Wasser im Keller

Diskutiere Wasser im Keller im Beton- und Stahlbetonarbeiten Forum im Bereich Neubau; Hallo zusammen, wir haben eine neue Doppelhaushälfte von einem Bauträger letztes Jahr gekauft. Am 31.12.02 hatten wir ca. 10 cm Wasser im...

  1. Müller

    Müller Gast

    Hallo zusammen,

    wir haben eine neue Doppelhaushälfte von einem Bauträger letztes Jahr gekauft.
    Am 31.12.02 hatten wir ca. 10 cm Wasser im Keller. Es hatte eine Woche lang geregnet, dann kam plötzlich das Wasser.
    Das ganze Haus wurde wieder augeschachtet, die Ytongwände wurden neu abgedichtet, die Drainage wurde neu verlegt ( war teilweise zu hoch ), der Estrich wurde getrocknet. Heute, 22.05.2002 entdeckten wir wieder eine feuchte Stelle. Allerdings regnet es nicht so sehr wie damals. Wir haben hier einen Lehmboden, der das Wasser sehr stark aufnimmt.
    Die Wände sind noch trocken es scheint, als würde es an der Bodenplatte liegen. Sollen wir uns an wieder den Bauträger wenden, oder sofort einen Anwalt einschalten ? Das Ganze macht uns große Sorgen .
     
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  3. Gast

    Gast Gast

  4. mls

    mls Bauexpertenforum

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    ferndiagnostische ratespiele ...

    bringen nicht viel.
    sie brauchen e. techn. fachmann, der die im wahrsten sinne *tiefliegenden* probleme erkundet, insbesondere
    - boden-/wasserverhältnisse
    - abdichtungskonzept
    - ausführung
    - sanierung

    vermutlich wurden während des baus keine fotos gemacht?
     
  5. #4 bauworsch, 22. Mai 2003
    bauworsch

    bauworsch Gast

    @ mls

    i sog nur Doppelhaushälfe !
    Getrennte Bodenplatte? Ordentliche Abdichtung der Trennfuge? Ist die feuchte Stelle an der Gebäudetrennwand? Hohlkehle mit KMB ausgeführt? Oder gar Außenwand bündig mit Bodenplatte? Gibts ein Bodengutachten?Welcher Lastfall steht da drin? Fotos? Fotos? Fotos?
    Ansonsten wie mls: Jemanden holen, der in die Tiefe geht und dann zusammen mit dem falls erforderlich zum Baurechtsspezialisten.
     
  6. MB

    MB Gast

    Zur Unterstützung

    Der RA hat keine Ahnung von Technik. Muß er auch nicht. Aber ohne Technik kann er nix machen. Also sinnvoll, einen Fachmann (nein, das muß kein öffentlich bestellter und vereidigter Sachverständiger sein! Ahnung muß er haben!) hinzuschicken, der sich das ganze ansieht:
    1. Wie es geplant ist
    2. Wie es ausgeführt ist

    Das dann zum Rechtsanwalt und der entscheidet dann über juristische Schritte. Ich habe gerade eine Mail beantwortet, indem genau das verkehrt gemacht wurde. Folge: Prozeß verloren.
     
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  8. Josef

    Josef Bauexpertenforum

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    Bauunternehmer
    *mmmh*

    Lehmboden/Porenbeton und vermutlich KMB (Dickbeschichtung) ... so les ich´s ... fehlt nur noch ne mangelhafte Drainung und der Murks ist komplett ... Aufstauendes Sickerwasser dürfte der Lastfall sein "aber" wie wurde die Abdichtung bzw. die Drainung erstellt wär hier die Frage ??

    MfG
     
  9. MB

    MB Gast

    Ja eben!

    Von hier aus können wir doch nicht viel machen.

    Standard-Text: "Bilder, Bilder, Bilder, Bilder, Bilder, Bilder, Bilder, Bilder, Bilder, Bilder, Bilder, Bilder....."

    Die würden wenigstens zu einer Einschätzung, nicht aber zu einer Beurteilung reichen. Es kann harmlos sein, aber auch ein gewaltiger Schaden. Wir wissen es nicht. Nur, ab jetzt wird es verdammt teuer, wenn es wirklich ein Mangel ist, und das erst NACH der Abnahme festgestellt wird........
     
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