Wasser durch Kellerwand

Diskutiere Wasser durch Kellerwand im "Bautenschutz" Forum im Bereich Altbau; Hallo liebes Forum wir haben ein Haus von 1980 gekauft und festgestellt, dass bei stark steigendem Grundwasserspiegel an zwei-drei Stellen Wasser...

  1. #1 McLovin, 02.03.2020
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    Hallo liebes Forum

    wir haben ein Haus von 1980 gekauft und festgestellt, dass bei stark steigendem Grundwasserspiegel an zwei-drei Stellen Wasser im Bereich wo Kellerboden und Wand aufeinandertreffen eintritt, was sich durch feuchte Wände zeigt.
    So wie ich es sehe, ist der Kellerboden und die Wand, bis zu einer Höhe von ca 1,5m geschüttet worden. Erst danach erfolgte Mauerwerk.
    Von außen lässt sich eine schwarze Abdichtung (dünn wie Farbe) auf dem Kalksandstein erahnen, der, so hoffe ich, bis zum Fundament reicht.

    An die Abdichtung der Hauswände möchte ich diesen Sommer ran und diese komplett erneuern.

    Nun meine generelle Frage. Wie kann das Wasser im Bereich wo Boden und Wand (die als eins geschüttet sind, so sieht es jedenfalls aus) in den Innenraum dringen?
    Ich bin Laie und habe Lust am selber machen und bin über jede Hilfestellung dankbar!

    Beste Grüße
     
  2. #2 Manufact, 02.03.2020
    Zuletzt bearbeitet: 02.03.2020
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    Bitte einen Teilbereich der unteren Kellerwand freilegen (Putz entfernen, Darbe entfernen) und sowohl ein Übersichtsfoto (2m Abstand) als auch ein Detailfoto( ca. 50 cm Abstand) machen und einstellen.

    Eine "Schüttung" bei einem Haus Bj80 ist extrem unwahrscheinlich.

    Eine Kopie des Querschnittes des Bauplans wäre ebenfalls hilfreich.
     
  3. #3 Andreas Teich, 02.03.2020
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    Die Bodenplatte wurde vermutlich zuerst gegossen und darauf dann die Wände, was für die Undichtigkeiten im Randbereich spricht.
    Wenn s nur kleine Stellen sind diese aufweiten und mit Dichtungsmörtel o.ä. wieder auffüllen.
    Innenseitig kann auch eine kleine Hohlkehle in der Ecke hergestellt und diese mit MB 2K o.ä. abgedichtet werden.

    Der schwarze Außenanstrich ist vermutlich ein Bitumenanstrich.
    Fraglich ob sich das Abgraben, Trockenlegen etc rentiert, außer der Keller soll zu Wohnzwecken genutzt werden.
    Der Boden ist ohnehin nicht zugänglich.
    Innenabdichtung ist auch eine Möglichkeit
     
  4. #4 McLovin, 03.03.2020
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    Bilder zur genauen Situation vom Innenraum folgen.

    Da ich mich demnächst an die Außenabdichtung machen möchte habe ich mir folgendes überlegt:
    - gesamte Wandseite bis UK BP aufgraben und durchtrocknen lassen
    - komplette Wand + Bodenplatte abschleifen und von Staub befreien (Zementschlämme und alte Abdichtung abschleifen). Hierfür mit Diamanttopfscheibe arbeiten
    - Bodenplatte (Sichtseite) 45° Phasen und Hohlkehle zwischen BP & Mauerwerk mit MG II a (Kalkzementmörtel, 5 N/mm²) ausbilden
    - Losen Mörtel entfernen und Unebenheiten ausbessern mit MG II a
    - Dichtungsschlämme (wassersperrender Ausgleichsputz) vollflächig auf Wand und BP 1-fach aufbringen [1mm Schichtstärke]
    - Bitumenvoranstrich (Grundierung) 1-fach aufbringen
    - Abdichtung aufbringen 2lagig (-30 cm GOK bis +30 CM GOK: 2K Dichtschlämme DANACH -15 cm GOK bis Unterkante Bodenplatte: PMBC 1K
    - Styrodor (XPS) Dämmplatten aufbringen ODER nur mit 3lagiger Noppenfolie (Noppen zeigen vom Mauerwerk weg) anbringen - hier bin ich noch nicht sicher, da der Keller vornehmlich als Lagerraum, höchstens ein Raum als Werkstatt, genutzt werden soll. Eventuell ist die Dämmung dann auch Zuviel.
    Noppenfolienstöße je 10cm überlappend anbringen - bis zum UK BP verlegen und auf GOK im Spritzschutzbereich (Kiesbereich um die Hauswand) abschneiden



    - Drainagerohr in Draignagekies (8/16 Körnung) in Vlies eingekleidet und 5cm über UK BP anordnen
    - Draignagekies (16/32 Körnung) drauf und nochmal mit Vlies bedeckt

    So in etwa wäre mein Plan.
    Bitte um fachmännische Meinungen hierzu :)
     
  5. #5 Andreas Teich, 05.03.2020
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    Wieso den ganzen Aufwand treiben wenn es eh nur ein untergeordneter Keller-/Lagerraum ist und die Feuchtigkeit nur durch 2-3 Stellen eindringt?
    Um das abzudichten genügt es doch völlig eine Hohlkehle aus Dichtmörtel herzustellen.
    Danach kannst du entscheiden ob das geholfen hat oder weitere Maßnahmen sinnvoll sind.

    Was du beschreibst sind Maßnahmen für einen Neubau, der zu Wohnzwecken benutzt werden kann.
    Früher waren alle Keller feucht, was in gewissem Maße zur Lagerung gewünscht war
    und für das Gebäude unschädlich ist.
     
  6. BaUT

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    Er will doch einen Wohnkeller !!!

    Leider hat er bisher weder Manufacts Rat befolgt (Fotos und Bauplan-Schnittdarstellung) noch hat er eine ordentliche Grundlagenermittlung vorgenommen. Mir fehlt hier ein Bodengutachten für die Abdichtungsplanung (zeHGW liegt wo? Versickerungsfähigkeit des Bodens ist welche? Gefahr von stauendem Sickerwasser gegeben bis zu welcher Höhe?) Wie ist denn die Bodenplatte abgedichtet? Sind Bodenplatte und Wandsockel aus WU-Beton? Wie ist die Fuge zwischen beiden abgedichtet - Fugenblech, Verpressschlauch, ...?

    Naja - mit der Wahl der Abdichtungsschichten geht auch einiges drunter und drüber...
     
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  7. #7 Andreas Teich, 05.03.2020
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    Wo steht was von Wohnkeller oder erschließt sich das indirekt aus dem beabsichtigten Aufwand?
    Ich würde ja erst mal minimalinvasiv nur die Kehle abdichten und sehen ob das vielleicht schon genügt
     
  8. #8 jodler2014, 05.03.2020
    Zuletzt bearbeitet: 05.03.2020
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    Wenn der Keller freigelegt wird ,kann man es auch direkt " richtig " machen.
    Und über "richtig " kann man diskutieren..
    Dazu zählt nicht minimalinvasiv , Herr Doktor !
    Mit dieser schonenden Operationsmethode entfernt man die Gallenblase oder sonstige überflüssige Dinge die störend sind .
    Man kann dem undichten Keller keine Pampers anziehen ...
     
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  9. #9 McLovin, 06.03.2020
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    Mein Gedanke war, dass ich es gleich "richtig" mache und dann im Idealfall die nächsten Jahre Ruhe habe.
    Aktuell steht der Grundwasserspiegel auf halber Höhe Bodenplatte. Daher muss ich die wärmeren Tage abwarten, bis sich der Grundwasserspiegel erholt.
    Zur Beschaffenheit des Betons, bzw der Abdichtung der Bodenplatte bzw Fuge kann ich leider keine Aussage treffen, da ich keine Bauakte über das Haus habe.
    Der Gartenboden besteht zu 100% aus Lehm-Kleie. Ums das Haus, da es ja in einer Baugrube steht, ist mit Mutterboden und Sand angeschüttet worden (meine Vermutung - wird man sehen, wenn ich im Sommer den Boden abtrage, um an die Außenwand zu kommen).
    Auf der Schnittansicht sieht man die unterschiedlichen angeschütteten Bodenhöhen. Links die normale Geländeoberkante. Rechts die angeschüttete Erhöhung, um in die Eingangstür herein zu kommen. Daher habe ich bisher den "minimalen" Aufwand gescheut, die Kehle abzudichten, da doch ein paar m³ bewegt werden müssten... :)

    Freue mich über die angeregte Diskussion.
     

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  10. #10 McLovin, 06.03.2020
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    @BaUT "Naja - mit der Wahl der Abdichtungsschichten geht auch einiges drunter und drüber..." Dann gib mir doch bitte einen Tipp, wo ich mich vertan habe, bzw wo du Fehler oder Optimierungspotential siehst? Bin über jeden Ratschlag dankbar!!!
     
  11. #11 Andreas Teich, 06.03.2020
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    Ich meinte die Kehle innen zwischen Boden und Innenseite Wand!
    Die äußere ist ja erst zugänglich wenn alles aufgebuddelt wurde.
    Wenn’s soweit wäre sollte natürlich alles kontrolliert und ggf saniert werden.

    Welche Kellernutzung ist überhaupt vorgesehen?
    Der mit geringerer Anschüttung könnte ggf zu Wohnzwecken genutzt werden-
    hier würde ich bei Ausschachtung in jedem Fall dämmen.
    Beim anderen kann’s gegen Kondensat sinnvoll sein.
     
  12. #12 McLovin, 06.03.2020
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    Da wir das Haus erst vor circa 1,5 Jahren bezogen haben und eine junge, wachsende Familie sind, werden wir wohl gleich, wenn die Wände sowieso offen sind, dämmen. Im Idealfall wird im Keller eine Werkstatt und ggf. ein Spielraum für die Kinder entstehen, neben dem normalen Lager und Haustechnikraum. Vorkehrungen für den Anschluss an das Heizungssystem sind jedenfalls getroffen, sodass jeder Kellerraum mit einem Heizkörper ausgestattet werden "könnte".
     
  13. #13 Manufact, 06.03.2020
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    - gesamte Wandseite bis UK BP aufgraben und durchtrocknen lassen
    -> dies bitte nur abschnittsweise, wegen eventuellem Grundbruch.
    - komplette Wand + Bodenplatte abschleifen und von Staub befreien (Zementschlämme und alte Abdichtung abschleifen). Hierfür mit Diamanttopfscheibe arbeiten
    -> falls alte Bitumenabdichtung vorhanden wird as nix. Dann Besser PKD-Scheiben verwenden.
    - Bodenplatte (Sichtseite) 45° Phasen und Hohlkehle zwischen BP & Mauerwerk mit MG II a (Kalkzementmörtel, 5 N/mm²) ausbilden
    -> alte HK ersteinmal entfernen und dann einen speziellen HK-Mörtel verwenden, der auch bei 5 cm Dicke ohne Risse aushärtet.
    - Losen Mörtel entfernen und Unebenheiten ausbessern mit MG II a
    _> großflächig
    - Dichtungsschlämme (wassersperrender Ausgleichsputz) vollflächig auf Wand und BP 1-fach aufbringen [1mm Schichtstärke]
    -> nix Ausgleichsputz, sondern DS und nix mit 1mm sondern Minimum 2,5 mm
    - Bitumenvoranstrich (Grundierung) 1-fach aufbringen
    OK
    - Abdichtung aufbringen 2lagig (-30 cm GOK bis +30 CM GOK: 2K Dichtschlämme DANACH -15 cm GOK bis Unterkante Bodenplatte: PMBC 1K
    -> NIX 1k, sondern 2k
    - Styrodor (XPS) Dämmplatten aufbringen ODER nur mit 3lagiger Noppenfolie (Noppen zeigen vom Mauerwerk weg) anbringen - hier bin ich noch nicht sicher, da der Keller vornehmlich als Lagerraum, höchstens ein Raum als Werkstatt, genutzt werden soll. Eventuell ist die Dämmung dann auch Zuviel.
    -> wegen der paar Kröten nicht geizen, sondern Minimum 60 mm Perimeterdämmung (= Styro-DUR)
    Noppenfolienstöße je 10cm überlappend anbringen - bis zum UK BP verlegen und auf GOK im Spritzschutzbereich (Kiesbereich um die Hauswand) abschneiden
    -> Nix Noppenfolie, sondern 2 x Baufolie 200 µm überlappend OBEN bei 30 cm GOK mit Steinklebeband aufkleben.
     
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  14. #14 McLovin, 06.03.2020
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    Danke für die Ergänzung!
    Wie bildet die Dämmung meinen Abschluss auf der Bodenplatte? Wenn ich diese einfach auf die Bodenplatte stelle (natürlich 45° angeschrägt wegen der Hohlkehle), habe ich bedenken, dass die Platten beim Verdichten des Erdreichs runterdrücken und meine Bitumenabdichtung beschädigen.

    Ihr seid übrigens klasse!!!!!
     
  15. #15 Andreas Teich, 06.03.2020
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    Wenn der Keller beheizt wird ist Dämmung in jedem Fall sinnvoll und notwendig.

    Mindestens XPS verwenden- kein EPS-, wobei Glasschaumplatten am dauerhaftesten, völlig dampfdicht,
    100 % wasserundurchlässig und ökologischer sind, jedoch bei schlechterem Dämmwert und höheren Kosten.
    Bei halbwegs vernünftiger Arbeitsweise und lagenweiser Verfüllung und Verdichtung
    kann die Abdichtung nicht durch abrutschende Dämmplatten beschädigt werden-

    Dafür sorgen die Noppenfolien mit nach außen gerichteten Noppen- nicht umgekehrt !
    da sich die Noppen sonst in den Dämmstoff drücken und diesen beim Verfüllen nach unten ziehen.

    Welche Abdichtungsmaßnahmen sinnvoll sind ergibt sich aus der Feuchtebelastung, dem Zustand der jetzigen Abdichtung und der Versickerungsleistung des Erdreichs.

    Wenn die Feuchtigkeit primär den Bereich der Kehle betroffen hat diesen Bereich natürlich gründlich abdichten
    ob nun die gesamte bisherige Abdichtung beseitigt werden muß würde ich nach dem Freilegen der Wände entscheiden-
    1980 wurde im Allgemeinen besser gearbeitet als in den Jahrzehnten davor- ein Glattputz müßte vorhanden sein..

    Bei Gebäuden mit Bodenplatte kann sicher komplett freigegraben werden ohne Grundbruch befürchten zu müssen,
    da die bei der Errichtung auch frei stehen können und nicht wie bei alten Gebäuden mit Streifenfundament möglich,
    gegen das Erdreich betoniert oder auf Schotter-/Steinbettung gegründet wurden.

    Sofern kein Wasseranstau möglich ist hält allein die Dämmung mit der Noppenfolie schon einen Großteil des Wassers ab.
    ( bei unserem Haus aus den 1970-ern war außen vor die unverputze betonverfüllte Schalsteinkellerwand nur eine Noppenfolie gestellt worden
    und trotzdem war der Keller komplett trocken.)

    Nach dem Aufgraben ist es sinnvoll die wände erst einmal abtrocknen zu lassen und im Keller einen Bautrockner aufzustellen,
    damit Wände und Boden austrocknen können.
    Nach den Abdichtungsarbeiten kann die Trocknung nur noch sehr verzögert nach innen erfolgen.
    .
    Die Bodenplatte müßte innenseitig auch gut abgedichtet und gedämmt werden.
    In den Ecken Hohlkehle herstellen und den Boden bis ca 15 cm die Wand hoch zB mit MB 2 K abdichten,
    ggf zusätzlich Erika von Bauder, .Katja Sprint o.ä. auflegen.
    Alternativ auf den Betonboden Bitumenbahn mit Alueinlage verlegen und bis OK vom fertigen Boden seitlich hochziehen.

    Wenn der Raum eine max rel. LF von ca 65 % hat (mit Hygrometer überprüfen) Dämmung und Bodenbelag auflegen.
    Als Dämmung XPS.oder als ökologischere Variante Schaumglas- oder Korkplatten verlegen-
    bei dauerhaft trockenen Räumen auch Holzfaserdämmplatten.
    Darauf.Kork- oder Fertigparkett, Trockenestrichplatten oder Creaton-Tontrockenestrichplatten

    Wenn vorher ggf Elektroinstallationen beendet
    Decken und Wände nachgespachtelt werden-
    Anstrich am besten mit Mineral-/Silikatfarben
    ggf Iso-Fenster montieren
    erfüllt der Keller auch Wohnraumansprüche.

    das ist jetzt doch wieder etwas länger geworden...muß gleich zum Essen
    .
     
  16. #16 Manufact, 06.03.2020
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    @Andreas Teich
    Solch eine kapitalen Voll-Blöds..nn habe ich selten gehört!!
    Die Abdichtung erfolgt über die ABDICHTUNG.

    "Die Bodenplatte müßte innenseitig auch gut abgedichtet und gedämmt werden".
    In den Ecken Hohlkehle herstellen und den Boden bis ca 15 cm die Wand hoch zB mit MB 2 K abdichten,
    Vollkomener Bl...si n!
    Wenn ich außen abdichte, muß ich Innen nichts machen.
     
  17. #17 Andreas Teich, 06.03.2020
    Zuletzt bearbeitet: 07.03.2020
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    Wie dichte ich die Bodenplatte unterseitig von außen ab?????

    In den Unterlagen von MB 2K findet sich bei notwendigen Vorarbeiten:

    " Dichtungskehle
    Dichtkehle mit WP DS Levell mittels Dichtkehlenkelle "frisch-in-frisch" einbringen."

    Die evt zusätzlich zur aufgetragenen 2-K-Dichtung verwendete Alufolie mit einem Sd-Wert von 1500 m
    kann zur Vermeidung von diffundierender Feuchtigkeit neben Schutz vor Radon helfen.
     
  18. #18 jodler2014, 06.03.2020
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    :bef1011:Nun sind wir schon bei Radon angekommen.
     
  19. #19 Andreas Teich, 07.03.2020
    Zuletzt bearbeitet: 07.03.2020
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    Ja lustig nicht?
    sollen aber nur 3000 in Deutschland sein- vergleichbar den Zahlen der Verkehrstoten:
    Killer aus dem Keller
    Ähnliche Studien aus Groß-Britannien mit 18.000 in der EU

    Da spart man sich doch die Folie
     
  20. #20 Manufact, 07.03.2020
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    Noch normal?
    Hat der TE jemals eine Radon-Belastung erwähnt?

    Jetzt mal ehrlich, vielleicht ist es besser für @Andreas Teich wieder in sein Öko-Forum mit Lehmi Lehmi zurückzukehren.

    Und ja - ich nehme keine Globuli unter D100.
    Ansonsten sind das generell "Bonbons" aus 99,999999999999999999999999999999999999 Zucker.

    Es lebe der Aluhut.
     
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