Wasser im Neubaukeller

Diskutiere Wasser im Neubaukeller im Abdichtungen im Kellerbereich Forum im Bereich Neubau; :sleeping Hallo, vielleicht kann mir jemand helfen. Obwohl ich schon verschiedene Bauforen durchsucht habe, habe ich noch keine Lösung für mein...

  1. #1 kellerbauer, 18. Juli 2004
    kellerbauer

    kellerbauer Gast

    :sleeping Hallo, vielleicht kann mir jemand helfen. Obwohl ich schon verschiedene Bauforen durchsucht habe, habe ich noch keine Lösung für mein Problem gefunden.

    Die Fakten: Mein Keller wurde von einem Fachbetrieb meines Erachtens ordnungsgemäß (Außenanstrich, Wärmedämmung, Noppenmatte, Drainage, Fugenband) mit einer Trägerdecke in einer leichten Hanglage vor sechs Wochen fertig gestellt. Das Aushubmaterial war relativ steinig, von Wasser keine Spur. Die Kellerfenster sind noch nicht eingesetzt, nur die Fensterzargen, die Kellertreppe ist betoniert. Der Keller steht frei, da das Haus erst in einigen Wochen aufgebaut wird. Nach den Regenfällen der letzten Wochen ist natürlich eine ganze Menge Wasser durch die Öffnungen (Fenster, Treppe) aber auch durch die Decke in den Keller eingedrungen, so dass ich mich vor drei Tagen entschloss, diese Öffnungen vor Regenfällen mit Planen abzudecken und sie nach dem Regen wieder zu entfernen. Gleichzeitig habe ich das Wasser im Keller entfernt.
    :confused: Mein Problem: Obwohl nun durch diese Öffnungen kein Wasser mehr in den Keller eindringen kann, finde ich am Kellerboden immer wieder Wasserpfützen, die von mir wieder entfernt werden, nach 24 Stunden aber im beinahe gleichen Ausmaß wieder da sind. Außerdem ist der gesamte Kellerboden immer noch total feucht. Der verantwortliche Baumeister versichert mir (glaubwürdig), dass ein Eindringen von Wasser durch die Bodenplatte oder durch die Kellerwände praktisch unmöglich ist. Ich habe allerdings den Eindruck, dass das Wasser durch den Boden bzw. die Wände in den Keller gedrückt wird.

    Meine Frage: Kann es es sich tatsächlich noch um Baufeuchte oder um Regenwasser handeln und bin ich nur zu ungeduldig und zu ängstlich, oder muss ich davon ausgehen, dass ich da ein Problem mit eindringendem Wasser habe.

    Da ich überhaupt keine Ahnung vom Bauwesen habe, muss ich mich auf die Aussagen von Fachleuten verlassen. Ich bin daher für jeden Rat sehr dankbar.
    :winken Liebe Grüße
    ein verunsicherter Kellerbauer
     
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  3. Sven

    Sven

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    Hallo!!!
    Denke den Experten fehlen hier ein paar angaben::
    Habt ihr ein Bodengutachten??
    Wenn ja , was für eine Lastfall von Wasser fällt bei euch an?
    Wie ist der Aufbau des Kellers??
    Ist es eine Weiße Wanne??
    Vor ort Geschalt??
    Fertig Teile?????

    Gruß
     
  4. Polier

    Polier Gast

    Keller ohne Dach?

    Wenn ich schon Trägerdecke und Noppenbahn lese grieg ich die Kriese!

    Jupp

    Trägerdecke habe ich 1965 in meiner Lehrzeit zum letzten mal verlegt.
     
  5. #4 Kellerbauer, 18. Juli 2004
    Kellerbauer

    Kellerbauer Gast

    Hallo Sven,

    danke für die Antwort. Vielleicht kann ich für die Experten noch einige Angaben nachholen, soweit ich darüber Bescheid weiß.

    Bodengutachten gibt es keines, aber bei den Nachbarn ist mir kein Problem mit Wasser bekannt. Der Erdaushub war vorwiegend steinig (Erde mit Steinen) und total trocken. Kein Lehm oder ähnliches, keine Feuchtigkeit. Daher kommt die momentane Situation so überraschend für mich. Der Keller befindet sich in einer Hanglage, am oberen Ende des Hanges, von oben kann eigentlich kein Wasser in den Keller kommen.

    Der Keller wurde ganz traditionell errichtet und vor Ort geschalt, also kein Fertigteilkeller. Schotterrollierung, Bodenplatte mit Fugenband, Kellerwände, Kellerdecke.

    Mit dem Begriff Lastfall und weiße Wanne kann ich leider nichts anfangen, aber ich bin wie gesagt ein völliger Laie.

    So, nun habe ich meine gesamte Bau-Weisheit preisgegeben und hoffe, dass es Experten gibt, die etwas damit anfangen können.

    Liebe Grüße
    ein noch immer verunsicherter Kellerbauer
     
  6. #5 Kellerbauer, 18. Juli 2004
    Kellerbauer

    Kellerbauer Gast

    Hallo Jupp,

    danke für die Antwort. Ich glaube, dass die Trägerdecke wasserdurchlässig ist und für einen Teil des Wassers im Keller verantwortlich ist. Allerdings habe ich während der letzten 24 Stunden im Keller Kübel aufgestellt und die waren trocken. Würde das Wasser also von oben kommen, dann müßte auch in den Kübeln Wasser stehen.

    Was die Noppenmatte betrifft, so habe ich mich einfach auf den Baumeister verlassen.

    Liebe Grüße
    Kellerbauer
     
  7. Sven

    Sven

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    Gibt es Fotos?????
    Bin auch nur mit Bauherren Wissen behaftet..
    Weiß aber aus vielem Lesen in dem Forum das man an Hand von Fotos ne Menge Sehen kann.

    Für mich hört sich das erstmal ganz gut an,,wenn:
    Das Fugenband ordentlich gemacht wurde,
    Die Wände und Bodenplatte aus WU-Beton (WasserUndurchlässig) hergestellt sind,,
    Ordentlich verdichtet wurde!!!
    Aber ich denke im Laufe des Tages wirst du hier mehr erfahren..
    Da sind Josef und co gefragt...

    Gruß
     
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  9. Calle

    Calle Gast

    WU-Bodenplatte und Abdichtung

    Hallo liebe Forumsteilnehmer,

    ich habe ein ziemlich grosses Problem und hoffe auf Hilfe.
    Wir haben ein EFH ohne Kellergebaut. Die Bodenplatte ist aus WU-Beton. Auf der Bodenplatte wurde nochmal abgedichtet, insbesondere unter den Mauern.

    Frage: Muss die Bodenplatte auch an den Seiten zum Erdreich abgedichtet werden?
    Unter der Erdschicht ist der nackte WU-Beton. Einzig eine "Metallkante" (bin absoluter Laie) ist unter der Balkontür.

    Unser Terassen-Bauer weigert sich jetzt weiter zu machen bei "solchen Pfusch am Bau".

    Vielen Dank

    Calle
     
  10. Josef

    Josef Bauexpertenforum

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    "mmmh"

    ich hab irgendwo "hier" vor kurzer Zeit ein Sockelputzdetail mit Abdichtung in einem Tread hochgeladen ... "ich" glaub daß isses wonach Sie fragen ... "nur" ich weiß nimmer wo dieser Tread war bzw. wie dieser Tread hieß :( ... "weiß" es jemand ???
     
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