"weiße Wanne" und Regenentwässerung

Diskutiere "weiße Wanne" und Regenentwässerung im Praxisausführungen und Details Forum im Bereich Architektur; Hallo ! Wie vereinbart sich die Erstellung einer "weißen Wanne" und folgende Bemerkung in der Baubeschreibung zur Regenentwässerung ? Zitat:...

  1. Berndi

    Berndi

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    Hallo !

    Wie vereinbart sich die Erstellung einer "weißen Wanne" und folgende Bemerkung in der Baubeschreibung zur Regenentwässerung ?

    Zitat:
    Bei dem Bauprojekt handelt es sich um eine Reihe mit sechs Reihenhäusern, wobei ich ein Reihenmittelhaus anstrebe.

    Danke schonmal ...

    Berndi
     
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  3. Wolle

    Wolle

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    d.h. soviel, dass das Haus auf Grenze gebaut wird und deshalb das Regenwasser von hinten nach vorne durch das Haus (warscheinlich durch die Bodenplatte) zum Kanal geführt werden soll. Ansonsten müsste dir dein Nachbar eine entsprechende Dienstbarkeit ins Grundbuch eintragen lassen, was er bestimmt nicht macht, da er davon nix hat ausser dem Ärger wenn mal was ausgebessert werden muss.

    Lass dir auf alle Fälle die genaue Ableitung des Regenwassers und das Drainsystem schriftlich in der Baubeschreibung und den Plänen festhalten.
     
  4. Berndi

    Berndi

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    Beeinträchtigt diese Ausführung denn nicht die Funktion einer "weißen Wanne" ?
     
  5. bauworsch

    bauworsch Gast

    Eine ähnliche Diskussion

    hatten wir schon mal hier.

    Für die Leitungsführung kommt es auf die Höhenlage des Kanals an.

    Wenn schon denn schon wäre mir eine Leitungsführung unter der Bodenplatte am liebsten. Auch wenn man dann nimmer an die Leitungen rankommt.

    Es geht auch durch die Wand. Hier sind dann entsprechend geeignete Dichtungen einzusetzen.

    Und dass die Leitungen durchs / unter dem Gebäude geführt werden ist ja mehr als wahrscheinlich bei einem Mittelhaus.

    Der Bauträger soll mal ein paar Infos rausrücken, wie er sich das so insgesamt vorstellt.
     
  6. Boeserwolf

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    Mir gehts genau so!

    Ich bin derjenige, der den anderen Thread eröffnet hatte.
    Ich denke es ist sowohl eine vernüftige Abdichtung des Regenrohrs durch die WW möglich als auch die Leitungsführung unter der Bodenplatte. Wir werden wahrscheinlich die Variante durch den Keller wählen (auch wenns Sch***e aussieht).
    Habe allerdings im Internet auch schon Fälle von Bauherrn gesehen die diese Variante von Ihrem BT verarbeitet bekommen haben und nun ein Kellerfeuchtbiotop ihr eigen nennen, auch schön da kann man sich immerhin den Teich sparen.

    Viel Glück bei der Entscheidung, sie können mir auch gerne eine email zum Erfahrungsaustausch senden.
     
  7. Josef

    Josef Bauexpertenforum

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    @ Boeser Wolf ... "unter" der Bodenplatte ?

    mit Keller ? ... die Leitung dürfte "aber" dann ca. 3m tief sitzen ... liegt die Entwässerungmöglichkeit denn so tief ???

    MfG
     
  8. Berndi

    Berndi

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    Von welchen Rohrleitungsquerschnitten reden wir hier denn ?
     
  9. Lebski

    Lebski Gast

    DN 100 minimum...DN 125 oder 150...je nach Dachfläche.
     
  10. bauhexe

    bauhexe

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    Ne, ne, ne... den Querschnitt so gering wie möglich wählen.
    Wenn das Fallrohr DN 100 (Querschnitt des Zink-,Kupferrohres ist dann geringer ist), ist DN 100 ausreichend. Es soll ja auch duchgespült werden. In Regenleitungen kann auch Laub und Schmutz rein kommen und das muß weggespült werden können.
    Für bis 83qm Dachgrundfläche (das entspräche Hausfläche bei Satteldach von 10m x ca.16m) gibt die DIN eine Fallleitung DN 80 an. Da ist dann DN 100 schon ein Stück größer.
    Ein ganz anderer Punkt ist, vielleicht eine Putzöffnung mit vorzusehen und auf der Rinne Laubfanggitter zu verlegen. Außerdem ist es überlegenswert die Rohrleitung im Keller wegen anhaltender Plätscherei bei Dauerregen nicht als KG-Rohr, sondern aus Guß, bzw. schallgedämmt auszuführen.
     
  11. Boeserwolf

    Boeserwolf

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    @ Josef

    Nein, die Entwässerungsmöglichkeit liegt oberirdisch in Form einer Mulde mit einer Tiefe von 10cm vor. D.h. egal wie das Wasser müsste entweder gepumpt, über Druckleitung oder in eine entsprechend positionierte Zisterne eingeführt werden.

    Selbst Sickerschächte, bzw. Rigolen sind nicht erlaubt, da die Landesregierung RLP wohl gerade an einer neuen Richtlinie zur Oberflächenentwässerung arbeitet, die wohl in Zukunft jegliche Form der punktuellen Versickerung verbietet. D.h. entweder Mulde od. seperater Regenwasserkanal. Da Gemeinden sparen wollen verzichten sie auf den Kanal und die Muldenlösung wird sich wohl in Zukunft durchsetzten, so das Bauministerium.

    Saubläd, vorallem für Besitzer von RMH mit nicht gerade exorbitant großen Grundstücken (und wie wir mit schön bindigen Boden; wir liegen nämlich haarscharf über dem kf-Wert der das Mindestmas für dezentrale Versickerung vorgibt).

    Schöne neue Welt!
     
  12. Berndi

    Berndi

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    So etwa schmückt nicht gerade ...
     
  13. Maurer4Live

    Maurer4Live

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    Sollte in ihrer Gemeinde ein Kanaltrennsystem vorhanden sein ist es ab dem 1.1.08 strickt verboten Oberflächenwasser in einen Sickerschacht bzw eine Zisterne abzuleiten. Anders wird es im Mischsystem sein dort kann weiterhin Oberflächenwasser zum weiteren Nutzung gesammelt werden .
     
  14. sepp

    sepp

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    abgesehen davon, daß der beitrag schon 4 jahre alt ist.
    wo steht das?
     
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  16. Manfred Abt

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    auch Interesseanmeld, mir nicht bekannt und für mich auch nicht vorstellbar!
     
  17. #15 Carden. Mark, 16. Dezember 2007
    Carden. Mark

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    Wohl ne Ortssatzung - oder einfach nur ein Gerücht
     
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"weiße Wanne" und Regenentwässerung

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