Wasseraufbereitung

Diskutiere Wasseraufbereitung im Sanitär Forum im Bereich Haustechnik; Hat hier jemand Erfahrung mit der neueren Generation Trinkwasseraufbereitung, zB AQA total 1500 Energy. Ich weiss, dass viele die elektronischen...

  1. #1 matthiasz, 20. Mai 2008
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    Hat hier jemand Erfahrung mit der neueren Generation Trinkwasseraufbereitung, zB AQA total 1500 Energy. Ich weiss, dass viele die elektronischen Verfahren als Voodoozauber abtun, andere schwören jedoch darauf. Es wäre schön ein wenig über Erfahrungswerte von Leuten zu hören, die so ein Gerät haben.
    Mein Gaswasserscheisse Anbieter hat mir alternativ den Ionentauscher angeboten, da habe ich allerdings das Problem, dass ich das hervorragende Trinkwasser, das wir in München haben aufgeben würde (alle mineralien weg)
    Danke für Eure Antworten...
     
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  3. marty

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    Hi Matthiaz,
    mein Tipp: Ionentauscher und vorgeschaltet einen Wasserhahn zum Trinkwasser zapfen. So haben es wir zu Hause gelöst. Einmal am Tag muß man halt mit dem Wasserkrug in den Keller...
    Grüße
    Martina
     
  4. #3 matthiasz, 20. Mai 2008
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    Sorry, gerade gesehen, dass dieses Thema schon extrem ausführlich diskutiert wurde. Wer trotzdem das spezielle Gerät kennt, wäre dankbar...
     
  5. #4 matthiasz, 20. Mai 2008
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    Marty,
    das klingt auch nach einer Alternative. Muss ich mal drüber nachdenken. Danke
    Aber grundsätzlich ist es ja scheinbar echt kein geeignetes Trinkwasser mehr, oder? Also bei unserem "Adelholzener" Leitungswasser hier...
     
  6. Julius

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    Was möchtest Du denn mit dem Gerät erreichen?

    In M ist das Wasser doch noch ziemlich unproblematisch.
    Eine Behandlung ist im Privatbereich eigentlich unnötig!
     
  7. #6 matthiasz, 20. Mai 2008
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    Julius, unser Wasser ist extrem kalkig (schmeckt aber auch hervorragend). Ich finde schon, dass man die Leitungen kalkfrei halten sollte. Wenn ich alleine sehe, wie meine Spüle nach ein paar Tagen aussieht.
    Der Installateur nimmt 400 EUR im Jahr für die Wartung der Anlage, weil er alle zwei Jahre den Wasserspeicher entkalken muss...
    Ich dachte, man könnte Vorteile erzielen, bin aber offen für gute Ideen...
     
  8. #7 Achim Kaiser, 20. Mai 2008
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    Eine Rohrleitung ist keine Spüle.
    In der Rohrleitung trocknet auch das Wasser nicht weg und der gelöste Rest wird sichtbar. Nur in wenigen Gegenden gibts tatsächlich ein Kalkproblem IN den Rohrleitungen.

    Gibts da tatsächlich ein Problem, dann hilft nur *Kalk raus* und Kalk raus heisst Ionentauscher.

    Beim Rest wird reichlich mit *weichen* Fakten geworben. Wenn die Spüle *täglich* gewischt und gereinigt wird dann geht der Kalk auch meistens problemlos weg ... nur wer machts ? ;) (...ausser man hat nen 1000 Taler *Grund* eingebaut)

    Der Rest *kann* funktionieren (und er funktioniert um so besser, je mehr man dran glaubt), muss es aber nicht.

    WW-Bereiter sind dann immer noch ein anderes Thema.
    Durch die Erwärmung ändert sich das Kalk/Kohlensäuregleichgewicht und sorgt für Ausscheidungen ....der Kalk fällt aus und die Kohlensäure verdünnisiert sich durch den Wasserhahn.

    Gruß
    Achim Kaiser
     
  9. #8 matthiasz, 20. Mai 2008
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    Alternativ hatte ich an Ionentausch nur für heisses Wasser gedacht. Das Kaltwasser unbehandelt lassen. Man kann dann Quasi in der Küche entscheiden, ob es entkalkt oder Mineralwasser sein soll
     
  10. marty

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    Hallo matthiaz,
    ich denke, daß der Ionentausch eigentlich nur das Calcium/Magnesium betrifft und auch enthärtetes Wasser nicht schlecht ist. Subjektiv bilde ich mir ein, daß das kalkige Wasser besser schmeckt...kann aber eine reine Kopfsache sein. Dass das Calcium und Magnesium unser Körper braucht ist auch klar. Ob er soviel braucht wie in unserem Wasser ist ? Kann er die Mineralien so auch verwerten ?
    Ich würde auf alle Fälle nicht nur das heiße Wasser enthärten, weil der Vorteil: Waschmaschine braucht weniger Waschmittel, Kaffeemaschine verkalkt kaum, Spülmaschine braucht kaum Salz und keine Kalkspuren auf Duschabtrennung und Armaturen etc. Deshalb haben wir uns Zuhause nämlich die Enthärtung eingebaut.
    Herzliche Grüße
    Martina
     
  11. joegeh

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    Worauf gründet sich deine Meinung?
    Ohne Enthärtungsanlage ist die neue Zirkulationspumpe nach 5 Jahren fast schon obligatorisch (hier im unproblematischen München)

    Warmwasser-Absperrventile sind nach dieser Zeit ebenso meist festgekalkt.
    Ich habe viele Kunden denen das enthärtete Wasser genauso gut schmeckt.
    Nebenbei bermerkt werden nicht alle Calzium-Magnesium-Ionen getauscht. Es wird eine Härte von 6-8° im Wasser belassen. Mit Mangelerscheinungen ist nicht zu rechnen. :Brille
    Fakt ist das ich keinen kenne der es bereut hat das er eine Enthärtungsanlage eingebaut hat.
    Ich habe aber schon etliche physikalische Wasserbehandlungsgeräte demontiert bzw. durch "richtige" Enthärtungen ersetzt und da waren dann auch namhafte Hersteller dabei.

    Gruß Josef
     
  12. SchaScha

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    Grundsätzlich würde ich erst ab einer Rohwasserhärte von 25 - 30° fH einen Ionenaustauscher in Betracht ziehen.

    Es ist richtig das dieser das Calcium / Magnesium aus dem Trinkwasser entfernt. Aber bevor das Wasser dann zum Verbraucher gelangt, wird es sowieso wieder auf etwa 12 - 15 ° fH aufgehärtet. Schliesslich braucht der Menschliche Körper ein gewisser Mineralienanteil und auch das Leitungsnetz braucht etwas Kalk um eine Schutzschicht aufzubauen.
     
  13. joegeh

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    Wie ich bereits oben schrieb wird auf eine Härte von 6-8°dH eingestellt, wer will kann es natürlich auch härter einstellen. "Aufgehärtet" wird da nix. Dies ist auch keineswegs irgendwie gesundheitsschädlich.
    :winken
     
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  15. SchaScha

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    Man nennt es aufhärtung weil ja man dem "enthärteten" Wasser wieder hartes Wasser beimischt. Die Anlage kann ja nicht direkt auf den gewünschten Sollwert enthärten.
     
  16. joegeh

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    Ja, du hast recht, die Enthärtungsanlage enthärtet auf 0° und im Verschneideventil wird dann hartes Wasser beigemischt... aber eben nicht auf 12-14° sondern auf 6-8°; bei uns wenigstens nicht.
     
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