Wasser in Reihenhauszwischenwand

Diskutiere Wasser in Reihenhauszwischenwand im Mauerwerk Forum im Bereich Neubau; Hallo zusammen, ich hoffe mal ich bin mit meinem Problem in diesem Forum richtig, ich konnte mich nicht richtig zwischen Mauerwerk, Dach oder...

  1. micha36

    micha36 Gast

    Hallo zusammen,

    ich hoffe mal ich bin mit meinem Problem in diesem Forum richtig, ich konnte mich nicht richtig zwischen Mauerwerk, Dach oder gleich "Baumurks in Wort und Bild" entscheiden.

    Bei unserem RMH (Pultdach) liegt seit ca. 2 Wochen das Stahlbetondach. Fein, dachten wir dann kann der Rohbau ja schön austrocknen.
    Leider mussten wir beim gestrigen Regenwetter mit grossem Entsetzen feststellen, dass von oben Wasser in die Gebäudezwischenwand eindringt und sich grossflächig verteilte. Dem Wasser konnte man auf den Wänden buchstäblich beim Fliessen zusehen, und in allen Stockwerken bis in den Keller haben sich große Lachen gebildet.
    Auf dem Dach wurden die Fugen zwischen den einzelnen Stahlbetonteilen zwar abgedichtet, offensichtlich aber doch etwas zu schlampig, so das hier der Regen eindringt. (Das Dach der Häuser ist nicht von vorne nach hinten, sondern von links nach rechts geneigt, das Wasser läuft also genau in die nicht genügend abgedichteten Fugen der Zwischenwänden).
    Die Wände zwischen den Häusern sind aus 15 cm Kalksandstein mit einer 4cm starken Trennfuge aus Mineralwolle.
    Wir machen uns nun natürlich Sorgen, ob und wie die Wände und vor allem die Mineralwolle wieder trocken sollen.

    Grüsse
    Michael
     
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  3. TAMKAT

    TAMKAT

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    0
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    Nun ja, das ist im prinzip einfach. Der jenige der das Dach abgedichtet hat, hat einen fehler gemacht, für den er gerade stehen muß.
    Natürlich ist es schlecht, wenn Wasser den Bau durchfeuchtet. Um die Mineralwolle würde ich mir keine sorgen machen, die ist Wasserabweisend. Die Wände sind viel schlimmer.
    fordern sie vom verursacher, das er das Dach Fachgerecht abdichtet. Anschließend muß er die Wasserlachen beseitigen, und durch aufstellen von Entfeuchtern die Feuchtigkeit aus den Wänden ziehen.

    TAMKAT
     
  4. micha36

    micha36 Gast

    Interessant, bisher habe ich mir die grössten Sorgen um die Mineralwolle gemacht, als Laie denkt man da ja sofort an einen vollen Schwamm der nie mehr trocknet (vor allem wenn keine Luft drankommt) und irgendwann zwangsläufig zur Schimmerlbildung führt.

    Michael
     
  5. bauworsch

    bauworsch Gast

    Mineralwolle

    "saugt" sicherlich kein Wasser auf, aber es bleibt genügend Raum, dass sich Wasser dort sammelt und sicherlich ein ganzes Stück benötigt, um wieder "rauszukommen". Und dann wohl über / durch die Wand.

    Ich würde dies, aus eigener bitterer Erfahrung, nicht unterschätzen....
     
  6. Gast360547

    Gast360547 Gast

    moment

    Moin,
    wer hatte genau welchen Auftrag was auszuführen?
    Handelt es sich um eine Ortbetondecke?
    Das Problem würde sich auch ergeben, wenn die Decke eben frisch betoniert worden wäre und eine Dampfbremse (z.B. bituminös) noch gar nicht aufgebracht werden könnte.

    Es tät mich ja schon interessieren, wie diese Arbeitsfuge aus Sicht des Dachdeckers oder für den Dachdecker geplant wurde :))

    Grüße
    stefan ibold
     
  7. micha36

    micha36 Gast

    Wer genau welchen Austrag auszuführen hat entzieht sich leider meiner Kenntnis, ich vermute aber, dass die Rohbaufirma bisher einen schmalen (bitmuminösen) Streifen über der Fuge angebracht hat. Es handelt sich um Fertigbetonteile, darauf kommt noch eine Wärmedämmung und extensive Begrünung.

    Michael
     
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