Wasseraustritt nach Fertigstellung Unterdach normal?

Diskutiere Wasseraustritt nach Fertigstellung Unterdach normal? im Dach Forum im Bereich Neubau; Hallo, nach langen Überlegungen hatte ich mich entschieden, die Sanierung meines Daches durchzuführen. Nun wurde das Dach abgedeckt und alles...

  1. mialein

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    Hallo,
    nach langen Überlegungen hatte ich mich entschieden, die Sanierung meines Daches durchzuführen.
    Nun wurde das Dach abgedeckt und alles bis auf die Sparren von außen entfernt.
    Danach im sog. Sub and Top – Verfahren die Dasatop-Bahnen verlegt und 22 cm Thermo-Hanf in die Gefache eingebracht.
    Auf den Sparren wurden dann noch 35 mm starke STEICO-Universal Holzfaserplatten verlegt, die laut Hersteller bereits wasserdicht sind.
    Um ganz sicher zu gehen habe ich jedoch veranlasst, dass darauf nochmals über die gesamte
    Fläche die ProClima-Solitex plus connect verlegt und verklebt wird, was auch erfolgt ist.
    Darauf erfolgte dann Lattung und Konterlattung.
    Dies ist jetzt auch der Stand vor der Aufbringung der Ziegeln.
    Nun hatten wir in den letzten Tagen einige Gewitter und es stellt sich heraus, dass es an allen Ecken und Kanten tropft und Wasser austritt.
    Laut Dachdecker wird das Problem weg sein, wenn die Ziegeln gedeckt sind.
    Nun frage ich mich aber, warum ich die teure ProClima-Solitex plus verlegen ließ, was zus. mit dem Arbeitslohn ja doch einiges kostet, wenn doch überall Wasser austritt.
    Dann hätte ich mir dies ja auch sparen können.
    Daß dies, wie der Dachdecker sagt, bei einem Unterdach ohne Ziegeln normal ist, kann ich mir einfach nicht vorstellen und hätte hierzu gerne Ihre Meinungen gehabt.

    Vielen Dank und freundliche Grüße

    mialein
     
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  3. Julius

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    Da sollte man den Planer fragen.
    Dummerweise scheinst Du das hier selbst zu sein...
     
  4. Neutal

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    Ein Unterdach aus Holzfaserplatten ist normalerweise an sich schon Dicht. Jetzt noch eine zusätzliche Unterdeckbahn, dann sollte wirklich nichts mehr pssieren. Da wurde wohl schon beim Einbau etwas zu großzögig gearbeitet und die Untedeckbahn ohne überlappung ausgeführt. Ansonsten kann es gut sein, das einige Dachdurchdringungen, wie Gauben, Schornstein oder DFF nicht richtig eingearbeitet wurden.
    Gibt es Bilder von der Bauzeit?
    Die Unterdachdachplatten werden vom Hersteller für eine Zeit von bis zu 8 Wochen als Behelfsdach zugelassen. Ich hatte bisher noch nie probleme mit starkem Wasserintritt gehabt.
     
  5. Siedler

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  6. mialein

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    @Julius
    Danke für Deinen wirklich guten Rat. Übrigens, tausche gerne 1000 Planer gegen einen Experten!

    @Flocke
    Also, die Unterdeckbahn ist selbstklebend, überlappt und verklebt, wie es sich eigentlich gehört. Danach war das gesamte Dach eine wirklich absolut ebene Fläche ohne irgendwelche Falten oder sonstwas. Das Ganze ist letzte Woche geschehen.
    Ich hätte nicht gedacht, daß hier auch nur ein Tropfen Wasser durchgehen könnte.
    Kann es sein, daß durch die anschließende Lattung, Konterlattung die Bahn verletzt wurde und dort eben Wasser durchdringt?
    Dies wäre lt. Dachdecker normal und die Dichtigkeit nach Aufbringung der Ziegeln gewährleistet.
    Das Unterdach wäre eben nur regensicher, nicht waaserdicht und somit auch die Verwendung von z-B. Nageldichtbändern nach den Regeln des Dachdeckerhandwerkes nicht erforderlich.
     
  7. Neutal

    Neutal

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    Bei Holzweichfaserplatten kommt eigentlich nie Wasser bei der Nagelung durch. Bei einer Unterdeckbahn gehört allerdings Dichtband unter die Konterlatten.
    Mit was für Nägeln wurde denn die Konterlattung überhaupt befestigt? Waren die Kanten der Platten in Ordnung, oder wurde darauf rumgeschlagen wie blöd? Das Nut/ Federsystem funktioniert nur wenn die Kanten nicht schon gebrochen sind und Nut und Feder in Ordnung sind.
    Bei einem ordnungsgemäß verlegten Unterdach, egal ob Weichfaser oder Unterdeckbahn, kommt kein Wasser durch. Ansonsten kann man auch darauf verzichten.
     
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  9. mialein

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    Ich habe gelesen, daß bei Nutzung als Wohnraum direkt unter dem Dach eine erhöhte Anforderung vorliegt.
    Müssen dann bei der Aufbringung der Konterlattung Nageldichtbänder verwendet werden?
    Das Dach hat eine Neigung von 24 Grad.
     
  10. 1973rd

    1973rd

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    Entweder abplaner oder Nageldichtband benutzen. MfG
     
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