Wasser hinterläuft Dämmung an Betonpfeiler

Diskutiere Wasser hinterläuft Dämmung an Betonpfeiler im Außenwände / Fassaden Forum im Bereich Neubau; Das ist etwas problematisch, weil die Peri eigentlich nicht im Sinne der Bauwerksabdichtung ( als Ebene) zu sehen ist, das orientiert sich aber am...

  1. SIL

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    Das ist etwas problematisch, weil die Peri eigentlich nicht im Sinne der Bauwerksabdichtung ( als Ebene) zu sehen ist, das orientiert sich aber am vorliegenden Lastfall sofern nicht drückend oder stauend Wasser ansteht, kann dies geschehen sofern - Hinterläufigkeit ausgeschlossen ist und 'Zug' von Feuchtigkeit von unten, sozusagen rund um eingepackt...
     
  2. #22 Fabian Weber, 06.11.2019
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    Genau, die Frage ist also, welcher Lastfall angenommen wurde. Das weiß Dein Architekt.

    Wie gesagt, so wie es bei Dir gebaut ist, ist nicht grundsätzlich falsch, vom Fensterdübel mal abgesehen.
     
  3. MioZ

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    Guten Morgen,
    habe im Bodengutachten mal nachgeschaut.

    Dort steht der Lastenfall W 1.1 E
     

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  4. MioZ

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    Mhhhh, „Zug von Feuchtigkeit“.....

    interessant ist (für mich) dass die Perrimeterdämmung tatsächlich ein bisschen Wasser aufnimmt.
    Da im Datenblatt von BASF steht das Styrodur auch im Grundwasser eingebaut werden kann, verstehe ich das nicht ganz.
    Würde man sie wirklich in das Grundwasser setzen wäre sie ja voll gesogen wie ein Schwamm.

    Die Bodenplatte hat rund um, und darunter jeweils 120mm Styrodur. Auf dem Styrodur liegen dann zwei Lagen PE Folie. darauf wurden dann die Abstandshalter gesetzt, die Bewehrung gelegt und der Beton eingebracht.


    Die Bodenplatte steht jetzt seit sieben Monaten, bei starkem Regen habe ich immer den ausgehobenen Raum um die Bodenplatte beobachtet. Dort hat sich bisher nie das Wasser gestaut, pfützen sind nicht entstanden

    Stellt sich für mich die Frage ob das Styrodur das Wasser wirklich aufnimmt wie ein Schwamm und quasi durch das gesamte Material durchleitet. Oder ob bei 120 mm immer nur die äußerste Lage, sagen wir der erste Zentimeter ein bisschen Feuchtigkeit aufnimmt
     
  5. BaUT

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    Ohne dass ich Lust gehabt hätte diesen riesigen thread von vorn bis hinten zu lesen....

    Ich gehh mal davon aus, dass die Hinterläufigkeiten aus den unverputzten WDVS-Dämmplattenstößen des Erd- und Obergeschosses kamen. WDVS wird nämlich erst durch den Außenputz schlagregendicht! Da du die Sockelabdichtung anfangs außen auf die Perimeterdämmung gezogen hast (was nicht DIN-gemäß ist) kam es dort auch zu Hinterlaufungen von oben und das Wasser konnte außen nicht mehr aus dem Sockel raus und ist deshalb nach innen gelaufen.

    Deine jetzige Abdichtung hinter der Perimeterdämmung ist die richtige Lösung. Nun brauchst du für den Sockelputz nur noch eine zusätzliche Abdichtung im erdberührten bereich z.B. mit StoFlexyl (gemäß Sockelputz-Richtlinie), damit der Siockelputz keine Feuchte zieht. Schau dir mal entsprechende Details von sto an, wenn du die Richtlinie nicht extra kaufen willst..
     
  6. MioZ

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    Die Abdichtung hinter der Perimeterdämmung war aber nur für die Betonstützen gedacht.....

    .......aber heute Morgen war ein Sachverständiger da. Er hat die gesamte Abdichtung bemängelt, weil eben auf der Perimeterdämmung.
    Es sagte es könnte Wasser von unten zwischen bodenplatte und Perimeterdämmung aufsteigen und dann in den Stein ziehen. Deshalb müsste die Dämmung komplett weg, darunter abgedichtet werden, dann Dämmung wieder drauf

    dem Bauunternehmer gefällt das natürlich überhaupt nicht.

    und ich selbst frage mich auch ob das jetzt wirklich notwendig ist. Da unter der ersten Steinreihe ja auch noch die Mauer Sperrbahn sitzt, und ich mich frage wie denn die Feuchtigkeit durch die Mauer Sperrbahn nach oben in das Mauerwerk ziehen soll. Dann hätte man sich die Mauer Sperrbahn ja auch gleich sparen können.

    Das wird noch zu großen Diskussionen mit dem Bauunternehmer führen.
     
  7. #27 Fabian Weber, 08.11.2019
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    Wie schon @SIL geschrieben hat, denke ich, dass bei W1.1 (Bodenfeuchte) alles so in Ordnung ist.
     
  8. BaUT

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    Kannste machen ist dann halt Kacke.
    Kann aber sein das es trotzdem etliche Jahre schadensfrei bleibt - wenn du glück hast - aber einmal ist es ja nun schon schief gegangen.

    Ich bin immer wieder erschüttert. Da bauen die Leute für mehr als Hunderttausend Euro und dann sparen Sie an der Abdichtung und hoffen tatsächlich dass die Wasserbeanspruchung sich auf "Bodenfeuchte" beschränkt. Welch ein Leichtsinn.

    Die Abdichtung gehört von der Abdichtung der Bodenplatte bist mind. 15 cm über OK Gelände hinter der Dämmung hochgeführt - wegen Stauwasser auf der Geländeoberfläche und wegen Schneematsch und Tauwasser am Sockel.
     
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  9. #29 Fabian Weber, 09.11.2019
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    ich glaube der TE ist Laie und hat hier ja nichts gespart, weil die Abdichtung ja hergestellt und mindestens genauso teuer war, wie wenn man es nach Lehrbuch macht. Hier hat sich der Planer (wahrscheinlich GU) halt auf das Bodengutachten verlassen, also planerisch dahingehend abgesichert. Also wenn dann hat der GU gespart :), weil einfacher zu bauen.

    Formal alles richtig aber ich würde auch immer auf den Rohbau dichten, egal was das Bodengutachten sagt. Dann ist die Abdichtung auch viel besser hinter der Perimeterdämmung geschützt.
     
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  10. SIL

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    Bemerkten wir dies nicht bereits Fibi, immer werden wir ignoriert:winken
     
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