nach aussen) erst Innenputz, dann Poroton T12 36,5, dann 2cm Styropor, dann min. Putz drauf.

    zu 2.: Wenn man die Poroton 36,5 T12 verwenden möchte - Was kommt dann aussen drauf (Mal abgesehen vom Rest wie Fenster, etc.)?
     
  6. #5 ReihenhausMax, 17. Dezember 2012
    ReihenhausMax

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    Nimm halt einfach den nächst besseren Poroton wenn Du eine monolithische Wand haben willst. Ansonsten mal nach U-Wert Rechner googlen und damit experimentieren, wenn es Deiner Anforderungsanalyse zum Thema Hausbau hilft.
    Ansonsten macht es recht wenig Sinn, sich isoliert mit dem Thema Wand zu beschäftigen, wenn man keine klare Zielvorgabe und einen energetischen Rahmen für das ganze hat. Ich dachte immer, die SAP Berater hätten ein Patent drauf, wie man Arbeitsabläufe und Planungsprozesse optimiert ...
     
  7. retep12

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    ...tja das stimmt wohl...aber das Thema Hausbau ist schon Neuland für uns...ok werde mal googeln
     
  8. Josef

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    Hallo Peter,

    16 Jahre ... das glaube ich eher nicht ... klingt der Putz hohl oder wie kommst Du drauf das da Dämmung
    drunter ist ???

    Gruss

    Josef
     
  9. #8 Alfons Fischer, 18. Dezember 2012
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    vielleicht war die Fassade ja mal arg rissig und man hat mit einem dünnen WDVS saniert?
     
  10. retep12

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    Hallo Josef,

    also vor 16 Jahren habe ich die DHH neu gekauft, also es wurde nichts saniert (@Alfons).
    Der Putz klingt nicht nur hohl, sondern ich habe des öfteren mal Löcher gebohrt und dann gesehen, dass da Styropor unterm Putz ist.

    Meine eigentlichen Gedanken sind ja folgende wegen des neuen Hauses:
    Da ich super zufrieden bin mit dieser Kombination (36,5 Poroton + Styropor + Putz + 2-fach Fenster + Gastherme = 70Eur/Monat für Hzg.+WW bei 4 Personen), aber ich hier nicht unter U=0,24 komme, würde ich (lt. U-Rechner) nur das Styropor auf 40-50mm erhöhen und gut ist (U=0,23).

    ...wahrscheinlich werden die Energiesparer mich jetzt erschlagen :motz ... aber...ich komme rechnerisch auf ca. 20-30 Jahre Amortisationszeit für (teurere) Energiesparsysteme wenn man sich auch mal Erfahrungsberichte googelt und es mit meinen Daten spezifisch ausrechnet...
     
  11. #10 ReihenhausMax, 18. Dezember 2012
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    Die Arbeit ist aber praktisch die gleiche, ob man 2, 4 oder 18 cm WDVS drauf macht. Von daher kann ich mir nicht vorstellen, daß das ökonomisch Sinn macht. Entweder geht´s massiv ohne WDVS oder gleich richtig und dann Freiheiten für die Wand (oder ganz anders als Holzbau ...). Warum am Ist-Stand festhalten? Das bessere ist der Feind des guten ...
     
  12. R.B.

    R.B.

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    70,- €/Monat sagt gar nichts aus.

    Die Variante 36,5 Ziegel + WDVS ist in meinen Augen nicht optimal. Entweder ich verwende einen dämmenden Stein und erreiche ohne WDVS die Vorgaben der EnEV, oder ich wähle ein dünnes Mauerwerk und packe ordentlich WDVS drauf.

    Na ja, wenn Du da genau so rechnest wie bei Deinem Mauerwerk, dann wundert mich das nicht.

    Also, zuerst einmal die Vorgaben definieren.
    - Was für ein U-Wert soll erreicht werden`Genügt EnEV oder darf´s ein bischen mehr sein?
    - Welchen Stellenwert hat Schalldämmung?

    Ich frage mich zudem, warum muss es unbedingt ein T12 sein?

    Gruß
    Ralf
     
  13. retep12

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    Nein? Finde ich aber doch! Die meisten, die ich kenne die KFW-wasweissichdenn haben verbrauchen ca. 30-40 Euro weniger, dafür durften sie aber mind. 20TEUR mehr ausgeben. Macht summa sumarum 40 Jahre Amort.zeit aus.

    Soll-U-Wert = ca. 0,23
    Schalldämmung und Wohlfühlfaktor bei unserem 36,5-Poroton-Stein = Super (also nicht toll sondern Super) - deshalb kommt der wieder zum Einsatz.

    T12 dachte heissen genau die ungefüllten 36,5er Poroton-Steine. Er ist halt billig.
     
  14. #13 ReihenhausMax, 18. Dezember 2012
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    Da kann man eigentlich nur empfehlen auch genau die gleichen Fenster, Türen und Dachaufbau zu wählen. Viel zu gefährlich, da über Alternativen nachzudenken ...
     
  15. R.B.

    R.B.

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    Das ist eine Milchmädchenrechnung. So lange man nicht weiß, was, wo, wie beheizt wird, ist die Aussage "70,- € im Monat" nichtssagend.

    Geschmackssache, und somit sehr subjektiv.

    Aber wozu einen T12 + Dämmung? Da kommt man mit einem T8 ohne WDVS besser weg. Allein die 2cm Dämmung kosten unnötig viel Geld, denn es geht ja nicht nur um´s Material sondern auch um den Aufwand der notwendig wird.

    Ich befürchte aber, Deine Meinung ist schon so festgefahren, dass Du für Optionen kein offenes Ohr mehr hast.

    Gruß
    Ralf
     
  16. evilthommy

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    2 cm wdvs ist ist doch mist, dann kannste dein geld auch direkt aus dem fenster werfen, der mehrpreis für z.b. 14 cm ist im verhältniss gering, da der aufwand nahezu der selbe ist wie bei 2 cm
     
  17. retep12

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    Das ist das "Problem" - da komme ich auf U=0,36 ...zu viel!
     
  18. retep12

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    Deswegen sagte ich ja weiter oben...spezifischer Wert. Wir haben 147m2 Wohnfläche netto (EG, OG, Spitzboden ausgebaut) + Keller + FBH + Gastherme inkl. 70L WW-Speicher.



    Da gebe ich Dir 100% recht!

    Nein das stimmt nicht. Nur (vielleicht irre ich mich auch) habe ich den T8 in Gesamtsumme nur viel teurer in Netz gefunden. Natürlich bin ich offen - und lieber würde ich mir die zusätzliche Aussendämmung gerne sparen, aber nach meinen Recherchen war der T8 (etc.) teurer. Den T8 (Perlit) für 9,50 brutto, den "alten" T12 für 2,20 Brutto. Macht bei uns ein Delta von ca. 26.000 EUR.
    Selbst wenn man(n) ihn für weniger bekommt (z. B. 6,00 Euro = 14.000 Delta). Zusätzliche Styropordämmung (z. B.40mm) kostet
    ca. 1500 Euro mehr (inkl. KLeber).

    Was hat das mit "festgefahren " zu tun. Ich verstehe es nicht.
     
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  20. #18 ReihenhausMax, 19. Dezember 2012
    ReihenhausMax

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    Eine Styropordämmung für ein ganzes Haus für 1500 Euro Aufpreis gegenüber einem normalen Putz ?!? Muß man bei 40 mm nicht mehr dübeln, daß das als Arbeitsschritt wegfällt? Bleibt trotzdem die zusätzliche Armierung, Detailarbeiten an den Fenstern, ... Oder reden wir hier von
    DIY?
     
  21. R.B.

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    Der TE will ja auch schon von den Nachbarbaustellen Leitungsreste "günstig aufkaufen" um seine E-Installation zu machen.

    Wenn Du meinst. Dann los geht´s.

    Gruß
    Ralf
     
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