Weihnachtsmarkthütte mit welchem Material bauen?

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  1. #1 Bunkerer, 16.02.2024
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    Hi,

    ich würde gerne eine Weihnachtsmarkthütte bauen, die so ähnlich aussieht wie diese hier:
    [​IMG]

    Welches Material könnte man für die weißen Flächen nutzen?

    Die Hütte steht in der Weihnachtszeit 47 Tage im Freien, aber ansonsten in einem trockenen, unbeheizten aber frostfreien Raum.

    Hab hier im Forum schon gelesen, dass eine günstige aber riskante Möglichkeit welche teilweise außen verwendet wird, grüne Gipskartonplatten sind. Die würden nur 5,60€ / m² kosten.

    Zementfaserplatten hingegen würden 23€ / m² kosten.

    Eine andere Empfehlung waren die Knauf Aquapanel, für 20€ / m².

    Oder habt ihr Vorschläge für ein anderes Material?

    Die Platten müssten natürlich weiß gestrichen werden, würde mich freuen, wenn ihr da vielleicht auch einen Tip bzgl. der Farbwahl hättet!

    Vielen Dank :)
     
  2. #2 simon84, 16.02.2024
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    Ich würd auf Nummer sicher gehen mit aquapanel etc.
    so viele qm sind das nun auch nicht und man generiert ja Umsatz mit dem Wagen
     
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  3. #3 VollNormal, 16.02.2024
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    Wie lange soll die Hütte denn halten? Auf welchem Weihnachtsmarkt käme die zum Einsatz? Und was kostet die Arbeitszeit von demjenigen, der die instandsetzen muss?

    Ich würde wohl, wie in deinem Beispielbild zu sehen, Sperrholzplatten auf einer entsprechenden Unterkonstruktion verwenden. Womit du die äußeren Sichtflächen gestaltest, ist relativ Wumpe, Hauptsache das Material ist wetter- und publikumsfest.
     
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  4. #4 Bunkerer, 17.02.2024
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    Danke für eure Hilfe!

    Die Hütte wird irgendwo im schwäbischen Raum stehen, wo genau ist noch offen.

    Sie sollte mindestens 5 Jahre halten, wenn sie länger halten würde wäre das natürlich zu begrüßen, je nachdem was es mehr kostet.

    Sie muss aber sowieso jährlich für den Transport zerlegt werden, d.h. wenn ich alle paar Jahre mal ein paar Platten austauschen müsste, wäre das kein Problem, mein Stundenlohn liegt nur bei 13€.

    Die Überdachung hält ja einiges an Regen ab, wobei ich die aufgrund von Zeitmangel erst im zweiten Jahr bauen würde, am meisten würden wohl die unteren Platten in Mitleidenschaft gezogen werden.

    Einfaches 12mm Sperrholz wäre also besser geeignet als der grüne Gipskarton, oder? In der Artikelbeschreibung steht auch WBS. Ich habe mit Gipskarton bisher noch nicht gearbeitet.

    Wenn ich sie aus 12mm Sperrholz mach, würde die hintere Wand (die schwerste) mit einer Länge von 4m und einer Höhe von 2,2m dann etwa 50kg + Unterkonstruktion wiegen, wäre also zu zweit gut tragbar. Der grüne Gipskarton wiegt 9,5kg / m², also 83kg für die Rückwand. Das Knauf Aquapanel ist sogar noch 16% schwerer, d.h. ich müsste dann zumindest die Rückwand aus zwei Teilen bauen, da die Hütte zu zweit aufgebaut werden soll, von dem her wäre das Sperrholz echt gut.

    Das hier ist ne Hütte von nem großen Hüttenverleiher, der sollte also Erfahrung haben, das ist ja auch einfach Sperrholz, oder?
    [​IMG]

    Denkt ihr die Ziegel sind aus Holz? Ich kauf mir bald eine CNC Fräse, d.h. aus Holz könnte ich die günstig herstellen.
     
  5. #5 Andreas Teich, 17.02.2024
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    Du könntest 12 oder 15 mm dicke wasserfeste Siebdruckplatten verwenden- Maße auf Leger meist 125 x 250 oder 150 x 300 cm, evt auch andere
    Alternativ leichtere Dreischichtplatte, ( Maße ca 210 x 500 cm) die üblicherweise auch wasserfest verleimt sind, aber in jedem Fall lackiert oder foliert werden sollten- zB dünne PVC-Plane auftackern

    Eine lange und eine kurze Seite könnten mit Scharnieren verbunden werden- dann fällt das Ding nicht um, wenn’s hingestellt wird.
    Das könnte auch insgesamt als Klappkonstruktion konstruiert werden- die langen Seiten mit mittig senkrecht angeschraubtem Scharnier-
    Aussteifung durch Boden.
    Dach ggf zuerst mit flexibler EPDM-Plane abdichten, die auch Scharniere überbrücken kann und dann verschindeln
    oder nur richtige Holzschindel auf Sperrholz oder Dreischichtplatte anklammern.
     
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  6. #6 Bunkerer, 18.02.2024
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    Plattenmaterial

    Vielen Dank für den Ratschlag! Hab mich mal etwas eingelesen, die Siebdruckplatten wären sicher sehr viel langlebiger, kosten mit 30€ / m² für 12mm (Elliotis Pine C+/C, WBP) im Vergleich zu dem Sperrholz natürlich auch deutlich mehr, genau so wie die Dreischichtplatten.

    Ich hab jetzt noch 12mm Sperrholz Fichte, BFU100, III+/III für 13,69€ / m² gefunden. Ich hab gelesen, dass BFU100 hochwertiger ist als WBP und im Test auch einem Wechsel von Frost und Tau ausgesetzt ist, das WBP verleimte wird nur gekocht.

    @VollNormal hat ja auch schon Sperrholz empfohlen, dann würde ich das so machen, oder hat jemand Bedenken?

    Das Sperrholz könnte ich ja dann noch mit Holzschutzgrund für Außen behandeln und dann Fassadenfarbe drauf.

    Alternativ hab ich gesehen, dass man für nur 10€ "MELLERUD Holz & WPC Imprägnierung" bekommt, da sollen 500ml für bis zu 30m² reichen. Könnte ich das für noch mehr Feuchtigkeitsschutz und weniger Fassadenfarben-Verbrauch noch nach dem Holzschutzgrund zusätzlich auftragen?


    Klappbarer Aufbau

    Ich hab mir auch schon überlegt eine lange und eine kurze Seite mit Scharnieren zu verbinden, damit es nicht umfällt und schneller aufgebaut werden kann. Ich hatte aber ausgerechnet, dass nur das 12mm Sperrholz der hinteren Wand mit einer Länge von 4m und einer Höhe von 2,2m bereits ca. 50kg wiegen würde, d.h. wenn ich noch die kurze Wand per Scharnier befestige, wird das zu schwer.

    Ich hab mir aber überlegt, ich könnte zuerst die beiden Kanthölzer einer schmalen Wand mit z.B. 10mm M5 Flügelschrauben in Muffen im Boden (z.B. 15mm OSB) fixieren. Dann nehme ich eine "Hilfslatte", fixiere diese am oberen Balken der schmalen Wand mit einer Flügelschraube und auf der anderen Seite im OSB Boden mit Flügelschraube und Muffe, dadurch steht dann schon mal diese Wand fürs erste und eine lange Wand kann drangebaut werden. Hier ein Schaubild, das schräge ist also die Hilfslatte:
    Unbenannt.jpg



    Brandschutz

    Bei einem Weihnachtsmarkt wo ich mich bewerben möchte steht in den Bedingungen:
    Ich könnte die Holzschindel natürlich mit nem B1 Brandschutzmittel behandeln, wie ich dafür den Nachweis erbring, muss ich wohl morgen mal bei dem Verantwortlichen erfragen.

    Danke euch!

    Beste Grüße
    Fabian
     
  7. #7 Baggerbedrieb, 18.02.2024
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    Holzdach imprägnieren fällt aus wegen is nicht. Zwei Tage Regen und deine Imprägnierung ist fürn Arsch. Gehobeltes Holz gilt allgemein als schwer entflammbar und kann daher genutzt werden. Also müsstest du deine Schindeln aus entsprechendem Material herstellen.
     
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  8. #8 Bunkerer, 18.02.2024
    Zuletzt bearbeitet: 19.02.2024
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    Danke für die wertvolle Info!!

    Die Schindeln kann ich z.B. aus gehobeltem Lärchenholz herstellen. Eigentlich wollte ich die aber z.B. auf OSB Platten schrauben, um dem ganzen Stabilität zu geben. In einem anderen Forum hab ich aber gelesen, dass bei solche Kombinationen die Brandschutzklasse verloren geht. Aber ich könnte wohl auch eine Unterkonstruktion aus gehobelten Fichtenlatten für die Schindeln bauen.

    EDIT:
    Hab jetzt erst gesehen, dass die Holzschindeln nach hinten raus länger sind, als ich dachte. Dadurch bräuchte ich wohl keine Unterkonstruktion, da die Holzschindeln wenn sie verschraubt sind schon genügend Steifigkeit haben.
    [​IMG]
     
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