Wasser im Keller nach 15 Jahren

Diskutiere Wasser im Keller nach 15 Jahren im Tiefbau Forum im Bereich Neubau; Wahrscheinlich ein Monsterprojekt - hier ein paar Fakten: erbaut 1987; drückendes Wasser (lt. damaligen Bodengutachten);Fertighaus;Architekt...

  1. Oldie

    Oldie

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    Wahrscheinlich ein Monsterprojekt - hier ein paar Fakten:

    erbaut 1987; drückendes Wasser (lt. damaligen Bodengutachten);Fertighaus;Architekt über Fertighaushersteller;Keller von separatem Unternehmer da Fertighaushersteller zu der Zeit nicht selber baute

    Was habe ich - klar - Wasser im Keller - aber wie sieht der Keller aus (siehe angehängtes Bild von der Statikplanung)
    Bodenplatte: 30 CM B25 mit Dichtungsmittel
    Seitenteile: Fertigteile 20 cm B25 (??)
    Fugenband: ????
    Aussenisolierung: irgendetwas schwarzes (Deitermann??)
    Architekt meint das wäre eine weisse Wanne??? Naja???

    Wasser kommt wahrscheinlich seitlich rein. Habe nämlich auch zu allem Überfluß noch eine Aussentreppe. Grundwasser zur Zeit +- 2-3 cm über Oberkannte Kellerfußboden. Max Grundwasser 87.00 u. NN. Oberkante Kellerfußboden 86.60 ü. NN (s.o.)
    Was kann/soll ich tun - erschiessen??? Ist da noch etwas zu retten???
     
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  3. MAB

    MAB Gast

    Und?

    Was jetzt? Lösung erwartet?
     
  4. Oldie

    Oldie

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    paar Tips wären nicht schlecht. Morgen kommt nämlich jemand, der sich das Malheur anschauen will und der wird mir dann die einzig wahre Lösung vorschlagen. Rechtsberatung war nicht angefragt - einen Tip, wo ich aber etwas ähnliches finden könnte, wäre sicherlich hilfreich.
     
  5. Josef

    Josef Bauexpertenforum

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    Architekt meint weisse Wanne

    und dann schwarz weil ja die 20cm nicht ausreichen ... gibt es noch einen Bauvortrag bzw. die Leistungsbeschreibung ? ... lässt sich da nicht mit nem Sachverständigen und nem gewiften RA was machen ?
    -
    Wo drückt es das Wasser rein ... 15 Jahre war nichts und jetzt kommt das Wasser *mmmh* an was liegt das sind Grundwasserstände durch Baumassnahmen in der Nähe gestiegen ?


    MfG
     
  6. MAB

    MAB Gast

    Denn warten wir doch mal

    Was der denn so vorschlägt (und dafür hoffentlich auch haftet).
     
  7. Oldie

    Oldie

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    Ja Josef, das mit den Unterlagen ist so ein Problem, da nur noch fragmenhaft vorhanden bzw, nachzuvollziehen. Die einzigen Unterlagen, die ich komplett habe, sind folgende -
    Bauantrag, Baugenehmigung, Bauantragsunterlagen und einen Prüfbericht einer Prüfstatik. Wen das langt? Ein paar wichtige Unterlagen waren bei meinem Vater, der aber vor ein paar Jahren gestorben ist und damals hat natürlich niemand mehr an die Hausunterlagen gedacht.
    Situation Grundwasser: Die ganze Situation im sogenannten "hessischen" Ried haben sich in den letzten zwei Jahren wieder extrem verschärft. Das Thema wird auch kräftig in der Presse und Politik diskutiert. Es gibt auch diverse Bürgerinitiativen.
    Für 'nen Tipp wer mir als Sachverständiger oder RA da unter die Arme greifen kann, wäre ich sicherlich dankbar - soll auch nicht zum Schaden sein.
    Vielen Dank im voraus
     
  8. MAB

    MAB Gast

    Tip

    Wichtig ist erst mal, daß es ein öffentlich bestellter und vereidigter Sachverständiger (öbuv SV) sein sollte. Und zwar möglichst von der Handwerkskammer (HWK).

    Ein "Alles-ein-bischen-aber-nichts-richtig-Wisser" nutzt Ihnen gar nichts.

    Wenn es um weiße Wannen geht, ist das Betonbauer- oder Maurer-Handwerk das richtige (einfach bei der HWK anfragen).

    Wenn es um Abdichtung im klassischen Sinne geht, dann Dachdecker (weil die genaue Berufsbezeichnung Dach-, Wand- und Abdichtungstechnik heißt)

    Rechtsanwälte für Baurecht sind schwer zu finden, weil es "Fachanwälte für Baurecht" schlichtweg nicht gibt.

    Also folgende Reihenfolge:

    www.gutachter-dach.de eingeben und da öbuv SV / HWK und ggf. Rechtsanwälte suchen.
     
  9. Gast

    Gast Gast

    Erst einmal vielen Dank.
    RA macht das noch Sinn nach 15 Jahren? Hat da jemand Erfahrungen?
     
  10. Ebel

    Ebel

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    Bauunterlagen

    Mal auf's Bauamt gehen und nach den Unterlagen fragen. Beim Bauantrag geht in der Regel ein Exemplar ins Archiv. Leider haben einige Srädte ihr Archiv aufgelöst - aber vielleicht lohnt der Versuch. Sie bekommen dann dort die Unterlagen nicht, sondern nur Kopien für stolze Preise - das Archiv soll sich ja tragen. Also erst mal sehen, ob dort Unterlagen sind. Sie brauchen nicht alle, aber (S)sie sparen beim weiteren Vorgehen.
     
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  12. Gast

    Gast Gast

    ich habe noch die folgenden kompletten Unterlagen:
    - Bauantrag
    - Baugenehmigung
    - Bericht des Prüfstatikers inkl. der geprüften Statik (Prüfeintragungen) und Kopie des Bodengutachtens (Aufschlußbohrung) mit expliziten Hinweis, dass max Grundwasser 60 cm (?) über Oberkante Kellerfußboden ist
    -> max Grundwasser 87.00 ü. NN
    -> Oberkante Kellerfußboden 86.60 ü. NN, d.h.

    Ist das was?
     
  13. MAB

    MAB Gast

    Das ist was

    Ersetzt natürlich keine Termin vor Ort. Nach dem RA hatten Sie selbst gefragt. Der ist sinnvoll bei Angeboten zur Sanierung. Alleine schon wegen der Haftung.
     
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Wasser im Keller nach 15 Jahren

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