Wasser in weißer Wanne

Diskutiere Wasser in weißer Wanne im Abdichtungen im Kellerbereich Forum im Bereich Neubau; Hallo zusammen, ich habe folgendes Problem: Wir wohnen in einem Neubau, Einzug 9/11, Reihenendhaus mit Keller 50qm Grundfläche. Da wir hohes...

  1. #1 Dortmunder, 17. Januar 2012
    Dortmunder

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    Hallo zusammen,

    ich habe folgendes Problem:

    Wir wohnen in einem Neubau, Einzug 9/11, Reihenendhaus mit Keller 50qm Grundfläche. Da wir hohes Grundwasser haben, wurde eine weiße Wanne gewählt.
    Es gibt drei normale Kellerfenster mit dichten Lichtschächten.
    Unser Keller war während der Bauphase immer nass - Begründung war, da die Kellerfenster ja offen waren, wäre das Wasser dadurch reingelaufen. Im August kam der Estrich - am Abend zuvor schüppte ich noch 70l Wasser aus einem Kellerraum...
    Im Keller sind neben den Aussenwände auch Flurwände aus Beton, die verputzt sind. Der Keller zeigte an der Weißen Wanne nach dem Estrichlegen Schwitzwasser, aber sonst nichts. 2,5 Wochen stand im September ein Bautrockner im Keller und der Keller wirkte relativ trocken.
    Im Oktober bekamen wir dann die langersehnten Kellerfenster. Wobei wir die Fenster immer mit Styropor abgedichtet hatten.

    Ganz plötzlich in der Woche vor Weihnachten wurde eine Seite im Flur von unten nass... auf eine Höhe von 20cm, am nächsten Tag noch eine andere... Und so geht es seit dem jeden Tag wird etwas mehr nass... Mittlerweile ist der geamte Flur - also die Betonwände mit Putz von unten nass bis zu einer Höhe von 20 - 45 cm und das Gäste-WC ist mittlerweile von innen nass...

    Auf dem Boden lag schon Laminat, dass wir wieder entfernt haben auch darunter fanden sich sehr große Wasserflecken.

    Das ist der aktuelle Stand.

    Am 5.1. kam der Rohbauer, sah es sich an, zog eine Linie und meinte, das wäre Wasser, dass reingelaufen sei, bevor wir die Fenster hatten, sich seinen Weg gesucht hat und jetzt aufsteigt.

    Gestern war dann der Architekt da, Rohbauer befand es nicht für notwendig zu diesem gemeinsamen Termin zu erscheinen. Eigentlich sollte er eine Bohrung im Estrich machen, um zu schauen, ob Wasser und wieviel Wasser unterm Estrich ist.

    Architekt vermutet, dass die Wanne undicht ist. Sagt aber, er sei an den Tagen, an denen der Keller gebaut wurde oft stundenlang dagewesen habe alles überprüft, er kann sich nicht erklären wo oder wodurch eine undichte Stelle entstanden sein könnte. Die weiße Wanne an sich zeigt keinerlei nasse Stellen...

    Gestern abend dann bot der Rohbauer an, der sich zu 100% sicher ist, dass die Wanne dicht ist, eine Firma mit der Estrichtrocknung zu beauftragen - auf seine Kosten. Er ist nach wie vor der Auffassung, dass das alles Wasser ist, das lediglich über die Lichtschächte rein gelaufen ist. Ich bin mir aber sehr sicher, dass uns kein Wasser rein gelaufen ist, seitdem wir in diesem Haus Wohnen... Immer, wenn Wasser drin stand im Lichtschacht, haben wir es ausgeschüppt, bevor es die Scheibe erreichen konnte... Der Rohbauer meint, entweder das Problem ist dann weg oder es läuft nach und dann hätten wir ja den Beweis, dass es die Wanne sein muss...

    Ist das sinnvoll? Erst schien mir das eine sehr gute Idee, ich stimmte zu!

    Aber welche Methoden gibt es sonst, fest zu stellen, ob die Wanne undicht ist? Oder was es sonst sein kann - alle Wasserleitungen sind an der Decke montiert und scheiden als Verursacher aus.

    Mein Problem ist folgendes: Die Trocknung dauert ja ca. 3 Wochen... Dann warten wir ab... Beim letzten Mal lag ein völlig trockener Oktober und ein trockener November dazwischen, ehe 3 Wochen nach Regenbeginn die erste Wand nass wurde... Wenn das wieder so läuft, warte ich ab jetzt 3 - 4 Monate bis ich weiß, was es ist? Da im Ernstfall ja das Haus wieder ausgeschachtet werden muss, kann ich bis dahin auch nicht mit meinem Stellplatz, der Garage, der Terrasse, der Zisterne (Auflage der Stadt) etc beginnen... Kann weder meinen Keller nutzen, noch das Gäste-WC noch mein Büro im Keller...

    Der Keller ist komplett eingerichtet, Waschküche, Büro, Kellerraum... Wenn die Trocknung beginnt, habe ich gelesen, da zieht die trockene Luft mit der vorhandenen Feuchte durch die Dehnungsfugen nach oben... da ich schon mein Büro komplett eingerichtet habe, mit Schränken, Laminat etc, frage ich mich, ob mir die Trocknung nicht noch mehr kaputt macht... Muss der Keller doch erst ausgeräumt werden?

    Was habe ich jetzt für eine Handhabe?
    Worauf soll ich bestehen?
    Was ist wirklich sinnvoll??
    Soll ich lieber einen Gutachter kommen lassen??
    Was nur Panikmache oder Zeitschinderei?

    Etwas lang geworden...

    Mit freundlichen Grüßen aus Dortmund
     
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  3. svjm

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    Hmm...

    ........viel zu viel Prosa, um eine Glaskugel zu betreiben.

    Ist es denn tatsächlich eine "WW"? Gab es einen eigenen Bauüberwacher? Wenn nicht, dann ist m.E. ganz schnell Sachverstand auf Ihrer Seite notwendig, sonst geht Prosa und Zeit weiter, aber ohne Lösung.

    Ich möchte nicht unhöflich dastehen, sorry.
    svjm
     
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