Wasserhaltung

Diskutiere Wasserhaltung im Tiefbau Forum im Bereich Neubau; Hallo Forenmitglieder! Bei unserem Neubau (EFH mit Keller) scheint es so, dass eine Wasserhaltung erforderlich sein wird. Wir stehen wohl cirka...

  1. #1 BauherrEd, 28.03.2020
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    Hallo Forenmitglieder!

    Bei unserem Neubau (EFH mit Keller) scheint es so, dass eine Wasserhaltung erforderlich sein wird.
    Wir stehen wohl cirka 50 cm „im Wasser“.

    Das Haus hat Ausmaße von cirka 9x12m.

    Meine Frage spielt auf die notwendige Wasserhaltung ab. Gibt es Erfahrungswerte, mit welchen zusätzlichen Kosten zu rechnen ist?

    Einleitung des Wassers in den öffentlichen Regenwasserkanal liegt bei cirka 2 Euro je m3.

    Für hilfreiche Antworten besten Dank im Voraus!
     
  2. #2 Andreas Teich, 28.03.2020
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    Weiße Wanne ist keine Option?
    Wie soll denn die Wassermenge ermittelt werden?
     
  3. #3 BauherrEd, 28.03.2020
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    Soll so ausgeführt werden.

    Die Bodenplatte wäre aber dennoch „im Wasser“, oder nicht?
     
  4. Yilmaz

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    Hierbei geht um Wasserhaltung während des Kellererstellung.

    Was hat der Geologe empfohlen?
    Offene Wasserhaltung, Grundwasserabsenkung?

    Lassen Sie sich ein Preis geben.
     
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  5. #5 BauherrEd, 28.03.2020
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    Geologe hat geschrieben:

    „Sofern das Absenkziel 0,5m nicht überschreitet, ist bei der Bauausführung im Bedarfsfall zu einer offenen Wasserhaltung über mehrere Pumpensümpfe (beispielsweise mit durchbrochenen Brunnenringen) geraten, die unmittelbar an der Grubensohle positioniert werden.
     
  6. Yilmaz

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    Um so einfacher haben Sie. An alle 4 Gebäudeecken Offene Brunnenringe anbringen und über Pumpen abpumpen.
     
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  7. #7 Gast84488, 15.04.2020
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    genau so ... vielleicht noch die ein oder andere "gelbe" drainleitung ... fertig.
     
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  8. #8 Fabian Weber, 15.04.2020
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    Mein Bauherr (der Bund) hat gerade 3000€/Tag im Schmutzwasserkanal versenkt.

    Das waren dann so ca. 200.000€ für ca. 2Monate.

    Das ist zwar jetzt nicht vergleichbar aber einen Hinweis will ich Dir geben.

    Wenn Du eine Grundwasserabsenkung hast, dann solltest Du dringend mit dem Rohbauer einen entsprechenden vertraglichen Zwischentermin vereinbaren, bis wann die Auftriebssicherheit (meistens Keller fertig) fertiggestellt sein muss.

    Wenn er dann länger braucht, zahlt er nämlich die längere Wasserhaltung.

    Gibt es vielleicht ein Gewässer in der Nähe zum Einleiten, das wäre auf jeden Fall günstiger.
     
  9. #9 Gast84488, 19.04.2020
    Gast84488

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    Ohne wassrrechtliche Erlaubnis wird wohl eh nichts gehen. Normalerweise ist Grundwasser wieder zu versickern ...








     
  10. #10 Mok, 19.04.2020
    Zuletzt bearbeitet: 19.04.2020
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    Nach seiner Aussage "stehen" sie ca. "50 cm im Wasser". Wenn der Boden nicht viel hergibt und der Bauunternehmer nicht pennt, dann reicht ggf. eine Anzeige aus. Allerdings erst mal nur für die Entnahme. Irgendwo hin muss das Wasser dann ja auch noch.

    @BauherrEd Als Anlage zum Antrag benötigst du ein hydrogeologisches Gutachten, aus dem die vorgesehene Wasserhaltung und die geschätzte Entnahmemenge hervorgeht. Daraus erfährst du dann auch, ob du das Wasser auf dem Grundstück wieder versickern kannst. Ich hab dir mal beispielhaft ein Antragsformular rausgesucht, das schon recht umfangreich ist. Je nachdem, wo du baust, musst du ggf. weniger Angaben liefern: https://www.osnabrueck.de/fileadmin/eigene_Dateien/Antragsformular-auf-Grundwasserabsenkung.pdf

    Wenn du mir aus eurem Bodengutachten euer Bodenprofil und im besten Fall kf-Werte zurufst, kann ich dir schon mal grob die Entnahmemengen angeben, mit denen du zu rechnen hast.
     
  11. #11 Gast84488, 19.04.2020
    Gast84488

    Gast84488 Gast

    Die Hütte steht im Endzustand im Wasser. Das ist nach meinem Wissen genehmigungspflichtig ... zumindest hier ... eine Anzeige reicht da sicher nicht.


     
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  12. Mok

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    Hast recht, hatte jetzt nur die Absenkung im Blick.
     
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