Weiße Wanne, Anbringung Schwerlastdübel außen

Diskutiere Weiße Wanne, Anbringung Schwerlastdübel außen im Abdichtungen im Kellerbereich Forum im Bereich Neubau; @Lexmaul Aha, der IT Projektleiter kennt sich also bestens mit „weißen Wannen „ aus, alles klar… Ich habe hier mit meinen Kommentaren nur...

  1. Canyon99

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    @Lexmaul

    Aha, der IT Projektleiter kennt sich also bestens mit „weißen Wannen „ aus, alles klar… Ich habe hier mit meinen Kommentaren nur wiedergegeben, wie das 1998 bei uns gemacht wurde. Nicht mehr, nicht weniger. Und nochmal, warum sollte ein Bauherr in einem Gebiet mit drückendem Wasser nicht noch zusätzlich eine Bitumenabdichtung auf den Beton aufbringen?? Du würdest dich wirklich allein auf den WU Beton und die konstruktive Ausführung verlassen ??? Das ist imho ungefähr so als wenn ich ein neues SW-Release ohne Backup und vorherige Tests direkt in die Produktion nehme. Das würdest du doch auch nicht tun,oder?? Je mehr Sicherheit, desto besser...

    Die Bilder hat der Bauherr eingestellt und um Feedback gebeten. Das habe ich getan. Für mich sieht das alles vernünftig aus und ich hab schon ganz andere Baustellen gesehen. Aus meiner Sicht gibt es daher jetzt keine Anhaltspunkte, hier Ausführungsfehler bzw. Pfusch am Bau zu vermuten.

    Warum sollte denn neben dem beauftragten Architekten noch ein Bausachverständiger die Baustelle kontrollieren. Beim privaten Einfamilienhaus imho überzogen und unrealistisch…. Dafür habe ich meinen Architekten und dafür wird er auch nach HOAI im LP8 mit 32% der anrechenbaren Kosten entlohnt.
     
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  3. simon84

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    Ich hab das mit dem zusätzlichen, Unabhängigen geschrieben.

    Mein Rat kommt daher, weil alleine schon die Fragestellung offenbart, dass es der TE selbst nicht beurteilen kann (erwartet ja auch keiner von ihm).

    Ein Externer ist jedenfalls wenn vom Bauherrn selbst bezahlt komplett unabhängig und unterliegt auch keiner HOAI und kann pauschal oder pro Stunde abrechnen ;)

    Wasser im Keller wird wesentlich teurer !
     
  4. #23 Kasi, 1. November 2017
    Zuletzt bearbeitet: 1. November 2017
    Kasi

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    ach jeh, solche Behauptungen finden sich an manchen Stellen im Internet, klar, aber dass das so pauschal nicht stimmt, ist schon lange belegt, zumal es mit dem Satz davor auf dieser Infoseite ("Aufgrund ihrer Konstruktion benötigen Weiße Wannen keine zusätzlichen Abdichtungen.") inhaltlich arg kollidiert...
    Besser ist es, wenn man nicht immer sofort alles glaubt ohne es zu hinterfragen, vor allem wenn auf irgendwelchen Infoseiten Nachweise für bloße Behauptungen fehlen - das hat sonst nämlich durchaus was von "Weisheit mit dem Löffel gefressen".
     
  5. Canyon99

    Canyon99

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    Also das ist jetzt mein letzter Post zu dem Thema, versprochen....

    Ich kann nur berichten, welche Erfahrungen ich gemacht habe und wie wir unser Haus 1998 gebaut hatten. Und ich habe mich damals auf Anraten des Architekten für eine weiße Wanne + mineralische Dichtschlämme und als Endschicht und Klebeschicht für die Perimeterdämmung eine Bitumen Dickbeschichtung entschieden. Zusätzlich hab ich selbst damals die komplette Bodenplatte vor Einbau des Estrichs mit Schweißbahn versehen. Diese Maßnahmen mag ja der ein oder andere als völlig übertrieben erachten, Fakt ist jedenfalls bis dato haben wir KEIN Wasser im Keller. Und das obwohl wir nahe einem Fluß leben, der immer mal wieder Hochwasser führt und demzufolge den Grundwasserspiegel deutlich ansteigen läßt ;)

    Gegenbeispiel ist eine Tiefgarage aus WU-Beton ohne zusätzliche Sperrschicht auf der Bodenplatte bzw. auf den Kellerwänden. Ich bin dort im Eigentümerbeirat einer größeren Mietanlage. Die Tiefgarage wurde komplett in WU Beton ausgeführt. Das Gebäude steht in Hanglage . Leider hält der Beton - sowohl die Bodenplatte als auch die Wand,die am Hang im erdberührten Bereich liegt, das Wasser NICHT zurück. Das Wasser drückt DURCH die Wand und die Bodenplatte. Das wurde bereits vom Sachverständigen bestätigt. Hier bleibt der Eigentümergemeinschaft wohl zukünftig nur eine kostspielige nachträgliche Verpresssung der betroffenen Bereiche. Also ich bin daher etwas skeptisch, wenn man mir hier erzählen will, daß eine "weiße Wanne" allein völlig ausreichend ist und alles andere Unfug / Geldverschwendung ist. Meine Erfahrungen sind schlicht andere.

    Deshalb war der TE imho doch gut beraten, sich für eine weiße Wanne UND die Bitumenbeschichtung zu entscheiden. Ich kann nicht erkennen, was daran falsch sein soll. Und ja, ein unabhängiger Bausachverständiger, der das ganze abnimmt, wäre natürlich das Sahnehäubchen, genauso wie wohl ein verspachteln der Fugenübergänge bei der Perimeterdämmung. :bierchen:
     
  6. Lexmaul

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    Du checkst einfach nicht, dass eine Weiße Wanne nicht bedeutet, dass man einfach einen Betonkeller aus WU-Beton hinstellt, sondern z. B. die Bewehrung und Rissüberwachung eine ganz andere Güte hat.

    Und die gespachtelte Perimeterdämmung ist kein Sahnehäubchen, sondern ein Muss, denn diese wird sonst hinterlaufen und ist unwirksam.

    Meinungen zu haben ist das Eine, aber Fakten mit einer einzigen Erfahrung aushebeln zu wollen und dann noch anderen Usern Sicherheit erzählen zu wolle - sorry, geht gar nicht!

    Dafür ist das Thema zu heikel und teuer...

    Allerdings ist es wohl so, dass der TE sicherlich keine Weiße Wanne aufgrund der Schildern der Überwachung (die nicht stattfindet) hat. Ob dann der Anstrich die Unzulänglichkeiten der Betonierung (so sie denn da sind) aufgrund des Lastenfalls ausgleichen, ist zu wünschen, aber mehr als Hoffen kannste bei dem Fall dann eben nicht.
     
  7. Kasi

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    Tja, dass die Ausführung nicht immer gelingt, ist bekannt und liegt aber ja nicht am Grundprinzip, sondern eben an fehlerhafter Planung oder Ausführung...
    Und von einem Stichprobenumfang von n=1 allgemeine Thesen abzuleiten, ist höhst unseriös. Das ist doch sicher auch dir bekannt, oder?
    Du kannst ja gerne deine schlechten Erfahrungen schildern und auch infolgedessen als Betroffener Ratschläge erteilen. Nur hilft es niemandem, wenn du das fälschlicherweise pauschalisierst und nicht zwischen baulichem Prinzip generell und Ausführung im Einzelfall trennst....
     
  8. Canyon99

    Canyon99

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    Was genau soll dieses Theoretisieren dem TE bringen? Geht es euch ums „Recht“ haben?? In der Theorie ist eine weiße Wanne bei richtiger Ausführung also per definitionem zu 100% wasserdicht. Und wenn nicht, dann hat der Betonlieferant falschen Beton geliefert oder die Deppen auf der Baustelle haben bei der Ausführung Fehler gemacht. Hat der Bauherr / TE dann halt einfach Pech gehabt… :mauer

    Keiner von euch hat mir bis dato erklärt, was daran falsch sein soll, genau das zu tun, was der TE getan hat. Für überschaubares Geld eine zusätzliche Abdichtungsschicht einzubauen bzw. die Dübellöcher der Kellerlichtschächte dicht zu bekommen. Darum ging es doch eigentlich. Und jetzt werde ich diesen Thread nicht mehr öffnen ;)
     
  9. Lexmaul

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    Das wäre zu hoffen :)
     
  10. Kasi

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    @Canyon99
    Vielleicht hast du ja auch schon mal ein undichtes Dach erlebt... und empfiehlst daher besser mal ein 2. darüber zu bauen, weil es ja sein kann dass das erste undicht wird....???
     
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  12. simon84

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    Der Punkt ist gut aber das ist ein schlecht gewähltes Beispiel, Stichwort ZVDH erhöhte Anforderungen.
    Je nach Neigung hat wohl mittlerweile fast jedes neu gebaute Dach in einem ausgebauten Dachraum eine Unterspannbahn/Unterdach um genau das Problem (absaufende Dämmung usw.) zu lösen.
     
  13. Kasi

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    Das glaube ich jetzt nicht!
    Das ist kein schlechtes Beispiel, das ist einfach nur Ausdruck von ich-kann-das-nicht-mehr-ernst-nehmen....
    Aber bitte, such du dir jd um die ganze Chose fürs Dach ernsthaft durchzukauen....viel Spaß
     
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