Was kostet ein Keller?

Diskutiere Was kostet ein Keller? im Baupreise Forum im Bereich Rund um den Bau; Hallo, zuerst ein paar Hintergründe. Ich möchte nächstes Frühjahr bauen, ursprünglich war ohne Keller geplant und da ist auch schon alles...

  1. stufi111

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    Hallo,

    zuerst ein paar Hintergründe. Ich möchte nächstes Frühjahr bauen, ursprünglich war ohne Keller geplant und da ist auch schon alles geregelt gewesen und vertraglich verankert. Das ganze soll im Umland von Dresden stattfinden, falls es da regionale Unterschiede geben sollte.

    Jetzt haben wir uns umentschlossen und möchten doch gerne einen Keller haben. Also hin zu unserer Hausbaufirma und unseren Wunsch geäußert. Er meinte überhaupt kein Problem, machen wir nen Keller drunter. Wird logischerweise teurer. Nur als er mir dann sagte das ich mit 40.000€ Mehrkosten rechnen müsste, fand ich das schon etwas übertrieben.

    Ach bevor ichs vergesse, wir haben einen Grundriß von 9x9m geplant und es soll sich wohl um einen gemauerten Keller handeln.

    Mich würde jetzt interessieren ob das ein realistischer Preis ist, oder ob der mich grade über den Tisch ziehen will.

    Weil wir grade dabei sind, hat zufällig auch jemand einen Richtwert für einen Schornstein?

    Danke für Eure Antworten
     
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  3. Julius

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    Da man nicht weiß, welche Bodenverhältnisse dort herrschen und welche Gründung ohne den Keller vorgesehen war, kann man das nur sehr grob beurteilen.
    Und sehr grob kommt das hin.

    Gibt es denn ein Bodengutachten?
    Welche Rechtsbeziehung, welche Art von Vertragspartner (siehe auch unter "Wer baut mit wem?")?

    Und Schornsteine würde ich nach Möglichkeit senkrecht ausrichten.
     
  4. RMartin

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    Was ist in den 40.000 € alles enthalten? (Schlüsselfertig oder nur bestimmte Gewerke wie Erd- und Betonarbeiten?)

    Frage kann somit auf Grundlage dieser mehr als dürftigen Infos nicht beantwortet werden; ausser dass es evtl. sehr grob hinkommen kann wie in #2.
     
  5. stufi111

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    Ok, schon verstanden, für weitere Details muss ich heute abend erstmal die Unterlagen befragen.

    erstmal noch soviel:

    -Bauen tu ich mit einem GÜ
    -bei dem Richtwert Schornstein war natürlich der Preis gemeint
    -Bodengutachten ist noch keins erstellt, folgt erst in den nächsten Tagen, das Nachbargrungdstück hatte aber lehmigen Erdboden wenn das was hilft
    -aus dem Kopf würde ich jetzt sagen, das der Keller "Schlüsselfertig" ist, also mit Strom, Fendtern und Treppe.
     
  6. #5 00imperator, 15. November 2011
    00imperator

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    Naja, as ist ja nicht unbedingt das, was DU unter schlüsselfertig erdenkst... Was ist mit dem Boden? Wird noch gemalt? Decke verputzt? Egal, ich halte 40K für gut, Keller sind nicht günstig, aber der Platz und Mehrkomfort als Abstellraum / Waschküche, etc. ist es m.E. Wert.
     
  7. Julius

    Julius

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    Je nach Lage des Grundstücks würde ich aber einen Betonkeller vorziehen!
    Mauerwerk ist an dieser Stelle nicht unproblematisch.

    Zu Kosten des Schornsteins kann man auch nix sagen. Du hast ja noch nichtmal Länge, Bauart und Querschnitt verraten...
     
  8. Thomas B

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    gemauerter Kamin, aus Mantelsteinen, 1-zügig?, 2-zügig, gar mit Lüfterzug? mit Kaminfuß? Anschluß an Entwässerung? mit Luft-Abgas-System?...wieviele Meter "freistehend"...usw...usf.
     
  9. Thomas B

    Thomas B

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    Kann passen...grob. Alleine das Wort Mehrkosten impliziert, daß die gesparten Fundamente für die ehem. Planung bereits gegenrechnet wurden. Ist sicher nicht billlig, kann aber durchaus passen (der GÜ will ja auch was verdienen!).

    Allerdings sollte erst das Bodengutachten da sein. Sonst kostet der Keller später...hoppla....50.000 EUR zusätzlich (weil betonwände)...also: erst Planungs- u. Kalkulationsgrundlagen festklopfen, dann mit Preisen hantieren, dann Entscheidungen fällen!

    Thomas
     
  10. WolfB

    WolfB

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    Billigstes Geschoss!

    ....lautet trotzdem meine These; was kostet Dein Häuschen?

    150000 Euro?

    1 Dach, 2 Vollgeschosse drunter?

    Also 1 Geschoss kostet 75000???

    Dann ist ein Keller mit 40000Euro doch preiswert, oder?

    gruß wolf
     
  11. #10 Ralf Dühlmeyer, 15. November 2011
    Ralf Dühlmeyer

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    Ein Keller mit Fendern - ah ja. Da scheint ja der Grundwasserstand sehr hoch zu sein ;) :D

    Sorry - ich konnt nicht anders


    Deine Frage hat so viele unwägbare Parameter wie ein Weihnachtsstern Spitzen. Daher kann es alles zwischen 25.T und 80.000 werden.
    Je nachdem, was im Vetrag schon drin war, was Du willst, was geht und vor allem - ob Du schon unterschrieben hast oder nicht.
    Wenn nach der Unterschrift, dann muss noch der Gierfaktor in die Rechnung einfliessen
     
  12. Thomas B

    Thomas B

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    Uiiiiiii...eine echte Milchmädchenrechnung (#9)!

    Bei einem nicht unterkellerten Haus sind natürlich alle technischen Features schon mit drin (Bäder, WC, Technik...die teuren Räume eben).

    Diese müssen nun natürlich nicht nochmals gebaut werden, da ja im Ursprungsangebot enthalten (hoffentlich). Genausogut könnte man ein weiteres Geschoß oben drauf setzen und konstatieren, daß dieses ja echt günstig sei (muß es ja, da besagte Räume auch hier nicht rein gerechnet werden.).

    Oder streiche ein Geschoß (rein gedanklich natürlich. In echt funktioniert dies natürlich nicht), so würde bei Deinen 150T natürlich das verbleibende Geschoß nicht 75.000 kosten, sondern eher 100.000 - 115.000.

    Daher: Der Keller ist m.E. nicht das preiswerteste Geschoß (würde man diesen auf den selben Ausbaustandard bringen wie die "Wohngeschoße!), bei gleichzeitig hohen Aufwendungen für Dichtigkeit, einhegehend mit großer Schadensträchtigkeit.

    Soviel hierzu....

    Thomas
     
  13. WolfB

    WolfB

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    Nö, keine Milchmädchenrechnung, noch weniger, wenn die Kosten für Bodenaustausch gegengerechnet werden, eine Bodenplatte braucht auch jedes Haus. Die Kellerfrage wird (nicht zuletzt) geografisch sehr kontrovers diskutiert, dies wird schon seinen Grund haben.

    Die reine Kostenfrage ist trotzdem das gebräuchliche Totschlagargument diverser Anbieter, der Kunde wird regelmäßig plattgemacht mit solchen Pauschal"kosten".....

    Mein Argument dagegen ist immer "Ein Haus ohne Keller ist Bodenversiegelung".
    Auch Bekannte besitzen großes Talent, sich den nicht vorhandenen Keller "schönzureden".....

    Ich erinnere gern an einen der letzten Beiträge, in welchem es um den nachträglichen Einbau eines Kellers ging.:mega_lol:

    gruß wolf
     
  14. #13 Ralf Dühlmeyer, 15. November 2011
    Ralf Dühlmeyer

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    Wenn es so einfach wäre, ...........................

    So etwas kann man nur über eine Kostengegenüberstellung aufrechnen.
    Was geht auf dem Grundstück (darf ich Ersatzräume oberirdisch überhaupt herstellen? GFZ/GRZ)?
    Was kostet der Keller in dem benötigten Anspruch?
    Was kostet die entsprechende oberirdische Ersatzfläche?
    Was ist an Maßnahmen ohnehin nötig? (Bodenaustausch, Pfahlgründung, Fels)
    Welche Nebenflächen benötigt der Bauherr

    Hier sind Pauschalurteile ebenso unsinnig wie die Aussage - wenn schon Auto, dann bitte doch einen ......
    Oder: Wenn schon Mobiltelefon, dann doch bitte ein Eiphon
     
  15. Piet

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    Zu den Kosten kann ich wenig sagen. Ich kann nur dringend empfehlen, alle Details vorher zu klären. Eigene Erfahrung und von Bekannten: "Elektrik war natürlich nicht drin"; "verputzt haben wollen Sie den Keller auch, das hätten Sie aber vorher sagen müssen"; "die Therme wollen Sie jetzt nicht mehr im Hauswirtschaftsraum im EG haben sondern im Keller? das ksotet natürlich mehr"...

    Ansonsten bin ich ein großer Befürworter eines Kellers. Neben dem letztlich preiswerten Nutzraum sollte man auch den Wiederverkauswert bedenken: In manchen Gegenden läßt sich ein Haus ohne Keller kaum verkaufen.
     
  16. WolfB

    WolfB

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    Später oder nie....

    spielt bei den Kosten natürlich auch eine Rolle, so kann etwas Grundlegendes später nicht ergänzt werden.

    Dachgeschoss? später ausbaubar....
    Fliesen? später legbar....
    Fussbodenheizung? vorher einplanen (mindestens vor dem Bodenbelag ;)
    Keller? kann natürlich später verputzt werden, später angelegt werden wohl nicht......

    Muss aber jedem klar sein, daß nicht jede Ehefrau so tolerant ist, erst 1/2 Jahr nach Einzug eine Küche zu bekommen oder die Fliesen im EG einige Monate "aus Billig-Auslegware" bestehen (wie meine Holde:respekt)

    gruß wolf
     
  17. #16 Ralf Dühlmeyer, 15. November 2011
    Ralf Dühlmeyer

    Ralf Dühlmeyer

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    Rede nicht so einen Blödsinn daher!
    Natürlich kann man einen Keller nachträglich herstellen.
    Ob es wirtschaftlich Sinn macht, ist eine im Einzelfall zu entscheidende Frage!

    Du kommst mir vor wie ein Strukturverkäufer von ProKeller :motz
     
  18. fmw6502

    fmw6502

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  19. WolfB

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    Mach mich nicht so blöd an, was soll der Unsinn? Habe ich was anderes behauptet?
    Und als was ich Dir vorkomme, darf Dir vollkommen egal sein, ich bin zunächst mal Kellerbesitzer und Arbeitskollege von Nicht-Kellerbesitzern.
    wolf
     
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  21. #19 Ralf Dühlmeyer, 16. November 2011
    Ralf Dühlmeyer

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    JA!
    Und was danach? :shades
     
  22. Tschaaka

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    Ich halte 40 TEUR für einen kompletten Keller nicht für übertrieben. Wir bauen gerade in Süddeutschland und haben folgende ca. Kosten (mehrere Angebote verglichen und verhandelt).

    40 TEUR Rohbauarbeiten für Keller 9x13 (weiße WU-Wanne mit folgenden Besonderheiten: Deckenplatte 20cm, Rohbauhöhe 2,62, zusätzlich Anbau 4x2 unterkellert, 3-fach verglaste Kellerfenster, Perimeterdämmung 120 mm umlaufend, zusätzliche Zulagen Baustahl wg. Untergrund, Lichtsschächte usw.)
    4 TEUR Mauerwerk innen
    500 EUR Statik
    3,5 TEUR Fertigteilkamin zweizügig
    Dazu kommen noch Kosten für Aushub (je nach Bodenbeschaffenheit), Sauberkeitsschicht, Pumpen (falls im Grundwasser) usw.

    Wie die anderen hier schreiben, hängen die Kosten stark von der Ausführung und anderen Parametern ab. Wir hatten mal überlegt, mit GU zu bauen, da lag keines der Angebote für einen Keller unterhalb 40 TEUR. Es ging eher in Richtung 50 bis 60 TEUR.
     
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