Wasser

Diskutiere Wasser im Abdichtungen im Kellerbereich Forum im Bereich Neubau; Hallo, ich habe folgendes Problem, mein Keller ist ist aus KS gemauert und von außen mit einer Dickbeschichtung gegen nicht drückendes Wasser...

  1. #1 contoso, 28.03.2006
    contoso

    contoso Gast

    Hallo,

    ich habe folgendes Problem, mein Keller ist ist aus KS gemauert und von außen mit einer Dickbeschichtung gegen nicht drückendes Wasser versehen. Die Drainage ist zur Zeit noch nicht an das Abwasser angeschlossen. Am letzten Wochenende ist Wasser in den Keller eingedrungen und zwar im Berecih der Schweißbahn, welche unter der ersten KS- Reihe auf der Bodenblatte angebracht ist. Mein GÜ ist nun der Meinung, die Abdichtung wäre o.k., wenn die Drainage sauber arbeitet und das Wasser ableitet. Ich bin aber der Meinung, daß durch die Fuge zwischen Bodenblatte und erstem Stein kein Wasser eindringen darf. Wer hat nun recht und wie gehe ich weiter vor? Der Anschluß der Drainage erfolgt diese Woche.

    MfG Contoso
     
  2. #2 BRWSL, 05.04.2006
    Zuletzt bearbeitet: 05.04.2006
    BRWSL

    BRWSL

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    Abdichtung im Kellerbereich

    Hallo Contoso,

    bei mir trat das gleiche Problem auf, ich werde also Deine Seite beobachten.
    Zuerst solltest Du mal eingrenzen, ob der Schaden tatsächlich unter der Sperre auftritt (1. Stein anbohren-nicht durchbohren, Material muß trocken sein). Dann ist die Vertikaldichtung i.O. und es versagt "nur" der Bereich der äußereren Horizontaldichtung, also der Bereich Auflage auf Bodenplatte (undicht oder schlecht verklebt). Unabhängig von der noch nicht angeschlossenen Drainage muß es dicht sein, also zumindest kein fließendes Wasser innen. Problem danach sicher gemindert, nicht weg.

    Sanierung durch Aufgrabung und Neuisolierung oder innen mit Verpressung und Bitu-Schlämme bis einschl. 2. Sperre.

    Gute Seiten bieten Fa. Remmers und ein Unternehmer aus Bayern (ich glaube Edmund Bromme o.s.ä.).

    Gruß
     
  3. #3 seemann, 05.04.2006
    seemann

    seemann Gast

    Die Drainage ist keine "Bauwerksabdichtende Maßnahme". Und was ist, wenn der Lastfall nichtstauendes respektive nichtdrückendes Wasser zu einem späteren Zeitpunkt, vielleicht nach Ablauf von Gewährleistungszeiträumen, temporär umkippt in den Lastfall stauendes - drückendes Wasser?
    Deutschland, berühmt für seine Vorschriften, beschreibt dies in der DIN 18195.
    Es darf kein Wasser zwischen horizontaler Abdichtungsebene und der Grundplatte in das Bauwerkinnere eintreten! Dies führt über kurz oder lang zur Durchfeuchtung des Fußbodenaufbaus im KG. Gut das Sie den "Mist" noch sehen. Unbedingt auf Nachbesserung drängen!
    Vermutlich ist der Übergang Vertikalabdichtung Grundplatte - Außenmauerwerk fehlerhaft ausgeführt.
     
  4. Yilmaz

    Yilmaz

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    Hallo

    Absoulut falsch ausgedrückt,Die Horizontalsperre ist gegen steigendes feuchtigkeit vorgesehen.

    Die eine ursache,oder die bodenplatte ist wasserdurchlässig.

    Mfg.
     
  5. #5 Carden. Mark, 05.04.2006
    Carden. Mark

    Carden. Mark

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    Typische Ausrede.
    Eine den anerkannten Regeln der Technik entsprechend erstellte Abdichtung aus kunststoffmodifizierten Bitumendickbeschichtungen hält auch zeitweise aufstauendes Sickerwasser aus, auch dann, wenn diese für diesen Lastfall nicht konzipiert wurde. Dieses wäre z.B. der Fall wenn kein Gewebe eingelegt wurde.
    Ihrer Beschreibung nach könnte man von ein Versagen der Sperrung im Bereich des Fußpunktes, hier der Hohlkehlenübergangs ausgehen. Auch andere Möglichkeiten sind gegeben – dieses erscheint aber erst Mal als Wahrscheinlichste, wenn Sie hier den Wasseraustritt beobachten können.
    Ein anbohren der ersten Schicht würde Ihnen keinerlei Aussagen bringen, schon gar nicht wenn das Bv. Neueren Ursprungs ist. Die erste Schicht wird eh noch Nass sein aus dem Baugeschehen heraus.

    Nun ist es so, dass insbesondere im Wandaufsatzbereich die Meisten Fehler bei Abdichtungen aller Art, insbesondere aber bei KMB gemacht werden.
    Ich rate Ihnen einen Fachmann zu Seite zu nehmen.
    Als ein solcher rate ich „natürlich“ zu einem öbuv Sachverständige für Abdichtungsfragen. Bei KMB könnte dieses zum Beispiel ein öbuv Sachverständiger des Maurer- und Betonbauerhandwerks sein.
     
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