WDVS Ausführung i O ?

Diskutiere WDVS Ausführung i O ? im Außenwände / Fassaden Forum im Bereich Neubau; Hallo, ich habe mir schon mal die Verabreitungsrichtlinien des Herstellers angesehen, aber dazu eher weniger gefunden. Außer Stoßfugen...

  1. eubauer

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    Hallo,
    ich habe mir schon mal die Verabreitungsrichtlinien des Herstellers angesehen, aber dazu eher weniger gefunden.

    Außer Stoßfugen unzulässig. Trotzdem kommt es mir halt bisl gestückelt vor.
    Ist dies so üblich ? Auch sind auf dem Bild von der Seite kleinere Unregelmäßigkeiten in der Stößen zu sehen. Ein paar Kanten etc. Ist dies beim späteren Armieren und Putzen von Nachteil, sieht man die Stöße?

    Habe mal 2 Bilder gemacht. Betrifft nur die Fläche unter den Fenstern.

    Eventuell könnt ihr mir schon ein paar Tips geben.

    Danke
     
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  3. #2 Herr Nilsson, 4. April 2010
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    Na das WDVS möchte ich sehen, dass keine Stoßfugen hat. Du meinst Kreuzfugen!?
    Dein WDVS sieht stellenweise schon etwas sehr unsauber verarbeitet aus. Das ist nicht üblich und potentiell schadenträchtig. Zum weiteren Vorgehen sollte Dir euer Bauleiter was sagen, ich würde sowas auf jeden Fall nicht einfach so abnehmen und bezahlen.
     
  4. #3 Andreas21, 4. April 2010
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    Nur aus Interesse, Herr Nielson,
    haben Sie auch nur die beiden Bilder gesehen?
    Was ist dort Ihrer fachmännischen Meinung nach falsch?
    Für mich(als Laie) sieht das auf dem 2 Bildern ok aus.

    Ich habe vor in nächster Zeit ein WDVS aufbringen zu lassen, und würde diesbezüglich gerne ein paar Kandidaten durch "in Augenscheinnahme" der sich im Bau befindlichen Arbeiten beurteilen.
     
  5. Netzer

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    Mach doch bitte mal bessere Bilder.Auch Nahaufnahmen vom Fensterblechanschluß,Anschluß an den Dachvorsprung usw..Mich interessiert ob da Kompribänder eingeklebt sind.
     
  6. #5 Herr Nilsson, 4. April 2010
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    ja, nur die zwei. Gestückelt mit Kreuzfugen und vermutlich Fehlstellen im Dämmstoff. Netzers Nachfrage ist die logische Schlussfolgerung, da findet sich vermutlich noch mehr.
     
  7. eubauer

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    Kompribänder sind gesetzt. Das passt schon soweit. Haben auch sonst sauber gearbeitet. Will die Firma auch nicht schlecht reden.

    Es sind wirklich nur die beiden Fensterbereiche die mir etwas sorgen machen.

    Es sind ja keine richtigen Kreuzfugen, da ja immer versetzt gestückelt wurde. Wenn auch nur 2 cm. Gibts da Vorgaben wie groß bzw klein die Stücke sein dürfen ?
     
  8. #7 Hundertwasser, 5. April 2010
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    Versatz sollte mindestens 10 cm betragen. Anscheinend wurden auch die falschen Fensterblechaufkantungen (Bordprofile links und rechts, also der Abschluss des Bleches) eingebaut. Diese müssen in der Lage sein, die Längenänderung des Bleches bei Temperaturänderungen aufzunehmen. Sonst drohen Putzrisse.
     
  9. #8 Herr Nilsson, 5. April 2010
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    Nein, gibt es nicht (Woher hast Du die 10 cm, Hundertwaser? Hab das zwar als RL im KOpf, aber geschrieben kenne ich das nicht)). Aber das systematische gestückele über mehrere Platten ist nicht schön.
    Auszug aus der DIN 55699. Ein Versatz von wenigen mm macht aus einer Kreuzfuge nur theoretisch keine mehr.
     
  10. zoigl

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    Wie erkennt Ihr auf diesen Bildern Detäills und wie kommt Ihr zu den Ergebnissen ? Ihr habt doch die selben Bilder wie auch ich . Ich Rätzel !!!
     
  11. #10 Herr Nilsson, 5. April 2010
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    Nun ja, ich finde die 10 cm nur als Herstellerrichtlinie. Haben aber wohl alle in ihren HRL drin und ist somit auszuführen.
     
  12. eubauer

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    Ich versuche nochmal das Bisl zu vergößern.
    Das System ist von Schwenk. Ich habe in den Richtlinien dazu nix weiter gefunden. Daher hier die Frage.

    Könnt ihr mir das nochmal mit Den Fensterblechaufkantungen erklären ?
     
  13. #12 Hundertwasser, 5. April 2010
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    So isses.
     
  14. #13 Hundertwasser, 5. April 2010
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    Die Bleche haben links und rechts jeweils ein Profil afgeklipst. Diese schließen das Blech seitlich ab und sollen verhindern, das Wasser seitlich vom Blech in die Dämmung läuft. So weit, so gut. Folgendes Problem entsteht aber bei den Blechen. Diese dehnen sich bei höheren tempearaturen und schrumpfen wieder wenn es kälter wird. Den genauen Wert kenne ich jetzt nicht, habe aber 0,3 mm bei 1 m Länge und einer Temperaturänderung von 10° Celsius (Delta T 10 K) im Kopf. klingt erst mal nicht nach viel. Aber rechnen wir schnell mal nach:

    Einbautemperatur beispielsweise 20° C, Blechlänge 1,5 m
    Winter, nachts -20° Differenz also 40 °. D. h. das Blech würde jetzt um 4*0,45 mm, also 1,8 mm schrumpfen. Gibt einen kleinen Spalt, noch ist nix passiert.
    Sommer, Lufttemperatur 30°C, Blechtemperatur 70° C (von mir schon gemessen) das Blech dehnst sich also gegenüber der Einbaulänge bei 20° C um 5*0,45 mm, also 2,25 mm. Blöde geschichte weil jetztd das Blech in den Putz zu schieben beginnt. In der Folge treten Risse auf, die schräg nach oben und unten verlaufen.

    Deswegen sind seitliche Bordprofile vorgeschrieben die genau diese Bewegung in sich aufnehmen und dabei auch noch wasserdicht sind. Klar, das damit ein größerer Konstruktionsaufwand betrieben werden muss. Und um es gleich auch noch in einem Aufwasch zu erledigen. Der Anschluss an diese Bordprofile muss mindestens 21 mm Breit sein. Deine haben nur 16 mm.
    Erklärung:
    Auf das Bordprofil kommt ein Kompriband (=schlagregendichter Anschluss.).
    Dieses ist in der Regel 15 mm breit und muss vollflächig aufliegen.
    Das Kompriband wird überarmiert und überputzt (und mit einem kellenschnitt anschließend wieder getrennt.
     
  15. eubauer

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    Danke für die ausführliche Antwort dazu. Wir lassen ja von einem GU bauen.
    Dies ist als aRdT ? Also muß so ausgeführt werden ? Warum hat denn aber der Putzer das WDVS trotzdem angebracht, obwohl er das ja auch nicht machen dürfte, weil ja sein Gewerk damit auch geschädigt würde ?
     
  16. Netzer

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    Vielleicht weil die eingebauten Fensterbleche 30%billiger sind als die empfohlenen vom Hersteller?
    Mir sind schon Aufträge durch die Lappen gegangen,nur weil meine Fensterbleche zu teuer gekommen sind.
     
  17. eubauer

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    Aber wenn es doch gar nicht gebaut werden darf ?
    Ist ja jetzt die Frage ob wir den Tausch verlangen können, oder ob das der GU selbst entscheidet ? Und wenn er meint, er tauscht nicht, dass ich dann nix machen kann ?
     
  18. Netzer

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    Zulassung in Kopie geben lassen,ansonsten ausbauen lassen.
    Wenn dir durch die Millimeterrißchen Feuchte hinter die Fensterbleche gelangt ists scheiße.
     
  19. eubauer

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    Die Zulassung will er wohl faxen. Na mal guggn.
    In welcher DIN wird denn das geregelt, dass dies Pflicht ist ?
    Gibt das der WDVS Hersteller vor ?
     
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  21. #19 Ralf Dühlmeyer, 6. April 2010
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    UNd was würde Dir die Ansage DIN XYZ nutzen?
    Du hast sie nicht, bekommst sie nur gegen teuer Geld und verstehst sie dann immer noch nicht. Und wenn doch, erklärt Dir Dein GÜ, dass Du es eben doch nicht verstanden hast. :bounce:
    Gibts in RDBL (wo immer das sein mag) keine Sachverständigen, der sich mit Deinem GÜ auf Augenhöhe unterhalten kann?

    Oder meinst, den kannst jetzt, wo Du Dir schon die eigene Baubegleitung gespart hast, auch noch wegrationalisieren?
    Na dann FF mit deinem GÜ
     
  22. eubauer

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    Dachte vielleicht das interessiert auch andere Mitleser. Dann lass halt, wenn es sich nicht lohnt drüber zu schreiben.
     
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