Wasser zwischen Bodenplatte und Betonwand

Diskutiere Wasser zwischen Bodenplatte und Betonwand im Abdichtungen im Kellerbereich Forum im Bereich Neubau; Guten Tag zusammen, folgender SV: Kellerraum wurde angebaut an bestehenden Keller. Bei allen Betonarbeiten wurde WU Beton verwendet. Kellerwände...

  1. the.hein

    the.hein

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    Guten Tag zusammen,

    folgender SV: Kellerraum wurde angebaut an bestehenden Keller. Bei allen Betonarbeiten wurde WU Beton verwendet. Kellerwände bestehen aus gedämmten Fertigwanden die mit WU Beton ausgegossen wurden. Gesantdicke der Wände ca. 36cm
    Fugenband wurde eingearbeitet.
    Trotzdem Wassereinbruch in der Fuge zwischen Bodenplatte und Fertigwand.

    Fachfirma wird Ende des Monats die Fuge zwischen Bodenplatte und Wand mit einem Spezialmittel welches angeblich flexibel bleibt abdichten.

    Abdichtung von aussen nicht möglich aufgrund fehlender Platzverhaltnisse ( Angrenzendes Gebäude.

    Übergang Neukeller auf bestehenden Gebaudeteil wird sicherheitshalber noch zusatzlich mit Passivabdichtung versehen.

    Kosten übernimmt die Baufirma bzw. wird an die Haftpflichtvers. weitergeleitet.

    Das ist jetzt nicht das Problem. Nur meine Frage ob ich noch an irgendwas denken soll im Rahmen der auszuführenden Abdichtungsarbeiten?

    Danke für eure Hilfe[emoji3]
     
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  3. JamesTKirk

    JamesTKirk Gast

    Ich will Dir keine Angst machen, aber das ist der "worst-case", der bei dieser Bauweise kommen kann: undichte Elementwand, von außen nicht zugänglich.

    Das Problem wird sein, die Undichtigkeit zu finden, von wo das Wasser von außen in die Konstruktion eindringt. Diese muss von der Lage her nicht unbedingt dort liegen, wo das Wasser im Keller austritt. Sollte dem so sein, dass die Orte voneinander abweichen, dann hast Du ein echtes Problem. Häufig ist das dann auch so, dass das Wasser dann an anderer Stelle zutage tritt, wenn man einen Fließweg verschließt.
    Mein Rat: verlassene Dich nicht auf das Gesülze der Baufirma und irgendwelche Fachfirmen. Suche Dir einen eigenen Sachverstand, der Deine Interessen vertritt.
     
  4. the.hein

    the.hein

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    Du machst mir keine Angst. No Prob [emoji6]
    Die Kellerwand soll auf der gesamten Länge verpresst werden. Also nicht nur an einer Stelle sondern wirklich alles.
    Das dürfte ja dann kein Problem mehr darstellen, oder?
     
  5. JamesTKirk

    JamesTKirk Gast

    Was heisst auf der ganzen Länge ?? Nur der Boden-Wand-Anschluss oder rastermäßig über die gesamte Bauteilhöhe ??

    Wenn nein:
    Wer sagt denn, dass das Wasser am Boden-Wand-Anschluss eindringt und nicht irgendwo beispielsweise auf halber Wandhöhe in einem Sollrissquerschnitt ???
     
  6. JamesTKirk

    JamesTKirk Gast

    Aber da muss man sich vortasten. Erst einmal nur unten zu verpressen ist ein gangbarer Weg. Dann muss man die Sache beobachten, ob es dicht bleibt oder woanders Wasser kommt.

    Ich habe halt auch schon Bauvorhaben begleitet, wo halt nach dem Verpressen des Boden-Wand-Anschlusses kurzzeitig Ruhe war und dann aber die Sache erst richtig los ging.
     
  7. the.hein

    the.hein

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    das Wasser kommt schon ubten am Boden raus. Es trifft ausssensrn auf die Bodenplatte und lauft dann rein.
    Die Bohrpacker werden über die gesamte Raumlange auf einer Höhe von ca. 1Meter gesetzt und dann Rohr frei....
     
  8. gunther1948

    gunther1948

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    hallo
    das ist mir unverständlich.
    , wieso gerade bei 1,0 m höhe?

    gruss auus de pfalz
     
  9. the.hein

    the.hein

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    so hat s halt der Verpresser gesagt.

    Jetzt meine Intention: Aussen wird nie ne Wassersäule von 1meter stehen. Das Wasser kann bei uns abfliessen... Also sege ich eig. kein Prob
     
  10. JamesTKirk

    JamesTKirk Gast

    Ich verstehe es immer noch nicht ...

    Von der Sache kann das Wasser von außen von überall herkommen, sich im Bereich der Verbundebenen (oder eben Nicht-Verbundebenen) Kernbeton-Fertigteile überall in der Wand verteilen.

    Daher nochmal: hole Dir EIGENEN Sachverstand.
    Verlasse Dich nicht auf den Verpresser (dem vermutlich auch daran gelegen ist, dass es möglichst kompliziert und damit teuer wird). Der Verpresser ist NICHT der Planer.
     
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  12. gunther1948

    gunther1948

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    hallo
    bis jetzt war das immer so, dass das wasser gemacht hat was es will und sich den weg des geringsten wiederstandes gesucht hat.
    dein einwurf erklärt nicht die 1,0 m höhe.
    ich kenn das nur so, dass dort verpresst wird wo eine arbeitsfuge vorhanden ist.

    gruss aus de pfalz

    ---der captain war schneller, das kommt davon wenn man zwischendrinn zum essen geht.
     
  13. JamesTKirk

    JamesTKirk Gast

    Naja, ich kenne das so, dass die gesamten Kellerwände rasterförmig (alle 25 cm) über die gesamte Fläche verpresst werden mussten (beide Fugen zwischen Elementwand und Kernbeton), weil das Wasser jeweils wild in der Wand rumgeschlossen ist. Das kommt bei einem MFH mit TG ganz schön was zusammen. Wir konnten von außen leider nur in Teilbereichen ran.
    Wenn "nur" der Boden-Wand-Anschluss zu verpressen ist, ist das eine reletiv übersichtliche Angelegenheit ...
     
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