Wasserschaden und Einfluss auf Mauerwerk Bausubstanz

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  1. intoyou

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    Hallo,

    in einem Haus, Massivbau mit Betonwänden (linksseitig nichtunterkellertes Haupthaus, direkt rechts davon Zugang zur Garage mit Unterkellerung) bj 1995.

    2012 kam zu einem Wasserschaden dergestalt, dass Grundwasser den Keller unter der Garage ca. 1 meter unter Waser setzte und Grudnwasser auch so nach oben drückte ins Wohngebäude, dass Estrich und Fliesen aufquollen. Auch gibt es Hinweise, dass whl der Laminat in der 1. Etage aufegquollen ist. Im Boden liegt Elektrofussbodenheizung.

    Ursache für alles war, dass die Pumpe, die aufsteigednes Grudnwasser hätte abpumpen sollen, ausgeschaltet wurde udn der Hauseigentümer aus Geldnöten das Haus verließ.

    Das Haus stammt aus einer Zwangsvertseigerung und wurde dann saniert. Fliesen im Wohnzimmer ausgteauscht, Laminat oben ausgetauscht. Estrich mit Heizung im Haus belassen. Kellerwänder abgeklopft udn gestrichen. Feuchtigkeitszeichen heute nicht mehr sichtbar.

    Wie lange die Feuchtigkeit im Haus stand, ist heute kaum nachvollziehbar, aber man kann vor mehr als 6 Monaten ausgehen.

    2013 erfolgte die Sanierung. Allerdings blieb der Estrich und die Heizmatten drin.

    Die Fragem die sich heute als potenzieller Käufr ergeben:

    Das Haus wirkt heute innen tadellos, der Keller schaut getrocknet

    Wie kann man sicherstellen, dass von dem damaligen Wasserschaden, die Bausubstanz nicht angegriffen wurde oder die Feuchtigkeit im Haus zu verstecktem Schimmel führte?
    Es ist nichts zu sehen oder zu riechen. Auch eien Fachperson war mit dabei, nichts aufgefallen.

    Die andere Frage ist, wenn der Estrich mit den Elektroheizplatten durchnässt war, sollte man dann nicht davon ausgehen , dass die Heizmatten in Leistungsfähgkeit udn lebesndauer Einbußen erlitten haben?
    Ist ja als potenzeller Käufer nicht heruaszufinden, wie es unte den Fliessen udn Laminat ausschaut

    Vielen Dank
     
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  3. simon84

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    1. Es ist nicht normal oder fachgerecht, dass du eine Pumpe brauchst um aufsteigendes Wasser wegzupumpen.
    Das ist als Notlösung anzusehen.

    Eine fachgerechte Abdichtung des Kellers und der Leitungen ist wohl nicht erfolgt.

    Nachbesserung falls überhaupt möglich hoher Aufwand, hohe Kosten.


    2. Elektrische Fußbodenheizung in einem ganzen Geschoss ? Sehr schön für den Energieversorger, schlecht für deinen Geldbeutel.
     
  4. intoyou

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    hallo simon

    bin mir ziemlich sicher, dass eine abdichtung erfolgt ist, da es sowohl von gutem architekt als auch luxushaus ist. es steht nahe wasserschutz..vielleicht quellgebiet... es muss da irgedneinen grund geben, warum man eine pumplösung gebaut hat....

    punkt 2. ist klar....
     
  5. Andybaut

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    da bin ich bei simon. Eine Pumpe darf niemals benötigt werden um ein Wohnhaus trocken zu halten.
    So etwas gibt es in keinem normalen Haus.

    Es gibt manchmal Pumpen für Regenwasser, wenn ein Hof zu tief liegt. Die liegen dann aber in zweifacher Ausführung vor
    und haben einen Notstromdiesel um bei Stromausfall zu funktionieren.

    zum Grund für die Pumpe:
    vielleicht gab es einen Baufehler und man konnte sich nur noch so behelfen, da sonst Totalabriss.
     
  6. #5 OutdoorShop, 31. August 2017
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    Es gibt so vieles, das außen hui und innen pfui ist - da würde ich auf "guten Architekt" und "Luxushaus" nicht viel geben.
     
  7. simon84

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    Zum Thema eFBH kann ich nur sagen, kommt drauf an.

    Wenn das Geschoss wirklich komplett (1 Meter+) unter Wasser Stand, dann kannst du schon weitergehende Schäden erwarten.
    Schalter/Thermostat/Steuerung usw. der FBH.

    Die Matten selbst sind je nach Modell eher unempfindlich gegen Wasser, aber da gibts x verschiedene. Muesste man den Hersteller befragen.

    Aber alle Verbindungsstellen sind dann empfindlich für Korrosion.

    Mich würde auch mal interessieren wie es in allen Steckdosen, Schaltern und Verteilungen aussieht.

    Schlechter bzw. korrodierter Kontakt -> Hoher Strom bzw. kleinere Fläche, Hitzeentwicklung und Brandgefahr.
     
  8. simon84

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    Wo kommt das Wasser denn rein wenn es staut ? An den Wänden / Bodenplatte ? Oder kommt es den Kanal hoch ?
     
  9. intoyou

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    Hallo,

    danke für die Rückmedlungen. Ich werde mal etwas prüziser in der Darstellung.

    Das Wohngebäude ist Ebenerdig, daran anschliesedn hat man eine um knapp 1.50 meter Tiefergelegen Garage gesetzt und diese dann nochmals unterkellert.

    Die PUmpe soll nun wohl den Zweck erfüllen, diese tiefergelegene Garage samt keller zu "sichern".
    Dafür hat man eine Kanalisation seitlich vor die Garage gesetzt (Mit Kanalisation meine ich so ein Loch mit Betondeckel). Wenn in diesem Loch das Wasser eine bestimmte Höhe erreicht, springt die Pumpe ein und pumpt das Wasser in einem Zisterne. Ist diese Zisterne gefüllt erfolgt die Weiterleitung in die Kanalisation.

    Nun liegt der Schadensfall ca. 5 Jahre zurück und ich kann nur auf Logik und Berichte setzen, da ich es nicht live miterlebt habe.

    Die Pumpe ist ausgefallen und das Wasser in den keller gelaufen. Wie, kann ich jetzt nicht sagen...am schlüssigsten wäre für mich, Kanal lief über udn wasser in garage und Treppe runter in den keller und hat dann dort gestanden bis Haus verkauft und saniert wurde.

    Eine Erklärung wie nun ein Wassserschaden im Wohngebäude hat erfolgen kann, habe ich nicht, da dieses jahr 1,50 über der Garage sitzt und auch höher als die Strasse. Vielleicht war der Fussbodenschaden dort, Fliesen zeigten Wellen...auch durch Frost oder ähnliches im leerstehenden Gebäude hervorgerufen worden. Eigentlich macht es keinen Sinn, dass Grundwasser so hochsteigt und dann den Boden schädigt. Ich bin da leider auf reine Berichte von Leuten angeweisen, die damals das Haus ebichtigt hatten.
    Ideal wäre das Gutachten der Versteigerung zu erhalten.

    Ihr verwirrt mich mit der Aussage: Kein Haus braucht eine Pumpe. Weil ich sicher bin, dass die Planer des Hauses keine andere Möglichkeit sahen wegen der tierfliegenden Garage.

    Die Pumpe ist allerdings in der Tat nur eine Elektropumpe, die im Keller sitzt und mit Schläuchen draussen mit dem Kanalloch verbudnen ist
     
  10. Andybaut

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    OK.

    Kein Haus braucht eine Pumpe ist dann nicht ganz richtig. Aber irgendwie doch :-)

    Wenn dein Keller tiefer wie der Schacht liegt und dort kein WC drin ist, dann haben die Abflüsse des Kellers eine Rückstauklappe.
    Das Wasser kann dann nicht vom Straßenkanal ins Haus drücken.

    Wenn in deinem Keller ein WC ist, dann könnte im Keller eine Hebeanlage sein. Die pumpt das Wasser dann ein wenig nach oben und von dort
    läuft es in den Straßenkanal.

    Aber den Fall, das eine Pumpe ausfällt und der Keller vollläuft den kann es nicht geben. Gibt es aber scheinbar bei dir.
    Schlechte Planung oder Baufehler sind meine Vermutungen.

    Ganz vereinfacht gesagt:
    man baut so, das Wasser von außen nicht in die Innenräume hineingelangt. Da muss man kein Außenwasser wegpumpen, da es ja außen bleibt und eben
    nicht in den Keller kommt.
    Die einzige Möglichkeit die man hat abzusaufen wäre folgende:
    Die Hebeanlage ist defekt und man benutzt die Toilette einfach weiter.
    Irgendwann steht man in der eigenen Schei....., aber halt dennoch nicht im Grundwasser von außen.
     
  11. intoyou

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    keller.JPG

    so sieht das grafisch aus. Im keller ist NICHTS. Das ist ein leerer Betonkeller ohne Einrichtung, Sanitär , Fenster.

    Die haben haben so enn Pumpaufwand nicht gemacht aus Spass und ich glaube auch nicht nachträglich sondern bereits bei Bauplanung.
     
  12. simon84

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    Es kann natürlich im EG einfach ein Wasserrohrbruch gewesen sein.....

    Regenwasser kommt auch nicht immer nur von oben.
    Je nach Boden kann das auch sein, dass der dir an der Seite z.B. einer undichten Terrassentür reinläuft...

    Wie gesagt, würde auch mal die Nachbarn befragen und schauen ob du mehr rausbekommst.
    Die Erklaerung zu dem Wasserschaden ist etwas unstimmig
     
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    Also der Wasserschaden betrifft den Keller, da stand ein halber Meter Wasser drin. Dies wurde erklärt die Pumpe sei abgeschaltet worden.

    Die Sache war von aussen nicht einsehbar. Was den Boden im Wohnhaus betrifft, da fehlt mir noch eine logische Erklrung. vielleicht bekomme ich Sie.

    Meine Ursprüngliche Frage war ja eigentlich, wie kann ich sicherstellen, dass die Bausubstanz vom Wasser im Keller und mglw. Feuchtigkeit im Wohnhaus heute 4 Jahre danach, keien Folge mehr hat. Solle man da zur Sicherheit eine Messung..welcher Form auch imemr machen?

    Wie gesgat, Besichtigt mit Fachkraft wurde, vom Augenschen her alles i.O. aber es gibt ja auch immer Dinge, die sieht man nicht, riecht man nicht udn sind dennoch da.
     
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    Als Laie habe ich mich noch mal etwas eingelesen.

    Wenn der Grudnwasserspiegel, aufrgudn welcher Ereignisse auch immer...Starkregen, Schneeschmelze, über die Abdichtungsebene des Hauses steigt, muss das Wasser abgepumpt werden.

    Ich denke, darin könnte der Grund für dei Bauweise liegen. Fraglich bleibt allerdings schon, warum man kein Backup für die Pumpe eingebaut hat und diee nur mit Strom betreibt...fällt dieser aus...ists vorbei....
     
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Wasserschaden und Einfluss auf Mauerwerk Bausubstanz

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